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  1. Dec 29, 2014 · Mehrheit ist nicht gleich Mehrheit: Wenn der Bundestag Gesetze verabschiedet, Beschlüsse fasst oder die Kanzlerin wählt, sind dafür verschiedene Mehrheiten notwendig. In diesem Video des Parlamentsfernsehens werden die unterschiedlichen Mehrheiten erklärt.

    • Mehrheitsbildender Effekt
    • Nachteile für Kleinere Parteien
    • Vorteile für Regionalparteien
    • Hochburgenbildung
    • Politische Verödung in Hochburgen
    • Beispiel für Die Folgen: Kampagne gegen "Devolution"

    In Großbritannien gewinnt in der Regel eine der beiden großen Parteien (Conservatives oder Labour Party) die absolute Mehrheit der Parlamentssitze. Die Mehrheitspartei kann die Regierung stellen, ohne dass eine Koalition gebildet werden muss. Eine absolute Mehrheit (mehr als 50 Prozent der Stimmen) erlangt dabei gewöhnlich keine Partei. Erst das Me...

    Der mehrheitsbildende Effekt kommt den großen Parteien zugute und geht zulasten der kleineren Parteien. Das betrifft in Großbritannien vor allem die dritte politische Kraft, die Liberal Democrats. Ihr Anteil an den Mandaten ist stets wesentlich niedriger als ihr Stimmenanteil. Der Grund dafür ist, dass sie zwar landesweit einen gewissen Anteil der ...

    Im Gegensatz zu kleinen Parteien, deren Wählerschaft über das ganze Land verteilt ist, haben Regionalparteien gute Chancen. Ihre Wählerschaft lebt konzentriert in wenigen Wahlkreisen. In den letzten Jahrzehnten konnten sich daher die schottischen Nationalisten (Scottish National Party) und die walisischen Nationalisten (Plaid Cymru) einen festen Pl...

    Aber nicht nur die Regionalparteien schaffen sich eine Heimat in bestimmten Wahlkreisen. Auch die Labour Party und die Conservativeshaben in vielen Wahlkreisen – ihren Hochburgen – ein festes Standbein. Die Mehrheit der Wählerschaft entscheidet sich dort regelmäßig für dieselbe Partei. Diese Wahlkreise werden "sichere Wahlkreise" genannt, weil eine...

    Wird eine Hochburg regelmäßig von derselben Partei gewonnen, bleibt das nicht ohne Folgen für das politische Leben. Die unterlegene Partei lässt normalerweise von Anstrengungen ab, diesen Wahlkreis zu erobern. Außerdem kann sie regionale Parteiorganisationen nur mühsam aufbauen. Fehlt aber die Konkurrenz, muss sich auch die dominierende Partei nich...

    Wozu die politische Verödung in Parteihochburgen führt, lässt sich an einem Beispiel in Schottland illustrieren: Die am 1.Mai 1997 gewählte Labour-Regierung setzte für September ein Referendum über einen weitgehenden Autonomiestatus für Schottland an. Die Conservatives waren dagegen. Da Schottland aber Labour-Gebiet ist, gibt es dort kaum tragfähig...

    • Bundeszentrale Für Politische Bildung
  2. Parlamentarisches Regierungssystem. P. R. bezeichnet eine repräsentative Demokratie, bei der die Regierung nicht direkt vom Volk gewählt, sondern von einer Mehrheit des Parlament es bestimmt wird: Die Regierung ist von dem Vertrauen des Parlaments abhängig, muss sich diesem gegenüber verantworten, wobei (je nach verfassungsrechtlicher ...

    • Bundeszentrale Für Politische Bildung
  3. People also ask

  4. Verwendungsbeispiele für ›Regierungsmehrheit‹. maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora. Ohne die Unterstützung der Kommunisten aber werden die Sozialisten keine Regierungsmehrheit zustande bekommen. [Die Zeit, 02.05.1997, Nr. 19]

  5. Aus: Pötzsch, Horst: Die Deutsche Demokratie. 5. überarbeitete und aktualisierte Auflage, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2009, S. 105-109. Die Bundesregierung besteht aus der Bundeskanzlerin und den Bundesministern. Sie soll den politischen Willen der parlamentarischen Mehrheit in praktische Politik umsetzen.

  6. Dec 15, 2021 · Das führt zu einem besonderen Verhältnis von Regierung und diesen Abgeordneten, der sogenannten „Regierungsmehrheit“. Die Regierung kann – jedenfalls nach unserem traditionellen Verständnis – nur sinnvoll arbeiten, wenn sie sich auf die Unterstützung einer festen Mehrheit im Parlament verlassen kann.

  7. Nov 16, 2023 · Für das Funktionieren des parlamentarischen Regierungssystems ist die parlamentarische Opposition von wesentlicher Bedeutung: Sie tritt der Regierung und der sie tragenden Parlamentsmehrheit kritisch und kontrollierend entgegen und bringt alternative Konzepte in den politischen Prozess ein.