Yahoo Web Search

  1. Waldstadion (Frankfurt) - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Waldstadion_(Frankfurt)

    The Waldstadion [ˈvalt.ʃtaːdi̯ɔn] (English: Forest Stadium), currently known as the Deutsche Bank Park for sponsorship purposes, is a retractable roof sports stadium in Frankfurt, Hesse, Germany. The home stadium of the football club Eintracht Frankfurt, it was opened in 1925.

    • Waldstadion (1925–2005), Commerzbank-Arena (2005–2020)
    • 150 million
    • 21 May 1925
    • Frankfurt, Germany
  2. Waldstadion - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Waldstadion

    Waldstadion (German: Forest Stadium) is the name of several stadia or football grounds in Germany and Austria: Germany. ALNO-Arena at Pfullendorf, previously known as Waldstadion an der Kasernenstraße; Commerzbank-Arena at Frankfurt am Main, home of Eintracht Frankfurt, more known as Waldstadion; Städtisches Waldstadion at Aalen, home of VfR ...

  3. With a ca­pac­ity of 51,500 spec­ta­tors for league matches and 48,500 for Amer­i­can Foot­ball and In­ter­na­tional Foot­ball matches, it is among the ten largest foot­ball sta­di­ums in Ger­many. The sta­dium was one of the nine venues of 2011 FIFA Women's World Cup, and hosted four matches in­clud­ing the final.

  4. Riederwaldstadion - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Riederwaldstadion

    From Wikipedia, the free encyclopedia Riederwaldstadion is a stadium in Seckbach district of Frankfurt am Main in Germany. It was home pitch for Eintracht Frankfurt U23 until 2008, when Eintracht Frankfurt U23 moved. The stadium was destroyed during World War II in 1943 and was rebuilt in 1952.

    • 1920
    • 104 m x 67 m
  5. Waldstadion (Frankfurt) | Football Wiki | Fandom

    football.fandom.com/wiki/Waldstadion_(Frankfurt)

    Commerzbank-Arena is a retractable roof sports stadium in Frankfurt, Hessel, Germany. Commonly known by its original name, Waldstadion, the stadium opened in 1925.

  6. Talk:Waldstadion (Frankfurt) - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Talk:Waldstadion_(Frankfurt)

    "Since its 2002 makeover Eintracht Frankfurt's ground has officially been the Commerzbank Arena, but it's still the Waldstadion to most" Dancarney 15:07, 5 January 2009 (UTC) Support Nearly all of the supporters name it like this. -Lemmy- 11:14, 6 January 2009 (UTC)

  7. Frankfurt Galaxy - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Frankfurt_Galaxy

    The Frankfurt Galaxy was a professional American football team that originally played in the World League of American Football and later in the resurrected NFL Europe.The team was based in Frankfurt, Germany and played in the Commerzbank-Arena, formerly called Waldstadion.

  8. O Commerzbank-Arena (mais conhecido como Waldstadion) é um estádio de futebol da cidade de Frankfurt, na Alemanha. Pertence ao clube Eintracht Frankfurt , que disputa a Bundesliga . O primeiro Waldstadion foi inaugurado em 1925 e durante a Segunda Guerra Mundial foi usado para eventos políticos.

  9. Deutsche Bank Park – Wikipedia

    de.wikipedia.org/wiki/Commerzbank-Arena
    • Zusammenfassung
    • Infrastruktur
    • Nutzung
    • Geschichte
    • Ausstattung
    • Architektur
    • Probleme
    • Namensgebung
    • Gebäude
    • Sport
    • Historisches
    • Spiele

    Commerzbank-Arena (Eigenschreibweise COMMERZBANK ARENA) ist seit dem 1. Juli 2005 die Bezeichnung des Waldstadions in Frankfurt am Main. Es liegt südlich des Mains im Frankfurter Stadtwald im Stadtteil Sachsenhausen-Süd.[4] Das 1925 eröffnete, seither mehrfach modernisierte Stadion wurde anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 von 2002 bis 2005 als reines Fußballstadion ohne Leichtathletikanlage neu errichtet. Mit einem Fassungsvermögen von 51.500 Zuschauern gehört es zu den zehn größten Fußballstadien in Deutschland. Die neue Arena wurde am 15. Juni 2005 mit dem Eröffnungsspiel des Konföderationen-Pokals, Deutschland gegen Australien, eingeweiht.

    Die Sportanlage im Eigentum der Stadt Frankfurt umfasst neben dem eigentlichen Stadion weitere Sportstätten. Hierzu gehören zusätzliche Fußballfelder im Bereich des Stadions, ein Schwimmbad, eine Tennisanlage, eine Beachvolleyball-Anlage und eine Turnhalle (Wintersporthalle). Eine ehemals bestehende Radrennbahn, eine Kunsteisbahn sowie eine Minigolf-Anlage sind nicht mehr vorhanden. Die Arena ist über den Bahnhof Frankfurt am Main Stadion an das S-Bahn-Netz angeschlossen; die Straßenbahn Frankfurt am Main bedient die Haltestelle Stadion Straßenbahn.

    Hauptsächlich wird das Stadion vom Fußballbundesligisten Eintracht Frankfurt genutzt. Die Geschäftsstelle der Profis, die Eintracht Frankfurt Fußball AG, befindet sich in der West- sowie seit 2011 teilweise auch in der Osttribüne der Arena. Hauptnutzer der neuen Arena ist die Fußballmannschaft von Eintracht Frankfurt, die seit Einführung der Fußball-Bundesliga 1963 ihre Heimspiele im Waldstadion bestreitet. Den bislang höchsten Sieg im neuen Stadion erzielte die Eintracht im Spiel gegen Düsseldorf in der Saison 2018/19 (Endstand 7:1). In der Saison 2006/07 empfing die Eintracht bei den UEFA-Pokal-Spielen gegen Brøndby IF (4:0), US Palermo (1:2) und Newcastle United (0:0) erstmals internationale Vereinsmannschaften im neuen Waldstadion. Daneben dient das Stadion aber auch als Ausweichort für Heimspiele anderer Mannschaften: Der 1. FSV Mainz 05 bestritt die Qualifikationsspiele zum UEFA-Pokal 2005/06 gegen den armenischen Vertreter MIKA Aschtarak und gegen Keflavík ÍF aus Island sowie das Spiel der 1. Runde gegen den FC Sevilla im Waldstadion. Auch der türkische Verband richtete bereits mehrere Spiele in der Arena aus. Im Frankfurter Stadion gewann Beşiktaş Istanbul den türkischen Super-Cup mit einem 1:0 gegen Galatasaray Istanbul, zudem fanden auf Grund der Platzsperre durch die UEFA in der Arena die Qualifikationsspiele zur Fußball-Europameisterschaft 2008 gegen Malta (Endstand 2:0 für die Türkei), gegen Moldawien (5:0 für die Türkei) und gegen Norwegen (Endstand 2:2) statt. Das Stadion war außerdem Spielort der Fußball-Weltmeisterschaften 1974 und 2006, der Fußball-Europameisterschaft 1988 und des Konföderationen-Pokals 2005. Hierbei ist insbesondere das bei der WM 1974 als Wasserschlacht von Frankfurt bekannte Zwischenrundenspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Polen zu nennen, das trotz eines aufgrund starker Regenfälle nahezu unbespielbaren Platzes von der FIFA ausgetragen wurde. Vier Jahre später musste das Länderspiel Deutschland gegen Ungarn hingegen in der 60. Minute beim Stand von 0:0 wegen erneut widriger Wetterverhältnisse, diesmal starken Nebels, abgebrochen werden. Als weiteres bedeutendes Spiel der deutschen Fußballnationalmannschaft im Frankfurter Waldstadion gilt ein 9:3-Sieg gegen Rumänien am 14. Juli 1940, bei dem der damals 19-jährige Fritz Walter, später Ehrenspielführer der Nationalelf, mit drei Toren sein Länderspieldebüt gab.[14] Des Weiteren fanden fünf DFB-Pokal-Endspiele im ehemaligen Waldstadion statt (1966, 1969, 1976, 1982 und 1984). Bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2011 war die Arena unter anderem Austragungsort des Finales. Das Waldstadion war von 1991 bis 2007, mit einer Unterbrechung 1993 und 1994, als die Liga pausierte, Heimstätte für das Team von Frankfurt Galaxy. Diese Ära endete mit Auflösung der NFL Europa, des europäischen Ablegers der nordamerikanischen National Football League, welchem die Galaxy seit Gründung der Liga 1991 angehörte. Am 23. März 1991 verlor das Team das Eröffnungsspiel der damals noch den Namen World League of American Football tragenden Spielklasse gegen die London Monarchs mit 11:24. Nach einer zweijährigen Pause nahm die Liga den Spielbetrieb 1995 wieder auf, sodass auch in Frankfurt wieder American-Football-Spiele ausgetragen wurden. Das letzte Spiel des Frankfurter Franchises in dem Stadion fand am 23. Juni 2007 statt, als hier zum dritten Mal nach 1998 und 2000 der World Bowl, die Meisterschaft der NFL Europa, ausgetragen wurde. Die Galaxy konnten den Heimvorteil allerdings nicht nutzen und unterlag den Hamburg Sea Devils mit 28:37. Auch nach dem Rückzug der Frankfurt Galaxy wird jedoch weiterhin American Football im Stadion gespielt: Von 2008 bis 2010 war das Stadion jeweils im Herbst Austragungsort des German Bowl, dem Endspiel um die deutsche Meisterschaft im American Football. Im Juli 2010 war die Arena außerdem einer von drei Austragungsorten der American-Football-Europameisterschaft. Hier fanden u. a. Eröffnungs- und Endspiel statt:[15] Mit einem 26:10 gegen Frankreich nutzte das deutsche Team den Heimvorteil und wurde am 31. Juli 2010 zum zweiten Mal nach 2001 Europameister.[16] Der German Bowl XLI, das Endspiel der GFL in der Saison 2019, soll am 12. Oktober 2019 im Stadion stattfinden.[17] Der German Bowl wird bis 2024 im Stadion der Eintracht ausgetragen. Es besteht eine Option auf die weiteren Jahre von 2025 bis 2028.[18] Die Turner kehrten ebenfalls in die Frankfurter Arena zurück: 2009 fand zum fünften Mal das Internationale Deutsche Turnfest in Frankfurt statt. Am 11. September 2010 wurde in der Arena der Boxkampf um die Weltmeisterschaft im Schwergewicht zwischen Wladimir Klitschko und Samuel Peter ausgerichtet, welcher in der 10. Runde von Klitschko durch technischen K.O. beendet wurde. Bereits 2007 knüpfte die Arena an die Ära der großen Open-Air-Konzerte des Waldstadions an: Erstmals seit dem Neubau gastierten die Rolling Stones, Genesis und Herbert Grönemeyer im Frankfurter Stadion; 2008 und 2009 folgten Künstler wie Madonna, Bon Jovi, Bruce Springsteen, Céline Dion und Depeche Mode.[20] Mit Mario Barth und Bülent Ceylan gastierten im Sommer 2011 erstmals auch zwei Comedians in der Arena.[12] Seit 2013 findet jährlich Ende Mai oder Anfang Juni im Stadion der BigCityBeats World Club Dome statt. 2015 besuchten 100.000 EDM-Fans das dreitägige Festival, bei dem 150 DJs auf 14 Bühnen auftraten. Headliner waren unter anderem David Guetta, Hardwell, Steve Aoki, Dimitri Vegas & Like Mike.[21] 2016 traten unter anderem die Sängerinnen Rihanna und Beyoncé und der Sänger Billy Joel im Rahmen des Konzert-Sommers in der Arena auf.[22] Seit dem Boom überdimensionaler Public Viewings bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 finden auch immer wieder solche Veranstaltungen in dem Stadion statt. Das Finale der Fußball-Europameisterschaft 2008 zwischen Deutschland und Spanien konnten so beispielsweise über 50.000 Menschen im Stadion verfolgen.[23] Seit 2006 findet auch der jährliche Regionalkongress der Zeugen Jehovas im Stadion statt. 2006, 2009 und 2014 wurde jeweils ein großer, internationaler Kongress der Zeugen Jehovas veranstaltet. Bei diesen großen Ereignissen kamen Besucher aus aller Welt zusammen und das Programm wurde in mehreren Sprachen dargeboten. Nach dem Krieg wurde das Waldstadion zunächst durch US-amerikanische Soldaten beschlagnahmt, in Victory Stadium umbenannt und für eigene Zwecke genutzt. Bereits im Juli 1946 wurde das Stadion jedoch wieder für deutsche Veranstaltungen freigegeben. Sportliche Höhepunkte der Nachkriegszeit waren die deutschen Leichtathletik-Meisterschaften 1946, höchstklassige Oberliga-Lokalderbys der Eintracht, des FSV und der Offenbacher Kickers, das Comeback von Max Schmeling mit seinem K.-o.-Sieg gegen Werner Vollmer am 28. September 1947 sowie das Deutsche Turnfest 1948.

    Bei dem heutigen Stadion handelt es sich bereits um das vierte Stadion an gleicher Stelle. Es wurde im Jahr 2000 vom Hamburger Architekten-Büro Gerkan, Marg und Partner in Zusammenarbeit mit den Stuttgarter Ingenieuren Schlaich Bergermann und Partner konzipiert und von 2002 bis 2005 für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland erbaut. Bei laufendem Spielbetrieb wurde das Stadion abschnittsweise Tribüne um Tribüne neu errichtet. Offiziell wird von einem Umbau gesprochen,[5] tatsächlich aber handelt es sich um einen Neubau[6] an derselben Stelle.[7] Die neue Arena wurde offiziell beim FIFA-Konföderationen-Pokal 2005, dem Testlauf für die Weltmeisterschaft 2006, eröffnet. Im neuen Waldstadion fanden sowohl das Eröffnungsspiel Deutschland gegen Australien (Endstand 4:3) als auch das Finale Brasilien gegen Argentinien (Endstand 4:1) statt. Der zweite große Umbau des Waldstadions wurde für die Fußball-Weltmeisterschaft 1974 erforderlich. Von Mai 1972 bis Januar 1974 wurde das Stadion wieder praktisch neu gebaut, um den Anforderungen der WM-Spielorte an Komfort und Sicherheit gerecht zu werden. Am 13. Juni 1974 fand im Waldstadion die Eröffnungsfeier für die Fußball-Weltmeisterschaft 1974 statt, außerdem wurden hier fünf Gruppenspiele ausgetragen, unter anderem die Wasserschlacht von Frankfurt am 3. Juli, als die deutsche Mannschaft im entscheidenden Spiel in der Zweiten Finalrunde den Gegner aus Polen auf einem als nahezu unbespielbar geltenden Platz mit 1:0 besiegte, ins Finale einzog und in München durch den Sieg gegen die Niederlande Weltmeister wurde. Die offensichtlich notwendige Drainage sowie eine Rasenheizung wurden 1978 eingebaut.

    Die jetzige Sportstätte ist ein reines Fußballstadion und verfügt im Gegensatz zum Vorgängerbau über keine Leichtathletik-Laufbahn. Während im alten Stadion die Zuschauerplätze bis zu 125 Meter vom Spielfeld entfernt waren, ermöglichte es der Verzicht auf die Laufbahn, die Tribünen näher ans Spielfeld heranzurücken. Damit ist kein Zuschauerplatz weiter als 60 Meter vom Spielfeld entfernt. Die 51.500 Zuschauerplätze beim Fußball verteilen sich auf zwei Ränge sowie ein zweistöckiges Zwischenband, in dem 74 Business-Logen untergebracht sind. Bei American-Football-Spielen sowie bei internationalen Fußballpartien werden die 8.000 Stehplätze des Stadions in Sitzplätze umfunktioniert, was zu einer reduzierten Kapazität von 48.500 Zuschauern führt.[8] Bei den Spielen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 betrug die Zuschauerkapazität nach Angaben der FIFA 48.000 Plätze.[9] Bei Konzerten finden in dem Stadion zudem bis zu 65.000 Besucher Platz.[2] Die leicht gebogenen Tribünen sind in die vorhandenen Erdwälle eingebettet. Eine integrierte Tiefgarage bietet 1.800 Stellplätze. Das Stadion ist 210 m lang und 190 m breit, hat eine Bruttogeschossfläche von circa 110.000 m² sowie einen umbauten Raum von circa 480.000 m³.

    Prägnantes Merkmal ist das 37.500 m² große Zeltdach, welches einer Felge mit Speichen nachempfunden ist. Die Dachlast von 3.000 Tonnen wird von 44 Hauptstützen getragen und mittels Drahtseilen über einen äußeren Druckring auf die Außenwände des Stadions abgeleitet. Das Innendach überdeckt mit 9.000 m² das gesamte Spielfeld und ist nach Darstellung der Arena-Betreiber das größte Stahl-Seil-Membran-Innendach der Welt. Es kann vollständig im zentral aufgehängten, 30 Tonnen schweren und 31 m³ großen Videowürfel zusammengefaltet werden. Das Stadion wird deshalb auch als das größte Cabrio der Welt bezeichnet.[10] Der Vorgang des Schließens und Öffnens des aus teflonbeschichtetem Polyestergewebe hergestellten Innendachs dauert zirka 15 bis 20 Minuten. Es darf allerdings bei Unwetter oder Schneefall nicht geschlossen sein. Das Dach der Arena bzw. die verantwortlichen Architekten und Ingenieure wurden 2007 mit dem Outstanding Structure Award der IABSE ausgezeichnet. Das Stadion ist architektonisches Vorbild für die Arena Națională in der rumänischen Hauptstadt Bukarest, die im August 2011 fertiggestellt wurde.[11] Eine sehr ähnliche schließbare Dachkonstruktion hat auch das PGE Narodowy in Warschau. Beide Stadien wurden vom selben Architekturbüro entworfen wie die Frankfurter Arena.

    Das verschließbare Dach ermöglicht bei Starkregen eine wettergeschützte Durchführung von Veranstaltungen; allerdings gab es zunächst noch einige Probleme mit der Anlage: So sammelte sich im Juni 2005 beim Finale des Konföderationen-Pokals der Regen, der mit bis zu sieben Litern pro Quadratmeter vom Himmel fiel, aufgrund einer fehlerhaften Verspannung des Dachtragewerks in einer Mulde, floss durch ein Überlaufventil im Bereich der Eckfahne ab und weckte Erinnerungen an die Wasserschlacht der WM 1974. Im Liga-Alltag versagte im Oktober 2005 der Öffnungsmechanismus aufgrund eines Hydraulikfehlers. Das Regenwasser sammelte sich in den Falten des halboffenen Dachs und strömte punktuell auf den Rasen. Weitere Pannen gab es seither nicht mehr; üblicherweise aber bleibt das Dach bei Bundesligaspielen geöffnet.

    Die Umbenennung des Waldstadions ist umstritten und stieß vor allem bei den Fußballfans der Frankfurter Eintracht[25] und anderen Vereinen[26] auf Unverständnis. Viele sprechen auch weiterhin vom Waldstadion, was sie durch Fangesänge gegen die Kommerzialisierung belegen. Auch Rolf Müller, Präsident des Landessportbundes Hessen, sieht im Verlust des historischen Namens einen Verlust sportlicher Identität.[27] In den Medien wird das Stadion mitunter auch WM-Arena genannt. In der am 13. September 2014 von der Fanorganisation Nordwestkurve eV durchgeführten Aktion Reclaim the name, die in den nationalen Medien große Beachtung fand, trafen sich zahlreiche Eintracht-Fans an einem Kiosk, um gemeinsam Lotto zu spielen und mit dem möglichen Gewinn in die Verhandlungen um die Neuvergabe der Namensrechte des Stadions 2015 einzusteigen. Erzielt wurde letztlich ein Gewinn von 384,20 Euro. Diesen Betrag boten die Fans dem Stadionbetreiber zusammen mit einem Angebot, dafür an einem Heimspiel-Tag von Eintracht Frankfurt die Namensrechte am Stadion zu erwerben.[28] Auf das Angebot haben die Fans keine Antwort erhalten. Der Stadionbetreiber lud sie zwar zum Gespräch, der Rechteinhaber Commerzbank wollte die Angelegenheit jedoch nicht kommentieren.[29]

    Im Januar 2007 wurde die Kirche in der Arena eingeweiht, ein 90 m² großer ökumenischer Andachtsraum in der Haupttribüne, der von Werner Pokorny gestaltet wurde. Nach den Kapellen im Berliner Olympiastadion und der Veltins-Arena in Gelsenkirchen war dies der dritte Andachtsraum in einem deutschen Stadion.[32] Als evangelischer Pfarrer ist dort Eugen Eckert tätig, ein bekannter Komponist und Texter moderner Kirchenlieder. Im November 2007 wurde das Eintracht-Museum in der Commerzbank-Arena eröffnet. Auf über 400 m² Ausstellungsfläche dokumentiert dieses die mehr als einhundertjährige Geschichte von Eintracht Frankfurt.

    Die Arbeiterolympiade vom 24. bis 28. Juli 1925 im Waldstadion war ein wichtiges Sportfest der deutschen Arbeitersportbewegung.[35] Ein weiterer sportlicher Höhepunkt der sechziger Jahre war der Kampf um die Schwergewichts-Weltmeisterschaft im Boxen zwischen Muhammad Ali und Karl Mildenberger am 10. September 1966, den Ali nach Abbruch in der 12. Runde vor 22.000 Zuschauern gewinnen konnte. Der Fußball im Waldstadion war ab Mitte der 1990er hingegen mehrfach nur zweitklassig, da der Heimverein Eintracht Frankfurt 1996 für zwei Jahre, 2001 erneut für zwei Jahre und 2004 für ein Jahr jeweils aus der Bundesliga abstieg. Seit dem Wiederaufstieg der Eintracht am 22. Mai 2005 in der damals bereits fast fertigen neuen Arena gehörte das Waldstadion wieder zu den Heimstätten der 1. Bundesliga, nur kurz unterbrochen durch den Abstieg 2011 und dem Wiederaufstieg zur Saison 2012/13. Erfolgreicher waren die Damen. Am 23. Mai 2002 fand im Waldstadion das erste Endspiel um den neugeschaffenen Fußball-Europapokal der Frauen statt. Die heimische Mannschaft des 1. FFC Frankfurt wurde durch ein 2:0 über den schwedischen Verein Umeå IK erster Titelträger.

    Unter den Nationalsozialisten wurde das jetzt als Sportfeld benannte Waldstadion in den dreißiger Jahren für politische Veranstaltungen, vor allem Aufmärsche und Versammlungen, mit bis zu 150.000 Teilnehmern genutzt. Einer der letzten sportlichen Höhepunkte vor dem Zweiten Weltkrieg war der Weltrekord über 400 m durch Rudolf Harbig am 12. August 1939. Mit Frankfurt Galaxy hielt erstmals am 23. März 1991 der American Football Einzug ins Waldstadion und konnte sich für sechzehn Jahre im Rhein-Main-Gebiet etablieren. Das damalige Waldstadion war 1998 und 2000 Austragungsort des World Bowl, des Endspiels der NFL Europe. Auch in den achtziger Jahren waren es zum einen die bereits bekannten Sportarten, die hohe Zuschauerzahlen ins Waldstadion lockten. Neben dem Deutschen Turnfest 1983, den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften 1988, den Endspielen um den DFB-Pokal 1982 und 1984 sowie dem Supercup 1987 und 1988 sind hier vor allem die Spiele der Fußball-Europameisterschaft 1988 zu nennen, anlässlich derer eine moderne Video-Anzeigentafel installiert und erste VIP-Einrichtungen erbaut wurden.

    1960 erhielt das Stadion die internationalen Ansprüchen genügende, damals wohl modernste Flutlichtanlage Deutschlands. Das Waldstadion erlebte in der Saison 1959/60 einige Europapokalbegegnungen der Eintracht gegen die Young Boys Bern, den Wiener Sport-Club und die Glasgow Rangers, die im Halbfinale vor 77.000 Zuschauern mit 6:1 (Rückspiel 6:3) besiegt wurden. Erst im Finale, ebenfalls in Glasgow, unterlagen die Frankfurter der damals in Europa dominierenden Mannschaft von Real Madrid mit 3:7. Das erste Bundesligaspiel im Waldstadion fand am 24. August 1963 statt. Das Aufeinandertreffen der Eintracht gegen den 1. FC Kaiserslautern am ersten Spieltag der neugegründeten höchsten deutschen Fußballspielklasse endete 1:1.

  10. Eintracht Frankfurt - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Eintracht_Frankfurt

    Eintracht Frankfurt e.V. (German pronunciation: [ˈʔaɪntʁaxt ˈfʁaŋkfʊʁt]) is a German professional sports club based in Frankfurt, Hesse, that is best known for its football club, currently playing in the Bundesliga, the top tier of the German football league system.