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  1. Gesellschaft mit beschränkter Haftung - Wikipedia

    en.wikipedia.org › wiki › Gesellschaft_mit

    A Gesellschaft mit beschränkter Haftung, meaning "company with limited liability", is a type of legal entity very common in Germany, Austria, Switzerland, and Liechtenstein. It is an entity broadly equivalent with the private limited company in the United Kingdom and many Commonwealth countries, and the limited liability company in the United States. The name of the GmbH form emphasizes the fact that the owners of the entity are not personally liable or credible for the company's debts ...

  2. Gesellschaft mit beschränkter Haftung - Wikipedia

    ro.wikipedia.org › wiki › Gesellschaft_mit

    O Gesellschaft mit beschränkter Haftung (prescurtată GmbH și, de asemenea, GesmbH în Austria), care înseamnă „Companie cu răspundere limitată”, este un tip de persoană juridică foarte frecvent în Germania, Austria, Elveția (unde este echivalentă cu o Société à responsabilité limitée, societate cu răspundere limitată) și Liechtenstein.

  3. People also ask

    Warum handelt es sich um eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung?

    Was ist das Gesetz betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung?

    Wer haftet für Verluste aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit einer GmbH?

    Wie entwickelte sich die Gesellschaftsform in Deutschland?

  4. Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Deutschland) – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Gesellschaft_mit
    • Geschichte
    • Rechtsgrundlagen
    • Gründung einer GmbH
    • Geschäftsführung und Außenvertretung
    • Bestellung und Anstellung Des Geschäftsführers
    • Aufsichtsrat Als Überwachendes Organ
    • Gesellschafterversammlung
    • Haftung Der GmbH und Ihrer Gesellschafter
    • Rechnungslegung Der GmbH
    • Rechte und Pflichten Der Gesellschafter

    Gesellschaften mit beschränkter Haftung wurden erstmals durch das am 20. April 1892 erlassene Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) ermöglicht. Bereits 1600 war in England den Anteilseignern der East India Company durch königliches Dekret beschränkte Haftung gewährt worden, 1602 in den Niederlanden der Dutch East India Company. Doch erst 1855 führte Großbritannien per Gesetz die allgemein zugängliche Gesellschaftsform der Limited Company (Ltd.) ein, die der deutschen GmbH vergleichbar ist. Nach der Schaffung dieser Gesellschaftsform auch in Deutschland breitete sich das Konzept in der ganzen Welt aus. In Österreich 1906, in Portugal 1917, Brasilien 1919, der Slowakei 1920, Chile 1923, Frankreich 1925, Belgien1935 und weiteren Ländern wurden vergleichbare Rechtsformen geschaffen. Durch das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen ist zum 1. November 2008 die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), auch umgangs...

    Die GmbH gilt als Handelsgesellschaft im Sinne des Handelsgesetzbuchs. Die rechtlichen Grundlagen befinden sich im GmbHG. Weitere Vorschriften enthalten die §§ 238–342a HGB zur Rechnungslegung, das Umwandlungsgesetz und die Insolvenzordnung.

    Die GmbH wird durch eine oder mehrere Personen als Gründungsgesellschafter gegründet (§ 1 GmbHG). Gesellschafter können sowohl natürliche als auch juristische Personen sein. Entgegen früherer Ansicht können auch alle Gesamthandsgemeinschaften Gründungsgesellschafter sein. Hat eine GmbH nur einen Gesellschafter, spricht man von einer Ein-Personen-GmbH oder Einmann-GmbH. Die Gesellschafter schließen einen Gesellschaftsvertrag, die Satzung, der notariell zu beurkundenist. Ob eine Beurkundung durch einen im Ausland zugelassenen Notar genügt, hängt davon ab, ob dieser bzw. das von diesem angewendete Verfahren dem inländischen gleichwertig ist. Neben der Vereinbarung des Gesellschaftsvertrags ist in der Gründungsversammlung auch mindestens eine natürliche Person zum Geschäftsführer zu bestellen, der auch gleichzeitig GmbH-Gesellschafter sein kann. Der Geschäftsführer nimmt die Stammeinlagen entgegen und meldet die Gesellschaft in notariell beglaubigterForm zur Eintragung in das Handelsreg...

    Die GmbH muss einen oder mehrere Geschäftsführer haben (§ 6 Abs. 1 GmbHG). Die Vertretungsmacht der Geschäftsführer ist dabei organschaftlich ausgestaltet. Geschäftsführer können nur natürliche, unbeschränkt geschäftsfähige Personen sein (§ 6 Abs. 2 Satz 1 GmbHG). Die Geschäftsführer führen die Geschäfte der GmbH nach den Weisungen der Gesellschafterversammlung und im Rahmen von Gesetz und Satzung (§ 37 Abs. 1 GmbHG). Die Geschäftsführer vertreten die GmbH gerichtlich und außergerichtlich gegenüber Dritten (§ 35 Abs. 1 GmbHG). Die Vertretungsmacht der Geschäftsführer ist Dritten gegenüber unbeschränkt und unbeschränkbar (§ 37 Abs. 2 Satz 1 GmbHG). Die Geschäftsführer haben in Angelegenheiten der GmbH die Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmannes anzuwenden (§ 43 Abs. 1 GmbHG). Insichgeschäfte sind nur zulässig, wenn sie im Gesellschaftsvertrag oder durch Gesellschafterbeschluss ausdrücklich gestattet sind (§ 181BGB). Neben der Vertretung ausschließlich durch Geschäftsführer besteh...

    Geschäftsführer werden bei der Gründung der Gesellschaft durch den Gesellschaftsvertrag, später durch einen Gesellschafterbeschluss bestellt. Sie können, anders als ein Vorstand einer Aktiengesellschaft, durch einen Gesellschafterbeschluss jederzeit ohne Angabe von Gründen abberufen werden (§ 38 Abs. 1 GmbHG), sofern die Satzung nicht wichtige Gründe für eine Abberufung vorschreibt (§ 38Abs. 2 GmbHG). Die vertraglichen Rechte und Pflichten werden in der Regel in einem Anstellungsvertrag (Dienstvertrag) geregelt, insbesondere die Vergütung und die Folgen des Ausscheidens, sei es durch Zeitablauf oder durch den Widerruf der Bestellung. Wichtig ist dies insbesondere bei geschäftsführenden Gesellschaftern mit einer Mehrheitsbeteiligung, um steuerliche Nachteile zu vermeiden (z. B. die Annahme einer verdeckten Gewinnausschüttung).

    In der Satzung der GmbH kann ein Aufsichtsrat vorgesehen werden. Ein Aufsichtsrat muss grundsätzlich gebildet werden, wenn die GmbH mehr als 500 Arbeitnehmer beschäftigt (§ 1 Abs. 1 Nr. 3 DrittelbG). In diesem Falle lautet das Verhältnis Arbeitnehmer zu Arbeitgeber im Aufsichtsrat gemäß Drittelbeteiligungsgesetz 1 zu 2. Wenn eine GmbH mehr als 2000 Arbeitnehmer beschäftigt, liegt das Verhältnis gemäß Mitbestimmungsgesetz bei 1 zu 1, wobei er aus mindestens 12 natürlichen Personen bestehen muss. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates hat bei Pattsituationeneine Zweitstimme. Die Aufgabe des Aufsichtsrats besteht vorwiegend in der Überwachung der Geschäftsführung. Rechtsgrundlage für den Aufsichtsrat einer GmbH ist § 52des GmbHG.

    Oberstes beschließendes Organ der GmbH ist die Gesellschafterversammlung, in der die Gesamtheit der Gesellschafter repräsentiert ist. Ihre Zuständigkeit erstreckt sich – soweit nicht Gesetz oder Satzung etwas anderes bestimmen – auf alle Angelegenheiten der GmbH (§ 45 GmbHG), die nicht in die genuine Zuständigkeit der Geschäftsführung fallen. Die Gesellschafter fassen ihre Beschlüsse in der Versammlung (§ 48Abs. 1 GmbHG). Bei Einverständnis aller Gesellschafter ist schriftliche Abstimmung ohne Abhalten einer Versammlung zulässig (§ 48 Abs. 2 GmbHG).

    Die GmbH haftet mit ihrem Gesellschaftsvermögen (§ 13 Abs. 2 GmbHG) für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Das Privatvermögen der Gesellschafter bleibt unberührt. Für Verpflichtungen, welche noch vor Eintragung der GmbH in das Handelsregister entstanden sind, hat die GmbH Durchgriffsansprüche auf die Gesellschafter, soweit diese Verpflichtungen das Nettovermögen zum Stichtag der Eintragung unter die Kapitalziffer haben fallen lassen. Diese Ansprüche der GmbH gegen die Gesellschafter können Gläubiger pfänden lassen. Die Unterbilanzhaftung dient dem Schutz vor einer bereits anfänglichen Aufzehrung des Stammkapitals. Das früher vertretene Vorbelastungsverbot wurde wegen seiner wirtschaftlich lähmenden Wirkung aufgegeben. Für Verluste aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit einer GmbH haften die Gesellschafter der GmbH nur, sofern sie die Vermögenslosigkeit der Gesellschaft in rechtswidriger Weise verursacht haben. Dazu hat der Bundesgerichtshof in den letzten Jahren den Tatbestand...

    Für die GmbH gelten grundsätzlich die Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Buchführung (§§ 238 bis 263 HGB) sowie ergänzend die §§ 264 bis 335 HGB für Kapitalgesellschaften und im Speziellen die §§ 42ff. GmbHG.

    Jeder Gesellschafter hat im Gesellschaftsvertrag die Verpflichtung zur Leistung eines Anteils am Stammkapital übernommen (§ 3 Abs. 1 Nr. 4 GmbHG). Die Hauptpflicht eines Gesellschafters besteht darin, seine Stammeinlagepflicht zu erfüllen (§ 19 Abs. 1 GmbHG). Der Gesellschafter kann – soweit nicht durch die Satzung etwas anderes bestimmt ist (Vinkulierung) – über seinen Geschäftsanteil frei verfügen. Der Anteil kann – einen entsprechenden notariell beurkundeten Vertrag (§ 15 Abs. 3 GmbHG) vorausgesetzt – verkauft und im Übrigen auch vererbt oder verschenkt werden. Die Gesellschafter haben Anspruch auf den Jahresüberschuss, soweit sie nicht zulässigerweise von der Beteiligung ausgeschlossen sind (§ 29 Abs. 1 GmbHG). Jeder Gesellschafter kann von den Geschäftsführern verlangen, dass sie ihm unverzüglich Auskunft über die Angelegenheiten der GmbH geben und ihm Einsicht in die Bücher gestatten (§ 51aAbs. 1 GmbHG). Ein Gesellschafter kann durch gerichtliches Urteil aus der Gesellschaft a...

  5. Gesellschaft mit beschränkter Haftung - Wikipedia

    it.wikipedia.org › wiki › Gesellschaft_mit
    • Costituzione E Conferimenti
    • Organizzazione Della Società
    • UG

    La GmbH deve essere costituita da almeno un socio: può infatti anche essere unipersonale (Ein-Personen-GmbH). Lo statuto societario va sottoscritto con atto notarile e il notaio deve inoltrarlo al registro delle imprese (Handelsregister). In Germania, il capitale nominale minimo è di 25.000 euro e almeno la metà di questa cifra (cioè 12.500 euro) deve essere depositata presso un conto corrente al momento della registrazione. Tale obbligo vige anche in Austria, dove il capitale nominale minimo è invece di 35.000 euro. La camera del commercio e dell’industria (Industrie- und Handelskammer, IHK) fornisce dei modelli dell’atto costitutivo. È possibile apportare conferimenti in denaro, purché sia versato subito almeno il 25% della somma pattuita, o sotto forma di beni mobili o immobili: questi devono essere integralmente effettuati al momento della sottoscrizione.

    Una GmbH è divisa in tre organi: 1. l’assemblea dei soci (Gesellschafterversammlung), che come nell’ordinamento italiano delibera l’approvazione del bilancio d'esercizio (Jahresabschluss); 2. il consiglio di amministrazione, costituito da almeno un amministratore (Geschäftsführer). Per amministrare e rappresentare legalmente una GmbH non è necessario essere soci o risiedere in Germania. Qualora l’amministratore agisca contro gli interessi della società, ad esempio attraverso la stipula di un contratto, tale contratto non può essere impugnato dalla società, a meno che si dimostri che la controparte fosse a conoscenza del conflitto o che comunque ne avrebbe dovuto avere conoscenza; 3. il consiglio di sorveglianza (Aufsichtsrat), obbligatorio solo se la GmbH ha più di 500 lavoratori, che vigila sulle attività degli amministratori.

    Nel 2008 è stata introdotta in Germania una versione semplificata della GmbH, ossia l'UG (Unternehmergesellschaft), similarmente a quanto fatto in Italia nel 2012 con la società a responsabilità limitata semplificata. Anche una UG può essere unipersonale e il capitale nominale minimo previsto è 1 euro, da versare interamente prima della registrazione presso il registro delle imprese; rispetto alla GmbH, sono permessi solo conferimenti in denaro. Per l'atto costitutivo di una UG si può usare un modello standard (Musterprotokoll) definito nella legge sulle GmbH. Questo però comporta alcune restrizioni: 1. si potrà nominare solo un amministratore delegato e un massimo di tre soci; 2. l'anno fiscale dovrà coincidere con l'anno solare (1º gennaio-31 dicembre); 3. non si applicherà la sezione 181 del codice civile tedesco (Bürgerliches Gesetzbuch o BGB): l'amministratore non potrà rappresentare l'UG nella stipulazione di un contratto tra la società e lui stesso (Insichgeschäft) o con terz...

  6. Gesellschaft mit beschränkter Haftung – Wikipedia

    sv.wikipedia.org › wiki › Gesellschaft_mit

    Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaft mit beschränkter Haftung (" bolag med begränsat ansvar") eller GmbH är en bolagsform som förekommer i flera tyskspråkiga länder, bland annat Tyskland, Schweiz och Österrike. Ett bolag av den här typen är en juridisk person ( ty. Rechtspersönlichkeit) och har i likhet med svenska ...

    • Rechtsgrundlagen
    • Allgemeines
    • Gründung
    • Errichtung Der GmbH
    • Entstehung Der GmbH
    • Organisation
    • Rechte und Pflichten Der Gesellschafter
    • Beendigung Der Gesellschaft
    • Literatur
    • Einzelnachweise

    Zentrale Rechtsquelle ist das Gesetz vom 6. März 1906 über Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH-Gesetz – kurz GmbHG), zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 13/2014. Daneben finden sich in einigen weiteren Gesetzen wichtige Regelungen, so z. B. zur Spaltung (SpaltG), zur Umwandlung (UmwG) oder zur nominellen Kapitalerhöhung (KapBG).

    Im GmbHG findet sich keine Legaldefinition dieser Rechtsform. Charakteristisch für die GmbH ist, dass ihre Gesellschafter mit Stammeinlagen am Stammkapital beteiligt sind und für diese Einlageleistung Geschäftsanteile erhalten. Darüber hinaus treffen sie grundsätzlich keine weiteren vermögensrechtlichen Pflichten und sie haften grundsätzlich nicht für Gesellschaftsverbindlichkeiten. Sie ist nach dem Einzelunternehmen die in Österreich am häufigsten gewählte Rechtsform und vor allem in Klein- und Mittelunternehmen sehr beliebt. Als juristische Person ist sie rechtsfähig und kann daher eigenes Vermögen besitzen, Vertragspartnerin sein und kann sowohl klagen als auch geklagt werden. Anders als Personengesellschaften (Offene Gesellschaft (OG), Kommanditgesellschaft etc.) ist sie Unternehmerinkraft Rechtsform und besitzt daher unabhängig vom tatsächlichen Betrieb eines Unternehmens Unternehmereigenschaft. Jede GmbH muss zwingend über eine Generalversammlung und eine Geschäftsführung verf...

    Bei der Gründung werden der Errichtungs- und der Entstehungszeitpunkt unterschieden. Die Phase dazwischen wird als Gründungsphase bezeichnet. Mit Eintragung der GmbH in das Firmenbuch (sog. Entstehung, die Eintragung wirkt konstitutiv, d. h. rechtsbegründend) ist die Gründung abgeschlossen. Die GmbH kann zu jedem gesetzlich zulässigen Zweck gegründet werden (§ 1GmbHG). Die konkrete Tätigkeit, mit der dieser Zweck erreicht werden soll, muss erlaubt sein und darf nicht einer anderen Rechtsform vorbehalten sein. Verfolgt die GmbH ideelle Ziele, kann diese auch den Status der Gemeinnützigkeit beantragen (gGmbH). Ähnlich wie beim Verein können neben den Tätigkeiten für ideelle Zwecke auch unentbehrliche oder entbehrliche Hilfsbetriebe geführt werden.

    Unter Errichtung der Gesellschaft versteht man den Zeitpunkt des Abschlusses des Gesellschaftsvertrages (bei der Aktiengesellschaft als Satzung bezeichnet, umgangssprachlich aber auch für GmbH-Gesellschaftsverträge verwendet) durch die Gesellschafter. Wird die GmbH nur durch eine Person errichtet, so spricht man von einer Errichtungserklärung (vgl. § 3 GmbHG). Der Abschluss eines Gesellschaftsvertrags bzw. die Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft bei einer 1-Personen-Gründung bedarf der notariellen Beurkundung (§ 4 GmbHG). Den gesetzlichen Mindestinhalt legt § 4GmbHG fest, danach hat der Vertrag bzw. die Erklärung zumindest folgendes zu regeln: 1. Die Firma und den Sitzder Gesellschaft 2. den Gegenstand des Unternehmens 3. die Höhe des Stammkapitals. Dieses muss mindestens 35.000 EUR betragen (§ 6 GmbHG) Jedoch kann bei der Gründung im Gesellschaftsvertrag eine Gründungsprivilegierung in Anspruch genommen werden, sodass das Stammkapital nur mindestens 10.000 EUR beträgt. D...

    Mit Abschluss des Gesellschaftsvertrages gelangt die Gesellschaft in das Gründungsstadium. In dieser Zeit hat zu erfolgen: 1. Bestellung des ersten Geschäftsführers, sofern dies nicht bereits im Gesellschaftsvertrag erfolgt ist 2. Leistung der Einlagen 2.1. Bei Bareinlagen muss zumindest ein Viertel des Betrages geleistet werden, insgesamt jedoch mindestens 17.500 EUR (§ 10 GmbHG). Bei Gründungsprivilegierung (siehe oben) müssen mindestens 5.000 EUR bar eingezahlt werden und Sacheinlagen sind nicht zulässig. (§ 10bGmbHG) 2.2. Sacheinlagen sind sofort und in vollem Umfang zu leisten (§ 10GmbHG) 3. Anmeldung der GmbH zum Firmenbuch beim Firmenbuchgericht durch sämtliche Geschäftsführer. Dem Firmenbuchgesuch sind beizulegen: 3.1. Gesellschaftsvertrag in notarieller Ausfertigung, 3.2. Bestellungsbeschluss der Geschäftsführer (soweit nicht bereits im Gesellschaftsvertrag erfolgt) 3.3. Musterzeichnungender Geschäftsführer 3.4. Erklärung der Geschäftsführer über die geleisteten Einlagen (s...

    Geschäftsführer

    Die GmbH muss zumindest einen Geschäftsführer haben. Der Geschäftsführer muss eine natürliche, handlungsfähige Person sein (§ 15 GmbHG). Geschäftsführer können durch Beschluss der Gesellschafter oder schon im Gesellschaftsvertrag bestellt werden, in bestimmten Fällen kommt auch eine Bestellung durch das Gericht in Betracht (sog. Notgeschäftsführer, § 15a GmbHG).Der Geschäftsführer ist das zentrale Geschäftsführungs- und Vertretungsorgan der GmbH. Sind mehrere Personen zu Geschäftsführern best...

    Aufsichtsrat

    Ein Aufsichtsrat muss bei der GmbH nur in wenigen Fällen (§ 29GmbHG) gebildet werden, insbesondere wenn 1. das Stammkapital 70.000 Euro übersteigt und mehr als 50 Gesellschafter beteiligt sind oder 2. die Zahl der Arbeitnehmer 300 übersteigt. Ein Aufsichtsrat kann aber freiwillig eingerichtet werden. Wird ein Aufsichtsrat gebildet, so hat er zumindest aus drei Kapitalvertretern zu bestehen (§ 30 GmbHG). Des Weiteren sind in betriebsratspflichtigen Betrieben zumindest zwei Arbeitnehmervertrete...

    Generalversammlung

    Die Generalversammlung ist das allgemeine Willensbildungsorgan der GmbH. Sie besteht aus der Gesamtheit der Gesellschafter und entscheidet mittels Beschlüssen (§ 34 GmbHG), für die i. d. R. einfache Mehrheit (50 % + 1 Stimme; § 39 GmbHG) genügt. Zur Beschlussfassung sind ihr vor allem die in (§ 35GmbHG) genannten Gegenstände zugewiesen: 1. Prüfung und Feststellung des Jahresabschlusses 2. Einforderung noch ausstehender Stammeinlagen 3. Geltendmachung von Ersatzansprüchen der Gesellschaft gege...

    Mit jedem Geschäftsanteil sind Gesellschafterrechte und -pflichten verbunden. Über seinen Geschäftsanteil kann der Gesellschafter grundsätzlich frei verfügen, sofern der Gesellschaftsvertrag nichts anderes bestimmt (sog. Vinkulierung, § 76 GmbHG). Die Übertragung von GmbH-Anteilen unter Lebenden bedarf eines österreichischen Notariatsaktes (§ 76 GmbHG). Dies gilt für das Verpflichtungs- und das Verfügungsgeschäft. Auch bei Zerlegung des Geschäfts in Angebot und Annahmeist diese Form für beide Rechtsakte einzuhalten.

    Die Beendigung der GmbH läuft in mehreren Schritten ab. Zunächst bedarf es eines Auflösungsgrundes. Liegt dieser vor, tritt die GmbH in das Abwicklungsstadium (Liquidation, § 89 ff. GmbHG). Wurden alle Geschäfte beendet und das Vermögen verteilt, erfolgt die Löschung aus dem Firmenbuch (§ 95GmbHG). Erst mit dieser Löschung und der Beendigung der Geschäfte endet die rechtliche Existenz der GmbH. An Auflösungsgründen nennt § 84GmbHG u. a.: 1. Ablauf der im Gesellschaftsvertrag bestimmten Zeit 2. Beschluss der Gesellschafter 3. Eröffnung eines Insolvenzverfahrens Mit Vorliegen eines Auflösungsgrundes ändert die Gesellschaft ihren Zweck und wird von einer werbenden Gesellschaft zu einer Abwicklungsgesellschaft. In der Liquidation werden die Geschäfte der GmbH beendet, Gläubigerforderungen befriedigt und das Restvermögen unter den Gesellschaftern verteilt. Diese Tätigkeiten übernehmen die Geschäftsführer als Liquidatoren, sofern der Gesellschaftsvertrag nicht anderes bestimmt oder die Ge...

    Susanne Kalss: The Austrian GmbH & Co. KG. In: European Business Organization Law Review (EBOR). Bd. 8, 2007, ISSN 1566-7529, S. 93–101.
    Karin Stichlberger: Die gemeinnützige GmbH als Alternative zum Verein nach dem VerG 2002, Leonding 2012.
    ↑ Walter Brugger: Zur Formpflicht(PDF; 335 kB) auf www.profbrugger.at, abgefragt am 6. November 2009
    ↑ Walter Brugger, Keine Anwendung von § 1184 Abs. 2 ABGB, abgefragt am 28. Juli 2016.
  7. Gesellschaft mit beschränkter Haftung — Wikipédia

    fr.wikipedia.org › wiki › GmbH

    Une Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) (en français, « société à responsabilité limitée ») est une forme de personne morale à responsabilité limitée existant dans le droit des affaires allemand depuis 1892, puis étendu à d'autres pays d'Europe centrale tels que l'Autriche en 1906 ou encore la Suisse.

  8. GmbH – Wikipédia, a enciclopédia livre

    pt.wikipedia.org › wiki › Gesellschaft_mit

    Uma Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) é um tipo de sociedade comercial muito comum na Alemanha (onde foi criada em 1892), na Áustria (adotada em 1906) e na Suíça. " Gesellschaft mit beschränkter Haftung " traduz-se para o português como " sociedade com responsabilidade limitada " [ 1 ] .

  9. Gesellschaft mit beschränkter Haftung - Wikipedia, la ...

    es.wikipedia.org › wiki › Gesellschaft_mit

    Gesellschaft mit beschränkter Haftung (en alemán: «sociedad de responsabilidad limitada»), también conocida como GmbH, es una forma de sociedad de responsabilidad limitada en el derecho mercantil alemán desde 1892, aplicada posteriormente a otros países de Europa Central como Austria en 1906 o Suiza.

  10. People also search for