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  2. Techno - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Techno

    Techno is a genre of electronic dance music (EDM) that is characterized by a repetitive four on the floor beat which is generally produced for use in a continuous DJ set. The central rhythm is often in common time (4/4), while the tempo typically varies between 120 and 150 beats per minute (bpm).

  3. Tecno Mobile - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Tecno_Mobile

    Tecno Mobile is a Chinese mobile phone manufacturer based in Shenzhen. It was established in 2006. It is a subsidiary of Transsion Holdings.. Tecno has focused its business on the African and the South Asian markets.

  4. Acid techno - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Acid_techno

    From Wikipedia, the free encyclopedia Acid techno, sometimes known generally as " acid ", is a genre of techno that was derived from acid house and developed in Europe in the early 1990s. It saw younger artists apply the "squelching" synthesizer sound of Chicago acid house to harder-edged techno material.

    • Early 1990s, Europe
  5. Techno – Wikipedia

    de.wikipedia.org/wiki/Techno
    • Übersicht
    • Stil
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    • Hintergrund
    • Vorgeschichte

    Techno [ˈtɛkno(ʊ)] ist eine Musikrichtung, die in der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre durch die Verschmelzung mehrerer Stilarten der elektronischen Tanzmusik entstanden ist. Als Basis dient insbesondere der minimalistische, bassdrum-betonte Grundrhythmus der House-Musik. Weitere essentielle Elemente zieht Techno aus den elektronisch generierten, meist in Europa entwickelten Stilen der 1970er- und 1980er-Jahre (wie Synth-Pop, EBM und New Beat, aber auch Detroit Techno). Der in der Anfangszeit noch als Techno House[1][2][3] bezeichnete Stil erlebte im Verlauf der 1990er-Jahre eine Blütezeit und brachte zahlreiche Unterarten hervor. Rund um die Musik existiert eine eigene Jugendkultur, die Technoszene.[4][5]

    Der Musikstil Techno bezeichnet synthetisch produzierte, meist vordergründig rhythmusorientierte Tanzmusik. Charakteristisch ist der 4/4-Takt, mit einer Betonung jedes Viertels durch eine elektronische Bass Drum und die (meist offene) Hi-Hat auf den geraden Achteln. Ergänzende Elemente sind die geschlossene Hi-Hat auf allen Sechzehntel-Noten und Snare Drum oder Handclap auf jedem zweiten Viertel. Der Harmonielehre folgende Akkorde sind von untergeordneter Bedeutung, stattdessen wird oft mit einzelnen Klängen und deren Zusammenwirken experimentiert. Die Klangfarben pendeln dabei zumeist im industriellen beziehungsweise metallischen Bereich. Die Kompositionen basieren auf sogenannten repetitiven Arrangements. Sie bauen sich jedoch häufig durch Hinzunahme von Effekten, Flächenklängen oder durch das Einstreuen einzelner Perkussionselemente, die sich nahtlos in das Rhythmusmuster einfügen, stufenweise auf.

    Oskar Sala und Karlheinz Stockhausen gelten als die frühen Pioniere der elektronischen Musik. Ihre Ideen und Werke verbanden klassische Kompositionen mit Technologie. Ende der 1960er Jahre und Anfang der 1970er Jahre waren sie Inspiration für die zeitgenössische Musik der Formation Kraftwerk aus Düsseldorf. Kraftwerk legten mit ihrem vierten Album Autobahn (1974) den Grundstein für den Musikstil Elektropop. Als besonders einflussreich auf die spätere musikalische Entwicklung gelten ihre Alben Mensch-Maschine (1978) und Computerwelt (1981), die schon teilweise die für Techno typischen minimalistischen, tanzbaren Elemente aufwiesen. Somit genossen die Stilformen der 1980er (vgl. Synth-Pop, EBM und Post-Industrial) und die direkt darauf aufbauenden Richtungen der 1990er-Jahre (z. B. der Dark Electro und der Electro-Industrial) unter der Sammelbezeichnung Techno über drei Jahre lang den Status einer Parallelerscheinung, dem man mit dem Begriff Elektro für elektronische Musik vorerst erfolgreich entgegenwirkte. EBM gilt in diesem Fall als wesentlicher Einflussfaktor für die Entstehung von Detroit Techno, New Beat und später auch Goa Trance. Bereits Ende der 1980er-Jahre gab es erste Überlagerungen mit Acid House, so beispielsweise bei Bigod 20 (Acid To Body, 1988). DJs und Produzenten wie Sven Väth, Richie Hawtin oder DJ Hell legten in den 1980er-Jahren EBM auf und gelangten über diesen Stil zum Techno.

    Jean Michel Jarre, Tangerine Dream und Brian Eno sowie Ash Ra Tempel alias Manuel Göttsching leisteten in den 1970er- und 1980er-Jahren Pionierarbeit im Bereich melodiöser Synthesizer-Musik und waren eine wichtige Inspirationsquelle. Die 1980 gegründete britische Synthie-Pop-Band Depeche Mode wird von den Detroit-Techno-Begründern Derrick May, Kevin Saunderson und Juan Atkins heute noch regelmäßig als Inspiration genannt. Der britische Industrial-Act Cabaret Voltaire wird von diversen Techno-Produzenten wie Tanith oder Richie Hawtin als Einflussfaktor angegeben und gilt als essentiell für die Entwicklung des Detroit Techno. Zur selben Zeit entwickelte sich (vor allem aus Detroit kommend) eine weitere Stilrichtung des Techno, der so genannte Minimal Techno. Prägend waren dabei vor allem Robert Hood mit dem Album Minimal Nation, Terrence Dixon mit seinem Label Utensil Records sowie der aus Oxfordshire/Ontario stammende Richie Hawtin.

    In Deutschland arbeitete zu dieser Zeit der Frankfurter Musikliebhaber Andreas Tomalla (alias Talla 2XLC) im Plattenladen City-Music unter dem Frankfurter Hauptbahnhof. Ab 1982[6] sortierte er Schallplatten mit elektronisch produzierter Musik in eine eigenständige Kategorie und benannte diese mit Techno. DJs wie Sven Väth orientierten sich seinerzeit beim Plattenkauf an dieser Zusammenstellung. 1984 eröffnete Tomalla den Technoclub, wodurch der Begriff weiter an Popularität gewann. In den 1980er-Jahren entstand in der Diskothek Warehouse in Chicago die House-Musik, als Weiterentwicklung des 1970er-Jahre Disco-Sounds. Die typische Vinyl-Single enthielt bereits zu dieser Zeit eine Version mit ausgedehnter Rhythmus-Passage (meist mit Club Mix betitelt). Besonders die beiden DJs Frankie Knuckles (aus dem Chicagoer Warehouse, namensgebend für die spätere House-Musik) und Larry Levan (aus der New Yorker Diskothek Paradise Garage, namensgebend für Garage House) erkannten die hypnotische und euphorisierende Wirkung dieser monotonen Zwischenstücke und begannen damit, ausschließlich diese Passagen verschiedener Schallplatten zu vermischen und den Rest der Songs wegzulassen. Teilweise wurde die gleiche Platte in doppelter Ausführung gekauft, um ihren Rhythmus-Teil künstlich verlängern zu können. Knuckles und Levan gelten heute als die Begründer des House. Bevor Techno zur Massenbewegung wurde, sorgte Ende der 1980er-Jahre Acid House für Aufsehen. Acid House, zuerst eine besonders harte und minimalistische, um 1984/85 entstandene Variante des Chicago-House-Sounds, war in England und auf der Ferieninsel Ibiza besonders populär. Acid House erschien in seinen Äußerlichkeiten einem echten Hippierevival. Freie Liebe wurde während des Second Summer of Love 1988 genauso propagiert wie der ungezügelte Genuss von Rauschmitteln. Als Erkennungszeichen der Musik und der Szene diente das Smiley-Symbol. Die neuen Ansätze elektronischer Musikstile verbreiteten sich schnell und waren in den frühen 1980er-Jahren auch Inhalt der nächtlichen Radiosendung Midnight Funk Association in Detroit, die von Charles Johnson (alias The Electrifying Mojo) moderiert wurde. Johnson achtete dabei explizit auf eine ausgewogene Klangvielfalt und versuchte, zahlreiche Musikrichtungen in seiner Sendung zu vereinen. Dieses Programm war letztlich Hauptinspirationsquelle für die Produzenten Juan Atkins, Derrick May und Kevin Saunderson (oft als die Belleville Three bezeichnet). Zusammen mit Richard Davies veröffentlichte Juan Atkins unter dem Namen Cybotron bis in die Mitte der 1980er-Jahre zunächst stark am europäischen SynthPop-Sound orientierte Electro-Funk-Tracks (darunter Techno City, 1984). Ein weiteres Projekt im vergleichbaren Stil war Model 500. In den Jahren 1986 und 1987 wandten die Detroiter Electro-Produzenten sich allmählich der Chicagoer House-Musik zu. Der etwa zwei Jahre zuvor entstandene Acid House nahm dabei die wesentlichen Elemente des als Detroit Techno (bzw. als Detroit Techno House[9]) bekannt gewordenen Stils vorweg: die markante 4/4-Bassdrum des Roland TR-909 und das Aussparen traditioneller Songstrukturen, insbesondere die Reduzierung bzw. der Wegfall des Gesangs, bildeten die Grundmerkmale der neuen Richtung (so nutzte Kevin Saunderson für seine frühen Detroit-Produktionen einen Ensoniq Mirage Sampling-Synthesizer, wie ihn der Chicagoer Produzent Chip E. bereits 1985 einsetzte).

    Die neu entstandene Sammelbezeichnung umfasste neben elektronischer Popmusik (Depeche Mode, Anne Clark), und Electro-Funk (A Number Of Names, Cybotron) bald auch Sparten wie (Post-)Industrial (Cabaret Voltaire, Clock DVA), EBM (Front 242, Nitzer Ebb) und generell elektronisch arrangierte Spielarten der New-Wave-Ära (siehe Electro Wave),[7] später allerdings auch den Detroit Techno, der stark durch europäische Musikrichtungen geprägt wurde.[8] In dieser Form konnte sich Techno als Dachbezeichnung für elektronische Musik international und vorzugsweise im deutschen Sprachraum bis in den Beginn der 1990er-Jahre weiträumig etablieren.

    Einen wesentlichen Unterschied zur späteren Techno-House-Welle in den 1990er-Jahren stellten dabei die Beweggründe dar, die zur Herausbildung der unter Techno zusammengefassten Musikrichtungen in den 1970er- und 1980er-Jahren führten. Etliche Künstler zeigten sich sozialkritisch und versuchten thematisch wie auch klanglich dystopisch geprägte Zukunftsvisionen, den post-industriellen und städtischen Verfall, emotionale Kälte oder Ängste vor atomaren Katastrophen zu verarbeiten. Das teils in sich widersprüchlich anmutende Bestreben, mit Hilfe moderner Technologie auf die unmittelbare Gefahr derselben hinzuweisen, bildete innerhalb der späteren Techno-House-Bewegung, die (vergleichbar mit Acid House) vordergründig als Partykultur entstanden war, kein zentrales Thema. Kennzeichnend für die neu entstandene Richtung waren Geschwindigkeiten zwischen 90 und 115 bpm sowie die zahlreichen Einflüsse aus EBM, Acid House oder Hi-NRG. Nur zwei Jahre später war der New-Beat-Boom vorüber. Er brachte jedoch etliche Techno-Produzenten hervor und gilt damit als die Wiege der Techno-Szene in Belgien.

    Wichtige Vertreter des Industrial, darunter Throbbing Gristle, Cabaret Voltaire und SPK, beeinflussten auf musikalischer Ebene etliche Produzenten aus dem Techno-Umfeld. Bedeutend war der Industrial zudem für die Herausbildung von Hardcore Techno oder Gabber und diente als Inspirationsquelle für weitere Techno-Unterarten. Throbbing Gristles 1981er Single Discipline enthält eine frühe tanzbare Form des Industrial. Eine Gravierung auf dem Run-Out der A-Seite beschreibt die Musik als Techno Primative. Speziell in Deutschland nutzten einige Künstler wie DAF, Liaisons Dangereuses oder Die Krupps zu Beginn der 1980er-Jahre und im Rahmen der Neuen Deutschen Welle die Möglichkeiten neu entwickelter Sequenzer. Die dabei kreierten und stark von Minimalismus geprägten repetitiven Soundschleifen inspirierten vornehmlich Musikprojekte aus Belgien (Front 242), Großbritannien (Nitzer Ebb) und anschließend in ganz Europa. Diese Künstler kreuzten wiederum die wuchtigen, voluminösen Klänge des Electropunk mit frühem Industrial und legten somit den Grundstein für die Electronic Body Music, deren Epoche sich vorerst bis in die frühen 1990er-Jahre erstreckte. Zu Beginn der 1990er-Jahre wurde der vielseitige Techno-Sound vorerst kaum in Stile oder Kategorien unterteilt. Es gab meist einen großen Dancefloor und die DJs spielten sich innerhalb einer Party durch verschiedene Facetten der Techno-Musik. Meist teilten sich zwei DJs eine Nacht. Bereits Ende des Jahres 1991 kam mit der Mayday erstmals ein neues Party-Konzept auf. Um mit möglichst vielen bekannten Produzenten und DJs werben zu können, wurde die Spielzeit des jeweiligen DJs auf weniger als eine Stunde beschnitten. Dieses Konzept hatte großen Erfolg und war immer häufiger an Veranstaltungen anzutreffen. Besonders die Loveparade als Open-Air-Institution und das ursprünglich aus Frankfurt stammende Technomagazin Frontpage als Fachzeitschrift der ersten Stunde hatten in Deutschland Anteil an der schnellen Popularisierung von Techno. Die Technoszene entwickelte schnell eigene Medienformate. Zahlreiche regionale Fanzines schossen aus dem Boden. Zu den wichtigsten Techno-Mags dieser Zeit zählten der Berliner Flyer, die Raveline, die TenDance, der Partysan, die 1000, Groove und viele andere. In der Techno-Szene entdeckte man in dieser Zeit die Roland TB-303 wieder, einen monofonen, sehr einfach aufgebauten Bass-Synthesizer, der für den charakteristischen Klang von Acid House verantwortlich gewesen war. Acid Techno entstand. Parallel dazu begannen Produzenten und Komponisten wie Harald Blüchel und Paul van Dyk die neuen Techno-Strukturen mit harmonischen Akkorden und Melodien zu verbinden: der Trance entwickelte sich und bildete zunehmend ein selbständiges Genre. Zunächst in Frankfurt am Main (durch Marc Acardipane) und etwas später auch in Amsterdam, Den Haag und Rotterdam entwickelte sich unterdessen mit Hardcore Techno das genaue Gegenteil und die vollständige Entfernung von allem, was mit Harmonielehre zu tun hat. In Deutschland entstanden zu Beginn bis Mitte 1990er-Jahre neue, regionaltypische Sounds meist geprägt durch ortsansässige Plattenlabels. So zeigte sich unter anderem der Sound of Frankfurt in einem neuen Gewand, vorrangig gefördert durch Harthouse, Eye Q Records und anschließend durch 23 Frankfurt und Frankfurt Beat Productions. Ebenfalls in Frankfurt gründete Achim Szepanski das Label Force Inc. Music Works. In Berlin war der Tresor Club mit seinem eigenen Label und seinen Produzenten wie Jeff Mills, Daniel Bell und Joey Beltram für härtere Sounds wegweisend, im Trance-Bereich war es vor allem MFS und für eine massentaugliche Mischung aus einfachen Melodien und schnellen Techno-Rhythmen Low Spirit (von WestBam). Populärer Acid Techno kam aus Köln (mit dem Produzentenkreis um Wolfgang Voigt und Dr. Walker), Essen mit Important Records und Baden-Württemberg (Noom Records). Ebenfalls in Hamburg stationiert war das Label Superstition Records, das mit melodiösen Trance-Veröffentlichungen viele Erfolge feierte. Etwa 1994 schafften es erste Trance-Produktionen in die Charts und es wurden vermehrt Pop-Songs veröffentlicht, deren Geschwindigkeit und Rhythmus sich an Techno orientierte (z. B. Dune oder Scooter). War Techno bis Anfang der 1990er-Jahre hauptsächlich eine westeuropäische und US-amerikanische Bewegung gewesen, so sprang der Funke ab 1992 nach und nach in die ganze Welt über. In Südamerika, insbesondere Argentinien und Brasilien, gab es schon um 1990 erste Techno-Partys in den größeren Städten, zur Massenbewegung wurde die Szene aber erst um 1996, wobei das Interesse an der Musikrichtung in diesem Teil der Welt selbst heute immer noch zunimmt. Auch in Japan begann sich eine zunächst kleine, aber nach und nach immer einflussreichere Szene herauszubilden, die besonders an Fusionen zwischen Techno und anderen Musikstilen interessiert war (z. B. Towa Tei), in der sich jedoch andererseits auch der Jpop herausbildete, der kommerziell erfolgreich war. Technoparaden nach dem Vorbild der Loveparade wurden in der zweiten Hälfte der 1990er-Jahre in vielen Metropolen der Welt abgehalten und trugen dazu bei, Techno zu einem globalen Phänomen zu machen. Eine Ausnahme bilden bis heute die arabische Welt, große Teile Afrikas und Südasien (wenn man von der Enklave Goa absieht), wo Techno aus kulturellen Gründen kaum Anhänger hat. Als Gegenbewegung entwickelte sich, ebenfalls Mitte der 1990er-Jahre, der sogenannte Intelligent Techno, der wegen seiner Vielfalt an Taktarten, komplexen Rhythmen, Industrial und vom Ambient beeinflussten Geräuschorgien und Einflüssen aus den verschiedensten Musikrichtungen kaum noch in die Schublade Techno im engeren Sinne einzuordnen war. Konsequenterweise etablierte sich für diese Art der Musik Ende der 1990er-Jahre der Begriff Intelligent Dance Music (IDM). Hauptvertreter waren und sind Künstler wie Aphex Twin und Autechre. Ab den späten 1990er-Jahren flaute der Techno-Boom stufenweise ab. Das Angebot an großen Raves sank und viele einflussreiche Labels stellten ihre Aktivitäten ein. Partys verlagerten sich vermehrt von alten Lagerhallen in herkömmliche Clubs. Dennoch entwickelte sich Techno weiter und vermischte sich mit anderen Musikstilen. Während in Großbritannien und den Niederlanden um die Jahrtausendwende Trance in neuer Form (Dutch Trance mit Tiësto und Armin van Buuren) eine Renaissance feierte, entwickelte sich die Techno-Musik in Mitteleuropa stärker in langsame und minimale Bereiche. Die rasante Entwicklung von Computerprogrammen und das Sampling per Computer brachten neue Produktionsmethoden, die elektronische Musik mit unzähligen verschiedenen Geräuschen und Effekten ermöglichte. Begriffe wie Clicks & Cuts machten die Runde. Einmal mehr spielte Richie Hawtin eine wichtige Rolle, als er 2001 mit Closer To The Edit ein Werk veröffentlichte, bei dem er viele Produktionen anderer Künstler zerschnitt und in Form von Samples und Loops neu zusammensetzte. 2002 führte Akufen (Marc Leclair) mit seinem Album My Way das Konzept des Microsampling ein, bei dem man möglichst kurze Ausschnitte unterschiedlichster Herkunft (in seinem Fall vorrangig von einem alten Kurzwellenempfänger) für neue Rhythmusstrukturen verwendet. Erste Ansätze dieser Technik finden sich schon bei Error 129, die mit dieser Technik schon 1996 ihre EP Controlled Voice (Telepathic Records) produzierten.

    Der Trend wurde durch die Medien intensiv gehypt und sehr schnell in großem Maßstab vermarktet. Herkömmliche Dance-Musik wurde (sogar nachträglich) mit Smiley-Buttons versehen auf Wühltischen verkauft.

    Dann wurde bekannt, dass Acid das umgangssprachliche Synonym für die Droge LSD war und auch das Rauschmittel Ecstasy in der Szene sehr populär war. Die Reaktionen waren strenge Polizeikontrollen und unzählige Razzien. Die Warenhäuser nahmen aus Angst vor Image-Schäden sämtliche Smiley-Artikel aus dem Sortiment und große Radiostationen weigerten sich, Acid-House-Produktionen zu spielen, auch wenn diese in den Top Ten waren. Die Folge dieses Boykotts war das schnelle Verschwinden der Acid-House-Szene.

    Trotz des schnellen Ausverkaufs von Acid House fanden kontinuierlich Partys statt, die in England zu riesigen Veranstaltungen wuchsen, den so genannten Raves.

    Weltweit fusionierten New Beat, EBM, Detroit Techno, House und andere elektronische Musikrichtungen zu Techno House. Dabei ist umstritten, ob der Begriffsbestandteil Techno von Detroit Techno abgeleitet wurde oder von der in den 1980er-Jahren international verbreiteten und gleichnamigen Sammelbezeichnung. Techno House wurde anschließend dem Acid House entsprechend auf den ersten Begriffsbestandteil Techno verkürzt. Da der Begriff Techno zu dieser Zeit jedoch hauptsächlich im deutschen Sprachraum anders belegt war, änderten 1989 einige Berliner für ihre Party-Reihe Tekknozid die Schreibweise in Tekkno. Diese Schreibweise wurde in Deutschland vorerst weiträumig übernommen. Zeitweise wurde durch die Anzahl der K die vermeintliche Härte des Sounds auf den Partys beworben.

    Während sich in Europa eine enorme Stilvielfalt entwickelte und Techno zur kulturellen Bewegung wurde, spielte sich die Szene in den USA weiterhin primär im Untergrund ab und die Musik blieb nahe bei ihren klanglichen Wurzeln (siehe z. B. Underground Resistance, Steve Stoll und Damon Wild). Auch waren die Erfolge der amerikanischen Produzenten in Europa weitaus größer als beispielsweise in den Vereinigten Staaten. So wechselten einige von ihnen den Wohnort und siedelten nach Europa um (z. B. Jeff Mills nach Berlin).

    Um diese Zeit entstanden erste Produktionen von Produzenten aus Genres wie dem Schlager und der volkstümlichen Musik, bei denen harte elektronische Bass-Schläge auf den Vierteln verwendet wurden. 1995 erschien zudem eine Schlümpfe-CD mit dem Titel Tekkno ist cool, die Coverversionen bekannter Dance-Hits aus den Charts enthielt. Viele derartige Platten wurden schnell sehr erfolgreich, was den Plattenfirmen große Einnahmen bescherte.

    • zweite Hälfte der 1980er
  6. Techno-progressivism - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Techno-progressivism

    Techno-progressivism or tech-progressivism [citation needed] is a stance of active support for the convergence of technological change and social change.Techno-progressives argue that technological developments can be profoundly empowering and emancipatory when they are regulated by legitimate democratic and accountable authorities to ensure that their costs, risks and benefits are all fairly ...

  7. Detroit techno - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Detroit_techno

    Detroit techno is a type of techno music that generally includes the first techno productions by Detroit-based artists during the 1980s and early 1990s.Prominent Detroit techno artists include Juan Atkins, Eddie Fowlkes, Derrick May, Jeff Mills, Kevin Saunderson, Blake Baxter, Drexciya and Mike Banks.

  8. Techno Viking - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Techno_Viking

    From Wikipedia, the free encyclopedia A man offers an inverted bottle of water to the Techno Viking. Techno Viking is an internet phenomenon or meme based on a video from the 2000 Fuckparade in Berlin, Germany.

  9. Techno - Wikipedia

    ro.wikipedia.org/wiki/Techno

    Techno este o formă de muzică dance electronic, apărută în Detroit, Michigan, în Statele Unite, în a doua jumătate a anilor 1980. Prima utilizare înregistrată a termenului techno ca referire la un gen muzical specific a fost în 1988.

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