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      • From Wikipedia, the free encyclopedia Justin I (Latin: Flavius Iustinus; Greek: Ἰουστῖνος, Ioustînos; 2 February 450 – 1 August 527) was the Eastern Roman emperor from 518 to 527.
      en.wikipedia.org/wiki/Justin_I#:~:text=From Wikipedia, the free encyclopedia Justin I (Latin:,the Eastern Roman emperor from 518 to 527.
  1. People also ask

    What was Justinian I's main goal?

    What is the legacy of Justinian?

    What did Justinian want to do?

    Why was the Byzantine Empire important?

  2. Justinian I - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Justinian_I

    Justinian was born in Tauresium, Dardania, around 482. A native speaker of Latin (possibly the last Roman emperor to be one), he came from a peasant family believed to have been of Illyro-Roman or Thraco-Roman origins.

    • Theodora

      Theodora (/ ˌ θ iː ə ˈ d ɔːr ə /; Greek: Θεοδώρα; c. 500 –...

    • Justin I

      Justin I (Latin: Flavius Iustinus; Greek: Ἰουστῖνος,...

  3. Justinian I (/ dʒ ʌ ˈ s t ɪ n i ə n /) (Latin: Flavius Petrus Sabbatius Iustinianus Augustus, Greek: Φλάβιος Πέτρος Σαββάτιος Ἰουστινιανός) (c. 482 – 14 November 565), commonly known as Justinian the Great, was Eastern Roman Emperor from 527 until his death.

    • 1 August 527 –, 13/14 November 565
    • Justin I
  4. Justinian I - Wikipedia

    sco.wikipedia.org/wiki/Justinian_I

    Justinian's rule constitutes a distinct epoch in the history o the Later Roman empire, an his ring is merkit bi the ambeetious but anerly pairtly realised renovatio imperii, or "restoration o the Empire". Acause o his restoration activities, Justinian haes whilees been kent as the " last Roman " in modren historiografie.

    • 1 August 527
    • Justin I
    • 1 August 527 – 14 November 565, (38 years)
    • Justin II
  5. Justinian I. – Wikipedia

    de.wikipedia.org/wiki/Justinian_I.
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    Justinian,[1] eigentlich Flavius Petrus Sabbatius Iustinianus, altgriechisch Φλάβιος Πέτρος Σαββάτιος Ἰουστινιανός, in einigen Quellen und Teilen der älteren Literatur auch Justinian der Große genannt (* um 482 in Tauresium; 14. November 565 in Konstantinopel), war vom 1. August 527 bis zu seinem Tod römischer Kaiser. In manchen orthodoxen Quellen wird er als Heiliger bezeichnet, im offiziellen kirchlichen Synaxarion jedoch nicht als Heiliger geführt.

    Justinian gilt als einer der bedeutendsten Herrscher der Spätantike. Seine lange Regierungszeit markiert eine wichtige Phase im Übergang vom antiken Imperium Romanum zum Byzantinischen Reich des Mittelalters. Für das sich unter ihm anbahnende Ende der Antike stehen die von ihm befohlene Schließung der neuplatonischen Philosophenschule in Athen 529 und die faktische Abschaffung des altrömischen Amts des Konsuls im Jahr 542. Andererseits gelang es ihm in langen Kriegen gegen Ostgoten und Vandalen, weite Teile des 476 untergegangenen Weströmischen Reichs wiederzugewinnen, die im Verlauf der sogenannten Völkerwanderung unter germanische Herrschaft geraten waren. Im Osten sah sich das Reich zu seiner Zeit in schwere, wechselvolle Kämpfe mit den persischen Sassaniden verwickelt. Prägende Bedeutung gewann Justinian für die Rechtsgeschichte, da er die Kompilation des römischen Rechts, das später so genannte Corpus Iuris Civilis, in Auftrag gab. Das Kaisertum erfuhr während seiner Regierung eine immer stärkere Sakralisierung. Dies zerstörte die letzten Reste der einst vom Prinzipat geschaffenen Fiktion, dass der Kaiser nur ein primus inter pares sei. Die wichtigste erzählende Quelle für die Zeit Justinians sind die Werke des Geschichtsschreibers Prokopios von Caesarea, der die Politik des Kaisers heftig kritisierte. Eine der größten und langfristig wichtigsten Leistungen Justinians war zweifellos die Kodifikation des römischen Rechts. Bereits 529 wurde der aus früheren privaten und öffentlichen Sammlungen kompilierte Codex Iustinianus veröffentlicht, 533 erschienen die Digesten (auch Pandekten genannt), eine Sammlung von Schriften klassischer römischer Juristen, die als Lehrbuch für Fortgeschrittene verwendet wurden. Für den Lehrbetrieb wurden als juristisches Anfängerlehrbuch die Institutionen geschaffen, auf denen die Digesten aufbauten und denen das gaianische Recht zugrunde lag. Als federführender Kompilator der beiden Werke gilt Tribonianus, der daneben für die Abfassung der kaiserlichen Novellen (neue Rechtserlasse und Verordnungen des Kaisers) verantwortlich zeichnete. Nachdem Ende 534 die zweite und endgültige Version des Codex Iustinianus vorgelegt worden war, bildeten die besagten Novellen den Abschluss des insgesamt vierteiligen, später so genannten Corpus iuris civilis. Der Codex war noch vollständig auf Latein verfasst; die Novellen wurden hingegen auch auf Griechisch publiziert (es existierte aber nach Ansicht der neuesten Forschung stets zumindest auch eine lateinische Version).[27] Die Wirkung des (erst im frühen Mittelalter so genannten) Corpus Iuris war weitreichend: Im 12. Jahrhundert wurde das Corpus an der Rechtsschule von Bologna rezipiert und bildete das Grundgerüst für die Programmatik der Staufer, die sich an die spätantike Kaiseridee anlehnten. Am Ende des Mittelalters galt es als allgemein anerkanntes Recht und beeinflusst bis heute auch die Gesetzgebung und die Lehre im Fach Jura. In der christlichen Kirche seiner Zeit spielte Justinian eine dominierende Rolle. Er verfasste angeblich selbst theologische Traktate und leitete Kirchenversammlungen. Das Zusammenspiel (die Symphonia) von spätantikem Staat und christlicher Kirche erreichte in dieser Zeit seinen Höhepunkt; der Kaiser beanspruchte, seine Herrschaft direkt von Gott (ek theou) erhalten zu haben. Justinian ging auch entschlossen gegen die verbliebenen Nichtchristen im Reich vor, vor allem im südlichen Ägypten. Eifrig um Christianisierung bemüht, ließ der Kaiser 529 zudem die neuplatonische Philosophenschule in Athen, einen Hort religiös geprägter paganer Philosophie, schließen vermutlich um damit den Einfluss des Heidentums auf Wissenschaft und Bildung zurückzudrängen, vielleicht auch nur, um ein Zeichen zu setzen. Sieben heidnische Philosophen (darunter Damaskios und Simplikios) übersiedelten daraufhin 531 kurzzeitig nach Persien, kehrten aber schon 532 wieder in das Imperium zurück.[28] Zwar sollen noch in den 540er Jahren 80.000 kleinasiatische Heiden bzw. Hellenen getauft und ihre Tempel zerstört worden sein, doch insgesamt dürfte die Zahl der Anhänger der alten Religion inzwischen eher gering gewesen sein. Es gab allerdings noch immer einige bedeutende pagane Inseln im christlichen Reich, zum Beispiel die Stadt Carrhae in der heutigen Türkei oder das syrische Baalbek. Der berühmte Isis-Tempel von Philae in Ägypten, bis dahin das letzte offiziell geduldete pagane Heiligtum im Imperium, wurde um 536 durch kaiserliche Truppen geschlossen.[29] Wie stark die vorchristlichen Kulte unter Justinian noch waren, lässt sich kaum abschließend beurteilen. Der Vorwurf des heimlichen Heidentums entwickelte sich zu einem beliebten Instrument, um unliebsame Angehörige der Oberschicht zu belasten.

    Justinian war ein Neffe des späteren Kaisers Justin I., der seit etwa 470 im Heer Kaiser Leos I. und später unter Zenon und Anastasius Karriere machte. Schon zu Lebzeiten seines Onkels, der ihn in die Hauptstadt holte, ihm eine gute Ausbildung ermöglichte und ihn nach seiner Thronbesteigung (518) wohl früh zum Nachfolger aufbaute und wahrscheinlich adoptierte (daher wohl der Name Iustinianus), hatte Justinian nach Ansicht der meisten Forscher großen Einfluss auf die Reichspolitik. Diese traditionelle Sichtweise wurde jüngst jedoch bestritten, und wenigstens für die frühen Jahre sollte man die Rolle Justinians wohl nicht überbewerten.[5] Fest steht aber, dass er nach 518 rasch Karriere machte: 519 wurde Justinian zum comes ernannt, 521 wurde er magister equitum et peditum praesentalis und bekleidete sein erstes Konsulat (drei weitere folgten: 528, 533 und 534); seit 525 trug er vermutlich den Titel Caesar und galt damit wohl offiziell als Thronerbe.[6] Anfang April 527 wurde er schließlich zum Mitkaiser (Augustus) erhoben, am 1. August stieg er dann nach Justins Tod zum Alleinherrscher auf. Er war seit 524 oder 525 mit der ebenfalls aus einfachsten Verhältnissen stammenden Theodora verheiratet, die 527 den Titel Augusta erhielt und laut einigen Quellen einen großen Einfluss auf Justinian gehabt haben soll. Die Ehe blieb ohne Nachkommen (mindestens ein Kind starb unmittelbar nach der Geburt). Justinian hatte mehrere Vettern; der bedeutendste war Germanus, der auch ein talentierter Feldherr und wichtiger Vertrauter Justinians war.

    Justinian starb am 14. November 565 in Konstantinopel, wo er sich fast seine gesamte Regierungszeit hindurch aufgehalten hatte. Das Chronicon Paschale überliefert in diesem Zusammenhang eine Beschreibung seines Aussehens, die als zeitgenössisch gilt: Untersetzt, aber mit breitem Brustkorb, blass; mit dünnem Haar und einer Stirnglatze, einem runden, gutaussehenden Gesicht mit rötlichen Wangen, stets leicht lächelnd; mit graumeliertem Haar und einem nach römischer Sitte glattrasierten Kinn, einer wohlgeformten Nase und heller Haut.[7] Nach dem Tod des Kaisers, der keinen Mitherrscher ernannt hatte, drohte zunächst ein Machtkampf zwischen zweien seiner Neffen, beide mit Namen Justin: dem General Justin, einem Sohn des oben genannten Germanus, und dem Chef der Hofhaltung, dem späteren Kaiser Justin II. Letzterer konnte sich schließlich durchsetzen; er ließ seinen Rivalen bald darauf ermorden.[8] Laut dem Augenzeugen Niketas Choniates wurde Justinians Grab in der Apostelkirche im April 1204 von Kreuzrittern geplündert, wobei der Leichnam des Kaisers damals noch ungewöhnlich gut erhalten gewesen sein soll. Im Mai 540 fiel das von Belisar belagerte Ravenna. Ostgotische Adlige hatten ihm die Kaiserwürde im Westen angeboten, und Belisar war darauf eingegangen.[18] Witichis wanderte in die Gefangenschaft, wo er wohl 542 im Range eines patricius verstarb. Ob Belisar die Kaiserwürde nur zum Schein annahm, ist unklar. Jedenfalls erweckte dies den Argwohn Justinians, der seinen Generälen ohnehin nie recht traute und einen zweiten Augustus neben sich nicht geduldet hätte. Sicher ist, dass Belisar seine Kompetenzen überschritt, als er Witichis gefangen nahm, denn Justinian hatte zuvor mit den Ostgoten vereinbart, dass sich diese in Norditalien als Foederaten ansiedeln sollten. Belisar setzte sich über diese Abmachung eigenmächtig hinweg; vielleicht hätte die Geschichte einen anderen Verlauf genommen, hätte er den kaiserlichen Willen befolgt: Ein nördlich des Po gelegenes Gotenreich hätte als Puffer gegen die Invasionen der Langobarden und Franken fungieren können, und zudem wäre Italien wohl die zweite, blutigere Phase des Ostgotenkrieges erspart geblieben.

    Ob diese Offensiven bereits von langer Hand geplant waren, ist in der Forschung umstritten. Eine bereits längerfristige Konzeption wird in den letzten Jahren vermehrt bezweifelt;[9] vielmehr habe man erst nach den unerwartet raschen Erfolgen von Justinians Feldherr Belisar über die Vandalen im Jahr 534 begonnen, weiterreichende Ziele zu verfolgen. Die Kriege Justinians wurden besonders von dem Zeitgenossen Prokopios von Caesarea in seinem acht Bücher umfassenden griechischen Geschichtswerk (Bella oder Historien) eingehend geschildert.

    540 brachen die Kämpfe allerdings erneut aus, als der Perserkönig den Frieden brach. Laut Prokopios stand dahinter die Sorge Chosraus, dass ein erneuertes Römerreich stärkere Ressourcen gegen Persien mobilisieren könne; eventuell spielte auch ein ostgotisches Hilfegesuch an Persien eine Rolle. Der Hauptgrund für den persischen Angriff dürfte aber wohl einfach in der günstigen Lage zu sehen sein: Chosrau I. suchte militärischen Ruhm und brauchte Geld, und da das römische Syrien nur schwach verteidigt war, wollte er vermutlich einfach einen Plünderungszug unternehmen und danach wieder Frieden schließen.[11] Überdies brach um diese Zeit die Macht der Hephthaliten, die Persien im Nordosten bedroht hatten, zusammen, so dass Chosrau gegenüber Rom die Hände frei hatte. Chosrau bot den Römern nun einen erneuten Friedensschluss an, doch Justinian scheint den Glauben an die sassanidische Vertragstreue verloren zu haben und lehnte ab. Der Krieg wurde fortgesetzt; aber es gelang den Römern nur langsam, die Lage zu stabilisieren. Die ohnehin stark beanspruchte oströmische Armee (die Mannschaftsstärke betrug laut Agathias nur etwa 150.000 Mann, aber diese Angabe muss mit großer Vorsicht behandelt werden viel wahrscheinlicher ist eine Zahl von gut 300.000 Soldaten) musste nun einen Zweifrontenkrieg führen: gegen die Ostgoten in Italien und gegen die Perser im Osten. Überdies war der Balkanraum durch Plünderungszüge der Awaren und Slawen bedroht.[12] Der unerwartete, rasche Sieg über das gefürchtete Vandalenreich markierte den frühen Höhepunkt der justinianischen Herrschaft; der Kaiser hatte nicht nur einen scheinbar dauerhaften Frieden mit den Persern erzielt, sondern nun auch ein Kernland des Imperium Romanum mit scheinbar leichter Hand zurückgewonnen. In der Vorrede der Endfassung des Codex Iustinianus (siehe unten) nannte er sich im Dezember 534 daher selbstbewusst IMPERATOR CAESAR FLAVIUS IUSTINIANUS ALAMANNICUS GOTHICUS FRANCICUS GERMANICUS ANTICUS ALANICUS VANDALICUS AFRICANUS PIUS FELIX INCLITUS VICTOR AC TRIUMPHATOR SEMPER AUGUSTUS (Der Imperator Caesar Flavius Justinianus, Sieger über Alamannen, Goten, Franken, Germanen, Anten, Alanen, Vandalen und Afrikaner, der Fromme, Glückliche, Berühmte, der Sieger und Triumphator, allzeit Augustus). Italien wurde wie zuvor Africa wieder einem römischen praefectus praetorio unterstellt; das Land jedoch war verwüstet. Die Pragmatische Sanktion, mit der es von Justinian 554 administrativ wieder ins Imperium Romanum eingegliedert wurde, schaffte fast alle Ämter ab, die zuvor von weströmischen Senatoren besetzt worden waren, und trug damit noch zusätzlich zum Verschwinden dieser Aristokratie bei. Italien verlor seinen Sonderstatus und sollte wie eine gewöhnliche Provinz von Konstantinopel aus regiert werden; das alte Kernland des Imperiums stand nun zwar nach Jahrzehnten wieder unter direkter kaiserlicher Herrschaft, hatte aber sein Eigengewicht weitgehend eingebüßt. In gewisser Hinsicht endete erst jetzt, mit der Beseitigung des weströmischen Hofes in Ravenna, auch das Weströmische Reich.[19] Lediglich der Stadt Rom gestand der Kaiser noch einige Privilegien zu, darunter die Wiederaufnahme der kostenlosen Getreidespenden (annona civica) an die nunmehr stark dezimierte Bevölkerung. Es gelang Kaiser Justinian, Kontakte mit dem christlichen Reich von Aksum herzustellen (im heutigen Äthiopien, siehe dazu auch Ella Asbeha), wobei die Aksumiten bereits im Jahr 525 im Jemen gegen die Himyaren interveniert hatten, sehr zum Ärger der Sassaniden, die in dieser Region eigene Interessen verfolgten und die Südküste des persischen Golfs bald nach dem Tod des Kaisers eroberten. An der Südgrenze der Provinz Ägypten kam es zudem immer wieder zu Kämpfen mit den Blemmyern. Aus dem Kaiserreich China konnten unter Justinian Seidenraupen eingeführt werden, was die Abhängigkeit von Importen verringerte und zur Entstehung einer eigenen Seidenproduktion führte.[23] Auch in denjenigen Regionen des Mittelmeerraumes, die nicht der direkten Herrschaft Ostroms unterworfen waren, wurde der Vorrang des Kaisers zu dieser Zeit in der Regel anerkannt. Ebenso wie mit den Hunnen kam es auch mit den Franken immer wieder zu Kämpfen, die aber nicht von entscheidender Bedeutung waren (siehe Gotenkriege in Italien). Unter dem sozialen Aufsteiger Justinian erreichte die spätrömische Herrscherideologie ihre höchste Steigerung; er konnte sich zwar nicht völlig von den älteren Wurzeln des Kaisertums lösen, betonte aber stärker als seine Vorgänger, er habe seine Macht direkt von Gott (ek theou) erhalten. Allerdings musste er auch Rückschläge wie den unten besprochenen Nika-Aufstand hinnehmen, in dem er seinen Thron nur durch exzessive Gewalt sichern konnte. Seinen Berater, den einflussreichen praefectus praetorio Johannes den Kappadokier, ließ er 541 fallen, da dessen Macht vom Kaiserpaar, vor allem von Theodora, als Gefahrenfaktor eingestuft wurde. Ähnlich erging es wenig später Belisar, der durch seine militärischen Siege zum Rivalen des Kaisers zu werden drohte, aber nicht so tief fiel wie Johannes. Es ist bezeichnend, dass Justinian seine Macht niemals mit einem Augustus oder Caesar teilte und auch keinen Nachfolger designierte. Allerdings belasteten die Kriege vor allem die im Orient die Staatsfinanzen erheblich. Dies, die ungebremste Bauwut und insbesondere die Folgen der Pestepidemie sorgten für immer höhere Belastungen, was schließlich möglicherweise zur Verelendung von Teilen der Bevölkerung führte. Andererseits erlebten Kleinasien, Ägypten und die nicht von persischen Invasionen betroffenen Gebiete Syriens und Palästinas unter Justinian eine wirtschaftliche Blüte. Hier wahrten die Städte ihren klassisch-antiken Charakter, den sie vor allem südlich der Donau bereits verloren. Inwiefern Justinian die Kräfte des Reiches wirklich überstrapazierte, ist bislang kaum zu sagen und sehr umstritten. Alles in allem konnte die spätrömische Senatsaristokratie im Osten weiter ihr enormes Sozialprestige, ihre klassische Bildung (paideia) und ein teilweise gewaltiges Vermögen bewahren (ein Beispiel hierfür ist die hochadlige Anicia Juliana), es kam aber offenbar zu Spannungen zwischen den politisch weitgehend entmachteten Senatoren und dem Kaiser.[24] Nach dem Ende des Aufstands blieb es in Konstantinopel jahrelang ruhig; Justinians Herrschaft wurde im Inneren nicht mehr bedroht. Ein Usurpationsversuch des Johannes Cottistis brach 537 binnen Tagen in sich zusammen. Erst in den letzten Jahren Justinians kam es wieder zu Unruhen unter der Bevölkerung. Justinian ordnete 545/6 die Verfolgung nichtchristlicher Grammatiker, Rhetoren, Ärzte und Juristen an und ließ im Jahre 562 heidnische Bücher öffentlich verbrennen.[30] Die Kindstaufe wurde zwangseingeführt, die Nichtbeachtung mit dem Verlust von Eigentum und Bürgerrecht bestraft, das Festhalten am hellenischen Glauben bzw. die Apostasie nach der Taufe mit der Todesstrafe.[31] Dies war ein entscheidender Schritt, da nun praktisch jeder Reichsbewohner bereits als Kind getauft wurde und ein Abfall vom Christentum als grundsätzlich todeswürdiges Verbrechen galt. Besonders die Manichäer wurden nicht nur von Justinian, sondern auch in Persien schwer verfolgt und mussten in der Folge nach Indien und China auswandern.[32] Die Rechtslage der Juden verschlechterte sich, doch wurde ihre Religion als einzige neben dem Christentum weiterhin offiziell geduldet.

    Justinian scheint bereits 539 von den Angriffsplänen gewusst zu haben, konnte aber angesichts des Gotenkriegs nicht rechtzeitig Truppen an den Euphrat entsenden versprochene Verstärkungen trafen nur in sehr geringer Zahl ein. Germanus wurde mit nur 300 Mann nach Antiochia am Orontes geschickt und konnte dort auch nichts ausrichten. Belisars Nachfolger im Orient, der magister militum Buzes, musste mit den lokalen römischen Truppen operieren, die der großen persischen Armee zahlenmäßig weit unterlegen waren; er zog sich auf eine Verteidigungsstellung bei Hierapolis zurück und wartete ab. Die bedeutendsten Städte der Region unterwarfen sich Chosrau. Die größte Katastrophe für die Römer war dann zweifellos die Eroberung, Plünderung und anschließende Zerstörung der Weltstadt Antiochia, wobei Chosrau gewaltige Schätze und zahlreiche Gefangene nach Persien überführte, wo sie in einer eigenen Stadt nahe Ktesiphon angesiedelt wurden. Chosrau soll außerdem ein rituelles Bad im Meer genommen und dem Sonnengott geopfert haben. Andere Städte hatten mehr Glück als Antiochia und konnten sich freikaufen oder hielten den persischen Angriffen stand. In Apameia am Orontes, das ihm die Tore öffnete, ließ der König Wagenrennen durchführen und präsentierte sich dabei in kaiserlicher Pose, was eine unerhörte Provokation Justinians darstellte. Seit 540 wurde die Mehrheit der römischen Truppen im Orient eingesetzt. Dies trug zur langen Dauer des Krieges in Italien bei. Im Kaukasus und in Mesopotamien operierten zeitgleich stets mindestens zwei große kaiserliche Armeen. Justinian war zwar im Osten eher defensiv tätig und widmete sich stärker der Politik im Westen, er entsandte aber nur dann Truppen nach Italien, wenn er sie im Osten entbehren zu können glaubte. Durch eine Mischung aus diplomatischen und militärischen Mitteln konnte der Kaiser die römische Position gegenüber Persien dabei letztlich halten; die Verpflichtung zu jährlichen Tributen wog dagegen gering, wurde aber als Demütigung empfunden. Sein Nachfolger Justin II. ging daher ab 572 wieder aggressiv gegen die Sassaniden vor was allerdings nur in einen jahrelangen Krieg mündete, der erst 591 unter Maurikios vorübergehend beendet werden konnte, bevor Chosrau II. dann 602 den letzten und größten römisch-persischen Krieg begann (siehe Herakleios).[14] Der Krieg gegen das Vandalenreich in Nordafrika (etwa deckungsgleich mit dem modernen Tunesien und dem nordöstlichen Algerien, siehe auch Africa) begann ursprünglich als Strafexpedition.[15] Der dem Katholizismus nicht feindlich gesinnte arianische König Hilderich, der zudem kaiserliche Vorfahren hatte, war 530 abgesetzt und durch Gelimer ersetzt worden. Justinian bestand nun in seiner Rolle als Oberherr auch des Westens auf der Wiedereinsetzung Hilderichs, was aber abgewiesen wurde. Daraufhin entschied man in Konstantinopel nach längerer Debatte, militärisch im Vandalenreich zu intervenieren und dort einen genehmen Herrscher einzusetzen. Da der letzte Vandalenfeldzug ein halbes Jahrhundert zuvor katastrophal gescheitert war, wollte man es bei einer begrenzten Intervention belassen. Den Charakter einer regelrechten Eroberungskampagne erhielt der Feldzug nach Ansicht vieler Forscher (etwa Mischa Meier oder Hartmut Leppin) daher wohl erst im Nachhinein. Belisar begann schließlich 533 den Feldzug, ein Jahr nach dem Friedensschluss mit Persien, mit einem etwa 20.000 Mann starken Heer (bestehend aus 15.000 kaiserlichen Soldaten, 1000 foederati und den etwa 5000 buccelarii Belisars) und 30.000 Matrosen. Die Kämpfe konnten innerhalb kürzester Zeit abgeschlossen werden. Laut Prokopios trugen dabei die berittenen buccelarii die Hauptlast. Hilfreich war, dass der Vandalenkönig nicht mit einem Angriff der Oströmer gerechnet und Teile seiner Streitkräfte nach Sardinien gesandt hatte, um eine dortige Revolte niederzuschlagen. Gelimer ließ Hilderich hinrichten, doch Belisar besiegte die Vandalen bei Ad Decimum. Am 15. September 533 fiel Karthago. Belisar siegte erneut bei Tricamarum und nahm 534 schließlich auch Gelimer gefangen, der in einem typisch spätantiken Triumphzug durch Konstantinopel geführt wurde, wo er sich gemeinsam mit Belisar Justinian unterwarf und begnadigt wurde.[16] Statt wie geplant einen neuen rex einzusetzen, hatte man unversehens das Vandalenreich zerschlagen. Vermutlich entstand erst jetzt, nach diesem überraschend leichten Sieg, der Plan, auch Italien wieder der direkten kaiserlichen Herrschaft zu unterwerfen. Nordafrika wurde bereits 534 wieder in die reguläre kaiserliche Verwaltung übernommen; unter einem neuen praefectus praetorio per Africam standen sieben Provinzstatthalter, während auf militärischer Seite künftig ein magister militum per Africam das Oberkommando über die duces von Tripolitania, Byzacena, Numidia, Mauretania Caesariensis und Sardinia innehatte. Schon kurz nach dem Sieg über die Vandalen begann Justinian einen weiteren Krieg im Westen. Durch die Eroberung Nordafrikas hatte sich die strategische Lage grundlegend verändert, und ein Angriff auf Italien versprach nun erstmals seit Jahrzehnten wieder Erfolg. Den konkreten Anlass für das Eingreifen Ostroms auf der Halbinsel bildeten dabei die Intrigen und Thronkämpfe nach dem Tod des bedeutenden Ostgotenkönigs Theoderich (526). Seine Tochter Amalasuntha suchte eine Anlehnung an Ostrom, während Theoderichs Neffe Theodahad seine eigene Position stärken wollte. Nach dem Tod von Amalasunthas jungem Sohn Athalarich im Jahre 534 gelang es Theodahad, die Erhebung zum rex zu erwirken. Das nun folgende diplomatische Intrigenspiel ist kaum zu durchschauen; sicher ist nur, dass Amalasuntha getötet wurde und Justinian dies zum Anlass nahm, Rüstungen einzuleiten. Die Spannungen führten schließlich 535 zum offenen Krieg (Gotenkrieg), doch wurden die Kämpfe gegen die wehrhaften Ostgoten langwieriger als erwartet. Ein oströmischer Angriff auf Dalmatien scheiterte, während Belisar Sizilien und bald darauf Neapel einnehmen konnte. Theodahad versagte vollkommen, woraufhin er gestürzt und als rex durch Witichis abgelöst wurde. Dieser organisierte den Widerstand recht erfolgreich, verlor aber Ende 536 Rom an Belisar. Versuche, die Stadt, die noch immer etwa 100.000 Einwohner hatte, erneut zu erobern, scheiterten. Es kam zu schweren Kämpfen, die sehr wechselhaft verliefen und für die Bevölkerung Italiens mit großen Lasten verbunden waren. So wurde das von oströmischen Truppen eroberte Mailand 538 von den Ostgoten grausam zurückerobert; zudem kam es zu Hungersnöten im Land. 538 war auch Narses, Belisars Konkurrent, mit nur geringen Verstärkungen nach Italien entsandt worden, doch führten Streitigkeiten zwischen den beiden Kommandeuren dazu, dass die Offensive gegen die Goten im Sande verlief und Narses bald darauf nach Konstantinopel zurückkehrte. Auch der Einfall der merowingischen Franken, die unter Theudebert I. 539 in Norditalien einfielen und diese Region gründlich verwüsteten, forderte zahllose Opfer; dabei kämpften die Franken sowohl gegen die Goten als auch gegen die Oströmer, obwohl sie von beiden Seiten vorher als mögliche Verbündete umworben worden waren. Justinian begann sogleich, oströmische Beamte nach Italien zu entsenden, die sich offenbar vielfach eher als Herren denn als Befreier gaben: Aufgrund der sehr hohen Steuern, die sie einforderten, kam es in Italien bald darauf zu Aufständen, wobei sich der 542 in Pavia, wo sich die Reste der Ostgoten gesammelt hatten, zum neuen König erhobene Totila (eigentlich Baduila) als ein kluger Stratege erwies (Propagandakampagne, Bau einer Flotte). Nur kleine Truppenteile wurden Belisar, der 544 wieder das Kommando des italischen Kriegsschauplatzes übernommen hatte, zur Niederschlagung der Rebellion zur Verfügung gestellt, da Justinian seinem besten General nicht mehr recht vertraute und der Großteil der römischen Truppen im Osten benötigt wurde, wo es seit 540 wieder zu Kämpfen mit den Persern gekommen war (siehe oben). Der so genannte zweite Gotenkrieg (541/42 bis 552) erwies sich als noch härter als der vorangegangene. Ende 546 fiel Rom an Totila, der es jedoch bald darauf wieder verlor. Die Kämpfe erstreckten sich über ganz Italien und wurden mit großer Grausamkeit geführt. 549 wurde Belisar, dem Prokopios später zahlreiche Versäumnisse vorwarf, abberufen und zunächst 550 durch Germanus, nach dessen plötzlichem Tod durch Narses ersetzt. Totila hatte derweil Ende 549 Rom ein zweites Mal eingenommen, konnte sich dort aber wieder nicht behaupten. Dieser Krieg ruinierte auch die wohlhabende weströmische Senatsaristokratie, die bis dahin ein Träger der antiken Kultur gewesen war. Zum Ende des Jahrhunderts sollte der Senat in seiner bisherigen antiken Tradition dann aus den Quellen verschwinden. In Spanien konnte der bereits hochbetagte weströmische Senator Liberius im Auftrag Justinians 552 infolge innerer Wirren im Westgotenreich dessen südliche Region um Córdoba und Gibraltar für das Imperium in Besitz nehmen. Dieser Raum, der im Wesentlichen der alten Provinz Baetica entsprach, wurde von Justinian als Spania reorganisiert, blieb knapp 80 Jahre oströmisch und unterstand einem eigenen magister militum. Die genauen Grenzen des Gebietes sind unklar. Der Balkan kam während der ganzen Regierungszeit Justinians nicht zur Ruhe.[21] Immer wieder fielen Awaren, Slawen und Hunnen ein, daher wurde mit erheblichem Aufwand das Festungssystem erweitert und erneuert. Unter anderem wurde das vor Jahrzehnten während der Hunnen- und Gotenzüge zerstörte Legionslager Singidunum an der Donau ab 535 als oströmisches Kastron, das den mittelalterlichen Kern der Stadt Belgrad begründete, neu aufgebaut. Dennoch erwiesen sich diese Maßnahmen als nicht ausreichend, um die Sicherheit der Provinzen Moesia und Thrakien zu gewährleisten: Das Hinterland war immer wieder Plünderungszügen ausgesetzt, da insbesondere die Donaugrenze vernachlässigt wurde. 545 gewannen die Oströmer die Anten als Verbündete, die einen Teil der Donaugrenze fortan sicherten. 548 und 550 drangen slawische Stämme über die Donau erstmals ins Innere der Balkanhalbinsel vor und erreichten den Golf von Korinth, die Adria und die ägäische Küste.[22] Die Infiltration slawischer Stämme sollte sich in den nachfolgenden Jahrzehnten als folgenschweres Ergebnis justinianischer Politik zeigen, die zu einem völlig neuen demografisch-soziologischen Charakter der Balkanhalbinsel führte und dem Reich über Jahrhunderte kostspielige militärische Operationen sowie eine mit der Kurie konkurrierende Missionstätigkeit abverlangte. 559 drangen hunnische Angreifer (wohl Kutriguren) unter ihrem Häuptling Zabergan bis in die Nähe von Konstantinopel vor und bedrohten die Hauptstadt, sie konnten aber vom noch einmal reaktivierten Belisar abgewehrt werden. Dennoch hat erst kürzlich Alexander Sarantis in einer umfassenden Studie die justinianische Balkanpolitik durchaus wieder positiver bewertet, als dies in der Vergangenheit der Fall war; der folgende Verlust des Balkans erscheint hierbei keineswegs unausweichlich. Das innenpolitisch markanteste Ereignis in Justinians Regierungszeit war der so genannte Nika-Aufstand in Konstantinopel im Jahre 532, bei dem die rivalisierenden Zirkusparteien der Blauen und Grünen, verärgert durch Justinians Bestrebungen, ihre Macht einzuschränken, sich gegen ihn zusammenschlossen und einen Gegenkaiser, Flavius Hypatius, den Neffen des 518 verstorbenen Kaisers Anastasius, ausriefen. Wahrscheinlich waren auch andere hochrangige Senatoren an der Revolte beteiligt. Während Justinian die Lage als verloren angesehen haben soll, weigerte sich angeblich (nach Prokopios) Justinians Frau, die Augusta Theodora, eine ehemalige Schauspielerin, aus der Hauptstadt zu fliehen.[25] Durch Verhandlungen des praepositus Narses mit den Aufständischen und vor allem durch Belisars überraschendes Eindringen (mit kaisertreuen Truppen) in den Circus, wo sich die Aufständischen versammelt hatten, konnte der Aufstand blutig niedergeschlagen werden. Hypatius und sein Bruder Pompeius wurden hingerichtet, und auch zahlreiche Aristokraten fanden den Tod. Insgesamt sollen bei den Unruhen etwa 30.000 Menschen den Tod gefunden haben, und Teile der Hauptstadt brannten nieder. Seit 541 tobte die sogenannte Justinianische Pest im ganzen Reich, an der wohl auch Justinian selbst erkrankte; sein wichtigster Jurist Tribonian verstarb sogar und mit ihm zahllose andere. Prokopios hat einen erschütternden Bericht über das Wüten der Seuche in Konstantinopel hinterlassen. Die Folgen waren offenbar weitreichend: Es kam zu Hungersnöten, und es entwickelte sich offenbar eine Endzeitstimmung, die durch andere Faktoren wie Kriege und zahlreiche Erdbeben noch verstärkt wurde. Wie schwerwiegend die Auswirkungen der Seuche wirklich waren, ist aber umstritten.

    2019 gelang einem internationalen Forscherteam der Nachweis von Yersinia pestis als Erreger der Pest in einem auf das 6. Jahrhundert datierten Grab im englischen Edix Hill, womit zugleich erstmals ein Auftreten der spätantiken Seuche in Britannien dokumentiert wurde.[26]

    Justinian entfaltete eine rege Bautätigkeit. So ließ er unter anderem die alte Kirche der Heiligen Weisheit, die Hagia Sophia, in Konstantinopel nach ihrer Zerstörung im Nika-Aufstand durch einen prachtvollen Neubau ersetzen, dessen gewaltige Kuppel nach einem Erdbeben noch vor Justinians Tod nochmals erneuert werden musste. Dieser weltberühmte Bau, der maßgeblich von den Architekten Anthemios von Tralleis und Isidor von Milet geprägt war, gilt als das letzte Meisterwerk der spätantiken Architektur. Justinians Hagia Sophia war sieben Jahrhunderte lang die größte Kirche überhaupt; die Größe der Kuppel wurde erst nach über einem Jahrtausend vom Petersdom überboten. Seit 641 wurden dort die Kaiser gekrönt, 1453 wurde sie zur Moschee. Bis heute ist sie das Wahrzeichen Istanbuls. Im Zuge der Neugestaltung Konstantinopels nach dem Nika-Aufstand ließ der Kaiser auch eine Siegessäule mit seiner Reiterstatue auf dem Augusteum (südwestlich der Hagia Sophia) errichten, die so genannte Justinian-Säule; das heute verlorene Reiterstandbild war bereits 530 nach dem Sieg bei Dara entstanden, wurde nun aber neu platziert. Unter den profanen Ingenieursbauten ist die monumentale Sangariusbrücke in Bithynien zu nennen, deren Bau vom Kaiser aus strategischen Gesichtspunkten veranlasst wurde. Des Weiteren wurde auf kaiserliche Anweisung hin die Stadt Justiniana Prima (530615) im heutigen Serbien als neue Bischofsstadt prächtig ausgebaut; entweder handelt es sich dabei um seinen Heimatort oder, wahrscheinlicher, um eine in der Nähe liegende Ortschaft; ihr moderner Name lautet Caricin Grad (serb. = Kaiserinnenstadt). Die Anlage ist klein, aber dennoch imposant. Laut einer heute im Pergamonmuseum in Berlin befindlichen Inschrift ließ der Kaiser zudem 538 das berühmte Markttor von Milet erneuern; dass er zugleich eine neue Stadtmauer errichten ließ, die nur noch einen Bruchteil des Stadtgebietes einschloss, gilt hingegen heute als Irrtum der älteren Forschung die Befestigung entstand erst im 7. Jahrhundert.

    Das römische Festungssystem wurde vor allem an der Donau stark erweitert, insbesondere wurde Singidunum, das heutige Belgrad, durch eine neue Burg befestigt, hielt jedoch langfristig dem Ansturm der Slawen bzw. der Awaren nicht stand, die einige Jahre nach Justinians Tod, 582, die Schlüsselstadt Sirmium an der Save einnehmen sollten. Auch an der Grenze zum Sassanidenreich wurden insbesondere nach 540 mehrere neue Befestigungen errichtet. Über die Baumaßnahmen, die Narses nach dem Sieg über die Ostgoten in Italien durchführte, sind wir hingegen nur lückenhaft informiert (z. B. ILS 832).

    Die umfassenden Bautätigkeiten Justinians, die Prokopios in einem eigenen Werk feierte, konnten jedoch nur durch reichlich fließende Steuern finanziert werden. Die hohe fiskalische Belastung war vielleicht ein Auslöser für den Nika-Aufstand 532, doch ist dies fraglich, da der Höhepunkt der Bautätigkeit des Kaisers erst in spätere Jahre fiel.

  6. Justiniani I - Wikipedia

    sq.wikipedia.org/wiki/Justiniani_I

    [93] Është llogaritur që para se të Justinian I i reconquests shteti kishte një të ardhura vjetore prej 5.000.000 solidi në vitin 530, por pas reconquests e tij, të ardhurat vjetore është rritur në 6.000.000 në vitin 550 solidi. [38]

  7. The Cambridge Companion to the Age of Justinian, Cambridge 2005. Meier, Mischa. Das andere Zeitalter Justinians. Kontingenzerfahrung und Kontingenzbewältigung im 6.

  8. Justinián I. – Wikipédia

    sk.wikipedia.org/wiki/Justinián_I.

    Justinián I. Veľký,[pozn. 1] po latinsky Flavius Petrus Sabbatius Iustinianus, po starogrécky Ιουστινιανός Φλάβιος Πέτρος Σαββάτιος - Ioustinianos Flabios Petros Sabbatios; *482, Tauresium pri Skopje – †14. november 565, Konštantínopol bol byzantský cisár, jeden z najvýznamnejších vladárov neskorého staroveku a najpozoruhodnejších byzantských cisárov vôbec. Významné boli jeho reformy rímskeho práva a dielo dnes známe ako, ako i ...

  9. Iustinian I (cel Mare) - Wikipedia

    ro.wikipedia.org/wiki/Iustinian_I_(cel_Mare)

    Justinian cel Mare, împăratul care nu dormea niciodată, 10 mai 2009, Petru Lazăr, Ziarul Lumina Visul himeric al lui Justinian , 1 august 2007, Gabriel Tudor, Revista Magazin Moștenirea împăratului Iustinian cel Mare , 2 august 2009, Lect. Dr. Vasile Adrian Carabă, Ziarul Lumina

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