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  1. Parlamentarisches Regierungssystem – Wikipedia

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    Als parlamentarisches Regierungssystem bezeichnet man jene Ausformungen parlamentarischer Demokratien, in denen die Regierung zu ihrer Wahl und in ihrer Amtsausübung auf die direkte oder indirekte Unterstützung durch das Parlament angewiesen ist.

  2. Parlamentarisches Regierungssystem : definition of ...

    dictionary.sensagent.com › Parlamentarisches
    • Begriffliche und Institutionelle Entwicklung
    • Konfiguration Des Parlamentarischen Systems
    • Parlamentarische Republik
    • Parlamentarische Monarchie
    • Die Rolle Des Parlaments
    • Literatur

    Begrifflich stammt „Parlament“ vom altfranzösischen Wort „parlement“ – sprechen, sich unterhalten – ab; der französische Begriff taucht erstmals im 12. Jahrhundert auf als Bezeichnung für die Reichsversammlungen der fränkischen Könige. Im England des 13. Jahrhunderts wurde die Unterredung des Königs mit den Ständen als „parliamentum“ bezeichnet, welche den Ursprung des heutigen Parlamentarismusbildet. Erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts verbreitet sich der Begriff auch in Deutschland, steht aber nach wie vor in gewisser Konkurrenz zu Begriffen wie „Tag“ oder „Versammlung“ (Bundestag, Landtag). Als Ursprungsland des Parlamentarismus wird gemeinhin das englische System erachtet, welche auf eine kontinuierliche, fast 1000 jährige relativ ungebrochene Evolution von politischen Institutionen hin zu dem heutigen System aufweist. Aus den königlichen Beratern entwickelte sich mit der Ausbildung des englischen Feudalsystems der „Rat des Königs“ (curia regis), der sich nach und nach ein Mitspr...

    Je nach Herangehensweise haben verschiedene Autoren zu unterschiedlichen Zeiten versucht, parlamentarische Systeme zu beschreiben bzw. zu umschreiben. Der Politikwissenschaftler Klaus von Beyme stellt folgenden Katalog auf: 1. Eine enge Verbindung zwischen Exekutive und Legislative, verbunden mit der Kompatibilität von Abgeordnetenmandat und Ministeramt (fehlt aber z. B. in Luxemburg, französische Fünfte Republik, Niederlande). 2. Premierminister und übrige Minister stammen in der Regel aus dem Parlament; einzelne Ressorts (Außen-, Verteidigungs- und technisches Ministeramt) hatten dabei lange die Tendenz, Fachleute von außerhalb anzuziehen. 3. Die Regierung muss zurücktreten (demissionieren), wenn die Parlamentsmehrheit ihr das Vertrauen entzieht (politische oder parlamentarische Ministerverantwortlichkeit); meist entwickelte sich ein Misstrauensvotum, sonst auch Vertrauensfrage der Regierung, oder feindliche Abstimmung/Budgetverweigerung des Parlaments. 4. Das Parlament hat das Re...

    In der republikanischen Form des parlamentarischen Regierungssystems (auch parlamentarische Republik genannt) bestehen die Aufgaben des Staatsoberhauptes, welches kein Monarch ist, sondern durch eine Wahl bestimmt wird, vor allem in der Repräsentation des Staates nach innen und außen. Neben der starken Stellung des Regierungschefs ist ebenfalls kennzeichnend, dass der Ministerpräsident vom Parlament gewählt wird und die Minister seines Kabinetts bestimmt. Die Regierung ist im Gegensatz zum Präsidialsystem unmittelbar vom Vertrauen des Parlament abhängig. Das dieser Machtverteilungzugrundeliegende Prinzip ist der Parlamentarismus. Da das Konzept der parlamentarische Republik heterogen ist, genügt kein Blick in entsprechende Gesetzestexte. Die Kompetenzverteilung wird maßgeblich vom Durchsetzungsvermögen der Einzelpersonen in politischen Ämtern bestimmt. Dementsprechend gibt es folgende Kategorien: Exekutivkooperation 1. Es handelt sich um eine Gleichverteilung des Einflusses zwischen...

    Innerhalb der monarchischen Form des parlamentarischen Regierungssystems kann der Monarch nicht tonangebend sein, da ihm dazu die obligatorische demokratische Legitimation fehlt. Stattdessen übernimmt er weitestgehend repräsentative Funktionen. Selbst in Monarchien, deren Gesetze dem Monarchen darüber weit hinausgehende Kompetenzen gewährleisten, nimmt er diese kaum noch wahr. Dominant ist hier der vom Parlament gewählte Regierungschef. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer Parlamentarischen Monarchie.

    Es ist ein bekanntes Paradoxon, dass gerade in parlamentarischen Demokratien das Parlament über wenig Handlungsspielraum verfügt. Die folgende Untergliederung soll diesen Umstand erläutern. Arbeitsparlament 1. Von Arbeitsparlamenten spricht man dann, wenn das Parlament neben dem Beschluss von Gesetzen auch wesentlich an deren Ausarbeitung und Einbringung in die parlamentarische Debatte beteiligt ist. Dafür bedient sich das Parlament seiner Ausschüsse. Redeparlament 1. Ist das Parlament funktional auf Gesetzesbeschlüsse beschränkt und überlässt die Arbeit weitgehend der Regierung, spricht man vom Redeparlament. Gerade dieser Typus ist in parlamentarischen Demokratien häufig vorzufinden. Da gerade durch die Abhängigkeit der Regierung vom Parlament eine starke Fraktionsdisziplin vorherrscht, ist das Parlament in seiner Fähigkeit beschränkt, gegen die Regierung zu arbeiten. Diese verfügt schließlich über eine Mehrheit im Parlament und hat somit in der Regel mit keiner starken parlamenta...

    Ernst Fraenkel, Karl-Dietrich Bracher (Hrsg.): Staat und Politik, Das Fischer Lexikon, Bd. 2, Frankfurt/M. 1964.
    Jürgen Hartmann (Hrsg.): Westliche Regierungssysteme, Parlamentarismus, präsidentielles und semi-präsidentielles Regierungssystem.Aus: Grundwissen Politik, Bd. 29, Opladen 2000.
    Stefan Marschall: Parlamentarismus. Eine Einführung.Nomos 2005.
    Dieter Nohlen (Hrsg.): Lexikon der Politik, Bd. 5: Begriffe, München 1998.
  3. People also ask

    Was ist die Regierungsmehrheit im Parlament?

    Was ist der Unterschied zwischen Parlamentarismus und parlamentarischen System?

    Was ist Parlamentarismus in der Weimarer Republik?

    Warum wird die Kritik am parlamentarischen System kritisiert?

  4. Parlamentarismus in Politik/Wirtschaft | Schülerlexikon ...

    www.lernhelfer.de › artikel › parlamentarismus

    In der BRD etablierte sich mit der Verfassung von 1949 ein parlamentarisches Regierungssystem, in dem die Regierung vom Parlament (Bundestag) gewählt wurde. In der DDR blieb das Parlament (Volkskammer) – wie in den anderen sozialistischen Staaten auch – lediglich ein ausführendes Organ der Staatspartei.

  5. Merkmale des parlamentarischen Regierungssystems, als ...

    figyelj-inferno.biz › de › Parlamentarismus4xjktc1161jj
    • Parlamentarisches Regierungssystem Bp
    • Die Logik Der Parlamentarischen Demokratie Bp
    • Nenn Mind 5 Wichtige Merkmale Des Parlamentarischen
    • Das Parlamentarische Regierungssystem und Der - GRI
    • Grin - Das Parlamentarische Regierungssystem Der
    • Vor- und Nachteile - Parlamentarische Demokrati
    • Das Parlamentarische Regierungssystem Der - Hausarbeiten
    • Präsidentielles Regierungssystem
    • Parlamentarismus vs
    • Funktionslogik Des Parlamentarischen Regierungssystems
    2.1 Das parlamentarische Regierungssystem Im parlamentarischen Regierungssystem sind Parlament und Regierung eng miteinander verbunden, es besteht eine personelle Verflechtung. Die Mitglieder der R...
    Merkmale Charakteristisch ist die relative Unabhängigkeit der Regierung , insbesondere des Regierungschefs vom Parlament . Er kann im Unterschied zu einer parlamentarischen Demokratie typischerweis...
    Ein weiteres zentrales Merkmal des Parlamentarismus ist Folge der dem Parlament zugeteilten Funktion als wichtigstes und gewaltenstärkstes demokratisches Organ: Nach dem Politikwissenschaftler..
    Parlamentarische Demokratie Präsidentielle Demokratie Legitimationskette gemeinsame Legitimationsbasis: - Parlament wird vom Volk gewählt - Regierung und Oberhaupt gehen aus dem Parlament hervor do...
    Ein semipräsidentielles Regierungssystem (alternative Bezeichnungen präsidial-parlamentarisches Regierungssystem, präsidentiell-parlamentarisches Regierungssystem) bezeichnet ein Regierungssystem,...
    ister, Kanzler oder Ministerpräsidenten — reserviert. In den Vereinigten Staaten hingegen vereinigt der Präsident die Funktionen des.
    HAUPTMERKMALE DES PARLAMENTARISCHEN REGIERUNGSSYSTEMS • Wahl des Regierungschefs durch Parlamentsmehrheit oder Ernennung durch Staatsoberhaupt • Abhängigkeit der Regierung vom Vertrauen des Parlame...
    Dies gilt selbstredend auch für das parlamentarische Regierungssystem in der Bundesrepublik und für den Bundestag. (W. Steffani, Parlamentarisches und präsidentielles Regierungssystem, in: Lexikon...
    Die Merkmale der Machtstruktur 117 1. Die Zweigliedrigkeit der Exekutive 117 2. Die parlamentarische Abhängigkeit des Staatsrates 118 3. Die Beziehung zwischen Parlament und Staatsrat 118 III. Die...
    Das Parlamentarische Regierungssystem Und Der Prasidentialismus. Eine Analyse Der Merkmale an Beispielen Praktischer Umsetzung
    Parlamentarische Regierungsformen gibt es in Republiken und auch in konstitutionellen Monarchien. Loredana 420 27.11.2020 Ich habe den Artikel nicht verstanden. Redaktion. Hallo Loredana 420 , was...
    Merkmale des parlamentarischen Regierungssystems 6. Das Semi-Präsidentielle System als Variante des parlamentarischen Regierungssystems 5. II. Die Parlamentarisierung der Repräsentativ-verfassungen...

    Parlamentarische und präsidentielle Eigenschaften des EU-Regierungssystems Decker / Sonnicksen 2009 parlamentarisch quasi-präsidentiell präsidentiell primäre Merkmale Bestellung X ← (X) Abberufung X sekundäre Merkmale Auflösbarkeit X Kompatibilität / Inkompatibilität X Gesetzesinitiativrecht X Vetorecht (X) Fraktions. Mehr dazu findest du in unserem Kapitel Merkmale einer Demokratie Eine weitere Unterscheidung kann man zwischen einem parlamentarischen Regierungssystem und einem präsidentiellen Regierungssystem treffen. In einem parlamentarischen Regierungssystem (z.B. parlamentarische Republik, Link zu Abschnitt oben im Kapitel) hat das vom Volk gewählte Parlament eine wichtige Rolle. Die. parlamentarischen Regierungssystems zu verzeichnen (Art. 63, 65, 67, 68 GG). Der Bundestag ist dadurch als parlamentarische Volksvertretung gekenn­ zeichnet und legitimiert, daß die Abgeordneten nach demokratischen Wahl­ rechtsgrundsätzen durch periodische Wahlen5 berufen werden (Art. 38 Abs. 1, 3...

    Staatliche Macht ist in präsidentiellen Systemen weniger verdichtet als in parlamentarischen. Merkmale präsidentieller Systeme: Doppelmitgliedschaft in Regierung und Parlament ist ausgeschlossen. K...
    Kontrolle der Landesregierung Wesentliches Merkmal des parlamentarischen Regierungssystems ist die parlamentarische Verantwortlichkeit der Regierung. In de
    Insgesamt gehören die zentralen Merkmale des von starken Parteien getragenen parlamentarischen Regierungssystems, wie es seit dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland besteht, zu den besonders wenig ak...
    Andere Merkmale wie die Kompatibilität von Abgeordnetenmandat und Ministeramt sind in einigen parlamentarischen Demokratien wie Luxemburg und den Niederlanden nicht erfüllt. Das Recht, die Regierun...

    Eine Mehrheit ist aber der Auffassung, dass es den Parteien allein um eine wirksame Kontrolle der Regierung, nicht jedoch um die Übernahme der Macht ging und dem Kaiserreich ohnehin eine wichtige Voraussetzung für ein parlamentarisches Regierungssystem fehlte: Parteien, die bereit sind, auch grundsätzliche Interessensgegensätze zu überbrücken und zu dauerhaften Koalitionen zusammenzufinden Parlamentarische opposition im deutschen bundestag - Die ausgezeichnetesten Parlamentarische opposition im deutschen bundestag im Überblick! Bei uns recherchierst du jene relevanten Merkmale und die Redaktion hat viele Parlamentarische opposition im deutschen bundestag recherchiert. Die Relevanz der Testergebnisse ist besonders wichtig. Aus diesem Grunde beziehen wir beim Test die möglichst. Parlamentarische Demokratie - Fiktiver Leitartikel über Vor- und Nachteile von Rätesystem und parlamentarischer Demokratie Vor- und Nachteile Aus der Gegenüberstellung von präsidentieller und parlamentarischer...

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    Weitere Merkmale dieser Regierungsform sind die außerparlamentarische Wahl des Staatsoberhauptes. Gleichzeitig werden indirekte oder direkte Wahlen durchgeführt. Darüber hinaus bietet die Präsidentenrepublik eine außerparlamentarische Methode zur Regierungsbildung. Das System der höheren staatlichen Organe des parlamentarischen Regierungssystems basiert auf dem Prinzip der. Die Merkmale einer Demokratie fasst ein Satz von Abraham Lincoln gut zusammen: Regierung des Volkes durch das Volk und für das Volk. Doch Demokratie ist nicht gleich Demokratie: Es gibt unterschiedliche Formen, für die es Rahmenbedingungen braucht. Merkmale einer Demokratie. Die Demokratie ist eine Staatsform, in der die Staatsgewalt vom Volk ausgeht. Eine Regierung hat dabei also die. Bücher bei Weltbild.de: Jetzt Die parteienstaatliche Prägung des parlamentarischen Regierungssystems. Die Parteien unter dem Grundgesetz, mit Fokus au von Flemming Paulsen versandkostenfrei bestellen bei Weltbild.de, Ihrem Bücher-S...

    Wesentliches Merkmal des parlamentarischen Regierungssystems ist die parlamentarische Verantwortlichkeit der Regierung. In der Praxis hat sich für die Kontrolle der Regierung durch das Parlament ei...
    • systematischer Vergleich zwischen nationalen Regierungssystemen sowie zwischen nationalen Regierungssystemen und dem Regierungssystem der EU Deutschland: Hintergrundinformationen -Starkes Motiv b...
    Das französische Regierungssystem vereint parlamentarische und präsidentielle Elemente mit einer starken Stellung der Exekutive. Die Verfassung . Die jüngste Verfassung stammt aus dem Jahr 1958; wi...
    Parlamentarisches Regierungssystem in der BR
    Parlamentarisches regierungssystem einfach erklärt - hohe
    Parlamentarismus - Wikipedi
    Parlamentarische demokratie merkmale parlamentarische
  6. Wie funktioniert eine parlamentarische Regierung?

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    • Was unterscheidet Eine Parlamentarische Regierung?
    • Parlamentarische Regierung Als Heilmittel gegen Parteilichkeit
    • Warum Parlamentarische Regierungen Effizienter Sein können
    • Die Rolle Der Parteien in einer Parlamentarischen Regierung
    • Verschiedene Arten Von Parlamentarischen Regierungen

    Die Methode, mit der der Regierungschef ausgewählt wird, ist die Hauptunterscheidung zwischen einer parlamentarischen Regierung und einem Präsidialsystem. Der Leiter einer parlamentarischen Regierung wird von der Legislative gewählt und trägt in der Regel den Titel eines Premierministers, wie dies im Vereinigten Königreichund in Kanadader Fall ist . Im Vereinigten Königreich wählen die Wähler alle fünf Jahre Mitglieder des britischen Unterhauses. Die Partei, die die Mehrheit der Sitze sichert, wählt dann die Mitglieder des Kabinetts der Exekutive und den Premierminister. Der Premierminister und sein Kabinett dienen, solange der Gesetzgeber ihnen vertraut. In Kanada wird die Führung der politischen Partei, die die meisten Sitze im Parlament gewinnt, Premierminister. Im Vergleich dazu wählen die Wähler in einem Präsidialsystem wie dem in den Vereinigten Staaten Mitglieder des Kongresses, um in der Legislative der Regierung zu dienen, und wählen den Regierungschef, den Präsidenten, sep...

    Einige prominente Politikwissenschaftler und Regierungsbeobachter, die das Ausmaß der Parteilichkeitund des Stillstands in einigen Systemen, insbesondere in den Vereinigten Staaten, beklagen , haben vorgeschlagen, einige Elemente einer parlamentarischen Regierung zu übernehmen, um diese Probleme zu lösen. Richard L. Hasen von der University of California brachte die Idee 2013 auf den Punkt, schlug jedoch vor, eine solche Änderung nicht leichtfertig vorzunehmen. In "Politische Dysfunktion und Verfassungsänderung" schrieb Hasen:

    Walter Bagehot, ein britischer Journalist und Essayist, plädierte in seiner Arbeit The English Constitution von1867 für ein parlamentarisches System . Sein Hauptpunkt war, dass die Gewaltenteilung in der Regierung nicht zwischen der Exekutive, der Legislative und der Justiz erfolgte, sondern zwischen dem, was er als "würdig" und "effizient" bezeichnete. Der würdige Zweig im Vereinigten Königreich war die Monarchie, die Königin. Der effiziente Zweig waren alle anderen, die die eigentliche Arbeit erledigten, vom Premierminister und seinem Kabinett bis zum Unterhaus. In diesem Sinne zwang ein solches System den Regierungschef und den Gesetzgeber, über die gleichen Wettbewerbsbedingungen zu debattieren, anstatt den Premierminister über dem Kampf zu halten.

    Die an der Macht befindliche Partei in einer parlamentarischen Regierung kontrolliert das Amt des Premierministers und aller Mitglieder des Kabinetts und verfügt über genügend Sitze in der Legislative, um Gesetze zu verabschieden, selbst in den umstrittensten Fragen. Es wird erwartet, dass die Oppositionspartei oder die Minderheitspartei lautstark gegen fast alles protestiert, was die Mehrheitspartei tut, und dennoch wenig Macht hat, den Fortschritt ihrer Kollegen auf der anderen Seite des Ganges zu behindern. In den Vereinigten Staaten kann eine Partei sowohl die Häuser des Kongresses als auch das Weiße Haus kontrollieren und dennoch nicht viel erreichen. Akhilesh Pillalamarri, ein Analyst für internationale Beziehungen, schrieb im nationalen Interesse:

    Es gibt mehr als ein halbes Dutzend verschiedene Arten von parlamentarischen Regierungen. Sie arbeiten ähnlich, haben jedoch häufig unterschiedliche Organigramme oder Namen für Positionen. 1. Parlamentarische Republik:In einer parlamentarischen Republik gibt es sowohl einen Präsidenten als auch einen Premierminister und ein Parlament, das als oberste gesetzgebende Körperschaft fungiert. Finnland arbeitet unter einer parlamentarischen Republik. Der Premierminister wird vom Parlament gewählt und fungiert als Regierungschef, eine Position, die für die Leitung der Aktivitäten der vielen Bundesbehörden und -abteilungen verantwortlich ist. Der Präsident wird von den Wählern gewählt und überwacht die Außenpolitik und die Landesverteidigung. er dient als Staatsoberhaupt. 2. Parlamentarische Demokratie:In dieser Regierungsform wählen die Wähler Vertreter bei regulären Wahlen. Eine der größten parlamentarischen Demokratien ist Australien, obwohl seine Position einzigartig ist. Während Austral...

  7. Politisches System der Bundesrepublik Deutschland – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Politisches_System_der
    • Grundsätze
    • Überblick Über Die Organe
    • Das Regierungssystem auf Bundesebene
    • Das Regierungssystem Der Länder
    • Kommunen
    • Europäische Union
    • Parteiensystem
    • Beteiligung Der Bürger
    • Legitimation hoheitlichen Handelns
    • Theorie und Praxis – Kritik und Dysfunktionalität

    Zentrales Merkmal für Deutschland sind die unantastbaren Strukturprinzipien Achtung der Menschenwürde (Art. 1 Abs. 1 GG), Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Bundesstaatsprinzip (Gliederung in Länder) und das Sozialstaatsprinzip (Art. 20 GG). Andere in Art. 20 GG festgelegte Grundsätze sind die Gewaltenteilung und das Widerstandsrecht. Nach Art. 79 Abs. 3 GG können die Grundsätze der Art. 1 und Art. 20 GG nicht geändert werden (Ewigkeitsklausel). An die freiheitliche demokratische Grundordnung oder verfassungsmäßige Ordnung sind alle Teilnehmer des politischen Lebens gebunden und sie ist stark geschützt (wehrhafte Demokratie). Jedes ihrer seit 1990 sechzehn Länder hat aufgrund der föderalistisch-bundesstaatlichen Ordnung seine eigene Exekutive, Legislative (Parlamente) und Judikative, wodurch eine zweite (subnationale) staatliche Entscheidungsebene entsteht. Sie wirkt über die Länderkammer Bundesrat vielfältig auf die Bundesebene ein. Der „Europa-Artikel“ 23 GG bietet die Grundlage für...

    Im politischen System der Bundesrepublik Deutschland sind die Verfassungsorgane Bundesversammlung und Bundespräsidentnur mit geringer Machtfülle ausgestattet und nicht einer der drei Staatsgewalten zuzuordnen.

    Grundgesetz als Bundesverfassung

    Die Bundesverfassung der Bundesrepublik Deutschland erhielt den Namen Grundgesetz. Dies sollte dessen vorläufigen, provisorischen Charakter, den es zwischenzeitlich verloren hat hervorheben, da es sich nur um eine Übergangsverfassung bis zur Konstituierung eines gesamtdeutschen Staates handeln sollte. Der Verfassungsprozess wurde mit Übergabe der Frankfurter Dokumente am 1. Juli 1948 durch die Oberkommandierenden der westlichen Besatzungszonen an die Ministerpräsidenten der dortigen Bundeslän...

    Bundespräsident

    Das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik ist der Bundespräsident. In bewusster Abgrenzung zur Machtfülle des Reichspräsidenten der Weimarer Republik, die zur Instabilität der politischen Situation in der Weimarer Republik beigetragen hatte, hat das Grundgesetz dem Amt des Bundespräsidenten nach 1949 ein anderes Profil gegeben. Dieses liegt jenseits der Tagespolitik und hat vor allem einen integrativen, richtungsweisenden und überwachenden Schwerpunkt. Gleichwohl beinhaltet das Amt des Bundesprä...

    Legislative auf Bundesebene: Bundestag und Bundesrat

    Die Legislative der Bundesrepublik verabschiedet Bundesgesetze und wacht über den Bundeshaushalt. Zur Legislative im Bund gehören der Bundestag und der Bundesrat. Nur die Abgeordneten des Bundestages werden direkt vom Volk gewählt und besitzen damit ein freies Mandat. Die Bundesratsmitglieder besitzen ein so genanntes imperatives Mandat, weil sie an die Weisung ihrer jeweiligen Landesregierung gebunden sind. Auch sind diese Organe im Gesetzgebungsweg unterschiedlich gewichtet. Daher ist der B...

    Jedes Land besitzt ein eigenständiges Regierungssystem. Landesverfassung, Aufbau und Funktion der Landesregierung und die Wahl der Landesparlamente können sich unterscheiden. Gemeinsam ist in allen Ländern, dass ihre Landesregierung über den Bundesrat Einfluss auf die Bundespolitik nehmen und dass die Länder viele gemeinsame Gremien gebildet haben, um ihre Arbeit bundesweit zu koordinieren (z. B. Ministerpräsidentenkonferenz, Kultusministerkonferenz oder Innenministerkonferenz).

    Die Volksvertretungen auf der kommunalen Ebene wie Kreistag und Stadtverordnetenversammlung oder auch Gemeindevertretungen sind keine Organe der Legislative, auch wenn sie exekutive Rechtsnormen in Form von Satzungen schaffen. Staatsrechtlich gehören sie in der Tradition der Stein-Hardenberg’schen Reformen zur Exekutive. Dies findet seinen Ausdruck zum Beispiel auch in ihrer summarischen Bezeichnung als Organe der kommunalen Selbstverwaltung. Gegenüber der Bundes- und Länderebene sowie gegenüber der Europäischen Union werden die Kommunen vor allem durch die kommunalen Spitzenverbändevertreten.

    Deutschland ist eines der Gründungsmitglieder der Europäischen Union, an die es über den EU-Vertrag und den AEU-Vertrag bestimmte Hoheitsrechte übertragen hat. Die nationale verfassungsrechtliche Grundlage dafür bietet Art. 23 GG, der eine Teilnahme am europäischen Integrationsprozess ausdrücklich vorsieht. Die Präambel sieht sogar ausdrücklich vor, „als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen.“ Die deutsche Europapolitik wird aber nicht nur durch eine generelle Europa-Strategie begründet, sondern auch durch interessengeleitete Sachpolitik, die vor allem in der Europakoordinierungzum Ausdruck kommt. Alle deutschen Staatsbürger besitzen zugleich die Unionsbürgerschaft. Diese ermöglicht ihnen unter anderem die Teilnahme an Europawahlen zum Europäischen Parlament sowie die Beteiligung an Europäischen Bürgerinitiativen. Eine Diskriminierung von Unionsbürgern aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit ist in allen EU-Mitgliedstaatenverboten. Innerhalb de...

    Die Parteien haben in Deutschland eine starke Stellung, so dass teilweise der Begriff Parteiendemokratie zur Bezeichnung des politischen Systems gebraucht wird. Die starke Stellung der Parteien erklärt sich durch ihre Notwendigkeit für eine parlamentarische Demokratie und das (modifizierte) Verhältniswahlrecht. Auf Grund ihrer Bedeutung werden die Parteien in Art. 21GG behandelt. Das Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland ist seit der Wiedervereinigung Deutschlands durch starke Unterschiede in den ehemals alten bzw. ehemals neuen Ländern geprägt. Im Westen dominieren mit der CDU und CSU auf der einen und der SPD auf der anderen Seite jeweils zwei Parteien in einem Land. Zu den "kleineren Parteien" werden die AfD, die FDP, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke gezählt. In den östlichen Bundesländern sind die AfD sowie Linke im Vergleich zu den westlichen Bundesländern überproportional stark vertreten.Die Mehrheitsverhältnisse sind seit den 1990er Jahren in den einzelnen Ländern...

    Wahlen

    Eine Wahlist eine Abstimmung über Personen (Kandidaten) oder Handlungsoptionen. Wahlen dienen der politischen Willensbildung und Entscheidungsfindung. Auf Bundesebene wird alle 4 Jahre der Bundestag nach dem personalisierten Verhältniswahlrecht gewählt. Die Wähler haben bei diesem Wahlsystem zwei Stimmen, die an unterschiedliche Parteien gehen können (so genanntes Stimmen-Splitting): Mit der Erststimme entscheiden sie nach dem Mehrheitswahlrecht, welcher Kandidat ihren Wahlkreis im Parlament...

    Direkte Demokratie

    Insbesondere auf der Bundesebene kennt Deutschland – trotz Art. 20 Abs. 2 GG, der Abstimmungen ausdrücklich aufführt – wenige direkte Beteiligungsmöglichkeiten: Nur bei dem Zuschnitt der Bundesländer – Zusammenlegung, Aufspaltung oder Grenzveränderung – sind nach Art. 29 GG Volksabstimmungenim Grundgesetz vorgesehen. Auf Landesebene gibt es je nach Bundesland mehr oder weniger starke Einflussmöglichkeiten durch Bürgerentscheide und Bürgerinitiativen, Bürgerbegehren. Hier muss im Einzelnen bet...

    Weitere Möglichkeiten

    Jeder Bürger hat durch das Petitionsrechtdie Möglichkeit, Eingaben an das Europäische Parlament, den Bundestag und sein Landesparlament zu senden. Die Wahlkreisabgeordneten halten Sprechstunden ab, um Kontakt mit den Bürgern aufrechtzuerhalten. Jeder kann dort sein Anliegen vorbringen. Für einzelne Gruppierungen, die sonst politisch stumm bleiben müssten, wurde nach skandinavischem Vorbild die Institution der öffentlichen Ombudsleuteeingeführt (nicht immer unter diesem Namen). Verbände, Relig...

    Gemäß der Legitimationskettentheorie wird die demokratische Legitimation sämtlichen hoheitlichen Handelnsin einer ununterbrochenen Kette auf die Willensäußerung des Volkes bei der Wahl zurückgeführt.

    Unterschiedliche Berücksichtigung sozialer Gruppen bei politischen Entscheidungen

    Laut eines Forschungsberichts von 2016 im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialeswerden in Deutschland bei politischen Entscheidungen die Präferenzen von sozialen Gruppen unterschiedlich stark berücksichtigt. Die Auswertung von Daten aus der Zeit zwischen 1998 und 2015 zeigt einen deutlichen Zusammenhang zu den Einstellungen von Personen mit höherem Einkommen, aber keinen oder sogar einen negativen Zusammenhang für die Einkommensschwachen.

    Anzahl der Länder

    Die räumliche Verteilung der Länder ist sehr unausgeglichen. Sie reicht von Flächenländern mit mehreren Millionen Einwohnern bis zu Stadtstaaten. Die Entscheidungsfindung im Bundesratals wichtiger Teil des Föderalismus ist im Laufe der Zeit schwieriger geworden. Es sind zurzeit 16 Länder.

    Parteienstaat

    Die Privilegierung von Parteien als Organisationen der politischen Willensbildung erschien den Gründervätern im Grundgesetz sinnvoll. Sinkende Mitgliederzahlen und Wahlbeteiligungen wirken sich jedoch negativ auf die Legitimitätder „Volksparteien“ aus und schwächen das politische System insgesamt.

  8. Unterschied zwischen der parlamentarischen und der ...

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    Bei der Betrachtung der oben genannten Hauptunterschiede ist es verständlich, dass sich ein parlamentarisches Regierungssystem von einer Präsidentenregierung in vielerlei Hinsicht unterscheidet, Struktur, übergeordnete Macht und Funktionsweise.

  9. UNTERSCHIED ZWISCHEN PARLAMENTARISCHER UND PRäSIDIALER ...

    strephonsays.com › parliamentary-and-vs
    • Parlamentarische gegen Präsidiale Regierung
    • Was ist Eine Parlamentarische Regierung?
    • Was ist Eine Präsidialregierung?

    Wenn Sie sich für Politik interessieren, haben Sie hier die Gelegenheit, den Unterschied zwischen parlamentarischer und präsidialer Regierung kennenzulernen. Länder auf der ganzen Welt haben Regierungssysteme; Einige werden von einem Präsidenten oder einem Staatsoberhaupt regiert, während andere vom Haus oder einem Parlament regiert werden. Abgesehen von einer Reihe von Unterschieden zwischen einem parlamentarischen System und einer Präsidialregierung besteht der Hauptunterschied zwischen einer parlamentarischen und einer präsidialen Regierung darin, dass in einer parlamentarischen Regierung der Premierminister derjenige ist, der die herrschenden Befugnisse hat, während ein Präsident die überlegene Macht in einem Regierungssystem des Präsidenten. In diesem Artikel soll untersucht werden, was unter diesen beiden Arten von Regierungssystemen und den Unterschieden zwischen parlamentarischer und präsidialer Regierung zu verstehen ist.

    Eine parlamentarische Regierung oder ein parlamentarisches System wird als Exekutive der Regierung bezeichnet, deren Legitimität vom Gesetzgeber selbst abgeleitet wird. Der Regierungschef in einem parlamentarischen System ist der Premierminister, aber das Staatsoberhaupt ist eine andere Person. Das bekannteste Beispiel für ein Land mit einem parlamentarischen System ist Großbritannien. Dort ist der Regierungschef der Premierminister und das Staatsoberhaupt die britische Monarchie. Großbritannien ist auch als Ursprung dieses Systems bekannt. In Bezug auf die Merkmale eines parlamentarischen Systems hat der Gesetzgeber die höchste Macht im Land, und ein Premierminister wird durch ein von den Abgeordneten abgegebenes Abstimmungssystem gewählt. Aufgrund dieser letzten Tatsache ist der Premierminister gegenüber dem Parlament in hohem Maße für die von der Regierung ergriffenen Maßnahmen verantwortlich.

    Im Gegensatz zu einer parlamentarischen Regierung ist eine Präsidialregierung ein Regierungsorgan, dessen Vorsitzender der Vorsitzende ist. Der Präsident wird durch die von der Öffentlichkeit abgegebenen Stimmen gewählt und ist daher eher der Öffentlichkeit als dem Parlament gegenüber verantwortlich. In einer Präsidialregierung hat der Präsident die überlegenste Macht, und oft befindet sich auch der Gesetzgeber unter dem Präsidenten, d. H. Auch wenn das Parlament Gesetze verabschiedet, kann der Präsident ein Veto gegen sie einlegen. Der Präsident ernennt bestimmte Beamte usw.

  10. Marshall Plan einfach erklärt | Lernen mit der StudySmarter App

    www.studysmarter.de › schule › geschichte
    • Marshall Plan
    • Marshall Plan - Ausgangslage
    • Marshall Plan - Der Plan

    Das European Recovery Program (ERF) wurde am 5. Juni 1947 vom Außenminister der USA, George C. Marshall angekündigt. Dadurch hat es auch den umgangssprachlichen Namen Marshallplan erhalten. Offizielles Ziel des Marshallplans ist es, die Europäische Wirtschaft nach dem Ende des zweiten Weltkriegswieder anzukurbeln. Er sollte aber auch im Kampf gegen die Ausbreitung des Kommunismus helfen. In diesem Artikel erklären wir dir den Marshallplan etwas genauer.

    Bereits direkt nach dem Krieg gab es Pläne, die Wirtschaft in Europa wieder aufzubauen. Ursprünglich sollten hierfür aber Reparationszahlungen Deutschlands verwendet werden. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass eine arme deutsche Bevölkerung problematisch für den Rest Europas und der USA werden würde, da ein riesiger Absatzmarkt fehlte. Auch kam es nach dem Krieg zu immer größer werdenden Konflikten zwischen den westlichen Alliierten und der Sowjetunion. Die gegenüberstehenden Ideologien passten einfach nicht zueinander, sodass die verschiedenen Regime immer öfter aneinander gerieten. So auch beim Bürgerkrieg in Griechenland, bei dem die kommunistischen Revolutionäre von der Sowjetunion unterstützt wurden. Daraufhin setzte der amerikanische Präsident Truman das Truman-Doktrin in Kraft, wodurch war die USA verpflichtet wurde, die Ausbreitung des Kommunismus zu stoppen.

    Als Reaktion auf den beginnenden Kalten Kriegund die Situation in Griechenland beschloss die USA, die Unterstützung durch den Marshallplan allen Staaten, die am Krieg beteiligt waren, anzubieten. Dieses Angebot galt auch für die Sowjetunion und Staaten unter ihrem Einfluss. Die Sowjetunion verbot aber die Teilnahme. Konkret hatte der Plan drei Ziele. Erstes und oberstes Ziel war Hilfe für die Notleidenden Bürger Europas zu liefern, deren Häuser zerstört wurden und die kein Essen hatten. Zweites Ziel war eben die Eindämmung der Ausbreitung des Kommunismus und des Einflusses der Sowjetunion. Zuletzt sollte auch der wirtschaftliche Zusammenbruch der USA verhindert werden, für die Europa einer der größten Absatzmärkte für Produkte war. Das Aufbauprogramm wurde schließlich 1948 gebilligt und lief für die nächsten vier Jahre. Insgesamt wurden 14 Milliarden US-Dollar an Europäische Länder ausgeschüttet. Ein Großteil davon waren Subventionen, durch die Waren und Investitionsgüter importiert...

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