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  1. Cholera - Wikipedia

    en.wikipedia.org › wiki › Cholera

    6 days ago · Cholera is an infection of the small intestine by some strains of the bacterium Vibrio cholerae. Symptoms may range from none, to mild, to severe. The classic symptom is large amounts of watery diarrhea that lasts a few days.

    • Cholera (Food)

      In the Valais region of Switzerland, a cholera is a type of...

    • Vibrio Cholerae

      Vibrio cholerae is a Gram-negative, comma-shaped...

  2. Cholera – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Cholera
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    Cholera (Gallenfluss, Bezeichnung für Durchfallserkrankung,[1] von griechisch χολή cholḗ Galle), auch Gallenbrechdurchfall, ist eine schwere bakterielle Infektionskrankheit vorwiegend des Dünndarms, die durch das Bakterium Vibrio cholerae verursacht wird. Die Infektion erfolgt zumeist über verunreinigtes Trinkwasser oder infizierte Nahrung. Die Bakterien können extremen Durchfall und starkes Erbrechen verursachen, was zu einer schnellen Exsikkose mit Elektrolytverlust führen kann. Obwohl die meisten Infektionen (etwa 85 %) ohne Symptome verlaufen, beträgt die Letalität bei Ausbruch der Krankheit unbehandelt zwischen 20 und 70 %.

    Cholera (Cholera asiatica, Asiatische Cholera) trat auf dem indischen Subkontinent vermutlich über mehrere Jahrhunderte in Form lokal begrenzter Epidemien auf, war aber auf anderen Kontinenten unbekannt. Die erste Pandemie trat im Zeitraum 1817 bis 1824 auf und betraf Teile Asiens sowie Ostafrika und Kleinasien und in der Folge Russland und Europa. Erste Erkrankungen in Deutschland erfolgten 1831.[2] Der 1855 erbrachte Nachweis durch den Arzt John Snow, dass eine Choleraepidemie im Londoner Stadtteil Soho in Zusammenhang mit verunreinigtem Trinkwasser stand, gilt als Geburtsstunde der modernen Epidemiologie. Die Cholera-Epidemie von 1892, bei der es in Hamburg viele Todesopfer gab, gilt als eine der letzten schweren Choleraepidemien auf dem europäischen Kontinent. Die Cholera-Epidemie seit 2017 im Jemen gilt als historisch schwerste Choleraepidemie mit über einer Million Krankheits- und mit mehr als 2300 Todesfällen. Die Krankheit kann epidemisch auftreten und ist in Deutschland und Österreich meldepflichtig; es sind namentlich zu melden: der Krankheitsverdacht, die Erkrankung, der Tod, in Deutschland auch der Nachweis des Erregers. In der Schweiz sind erkrankte, infizierte und exponierte Personen identifizierbar zu melden. Cholera tritt häufig in armen Ländern auf, in denen Trinkwasser- und Abwassersysteme nicht voneinander getrennt sind und daher das Trinkwasser häufig mit Choleraerregern verunreinigt ist. Diese Erreger finden sich vor allem in Fäkalien sowie in Fluss- und Meerwasser, in welche Fäkalien eingeleitet werden. Außerdem können Fische und andere Nahrungsmittel aus Flüssen und dem Meer mit Cholera-Erregern verunreinigt sein. Nur in etwa 15 Prozent der Fälle führt eine Infektion mit dem Erreger zum Ausbruch der Krankheit  nach einer Inkubationszeit von 2 bis 3 Tagen. Neben diesen Pandemien gab es gravierende lokale Epidemien. Allein Berlin wurde in 42 Jahren zwischen 1831 und 1873 dreizehnmal von der Cholera heimgesucht. In ganz Preußen waren die Epidemien von 1848/49, 1852, 1855 und 1866 besonders schwer; bei der letztgenannten starben offiziell 114.683 Menschen an der Cholera. Flächendeckend wurde Deutschland zum letzten Mal im Jahre 1873 von der Cholera erfasst. In Süddeutschland hatte vor allem München schwer zu leiden.[37] Ein Cholera-Ausbruch 1848/1849 war in London weit schwerwiegender als der Choleraausbruch 1832/1832. Während dieses Ausbruchs starben in London 15.000 Menschen, mehr als 0,5 Prozent bei einer damaligen Stadtbevölkerung von etwa 2,5 Millionen. In der ersten Woche des September 1849 starben 300 Menschen pro Tag.[38] Die WHO spricht bei den seit 1961 aufgetretenen Ausbrüchen, teilweise in Form von Epidemien, von der 7. Pandemie. Sie sei die längste derzeit (Stand Februar 2019) grassierende Pandemie.[39] Von Indonesien aus gelangte die Epidemie in die Sowjetunion und dann nach Mittel- und Westeuropa. Auslöser ist der Subtyp El Tor des Vibrio cholerae. Die letzte größere Epidemie des 20. Jahrhunderts breitete sich in Peru 1991 aus. Am 9. Februar rief die peruanische Regierung den nationalen Notstand aus, trotzdem trat die Epidemie auch in Ecuador, Kolumbien, Mexiko und Nicaragua auf. Von den rund 400.000 damals in Südamerika Erkrankten starben etwa 12.000. Im Jahr 2007 breitete sich eine Cholera-Epidemie in weiten Teilen Iraks aus, rund 4.700 Menschen erkrankten. Weltweit wurden im Jahr 2007 177.963 Cholera-Erkrankungen gemeldet, der Anteil tödlicher Verläufe an allen der WHO gemeldeten Cholerafällen betrug 2,3 %.[41] Ab September 2013 trat die Cholera auch in Mexiko auf. Bis Mitte Oktober wurden 171 Fälle registriert, davon 157 im Bundesstaat Hidalgo. Ein Betroffener ist gestorben. Der Cholera-Erreger weist laut WHO eine 95%ige Ähnlichkeit mit den in Haiti, der Dominikanischen Republik und in Kuba gefundenen Varianten auf.[59]

    Vibrio cholerae, der Erreger der Cholera, wurde erstmals unbeachtet von der Öffentlichkeit 1854 von Filippo Pacini beschrieben und 1883 von Robert Koch im Darm von an Cholera Verstorbenen entdeckt. Koch konnte beweisen, dass der von ihm Kommabakterium genannte Erreger von Keimträgern ausgeschieden wird und sich im Wasser weiterverbreiten kann.[3] Pacinis Hypothese, dass die Cholera durch Mikroorganismen hervorgerufen würde, konnte schließlich nach der Entdeckung des Ansteckungsmechanismus durch Robert Koch zusammen mit Bernhard Fischer und Georg Gaffky bewiesen werden. In Kalkutta züchteten sie im Januar 1884 den Erreger aus dem Darm verstorbener Patienten in Reinkultur.[28]

    Neuere Erkenntnisse zeigten außerdem, dass das letztlich krankheitsauslösende (pathogene) Choleratoxin durch einen DNA-Abschnitt des Vibrio cholerae exprimiert wird, der ursprünglich von einem Bakteriophagen stammt.

    Cholerabakterien gelangen in erster Linie über fäkalienverunreinigtes Trinkwasser, weniger über erreger-kontaminierte Lebensmittel oder Gebrauchsgegenstände in den Gastrointestinaltrakt des Menschen. Eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch wird für möglich gehalten, gilt aber als eher seltenes Ereignis.[4]

    Menschen mit der Blutgruppe 0 erscheinen besonders gefährdet,[5][6] solche mit der Blutgruppe AB am wenigsten.

    Zur Diagnose führen die typischen Beschwerden, die bei einer Person in einem Gebiet mit bekannter Choleragefahr auftreten. Akut erfolgt eine Mikroskopie und Stuhlkultur. Die Anzucht geschieht mittels des Selektivmediums Thiosulfate-Citrate-Bile-Sucrose-Agar (TCBS).[7][8] Zusätzlich können Stuhlproben in alkalischem Peptonwasser (APW) bei pH 8.4 über Nacht inokuliert werden. Das Inokulat wird nach 4 bis 8 Stunden Inkubationszeit bei 20 bis 40 °C (ideal 37 °C) auf TCBS ausgestrichen. Eine definitive Labordiagnose erfolgt mit Hilfe von Antiserum.[9] Weitere Methoden sind unter Nachweise von Vibrio cholerae aufgeführt.

    Die optimale Mischung enthält die Lösung Oral Rehydratation Solution, die als Fertigpulver zu kaufen ist.

    Eine Untersuchung in Bangladesch konnte zeigen, dass eine Einmalgabe des besser verträglichen Antibiotikums Azithromycin wirksamer war als Ciprofloxacin.

    Zur Vorbeugung empfiehlt sich vor allem die Einhaltung hoher hygienischer Standards, vor allem die Bereitstellung hygienisch einwandfreien Trinkwassers. Eine besonders einfache, aber bislang kaum bekannte Möglichkeit der Trinkwasserdesinfektion ist die Nutzung einer PET-Flasche zur Sonnenlichtaussetzung von Wasser unterschiedlichen Ursprungs. Dieses auch SODIS genannte Verfahren[12] ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in seiner Wirksamkeit anerkannt. Sogar Wasserfilter aus gefaltetem Stoff (z. B. ein alter Sari)[13] senken das Risiko einer Erkrankung um immerhin fast die Hälfte, wie Forscher der National Science Foundation um Rita R. Colwell in Bangladesh feststellten.

    Die frühere intramuskuläre Impfung ist als veraltet und wirkungslos zu beurteilen. Neuere Entwicklungen (Schluckimpfung) sind wirksamer und verträglicher und schützen auch zu einem gewissen Grad vor dem klassischen Reisedurchfall.[14] Das Robert-Koch-Institut verweist auf die Angaben der WHO, nach denen eine Impfung nicht generell empfohlen wird, jedoch für Personen, die an Hilfseinsätzen in Epidemiegebieten beteiligt sind, angebracht sein kann.[11] Für eine Impfung gegen Cholera wird ein Totimpfstoff (inaktivierte Zellen von Vibrio cholerae) verwendet, der oral verabreicht wird. Dieses orale Cholera Vakzin (OCV) wird seit 2012 in einigen Gebieten Haitis in einem Impfprogramm eingesetzt.[15] Ein neuer, ebenfalls oral verabreichter Cholera-Impfstoff wirkt nicht nur antibakteriell (gegen den Erreger), sondern zusätzlich antitoxisch (gegen das Choleratoxin).[16]

    Seit dem ausgehenden Mittelalter hatte es zwei Theorien über die Ausbreitung von Seuchen gegeben: die Miasmentheorie (Übertragung durch üble Dünste) und die Kontagionstheorie (Übertragung durch Berührung eines Kranken). Die empirischen Befunde bei den ersten Cholera-Epidemien waren für die Medizin zunächst niederschmetternd, weil sie beide Theorien widerlegten. Ein halbes Jahrhundert lang fehlte eine neue Theorie.

    Unter der Leitung von Edwin Chadwick wurde 1832 als Reaktion auf erste Cholerafälle in London angeordnet, Abwässer und Verschlammungen aus den übelriechenden Abwasserkanälen in die Themse zu spülen. Da die Unternehmen, die London mit Trinkwasser versorgten, dieses aber der Themse entnahmen, führte die Maßnahme zur Verseuchung des Trinkwassers und einer Epidemie mit 14.000 Toten. Mitte des 19. Jahrhunderts gab es noch weitere große Cholera-Epidemien auf dem Festland und in Großbritannien.

    Joseph Griffiths Swayne,[17] Frederick Brittan[18] und William Budd (18111880)[19][20] untersuchten Abwasser und fanden Komma-förmige Mikroorganismen.[21] 1849 legten die englischen Ärzte John Snow und William Budd eine Abhandlung vor, in der sie die Auffassung vertraten, dass Cholera von lebenden Organismen im Trinkwasser hervorgerufen würde.[22] Diese Hypothese konnte sich jedoch nur langsam durchsetzen.[23]

    Eine Krankheit, die nach heutigem Wissensstand möglicherweise die Cholera war, wurde seit etwa 600 v. Chr. im Gangestal in Indien beobachtet. Es wird vermutet, dass der Krankheitserreger permanent in einigen Wasserläufen vorkam, aber über einen langen Zeitraum periodisch in einer vergleichsweise milden und jeweils lokal begrenzten Form auftrat.[29]

    Ende Oktober 2010 rief Haiti nach dem Ausbruch von Cholera-Erkrankungen den sanitären Notstand aus.[46] Die Infektionen traten zunächst in der ländlichen Provinz Artibonite, nördlich der Hauptstadt Port-au-Prince, auf. Am 9. November 2010 wurden erstmals Cholera-Erkrankungen in der Hauptstadt gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits mehr als 550 Menschen an der Krankheit gestorben, mehr als 8000 Haitianer waren infiziert.[47] Anfang des Jahres 2010 hatte ein schweres Erdbeben die Region erschüttert. Nach der Katastrophe waren mehr als 500.000 Menschen an Cholera erkrankt und über 7.000 gestorben.[48] Seit Beginn der Regenzeit 2012 hat sich die Situation erneut verschärft. Nach Angaben von Ärzte ohne Grenzen hat sich die Zahl der Patienten in weniger als einem Monat mehr als verdreifacht.[49] Grund hierfür war ein Bakterium, das von nepalesischen UNO-Soldaten eingeschleppt wurde.

    Am 2. Juli 2012 wurden aus dem ostkubanischen Manzanillo 53 Cholera-Erkrankungen und drei Todesfälle gemeldet.[51] Am 28. August bezeichnete das kubanische Gesundheitsministerium den Cholera-Ausbruch für beendet. Demzufolge gab es insgesamt 417 bestätigte Fälle. Neben der Provinz Granma, wo ein Großteil der Erkrankungen registriert wurden, gab es noch vereinzelte Fälle in den Provinzen Santiago de Cuba, Guantánamo und in der Hauptstadt Havanna. Es sei jedoch bei den drei Todesfällen geblieben.[52] Nichtoffiziellen Berichten zufolge gab es jedoch allein in der Provinz Granma mindestens 15 Tote.[53] Nur einen Monat nachdem die Epidemie für beendet erklärt worden war, gaben die Behörden neun neue Cholerafälle in der Provinz Granma bekannt.[54] Infolge des Hurrikans Sandy gab es gemäß offiziell nicht bestätigten Meldungen ein erneutes starkes Ansteigen der Neuinfektionen. Schwerpunkt der Epidemie waren diesmal die Provinzen Santiago de Cuba und Guantánamo sowie Einzelfälle in der Provinz Holguín.[55] Im Januar 2013 mussten die kubanischen Behörden auch 51 Fälle in Havanna zugeben,[56] nachdem unabhängige Quellen schon länger davon berichteten und von einer weit höheren Zahl der Betroffenen ausgingen.[57]

    • Cholera durch Vibrio cholerae O:1, Biovar cholerae
    • Cholera, nicht näher bezeichnet
    • Cholera durch Vibrio cholerae O:1, Biovar eltor
  3. 1817–1824 cholera pandemic - Wikipedia

    en.wikipedia.org › wiki › 1817–1824_cholera_pandemic

    Feb 08, 2021 · The first cholera pandemic (1817–1824), also known as the first Asiatic cholera pandemic or Asiatic cholera, began near the city of Calcutta and spread throughout South and Southeast Asia to the Middle East, eastern Africa and the Mediterranean coast.

    • South Asia, South-East Asia, Middle East
    • Cholera
  4. 2010s Haiti cholera outbreak - Wikipedia

    en.wikipedia.org › wiki › Haiti_cholera_outbreak

    Feb 15, 2021 · The 2010s Haiti cholera outbreak is the first modern large-scale outbreak of cholera—a disease once considered beaten back largely due to the invention of modern sanitation. The disease was reintroduced to Haiti in October 2010, not long after the disastrous earthquake earlier that year, and since then cholera has spread across the country ...

    • October 2010 – January 2019
    • Suspected contamination by United Nations peacekeepers.
  5. People also ask

    What are the causes of cholera?

    What is the cure for cholera?

    What is cholera caused by bacteria or virus?

    How did cholera kill people?

  6. 1854 Broad Street cholera outbreak - Wikipedia

    en.wikipedia.org › wiki › 1854_Broad_Street_cholera

    Feb 17, 2021 · The Broad Street cholera outbreak (or Golden Square outbreak) was a severe outbreak of cholera that occurred in 1854 near Broad Street (now Broadwick Street) in the Soho district of the City of Westminster, London, England, and occurred during the 1846–1860 cholera pandemic happening worldwide.

  7. Pandemic - Wikipedia

    en.wikipedia.org › wiki › Pandemic

    17 hours ago · Throughout Spain, cholera caused more than 236,000 deaths in 1854–55. It claimed 200,000 lives in Mexico. 1863–75 cholera pandemic. Spread mostly in Europe and Africa. At least 30,000 of the 90,000 Mecca pilgrims fell victim to the disease. Cholera claimed 90,000 lives in Russia in 1866. In 1866, there was an outbreak in North America.

  8. Love in the Time of Cholera - Wikipedia

    en.wikipedia.org › wiki › Love_in_the_Time_of_Cholera

    6 days ago · Love in the Time of Cholera (Spanish: El amor en los tiempos del cólera) is a novel by Colombian Nobel prize winning author Gabriel García Márquez. The novel was first published in Spanish in 1985. Alfred A. Knopf published an English translation in 1988, and an English-language movie adaptation was released in 2007.

    • Gabriel García Márquez
    • 348 pp (First English hardback edition)
    • 1985
    • 1985
  9. Cholera - World Health Organization

    www.who.int › news-room › fact-sheets
    • Symptoms
    • History
    • Vibrio cholerae Strains
    • Epidemiology, Risk Factors, and Disease Burden
    • Prevention and Control
    • Surveillance
    • Water and Sanitation Interventions
    • Treatment
    • Hygiene Promotion and Social Mobilisation
    • Oral Cholera Vaccines

    Cholera is an extremely virulent disease that can cause severe acute watery diarrhoea. It takes between 12 hours and 5 days for a person to show symptoms after ingesting contaminated food or water (2). Cholera affects both children and adults and can kill within hours if untreated. Most people infected with V. choleraedo not develop any symptoms, although the bacteria are present in their faeces for 1-10 days after infection and are shed back into the environment, potentially infecting other people. Among people who develop symptoms, the majority have mild or moderate symptoms, while a minority develop acute watery diarrhoea with severe dehydration. This can lead to death if left untreated.

    During the 19th century, cholera spread across the world from its original reservoir in the Ganges delta in India. Six subsequent pandemics killed millions of people across all continents. The current (seventh) pandemic started in South Asia in 1961, and reached Africa in 1971 and the Americas in 1991. Cholera is now endemic in many countries.

    There are many serogroups of V. cholerae, but only two – O1 and O139 – cause outbreaks. V. cholerae O1 has caused all recent outbreaks. V. choleraeO139 – first identified in Bangladesh in 1992 – caused outbreaks in the past, but recently has only been identified in sporadic cases. It has never been identified outside Asia. There is no difference in the illness caused by the two serogroups.

    Cholera can be endemic or epidemic. A cholera-endemic area is an area where confirmed cholera cases were detected during the last 3 years with evidence of local transmission (meaning the cases are not imported from elsewhere). A cholera outbreak/epidemic can occur in both endemic countries and in countries where cholera does not regularly occur. In cholera endemic countries an outbreak can be seasonal or sporadic and represents a greater than expected number of cases. In a country where cholera does not regularly occur, an outbreak is defined by the occurrence of at least 1 confirmed case of cholera with evidence of local transmission in an area where there is not usually cholera. Cholera transmission is closely linked to inadequate access to clean water and sanitation facilities. Typical at-risk areas include peri-urban slums, and camps for internally displaced persons or refugees, where minimum requirements of clean water and sanitation are not been met. The consequences of a huma...

    A multifaceted approach is key to control cholera, and to reduce deaths. A combination of surveillance, water, sanitation and hygiene, social mobilisation, treatment, and oral cholera vaccines are used.

    Cholera surveillance should be part of an integrated disease surveillance system that includes feedback at the local level and information-sharing at the global level. Cholera cases are detected based on clinical suspicion in patients who present with severe acute watery diarrhoea. The suspicion is then confirmed by identifying V. choleraein stool samples from affected patients. Detection can be facilitated using rapid diagnostic tests (RDTs), where one or more positive samples triggers a cholera alert. The samples are sent to a laboratory for confirmation by culture or PCR. Local capacity to detect (diagnose) and monitor (collect, compile, and analyse data) cholera occurrence, is central to an effective surveillance system and to planning control measures. Countries affected by cholera are encouraged to strengthen disease surveillance and national preparedness to rapidly detect and respond to outbreaks. Under the International Health Regulations, notification of all cases of choler...

    The long-term solution for cholera control lies in economic development and universal access to safe drinking water and adequate sanitation. Actions targeting environmental conditions include the iimplementation of adapted long-term sustainable WASH solutions to ensure use of safe water, basic sanitation and good hygiene practices in cholera hotspots. In addition to cholera, such interventions prevent a wide range of other water-borne illnesses, as well as contributing to achieving goals related to poverty, malnutrition, and education. The WASH solutions for cholera are aligned with those of the Sustainable Development Goals (SDG 6).

    Cholera is an easily treatable disease. The majority of people can be treated successfully through prompt administration of oral rehydration solution (ORS). The WHO/UNICEF ORS standard sachet is dissolved in 1 litre (L) of clean water. Adult patients may require up to 6 L of ORS to treat moderate dehydration on the first day. Severely dehydrated patients are at risk of shock and require the rapid administration of intravenous fluids. These patients are also given appropriate antibiotics to diminish the duration of diarrhoea, reduce the volume of rehydration fluids needed, and shorten the amount and duration of V. choleraeexcretion in their stool. Mass administration of antibiotics is not recommended, as it has no proven effect on the spread of cholera may contribute to antimicrobial resistance. Rapid access to treatment is essential during a cholera outbreak. Oral rehydration should be available in communities, in addition to larger treatment centres that can provide intravenous flu...

    Health education campaigns, adapted to local culture and beliefs, should promote the adoption of appropriate hygiene practices such as hand-washing with soap, safe preparation and storage of food and safe disposal of the faeces of children. Funeral practices for individuals who die from cholera must be adapted to prevent infection among attendees. Further, awareness campaigns should be organised during outbreaks, and information should be provided to the community about the potential risks and symptoms of cholera, precautions to take to avoid cholera, when and where to report cases and to seek immediate treatment when symptoms appear. The location of appropriate treatment sites should also be shared. Community engagement is key to long term changes in behaviour and to the control of cholera.

    Currently there are three WHO pre-qualified oral cholera vaccines (OCV): Dukoral®, Shanchol™, and Euvichol-Plus®. All three vaccines require two doses for full protection. Dukoral® is administered with a buffer solution that, for adults, requires 150 ml of clean water. Dukoral can be given to all individuals over the age of 2 years. There must be a minimum of 7 days, and no more than 6 weeks, delay between each dose. Children aged 2 -5 require a third dose. Dukoral® is mainly used for travellers. Two doses of Dukoral® provide protection against cholera for 2 years. Shanchol™ and Euvichol-Plus® are essentially the same vaccine produced by two different manufacturers. They do not require a buffer solution for administration. They are given to all individuals over the age of one year. There must be a minimum of two weeks delay between each dose of these two vaccines. Two doses of Shanchol™ and Euvichol-Plus® provide protection against cholera for three years, while one dose provides sh...

  10. People also search for