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  1. Historisches Museum Frankfurt – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Historisches_Museum_Frankfurt
    • Gründung
    • Entwicklung
    • Gebäude
    • Kritik
    • Standort
    • Baugeschichte
    • Gliederung

    Das Historische Museum von Frankfurt am Main wurde 1877/1878 auf Grund bürgerschaftlicher Initiativen[1] gegründet mit der Aufgabe, geeignete Gegenstände aus dem gesamten Gebiet der Kultur- und Kunstaltertümer mit besonderer Berücksichtigung der Stadt Frankfurt am Main und ihrer Umgebung zu erwerben und sie durch wissenschaftliche Erforschung nutzbar zu machen. Das Museum sollte eine Bildungseinrichtung sein und die Erinnerung an die Zeit der Freien Stadt Frankfurt wachhalten.

    Nach dem Ersten Weltkrieg beschränkte sich das Historische Museum selbst auf die Rolle eines Frankfurter Heimatmuseums. Bedeutende Exponate wurden verkauft oder an andere Museen abgegeben, darunter an das Städel und das Museum für Kunsthandwerk (heute Museum Angewandte Kunst). 1934 wurde das Museum umbenannt in Stadtgeschichtliches Museum. 1937 wurde die Archäologische Abteilung zum eigenständigen Museum für Vor- und Frühgeschichte (das heutige Archäologische Museum) ausgegliedert.

    Bis zur Zerstörung der historischen Altstadt von Frankfurt durch die Luftangriffe auf Frankfurt am Main im Bombenkrieg 1944 waren die Ausstellungen in verschiedenen historischen Gebäuden untergebracht, darunter dem Leinwandhaus. Sämtliche Akten, Teile der Bibliothek und alle fest eingebauten Exponate gingen im Krieg verloren. Die meisten Ausstellungsstücke waren 1942 jedoch ausgelagert worden, was nicht in allen Fällen vor deren Vernichtung schützte. 95 Gemälde gingen verloren und gelten bis heute als vermisst, darunter die Revolutionäre Volksversammlung im Ostpark am 9. November 1918 von Erich Grube, Frankfurt vom Goetheturm aus gesehen von Mateo Cristiani und Batterie des Feldartillerie Regiments 63 von Joseph Kaspar Correggio. Nach dem Krieg wurde das Museum wieder als Historisches Museum benannt und die Idee einer Bildungseinrichtung erneut aufgegriffen. Im November 1955 bezogen die Museumsverwaltung und die Graphische Sammlung den Burnitzbau des historischen Saalhofes am Römerberg. Ab März 1956 diente der noch mit einem Notdach versehene Bernusbau als Depot für das Museum. Die Wiedereröffnung des Museums fand am 13. Juli 1957 im notdürftig hergerichteten Saalhof statt. Die Ausstellungsräume befanden sich im Bernusbau. Im Burnitzbau befanden sich die Werkstätten und Büros. Das staufische Saalhofkapelle blieb anfangs noch Ruine und wurde erst von 1966 bis 1967 renoviert. Nachdem zeitweise ein Umbau erwogen wurde, entschied sich die Stadt im Februar 2007 dafür, den Betonbau abzureißen und durch einen Neubau mit Sandsteinfassade zu ersetzen, der sich aus Sicht der Stadt besser in die historische Bebauung des Römerbergs mit dem benachbarten Haus Wertheim und der Alten Nikolaikirche einfügen soll. Im Rahmen des Neubaus wurde die Ausstellungsfläche des Historischen Museums auf etwa 5.000 Quadratmeter für die Dauerausstellung und 800 bis 1.000 Quadratmeter für Wechselausstellungen vergrößert.[5] Aus dem Architektenwettbewerb ging das Stuttgarter Architekturbüro Lederer+Ragnarsdóttir+Oei als Sieger hervor. Das Museum wurde für die Dauer der Auslagerungs- sowie Abriss- und Bauvorbereitungsarbeiten Anfang 2011 geschlossen. Die Abrissparty fand am 7. Mai 2011 statt, danach wurde der Sichtbetonbau abgetragen.

    Der fensterlose Neubau aus Sichtbeton-Elementen im Brutalismus-Stil zog von Anfang an viel Kritik auf sich. Das visuelle Leitsystem des Gebäudes stammte von dem Grafikdesigner Herbert W. Kapitzki. Ebenso heftig kritisiert wurde die im Neubau installierte neue Dauerausstellung zur Geschichte Frankfurts. Ein Großteil der Sammlungsobjekte wurde in einem auf Anfrage zugänglichen Schaudepot ausgestellt. In den öffentlich zugänglichen Ausstellungsräumen selbst war eine antikapitalistisch inspirierte Stadtgeschichte auf durchnummerierten Texttafeln zu lesen.[3] Politisch umstritten war vor allem der Abschnitt zum 20. Jahrhundert und zur Frankfurter Rätebewegung.[4]

    Vor dem Eingang des Museums stand bis Mai 2011 die überlebensgroße Skulptur Karls des Großen, 1843 von dem Bildhauer Johann Nepomuk Zwerger aus Mainsandstein geschaffen. Ihr ursprünglicher Standort war bis 1914 als diese durch den heutigen Neubau ersetzt wurde die Alte Brücke. Im Kronberger Haus in Frankfurt-Höchst befindet sich seit 1994 eine Außenstelle des Historischen Museums. Hier werden etwa 1.000 Stücke Fayencen und Porzellane aus der Höchster Porzellanmanufaktur gezeigt.

    Baubeginn für den Neubau war 2012. Zwischenzeitlich wurden am 26. Mai 2012 die historischen Gebäudeteile wiedereröffnet. Erstmals ist seitdem auch der Rententurm für die Öffentlichkeit zugänglich. Ein wichtiger Aspekt der Neugestaltung war die Sichtbarmachung der Baugeschichte des Komplexes aus den verschiedenen Epochen seiner Geschichte.[6] Am 7. Oktober 2017 wurde der Neubau eröffnet.[7]

    Dem Historischen Museum angegliedert sind seit 1972 das Kindermuseum, das stadt- und kunstgeschichtliche Themen speziell für Kinder aufbereitet, und das Porzellanmuseum in Höchst. Das Caricatura-Museum war zunächst eine Zweigstelle, wurde aber 2019 in die Eigenständigkeit entlassen.

  2. Category:Paradiesgärtlein by the Upper Rhenish Master ...

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    Oct 05, 2020 · Historical Museum Frankfurt Native name: Historisches Museum Frankfurt: Location: Frankfurt am Main: Coordinates: 50° 06′ 35″ N, 8° 40′ 57″ E Established: 2012 Web page: Historisches Museum Frankfurt: Authority control:

    • Little Garden of Paradise
    • tempera on oak
  3. Liste deutscher Museen nach Themen – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Liste_deutscher_Museen

    2 days ago · Historisches Museum Frankfurt (Frankfurt am Main) Historisches Museum Hannover ; Historisches Zentrum ; Jägerndorfer Heimatstube und Heimatarchiv ; Jüdisches Museum Frankfurt (Frankfurt am Main) Kölnisches Stadtmuseum ; Leopold-Hoesch-Museum ; Lobdengau-Museum ; Maschinen- und Heimatmuseum Eslohe

  4. 久々に晴天だった昨日の土曜日。我が家らしからぬ週末の過ごし方でした。 それは!! ミュージアム! // あんまり行かないんですよね、旦那と娘が少し前に新しくできた「もじゃもじゃペーター」ことStruwwelpeterのミュージアムに行ってましたが、それ以外だと最近ではシュタイフ ...

  5. Fráncfort del Meno - Wikipedia, la enciclopedia libre

    es.wikipedia.org › wiki › Frankfurt_(Hesse)

    El descubrimiento de Frankenfurt por Carlomagno, acuarela de Leopold Bode (1888; Historisches Museum Frankfurt) Paulskirche (iglesia de San Pablo), sede del « Parlamento de Fráncfort » durante la revolución de 1848.

    • Hesse
  6. Battle of Königgrätz - Wikipedia

    en.wikipedia.org › wiki › Battle_of_Königgrätz

    1 day ago · Georg Bleibtreu's Battle of Königgrätz, oil on canvas, 1866, Deutsches Historisches Museum in Berlin Cavalry engagement at the battle of Königgrätz ( Alexander von Bensa , 1866). At this point, having taken severe casualties, lacking artillery and cavalry cover, the high ground in enemy hands and the center being rolled up, the position for ...

  7. Цигани – Уикипедия

    bg.wikipedia.org › wiki › Роми

    Цигани (от гръцки: αθίγγανοι, асингани – „недосегаеми“) е събирателно название на няколко сродни етнически групи, които са разпръснати неравномерно по света (по-специално в Европа и особено на Балканите, в Средна ...

  8. 구스타프 노스케 - 위키백과, 우리 모두의 백과사전

    ko.wikipedia.org › wiki › 구스타프_노스케

    Oct 16, 2020 · 구스타프 노스케(독일어: Gustav Noske, 1868년 7월 9일 ~ 1946년 11월 30일)는 독일의 정치인으로, 독일 사회민주당(SPD) 소속이었다. 그는 1919년에서 1920년까지 바이마르 공화국의 초대 국가방위성 장관을 역임했다.

  9. Gülsün Karamustafa - Vikipedi

    tr.wikipedia.org › wiki › Gülsün_Karamustafa

    Oct 09, 2020 · 2000-Strange Home, Historisches Museum, Kestner Museum, Hannover (kür. Annerose Bekhurs, Vera Giesel) (katalog) 2000-Springtime, Nikolaj Contemporary Art Center, Copenhagen (kür. Sanne Kofod Olsen) (katalog) 2000-Kwangju Biennale, 2000, Kwangju (kür. René Block) (katalog) 1999-Passage du Bosphore, Musée de Picardie, Amiens (kür.

  10. 마르틴 루터 - 위키백과, 우리 모두의 백과사전

    ko.wikipedia.org › wiki › 마틴_루터

    Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt – Landesmuseum für Vorgeschichte / Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt / Stiftung Deutsches Historisches Museum / Stiftung Schloss Friedenstein Gotha / Minneapolis Institute of Art / The Morgan Library & Museum: Martin Luther.