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    related to: Polen wikipedia
  1. Polen – Wikipedia

    de.wikipedia.org/wiki/Polen

    5 days ago · Polen (polnisch Polska [ˈpɔlska] Anhören? / i, amtlich Republik Polen, polnisch Rzeczpospolita Polska, [ʐɛʈ͡ʂpɔsˈpɔlita ˈpɔlska]? / i) ist eine parlamentarische Republik in Mitteleuropa. Hauptstadt und zugleich größte Stadt des Landes ist Warschau (polnisch Warszawa), größter Ballungsraum die Metropolregion um Kattowitz (Katowice).

  2. Polen - Wikipedia

    nl.wikipedia.org/wiki/Polen

    Feb 16, 2021 · In Polen is een proces van ontstedelijking gaande: het aantal inwoners in steden daalt (−0,16% per jaar), terwijl de plattelandsbevolking (+0,20%) al sinds begin van de jaren 80 stijgt. De bevolking van Polen is in de tweede helft van de twintigste eeuw snel toegenomen.

  3. Polen – Wikipedia

    sv.wikipedia.org/wiki/Polen

    Feb 15, 2021 · Polen (polska: Polska) formellt Republiken Polen (polska: Rzeczpospolita Polska), är en republik i Centraleuropa. Polen gränsar till Tyskland i väst, Tjeckien och Slovakien i söder, Ukraina och Vitryssland i öst samt Litauen och Ryssland (Kaliningrad oblast) i norr. Landet har även maritim gräns i Östersjön i norr mot Danmark och Sverige.

    • 0,872 (32:a)
  4. Polen – Wikipedia

    no.wikipedia.org/wiki/Polen

    6 days ago · Polen (polsk Polska), offisielt Republikken Polen (polsk Rzeczpospolita Polska) er et land i Sentral-Europa, og grenser i vest mot Tyskland, i sør mot Tsjekkia og Slovakia, i øst mot Ukraina og Hviterussland, og i nord mot Østersjøen, Litauen og Russland (i form av Kaliningrad-enklaven). Polen deler også sjøgrenser med Danmark og Sverige.

    • 11. november 1918
    • Polanere
  5. Kingdom of Poland (1917–1918) - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Kingdom_of_Poland_(1917...

    Feb 17, 2021 · The Kingdom of Poland (Polish: Królestwo Polskie, German: Königreich Polen), also known informally as the Regency Kingdom of Poland (Polish: Królestwo Regencyjne), was a short-lived polity and client state of the German Empire during World War I. It was situated within the Government General of Warsaw.

  6. Invasion of Poland - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Invasion_of_Poland

    5 days ago · The invasion of Poland, also known as September campaign (Polish: Kampania wrześniowa), 1939 defensive war (Polish: Wojna obronna 1939 roku) and Poland campaign (German: Überfall auf Polen, Polenfeldzug), was an attack on the Second Polish Republic by Nazi Germany and the Soviet Union which marked the beginning of World War II.

  7. Volksrepublik Polen – Wikipedia

    de.wikipedia.org/wiki/Volksrepublik_Polen
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    Die Volksrepublik Polen (polnisch Polska Rzeczpospolita Ludowa, PRL, wörtlich Polnische Volksrepublik) war ein realsozialistischer Staat auf dem Gebiet des nach dem Zweiten Weltkrieg durch völkerrechtliche Verträge anerkannten Polens in Ostmitteleuropa. Unter Führung der kommunistischen Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei bestand er von 1944 bis zu den Revolutionen im Jahr 1989. Bis 1952 trug der Staat den Namen Republik Polen.

    Im Juli 1944 war in Moskau das kommunistische Polnische Komitee der nationalen Befreiung (Polski Komitet Wyzwolenia Narodowego) ins Leben gerufen worden, das die Macht ergreifen sollte, sobald die Rote Armee die Curzon-Linie überschreiten würde. Dies geschah in Lublin am 22. Juli 1944 (daher auch der Name Lubliner Komitee). An der Spitze der neuen Führungsmannschaft stand der Altkommunist Bolesław Bierut. Am 1. Januar 1945 proklamierte sich das Lubliner Komitee zur provisorischen Regierung und zog noch im gleichen Monat in die Ruinen des befreiten Warschaus um. Nachdem im Frühjahr 1945 die Rote Armee ganz Polen besetzt hielt und die 16 wichtigsten Anführer des Polnischen Untergrundstaates nach Moskau verschleppte, dort zu langjährigen Haftstrafen verurteilte und teilweise ermordete, war der Hauptwiderstand gegen die neue Besatzung und die Sowjetisierung der polnischen Gesellschaft gebrochen. Bereits Ende 1944 bildete sich allerdings eine bewaffnete Widerstandsbewegung aus Teilen der Heimatarmee (siehe auch Verstoßene Soldaten). Zunächst wehrte sie sich gegen die Auflösung ihrer Einheiten und den erzwungenen Eintritt in die Polnische Volksarmee. Zunehmend rückte der Widerstand gegen die Schaffung eines kommunistischen Staates in den Mittelpunkt der Partisanenaktionen. Vor allem in den Wäldern Ostpolens stellte die Widerstandsbewegung anfangs eine ernstzunehmende Streitmacht. Die antisowjetische Grundstimmung war unter anderem auf die Erfahrungen mit dem stalinistischen Terror während der sowjetischen Besetzung Ostpolens zurückzuführen.[3] Während unter den polnischen Kommunisten zunächst die Überzeugung vorherrschte, auf die völlige Übernahme des sowjetischen Systems verzichten zu können, wuchs nach 1947 Stalins Druck. Seiner Meinung nach wurden die notwendigen revolutionären Schritte zu zögerlich durchgeführt. Er verlangte vor allem einen forcierten Aufbau einer Schwerindustrie, die Übernahme des zentralen Planungssystems und eine rasche Kollektivierung der Landwirtschaft. Damit befand er sich im Widerspruch mit den eher nationalen Kräften in der polnischen Parteiführung unter ihrem Generalsekretär Władysław Gomułka, der eher Sympathien für das jugoslawische Modell Titos erkennen ließ. Nach dem Ungarischen Volksaufstand (der im November 1956 endete) wurden liberale Zeitschriften wieder verboten, der staatliche Religionsunterricht abgeschafft. Gegen Abtrünnige in den eigenen Reihen begann die Parteiführung massiv vorzugehen. In der zweiten Hälfte der 1960er Jahre spitzten sich die innerparteilichen Konflikte in der PVAP zu. Eine Gruppe von kommunistischen Kadern, die sich durch ihren Kampf gegen die deutschen Besatzer im Zweiten Weltkrieg besonders verbunden fühlte, die Partisanen, drängte unter ihrem Anführer, Innenminister General Mieczysław Moczar, an die Macht. Moczar baute Geheimdienst und Bürgermiliz aus und schuf sich eine breite Anhängerschaft innerhalb der Bevölkerung, die mit der wirtschaftlichen Entwicklung unzufrieden war. Die offizielle Propaganda gegen Israel wegen des Sechstagekrieges im Jahre 1967 und die Ereignisse im März 1968 nahm Moczar zum Anlass, die erste staatlich tolerierte und geförderte antisemitische Kampagne gegen Juden, die in einem europäischen Land nach 1945 ohne Beispiel war, zu starten, um die kritischen und liberalen Intellektuellen, sowie wirkliche und potenzielle Oppositionelle mundtot zu machen und sich die Macht im polnischen Staat zuzuschanzen. Als Folge davon wurden etwa 20.000 polnische Juden in den Jahren 1968/1969 zum Verlassen Polens, unter Verlust der polnischen Staatsbürgerschaft, getrieben. Zusätzlich griffen Proteste im Zusammenhang mit dem Prager Frühling auf das Land über. Die auf die Absetzung der Aufführung des Theaterstücks Totenfeier von Adam Mickiewicz in Warschau folgenden Studentenproteste wurden gewaltsam niedergeschlagen. In der PVAP setzte eine Säuberungswelle ein, der u. a. Außenminister Adam Rapacki zum Opfer fielen. Parteichef Gomułka war zunächst weder Willens noch in der Lage, dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten. Erst allmählich distanzierte er sich vorsichtig von seinem Innenminister. Gleichzeitig versuchte er, durch außenpolitische Anstrengungen der Krise seiner Herrschaft entgegenzutreten. Die Sowjetunion (damals unter Leonid Iljitsch Breschnew) steigerte jedoch den Druck auf die PVAP, die Konterrevolution zu bekämpfen und veranstaltete wiederholt Manöver in der Nähe der Grenzen Polens. Im Frühjahr 1981 kam es wiederholt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Staatsorganen und Gewerkschaftsaktivisten. Aufgrund der sich weiter verschlechterten wirtschaftlichen Lage häuften sich wilde Streiks, der Eindruck von Chaos verbreitete sich angesichts der Doppelherrschaft. In dieser entscheidenden Phase waren zudem die bewährten Vermittlungsmöglichkeiten der katholischen Kirche eingeschränkt, weil im Mai sowohl das Attentat auf Papst Johannes Paul II. verübt worden als auch Primas Stefan Wyszyński gestorben war. Nachdem der erste Landeskongress der Solidarność im September 1981 ein noch stärkeres politisches Engagement beschlossen und eine Botschaft an alle Arbeiter der anderen sozialistischen Staaten gerichtet hatte, entschloss sich die PVAP-Führung endgültig zum Konfrontationskurs. Trotz der Bereitschaft der Solidarność zu Kompromissen übernahmen in der Nacht vom 12. auf den 13. Dezember 1981 Militär und Sicherheitsorgane die Macht in Polen. General Jaruzelski verkündete in einer Fernsehansprache die Verhängung des Kriegsrechts. Die Führungsspitze der Gewerkschaft wurde in Danzig verhaftet. Regionalführer, Leiter der Betriebskommissionen und oppositionelle Intellektuelle, insgesamt einige Tausend Personen, wurden in Internierungslager gebracht. Jaruzelski rechtfertigte nach 1990 diesen Schritt mit einer Gefahr des Einmarsches der Roten Armee, ähnlich wie in der VR Ungarn, der Tschechoslowakei oder der DDR.

    Eine gesellschaftlich akzeptierte kommunistische Bewegung hatte es im Polen der Zwischenkriegszeit anders als in der benachbarten Tschechoslowakei nie gegeben. Die Führung der alten Kommunistischen Partei Polens war weitgehend den Stalinschen Säuberungen der 1930er Jahre zum Opfer gefallen. Angesichts der Feiern zum Millennium des christlichen Polens im Jahre 1966 steuerte die Auseinandersetzung zwischen Staat und der katholischen Kirche in Polen auf einen neuen Höhepunkt zu, die auch das Deutungsmonopol über die Geschichte Polens zum Thema hatte. Hinzu kamen außenpolitische Verwerfungen, vor allem vor dem Hintergrund der nach 1956 wieder verstärkten anti-westdeutschen Agitation.

    Die auf Druck der Alliierten stattfindenden Verhandlungen zwischen Londoner und Lubliner Regierung führten zu keinem Ergebnis. Der Ministerpräsident im Exil, Stanisław Mikołajczyk, musste aufgrund des Drucks seiner Umgebung sogar zurücktreten, weil er als zu kompromissbereit erschien. Unter den Alliierten war bereits Ende 1943 auf der Konferenz von Teheran die Entscheidung über Polens zukünftige Grenzen gefallen. Sie führte zur Westverschiebung des Landes, wobei die Curzon-Linie mit kleinen Veränderungen zur Ostgrenze wurde, und die Flüsse Oder und Neiße vorbehaltlich einer Friedensregelung die neue Westgrenze bilden sollten.[2] Bolesław Bierut, der Parteichef der PVAP, erlitt nach der Rede einen Herzinfarkt (obwohl er die Rede schon vorab zu lesen bekommen hatte). Der Streit über das weitere Vorgehen vertiefte den Konflikt im Politbüro. Verschärft wurde die Lage durch die politische Entwicklung in Ungarn, wo sich tiefgreifende Auseinandersetzungen innerhalb der Gesellschaft abzeichneten. Während die stalinistische Fraktion in Polen (nach ihrem Treffpunkt in einem ehemaligen Potocki-Palast auch Natolin-Gruppe genannt) für eine Fortsetzung des politischen Kurses plädierte, sprachen sich die Liberalen (auch Puławy-Gruppe genannt) für eine gesellschaftliche Reformbewegung aus, die die Diktatur des Proletariats allerdings nicht antasten wollte. Letztere setzten sich schließlich durch. Der stalinistische Wirtschaftschef Hilary Minc wurde zum Rücktritt gezwungen; der rehabilitierte ehemalige Generalsekretär Władysław Gomułka kehrte im Triumph an die Macht zurück, obwohl Moskau dem zunächst nicht zustimmen wollte[8], seine Truppen mobilisierte und die komplette KPdSU-Parteiführung zu einem unangemeldeten Blitzbesuch in Warschau war. Schließlich gab Moskau nach und der bisherige polnische Verteidigungsminister Marschall Konstanty Rokossowski ein sowjetischer Staatsbürger, über seinen Vater polnischer Herkunft wurde in seine Heimat zurückgerufen. Der Unterzeichnung des Vertrages in Warschau, der die Oder-Neiße-Grenze aus westdeutscher Rechtsposition bestätigte, wie es die DDR schon im Görlitzer Vertrag von 1950 getan hatte, und einen gegenseitigen Gewaltverzicht und die Bereitschaft zu weiterer politischer Zusammenarbeit beinhaltete, folgte als symbolischer Höhepunkt der legendäre Kniefall Willy Brandts vor dem Ehrenmal für die Opfer des Aufstandes im Warschauer Ghetto am 7. Dezember 1970, der in der Bundesrepublik Deutschland teilweise heftig kritisiert wurde, für Polen aber obwohl offiziell kaum darüber berichtet wurde einen entscheidenden Einschnitt in den Nachkriegsbeziehungen darstellte. Dieser außenpolitische Erfolg konnte die Herrschaft Gomułkas nicht mehr retten. Knapp zwei Wochen nach der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrages lösten plötzlich verkündete radikale Preiserhöhungen für Lebensmittel Arbeiterproteste aus. Ausgehend von den großen Werften in Danzig und Stettin brachen in den Industriezentren Unruhen aus, die von Plünderungen und Brandstiftungen begleitet waren. Erst der Einsatz von Militär konnte den Aufruhr stoppen, dem 45 Menschen zum Opfer fielen, über 1000 wurden verletzt. Das Politbüro entschied sich daraufhin dafür, Parteichef Gomułka zum Rücktritt zu zwingen. Gomułkas Nachfolger, der oberschlesische Parteifunktionär Edward Gierek, genoss in weiten Teilen der Bevölkerung große Sympathien. Ihm gelang es, viele der alten Kader rasch auszuwechseln. Seine neue Wirtschaftspolitik stand unter dem Schlagwort von der besseren Befriedigung der Konsumbedürfnisse der Bevölkerung. Mit Lohn- und Rentenerhöhungen sollte der allgemeine Lebensstandard angehoben werden. Die eingeleiteten Reformen (größere Unabhängigkeit der Regierung von der kommunistischen Partei, Erweiterung der Arbeitermitbestimmung, Änderung der Verwaltungsstrukturen etc.) bewirkten in der Praxis aber eher noch einen Machtzuwachs der PVAP auf allen Ebenen. Die Warschauer Regierung erkannte bald die Gefahr, die von der sich ausbreitenden Streikwelle ausging, und kappte alle Verbindungen nach Danzig und Umgebung. Ein Teil der streikenden Werftarbeiter akzeptierte das Kompromissangebot der Werksleitung, andere plädierten für eine Ausdehnung des Arbeitskampfes, die mit der Gründung eines Überbetrieblichen Streikkomitees (MKS) am 16. August auch erfolgte. Der von seinem Vorsitzenden Lech Wałęsa präsentierte Forderungskatalog enthielt unter anderem den Wunsch nach Zulassung freier Gewerkschaften, Meinungsfreiheit und das Streikrecht. Die innenpolitische Lage schien sich nun allmählich zu entspannen, nachdem Parteichef Gierek schon im September durch den gemäßigten Stanisław Kania ersetzt und die meisten Hardliner aus dem Politbüro entfernt worden waren. Der Vorschlag mehrerer Parteichefs, darunter Erich Honecker, mit den Warschauer-Pakt-Truppen einzumarschieren, scheiterte am Veto Moskaus, das nach den Erfahrungen der Besetzung Afghanistans eine weitere Verschlechterung des weltpolitischen Klimas fürchtete.

    Sowohl durch diese Maßnahmen als auch infolge des Holocaust an der jüdischen Bevölkerung während des Krieges ist Polen erstmals in seiner gesamten Geschichte zu einem ethnisch homogenen Staat geworden.

    Bierut blieb zur Rekonvaleszenz in Moskau und starb dort überraschend am 12. März 1956. Das dadurch entstandene Machtvakuum begünstigte die Entstalinisierung in Polen: Gegen den Willen Chruschtschows einigte sich die zerstrittene Parteiführung der PVAP auf den Kompromisskandidaten Edward Ochab als Nachfolger Bieruts.

    Gomułka wurde am 21. Oktober 1956 zum Ersten Sekretär gewählt. Schon in seiner ersten Rede kündigte Gomułka tiefgreifende Reformen an. Im kirchlichen und kulturellen Bereich wurde ein größerer Freiraum zugestanden, die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft wurde nicht mehr forciert, eine Reorganisation des gesamten Wirtschaftssystems zugesagt ( Polnischer Oktober).

    Im kulturellen Bereich waren die ersten Jahre der Gomułka-Herrschaft durchaus von positiven Entwicklungen geprägt. In den Jahren der kleinen Stabilisierung (benannt nach einem Theaterstück von Tadeusz Konwicki) entstand eine Reihe wichtiger Werke in Literatur, Kunst und im Kinobereich, etwa die ersten Filme von Andrzej Wajda, Andrzej Munk und Roman Polański.

    Während es bis dahin keine klare Trennungslinien innerhalb der polnischen Gesellschaft gab und die Reformdiskussionen bis weit in die PVAP hinein geführt wurden, entwickelten sich nun erstmals deutlich oppositionelle Gruppierungen in Polen selbst. Führende Intellektuelle gründeten am 23. September 1976 das Komitee zur Verteidigung der Arbeiter (Komitet Obrony Robotników, KOR). Der zunehmende Druck der öffentlichen Meinung verhinderte in der Folgezeit repressive Maßnahmen der Parteiführung. In den nächsten Jahren gründeten sich weitere Bürgerrechtsorganisationen. Gleichzeitig engagierte sich die katholische Kirche unter ihrem Primas Stefan Kardinal Wyszyński zunehmend. Ihre besondere Stellung wurde untermauert durch die mit Begeisterung aufgenommene Wahl des Krakauer Erzbischofs Karol Wojtyła zum Papst am 16. Oktober 1978 und dessen triumphale erste Polenreise ein halbes Jahr danach.

    Zu Beginn des neuen Jahrzehnts zeichnete sich angesichts der immer größeren wirtschaftlichen Probleme ab, dass auch die Zeit des einstmals bejubelten Edward Gierek abgelaufen war.

    1977 und 1978 waren in Radom beziehungsweise Katowice Zellen unabhängiger Gewerkschaften gegründet worden. Am 29. April 1978 entstand in Danzig das Gründungskomitee freier Gewerkschaften für das Küstengebiet, dessen Teilnehmer zumeist schon 1970 mitgestreikt hatten. Zu ihnen stieß bald der junge Elektriker der Lenin-Werft Lech Wałęsa. In der Untergrundzeitschrift Robotnik (Der Arbeiter) wurde im September 1979 die Charta der Arbeiterrechte veröffentlicht. In ihr wurden die bisherigen Erfahrungen mit Streiks berücksichtigt, Forderungen für die Zukunft aufgestellt und allgemeine Positionen festgelegt. Innerhalb der PVAP setzten sich nun die Reformkräfte durch und Regierungsvertreter akzeptierten in Verhandlungen in Stettin und Danzig am 30. und 31. August die meisten der Forderungen. Am Nachmittag des 31. Augusts wurde das Danziger Abkommen unterzeichnet, das die Verhandlungsergebnisse politisch festschrieb. Die Gewerkschaftskräfte waren jedoch nicht mehr bereit, ihre Tätigkeit auf den Danziger Raum zu beschränken und beschlossen die Ausdehnung auf das ganze Land. Mit einem Warnstreik erzwang die neue Organisation, die sich den Namen Solidarność (Solidarität) gab, am 3. Oktober ihre gerichtliche Registrierung. In den Wochen darauf setzte ein gewaltiger Ansturm auf sie ein, so dass ihr schon im November etwa 10 Millionen Bürger angehörten, darunter über 1 Million Mitglieder der PVAP.

  8. Wałbrzych - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Wałbrzych

    Feb 16, 2021 · Dehio – Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen: Schlesien. München, Berlin: Deutscher Kunstverlag 2005. ISBN 3-422-03109-X. Petry, Ludwig; Josef Joachim Menzel; Winfried Irgang (2000). Geschichte Schlesiens. Band 1: Von der Urzeit bis zum Jahre 1526. Stuttgart: Jan Thorbecke Verlag Stuttgart. ISBN 3-7995-6341-5. Thum, Gregor (2003). Die ...

  9. Bank of Issue in Poland - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Bank_of_Issue_in_Poland

    Feb 04, 2021 · Bank of Issue in Poland (Polish: Bank Emisyjny w Polsce, German: Emissionbank in Polen, also translated into English variously as the Bank of Issue, Issue Bank, Issuing Bank or Emitting Bank in Poland) was a bank created by the Germans in the General Government (occupied Poland) in 1940.

  10. Wikipedia, the free encyclopedia

    en.wikipedia.org/wiki/Main_Page

    4 days ago · From today's featured article The Portrait of a Musician is an unfinished painting widely attributed to the Italian Renaissance artist Leonardo da Vinci. His only known male portrait painting, it was probably painted between 1483 and 1487 while Leonardo was in Milan. It has been in the Pinacoteca Ambrosiana in Milan since at least 1672. Perhaps influenced by Antonello da Messina's introduction ...

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