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  1. Stammliste des Hauses Reuß – Wikipedia

    de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_von_Reuß
    • Zusammenfassung
    • Einteilung
    • Überlieferung
    • Ursprung
    • Familie
    • Persönlichkeiten

    Diese Seite zeigt die Stammliste des Hauses Reuß mit den in der Wikipedia vertretenen Personen und wichtigen Zwischengliedern.

    Die ersten Mitglieder des Hauses waren Vögte von Weida, Gera und Plauen und wurden von Kaiser Heinrich VI. ernannt ihm zu Ehren erhielten alle männlichen Nachfahren den Namen Heinrich. Für das Herrschergeschlecht ist deshalb auch die Bezeichnung Heinrichinger gebräuchlich. Die Familie wird seit 1564 in zwei Hauptlinien unterteilt, die von Heinrich XIV. (I.) (* 1506;  1572) und seinem Bruder Heinrich XVI. (* 1530;  1572) ausgehen. Am 26. August 1673 erfolgte die Erhebung aller Herren Reuß in den Reichsgrafenstand unter der Lehnshoheit der böhmischen Krone. Nach dem Tod Graf Heinrichs III. zu Untergreiz wurden am 17. März 1768 die beiden Herrschaften Obergreiz und Untergreiz unter Heinrich XI. zur Grafschaft Greiz vereinigt.[1] Am 12. Mai 1778 erfolgte die Erhebung Heinrich XI. in den Reichsfürstenstand (Reuß ältere Linie).[2] Die Mitglieder des Hauses erhielten den Titel Prinz oder Prinzessin Reuß ältere Linie. Die Nummerierung der Heinrichs wurde sequenziell durchgeführt. Die letzte Serie beginnt mit Heinrich I. (* 1693) und endet mit Heinrich XXIV. (* 1878;  1927).

    Das Material der Vogt-Familien bis 1427 ist von Berthold Schmidt in seinen beiden Bänden Urkundenbuch der Vögte von Weida, Gera und Plauen, sowie ihrer Hausklöster Mildenfurth, Cronschwitz und z. H. Kreuz bei Saalburg (1. Bd.: 11221356, 2. Bd.: 13571427) erfasst. Willy Flach (3. Bd.: Bis Mitte des 14. Jahrhunderts) und Otto Dobenecker (Berichtigungen und Zusätze zu den obigen Bänden) haben diese Urkundenedition kommentiert. Die Vögte von Weida darzustellen, bleibt ein Problem. Das Schleizer Archiv wurde 1945 vernichtet. Das Hausarchiv der Jüngeren Linie sowie das Archiv der Älteren Linie Reuß ist erhalten. Die mangel- und oft fehlerhafte Quellenlage betrifft den gesamten Zeitraum aller Familienzweige von 1090 bis etwa 1550. Gesicherte Daten sind urkundlich genannt, Geburts- u. Sterbedaten in diesem Zeitraum jedoch oft ungesichert und nach höchstmöglicher Wahrscheinlichkeit der oft abweichenden Datenquellen unter Vorbehalt zu betrachten. Es bleiben genealogische Details, sogar die Zuordnung von Mitgliedern des Hauses, ungeklärt.

    Gelöst wurde die Frage, wie die Reußen zu ihrem Namen gekommen sind und wann sie ihn zum ersten Mal erhielten. Das Letztere wurde durch Flach, das Erstere durch die Ereignisse der Schwarzburger Genealogie zwischen 1270 und 1320 beantwortet. Danach ist Graf Günther IV. von Schwarzburg der Ehemann der Prinzessin Sofija von Halitz, auch wenn diese in sämtlichen bisher bekannten Urkunden der Schwarzburger nie mit ihrem Vornamen erscheint. Begründung: Der Enkel von Graf Günther V. Sieghard von Schwarzburg, wird consanguineus der Fürsten von Halitz genannt; die ältere Tochter von Graf Heinrich V. heiratet den Vater des Vogtes Heinrich von Plauen, welcher zuerst den Namen Ruzzo erhält, um ihn von seinem älteren Bruder gleichen Namens zu unterscheiden, der als Sohn einer Böhmin den Namen Bohemus trägt. Wenn nun beide Stammväter der älteren Schwarzburger wie der jüngeren Blankenburger Linie Söhne der russischen Fürstin Sofija sind, dann sind die 1259 zwischen ihnen beiden aufgezählten Brüder mit großer Wahrscheinlichkeit Söhne der gleichen Mutter, und die erst später genannten Töchter Graf Günthers IV. mit dem gleichen Grade der Wahrscheinlichkeit auch Töchter der russischen Mutter. Das schließt eine erste Ehe des Vaters, Graf Günthers IV., nicht aus, doch sind mögliche Kinder aus dieser ersten Verbindung, falls erfolgt, urkundlich jedenfalls nicht greifbar. Es kann daher keine Rede davon sein, dass ein Vogt von Plauen eine russische Prinzessin geheiratet hätte. Der erste bekannte Vertreter des Hauses war Erkenbert I.[3][4] von Weida, urkundlich 1122 im Gefolge des Grafen Adalbert von Everstein bei der Weihe der Johanniskirche zu Plauen im Gau Dobena. Hatte Lehnsbesitz in der Nähe des Klosters Volkenroda, (* um 1090; 1. August 1163/1169 oder vor 1143; in der Pfarrkirche St. Veit in Wünschendorf);

    (1120) Jordana von Gleissberg (* um 1100; 27. April 1167/1173; in der Pfarrkirche St. Veit, Wünschendorf); Sie hatten folgende Nachkommen: I: (1247 in Leuchtenburg) Adelheid von Lobdeburg-Leuchtenburg, urkundlich 1253, (* um 1228; um 1253), Tochter von Graf Hermann VI. (IV.) von Lobdeburg-Leuchtenburg (11981256) und Mechtild von Magdeburg (12021254); II: ((1250)) Gräfin N.N. von Everstein (* um 1230), Tochter von Graf Konrad I. von Everstein; (25. November 1583 in Waldenburg) Marie von Schönburg-Waldenburg (* 29. August 1565 in Waldenburg; 9./19. März 1628 in Greiz; 23. April 1628 ebenda), Tochter von Hugo I., Herr von Schönburg-Waldenburg (15301566) und Gräfin Anna von Gleichen-Remda (15331570); Sie hatten folgende Nachkommen: I: (1556) Gräfin Elisabeth Brigitte von Schwarzburg-Leutenberg ( 23. Juni 1564), Tochter von Graf Johann Heinrich von Schwarzburg-Leutenberg (14961555) und Margarethe von Weida (15001569); II: (6. Januar 1566 in Zeitz) Gräfin Dorothea zu Solms-Laubach (* 26. November 1547 in Södel; 18. September 1595 in Gera; 7. Oktober 1595 ebenda), Tochter von Graf Friedrich Magnus zu Solms-Laubach (15211561) und Gräfin Agnes zu Wied (15201588); Sie hatten folgende Nachkommen: (6. Mai 1704 in Breslau) Freiin Maria Eleonore Emilia von Promnitz-Dittersbach (* 7. Mai 1688 in Dittersbach bei Sagan; 12. Mai 1776 in Köstritz; 18. Mai 1776 in Hohenleuben), (Erb-)Tochter von Freiherr Hans Christoph von Promnitz-Dittersbach (16611689) und Freiin Anna Elisabeth von Saurma von der Jeltsch (16631708); Sie hatten folgende Nachkommen: (29. September 1857 in Wien) Bertha Thury de Tamásfalva (* 28. Januar 1831 in Maroscsapó; 15. Januar 1914 in Neumarkt), Tochter von Josef Thury de Tamásfalva zu Maroscsapó und Polizena Matskási von Tinkova; Sie hatten folgende Nachkommen:

    Heinrich I.,[3][4][15][16] Vogt von Plauen-Gera (12381244), Vogt von Gera (12441269/1274), Stifter der Linie Gera (erloschen 1550), erbt die Vogtei Gera und die Pflege Reichenfels von seinem Vater, erbt Tanna und Mühltroff von seinem Onkel Heinrich V., erwirbt nach 1248 aus der Andechs-Meranschen Erbschaft Nordhalben und die Höfer Lehen, urkundlich 16. Dezember 1238 bis 1269, (* um 1227; 1. Juni 1269/1274; im Kloster Cronschwitz); Heinrich I.,[12][13] Vogt von Plauen-Gera (12381244), Vogt von Plauen-Greiz (1240/12441303), Stifter der Linie Plauen, erbt die Vogtei Plauen mit Auerbach und Pausa von seinem Vater, sowie die Herrschaft Greiz mit Werdau (Werda ?) und Reichenbach von seinem Onkel Heinrich V., erwirbt von der Linie Weida Ronneburg und Schmölln, erhält 1281 vom Reiche die Märkte Asch und Selb und 1296 Hirschberg zu Pfandbesitz, 1282 bis 1295 Reichslandrichter im Pleißnerlande, urkundlich 16. Dezember 1238 bis 7. März 1303, (* um 1226; nach 7. März 1303);

  2. Alberto I de Brandeburgo, Albrecht I de Brandeburgo, también llamado Alberto el Oso, o Albrecht von Ballenstedt (1100-1170), fue uno de los nobles alemanes que más favoreció la colonización de las marcas fronterizas al este de la actual Alemania, lo que se conocía como la Marca Norte del Sacro Imperio Romano Germánico

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