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    Glyphosat wird in Landwirtschaft, Gartenbau, Industrie und Privathaushalten eingesetzt. Es wirkt nicht-selektiv gegen Pflanzen, dies bedeutet, dass alle damit behandelten Pflanzen absterben. Ausnahmen bilden Nutzpflanzen, die gentechnisch so verändert worden sind, dass sie eine Herbizidresistenz gegenüber Glyphosat besitzen. Die angebotenen Glyphosat-Produkte unterscheiden sich in der Salz-Formulierung, dem Medium (Lösung oder Granulat) sowie dem Wirkstoffgehalt. Beispiele für Formulierungen sind das Glyphosat-Ammonium-Salz und das Glyphosat-Isopropylammonium-Salz. Die Toxizität fertig formulierter, glyphosathaltiger Herbizide, wie z. B. Roundup, kann höher sein als die des reinen Wirkstoffes Glyphosat für sich genommen.[5] Da Glyphosat über alle grünen Pflanzenteile wie z. B. die Blätter aufgenommen wird, wird es im Pflanzenbau eingesetzt, bevor die eigentliche Feldfrucht gesät wird. Zu diesem Zeitpunkt sind jedoch oft schon viele der Unkräuter aufgegangen, d. h. sie haben grüne Pflanzenteile, die von der Glyphosatanwendung getroffen werden können. Üblich ist auch eine Sprühanwendung kurz nach der Saat. Schnell und oberflächlich keimende Unkräuter werden dadurch getroffen, während die tiefer eingesäten Kulturpflanzen später keimen ('auflaufen') und verschont bleiben (siehe: Vorauflauf bzw. Vorauflaufherbizid). In Wein- und Obstplantagen kann Glyphosat eingesetzt werden, wenn sich keine Blätter der Weinstöcke oder der Obstbäume in dem bodennahen Anwendungsbereich befinden (siehe Abbildung rechts). Glyphosat wird in der deutschen Landwirtschaft zu drei verschiedenen Zeitpunkten verwendet: um die Aussaat herum, zwischen Ernte der Winterfrucht und Aussaat der Sommerfrucht und gesetzlich stark eingeschränkt vor der Ernte (Sikkation).[41][42] Glyphosatresistente Nutzpflanzen spielen in Deutschland keine Rolle.[43]

    Im Vergleich mit anderen Herbiziden weist Glyphosat meist eine geringere Mobilität, eine kürzere Lebensdauer und eine niedrigere Toxizität bei Tieren auf.[6][7][8] Dies sind für landwirtschaftlich verwendete Herbizide in der Regel wünschenswerte Eigenschaften.[9] Die Giftigkeit von Glyphosat ist für Tiere (Säugetiere, Vögel, Fische, und Wirbellose) gering, da das gehemmte Enzym EPSPS nur bei Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen vorhanden ist. Die Toxizität glyphosatbasierter Produkte kann durch ihre Formulierung beeinflusst werden. So führt beispielsweise die Verwendung von Netzmitteln (wie bei Roundup) zu einer höheren Toxizität, insbesondere bei Wassertieren. Als Isopropylammonium-Salz ist Glyphosat besonders für Fische weniger toxisch.[33] Von Tieren wird aufgenommenes Glyphosat schnell und unmetabolisiert wieder ausgeschieden.[38] Bei Fütterungsstudien an Ratten wurde oral verabreichtes, radioaktiv markiertes Glyphosat mit einer Rate zwischen 15 und 36 % in den Körper aufgenommen, der Rest wurde mit dem Kot wieder ausgeschieden. Bei niedriger Dosierung wurden die höchsten prozentualen Aufnahmeraten erreicht. Aufgenommenes Glyphosat wurde zum größten Teil unmetabolisiert ausgeschieden. Etwa 10 % des verabreichten Glyphosats waren im Urin nachweisbar, weniger als 0,3 % tauchten als CO2 in der Atemluft auf, der größte Teil wurde mit dem Kot abgegeben. Fütterungsstudien an Kaninchen, Milchziegen und Hühnern zeigten eine vergleichbare Aufnahmerate und entsprechende Glyphosatgehalte in Geweben sowie in Milch und Eiern.[21] Sowohl aus unverdünnter Roundup-Lösung als auch aus einer Spritzmittel-Lösung nahmen Hautproben bei einer Einwirkzeit von 16 Stunden bis zu 2 % des in der Lösung enthaltenen Glyphosats auf. Die Aufnahme von Glyphosat über die Haut exponierter Personen hat nach einer Studie kein potenzielles Risiko für Gesundheitsschäden zur Folge.[21]

    Über die Frage, ob Glyphosat Krebs erzeugen oder die Krebserzeugung fördern kann, hat sich eine intensive öffentliche und wissenschaftliche Debatte entwickelt. Ab 2015 verschärfte sich diese Diskussion zusehends. Eine europäische Bürgerinitiative forderte mit fast 1,1 Millionen gültigen Unterschriften das Verbot von Glyphosat.[10] Anlass dafür war die Ende 2017 anstehende Wiederzulassung in der EU sowie die Bewertung als wahrscheinlich krebserzeugend für den Menschen von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC).

    Dieser Bewertung widersprachen andere Behörden und Organisationen, unter anderem die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), welche die Bewertung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) übernahm. Ebenfalls bewerten Joint Meeting on Pesticide Residues (JMPR) der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die USEPA, Health Canada und die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) den Stoff als nicht krebserregend. Diese Unterschiede bei den Ergebnissen werden auch auf unterschiedliche Vorgehensweisen bei der Bewertung zurückgeführt.[5] Das Julius Kühn-Institut (JKI) veröffentlichte 2015 eine Folgenabschätzung für den teilweisen oder vollständigen Verzicht auf glyphosathaltige Herbizide in der deutschen Landwirtschaft. Laut JKI würde der vollständige Ersatz von Glyphosat durch (die teurere) mechanische Unkrautbekämpfung in Dauerkulturen (insbesondere bei Äpfeln) gravierende Folgen haben und sei wirtschaftlich kaum vertretbar. Im Ackerbau könne unter günstigen Bedingungen (abhängig von Standort, Witterung und Anbaupraxis) eine mechanische Unkrautbekämpfung zu einem betriebswirtschaftlich identischen oder sogar besseren Ergebnis führen. Unter ungünstigen Bedingungen führe der Ersatz von Glyphosat durch mechanische Verfahren zu Ertragseinbußen, bei Brotweizen entsprechen diese Verluste 6 bis 17 % des Deckungsbeitrags. Um eine Kostenäquivalenz von drei Bodenbearbeitungsgängen mit der Glyphosatanwendung zu erreichen, müssten die Glyphosatpreise um ca. 75 % ansteigen. Allerdings seien daneben auch andere Faktoren für die ökonomische Vorteilhaftigkeit entscheidend, etwa ausreichende Feldarbeitstage und Arbeitskraftkapazitäten sowie ausreichende Mechanisierung. Auch dürfe nach der Ernte keine Trocknung notwendig sein. Das JKI empfiehlt, Glyphosatanwendungen nicht von vornherein als Standardmaßnahme im Ackerbau anzusehen und in bestimmten Situationen mechanische Arbeitsgänge als flexible Alternative (z. B. im jährlichen Wechsel mit Glyphosat) zu prüfen.[47] Im März 2019 hat das Bundesland Kärnten, wo von öffentlichen Stellen Glyphosat schon mehrere Jahre nicht mehr verwendet wird, den Gebrauch auch für Privatanwender komplett verboten, nachdem eine Anfrage bei der EU-Kommission positiv verlaufen ist.[51]

    Der Schweizer Chemiker Henri Martin, der bei Cilag angestellt war, synthetisierte erstmals Glyphosat im Jahre 1950. Die neue Verbindung wurde weder in der Literatur beschrieben noch vermarktet. 1959 wurde Cilag von Johnson & Johnson übernommen und Glyphosat zusammen mit anderen Proben an Sigma-Aldrich verkauft. Auch Sigma-Aldrich verkaufte in den 1960er Jahren nur kleine Mengen des Stoffs, dessen biologische Aktivität weiterhin unbekannt war. Monsanto testete zu dieser Zeit mehrere Verbindungen zur Wasserenthärtung, u. a. etwa 100 Varianten der Aminomethylphosphonsäure. Bei Tests des Chemikers Phil Hamm zur Herbizidwirkung dieser Varianten fielen zwei Verbindungen mit einer allerdings niedrigen Wirkung auf. John E. Franz, ein weiterer für Monsanto tätiger Wissenschaftler analysierte die Stoffwechselwirkungen dieser beiden Verbindungen in Pflanzen und entwickelte darauf aufbauend Derivate dieser Stoffe, darunter auch Glyphosat als eines der möglicherweise stärker herbizid wirkenden Produkte. Im Mai 1970 synthetisierte Monsanto erstmals die Verbindung und ließ Glyphosat 1971 als Herbizid patentieren. Das Patent wurde 1974 erteilt.[11][12]

    Glyphosat wurde 2015 von mindestens 91 Chemieunternehmen in 20 Ländern hergestellt. Allein in China gibt es 53 Hersteller, in Indien 9 und in den USA 5. Die produzierte Menge wurde für das Jahr 2008 auf 600.000 Tonnen Glyphosat geschätzt, 2011 auf 650.000 Tonnen und 2012 auf 720.000 Tonnen. Mehr als 40 % des Glyphosats werden in China hergestellt.[13] 2016 exportierten chinesische Unternehmen über 70.000 Tonnen Glyphosat und -Formulierungen.[14] Die Patente auf die Herstellung von Glyphosat sind 2000 abgelaufen.[15][16] Glyphosat kann durch Reaktion von Phosphortrichlorid mit Formaldehyd und Wasser und anschließende Reaktion der als Zwischenprodukt entstehenden Chlormethylphosphonsäure mit Glycin gewonnen werden. Ebenfalls möglich ist die Darstellung durch Reaktion von Diethylphosphit (oder Phosphonsäure) mit Formaldehyd, Glycin (oder Ethylglycinat) und Chlorwasserstoff.[17] Einen ähnlichen Syntheseweg zeigt nachstehendes Reaktionsschema, bei dem statt von Diethylphosphit von Dimethylphosphit ausgegangen wird und die nicht mit eingezeichnete Salzsäure die abschließende Esterspaltung am Phosphoratom bewirkt: Glyphosat wird vor allem von Mikroorganismen im Boden und zwar sowohl unter aeroben wie unter anaeroben Bedingungen abgebaut. Die Abbau-Geschwindigkeit hängt vor allem von der mikrobiellen Aktivität des Bodens ab. Der Abbau verläuft hauptsächlich über AMPA (Aminomethylphosphonsäure) oder über Glyoxylsäure und endet mit der Freisetzung von Kohlenstoffdioxid, Phosphat und Ammonium.[33] Die Halbwertszeit für Glyphosat im Boden (DT50-Wert) beträgt nach Feldstudien auf Ackerland im Mittel 14 Tage und etwa 3060 Tage in Waldökosystemen.[34] Bei 47 Feldversuchen auf Acker- und Waldflächen in Europa und Nordamerika lag die DT50 zwischen 1,2 und 197 Tagen, der Durchschnitt aus allen Studien betrug 32 Tage.[33]

    Glyphosat ist eine geruchlose, wasserlösliche und nicht flüchtige Substanz. Glyphosat wird als Säure und als Salz hergestellt.[20] Glyphosat ist eine amphotere Verbindung und hat daher mehrere pKS-Werte. Wegen ihrer hohen Polarität ist die Substanz in organischen Lösungsmitteln praktisch unlöslich.[21] Wegen seiner chemischen Ähnlichkeit zum Phosphat-Ion wird Glyphosat ähnlich stark an die gleichen Bodenminerale angelagert (adsorbiert) wie Phosphat selbst. Beide adsorbieren beispielsweise stark an Aluminium- und Eisenoxide. Eine hohe Phosphatkonzentration im Boden könnte durch Kompetition die Adsorption von Glyphosat behindern und so zu einer höheren Auswaschung von Glyphosat aus der durchwurzelten Bodenzone führen. Verschiedene Labor- und Feldstudien haben jedoch für die meisten Mineralien und Böden keinen oder nur einen begrenzten Einfluss des Phosphats feststellen können.[30] Wegen der geringen Flüchtigkeit von Glyphosat ist die Verdampfung des ausgebrachten Wirkstoffs vom Feld vernachlässigbar. Die Abdrift auf benachbarte Flächen hängt vom Wetter und den verwendeten Sprühgeräten ab. Bei modernen Feldspritzen erreicht durch Verdriftung noch etwa 4 % der Ausbringungsrate von Pflanzenschutzmitteln eine Entfernung von 1 Meter vom Feldrand. Beim Einsatz von Agrarflugzeugen ist die Abdrift größer, in 25 Meter Entfernung beträgt sie noch 10 % der Ausbringungsrate, in 75 Meter Entfernung 1 %.[33] Glyphosat ist in der reinen (protonierten) Form ein kristalliner Feststoff, der bei Lösung in wässrigem Lösungsmittel mit einem pH-Wert von 2 stark sauer reagiert. Die Löslichkeit ist gering (etwa 1 Prozent, bei 25 °C). In kommerziellen Anwendungen wird Glyphosat daher in Form eines Salzes angewandt, gängige Kationen sind, je nach Produkt, Isopropylamin, Ammonium oder Kalium. In dieser Form steigt die Löslichkeit in Wasser bis auf nahe 50 Prozent an.[11] Die Salzform ist bei der Untersuchung der Umweltauswirkungen und der Toxizität von Bedeutung. So zeigte sich beispielsweise in einer Untersuchung in Japan, dass bei massiver Einnahme von 10 ml bis 1 l des Kaliumsalzes von Glyphosat durch dessen Kaliumgehalt eine lebensbedrohliche Hyperkaliämie ausgelöst werden kann.[35]

    Eine typische Glyphosat-Formulierung enthält 356 g/l Glyphosat oder 480 g/l Isopropylamin-Glyphosat sowie ein Netzmittel, um das Eindringen in die Pflanze zu verbessern.[21]

    Aufgrund ihrer hohen Polarität sind Glyphosat sowie ihr wichtigster Metabolit AMPA nur schwer mittels Flüssigchromatographie zu trennen. Daher wird es bei der Aufarbeitung nach ISO 21458 mit Fmoc umgesetzt. Die entstehenden Derivate sind dann mittels Fluoreszenzdetektor erfassbar.[22] Moderne Methoden sehen eine Flüssigchromatographie mit Tandem-Massenspektrometrie (LC-MS/MS) vor.[23][24] Auch die Kopplung der Gaschromatographie mit der Massenspektrometrie eignet sich für die Analytik von Muttermilch und Urinproben.[25][26] Neuere Untersuchungen konnten Glyphosat auch in Honigproben sicher nachweisen.[27] Nutzpflanzen, die (aufgrund gentechnischer Methoden) gegen Glyphosat resistent sind, werden bereits in vielen Ländern angebaut. Bei solchen gentechnisch veränderten, glyphosatresistenten Nutzpflanzen wie Sojabohne, Raps, Baumwolle und Mais kann Glyphosat auch angewandt werden, wenn die Pflanzen bereits aufgegangen sind. Es wird eine Anwendung nicht nur vor der Aussaat wie bei konventionellen Pflanzen möglich, sondern zu verschiedenen Zeitpunkten des Anbaus. Die notwendige mechanische Bodenbearbeitung wird dadurch verringert. Die Behauptung, dass sich durch den Anbau resistenter Feldfrüchte die Anwendung von Herbiziden zunehme, stimmt so nicht, freilich vertragen resistente Pflanzen die Behandlung besser. Die Kombination glyphosatresistente Feldfrucht + mehrfache Glyphosat-Anwendung und der hohen Anwendungsgrad in mehreren großen Anbauländern wird mit den wirtschaftlichen Vorteilen dieser Form der Unkrautbekämpfung begründet.[6] Im Übrigen wird auch in Europa allgemein ein Acker möglichst unkrautfrei gehalten, zumeist mit Herbiziden. Neben glyphosatresistenten Nutzpflanzen haben sich auch Herbizidresistente Unkräuter, vor allem auch mit Glyphosatresistenzen entwickelt, wie beispielsweise Amaranthus palmeri,[39] welche nicht mehr allein durch den Einsatz von Glyphosat bekämpft werden können. Die Anwendung nach der Ernte einer Winterfrucht oder vor der Aussaat einer Sommerfrucht dient der Bekämpfung von Durchwuchs und Unkräutern. Die Anwendung nach der Ernte findet auf 27 % der Wintergetreidefläche und 52 % der Winterrapsfläche statt. Vor der Aussaat im Frühling wird Glyphosat auf 41 % der Mais- und 53 % der Zuckerrübenfläche ausgebracht.[41][42] Steinmann et al. (2012) schätzen, dass 68,1 % des Glyphosateinsatzes auf die Stoppelbehandlung entfallen.[43]

    Wegen der starken Adsorption im Boden ist Glyphosat nur selten und meist in geringen Konzentrationen in Grundwasserproben nachweisbar. Der Anteil des durch Oberflächenabfluss von einer mit Glyphosat behandelten Fläche ausgespülten Wirkstoffs liegt meist bei weniger als einem Prozent der ausgebrachten Menge. Europaweit lag der Anteil an Messstellen, an denen der vorgeschriebene Grenzwert von 0,1 µg/l im Grundwasser überschritten wurde, unter 1 %. Werte über dem Grenzwert wurden u. a. in Italien, Deutschland, Niederlande, Dänemark, Norwegen, Frankreich und Spanien festgestellt. Auf Grundlage der von der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) erhobenen Daten für Deutschland wurde Glyphosat in den Jahren 2008, 2009 und 2011 in 0,4 bis 0,5 % der Proben in höheren Konzentrationen als der vorgeschriebene Grenzwert im Grundwasser gemessen.[31] Laut einer Expertenbefragung aus dem Jahr 2011 werden 30 % der deutschen Ackerfläche jährlich mit Glyphosat behandelt.[41][42] Eine Umfrage unter 896 Landwirten aus demselben Jahr schätzte den Flächenanteil auf 39 %.[43] Bei der pfluglosen Bodenbearbeitung wird mit Ausnahme Süddeutschlands standardmäßig Glyphosat verwendet.[41][42] In der Schweiz wurden 2016 204 Tonnen des Wirkstoffs verkauft, während es 2014 noch 296 Tonnen waren.[54] Die Schweizerischen Bundesbahnen setzten für die Unkrautbekämpfung auf den Gleisbetten jährlich 2,5 bis 4 Tonnen Glyphosat ein.[55]

    In sterilem Wasser ist Glyphosat über eine große Breite von pH-Werten stabil; eine Hydrolyse findet kaum statt. Auch bei zusätzlicher Bestrahlung mit Sonnenlicht (Photolyse) wurde Glyphosat im pH-Bereich von 59 nach 30 Tagen zu weniger als 1 % abgebaut. Die Abbauraten durch Photolyse sind sehr niedrig, wenn sich Glyphosat in oder an Bodenoberflächen befindet.[34] In Fließgewässern sorgen neben dem mikrobiellen Abbau auch die Adsorption an Sedimente und Schwebeteilchen sowie die Verdünnung durch weitere Zuflüsse für einen Rückgang der Glyphosatkonzentration im Wasser. Die Abbaurate in stehenden Gewässern ist von den lokalen Bedingungen abhängig. Die Halbwertszeit für den Abbau von Glyphosat in Gewässern wird auf 7 bis 14 Tage geschätzt.[33]

    Das Glyphosatsalz im fertigen Herbizid wird normalerweise nicht in reiner Form ausgebracht. Neben dem Wirkstoff Glyphosat enthalten sie unterschiedliche Beistoffe (auch Formulierungshilfsstoffe, oder Adjuvantien), die die Eigenschaften des Produkts in einer für die Anwendung günstigen Weise verändern sollen. Insbesondere besitzt Glyphosat als sehr polarer Stoff in reiner Form nur geringe Wirksamkeit, da es von der hydrophoben Kutikula der meisten Pflanzen abperlt. Es werden daher als Tenside wirksame Beistoffe beigegeben (engl.: surfactants). Die Zusammensetzung eines Pflanzenschutzmittels aus Wirkstoffen und Beistoffen nennt man Formulierung. So enthalten viele glyphosathaltige Herbizide das Talgfettaminoxethylat POE-15 als Tensid, welches im Laborversuch 10.000 Mal stärker Mitochondrien schädigte als Glyphosat selbst: die Toxizität der Beistoffs kann weitaus höher sein als diejenige des Wirkstoffs.[36] Dies ist bei veröffentlichten Resultaten unbedingt zu beachten, da diese teilweise auf Tests des reinen Wirkstoffs oder solchen an fertigen Produkten basieren, wodurch sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden können. Beispielsweise gilt es heute als wahrscheinlich, dass die hohe Toxizität des glyphosat-haltigen Herbizids Roundup auf Amphibien stärker auf dem beigefügten Talgfettaminoxethylat beruht als auf dem Wirkstoff selbst.[37]

    Laut einer Studie von Wissenschaftlern der Universität Gießen würde ein Verbot von Glyphosat zu einem verstärkten Einsatz anderer Herbizide und des Pflugs führen und zudem das Risiko von Resistenzentwicklungen aufgrund des Wegfalls eines Wirkstoffs erhöhen (Garvert et al., 2013;[42] Schmitz & Garvert, 2012.[41]) In Küstenregionen und Ostdeutschland käme es mittelfristig zu Ertragseinbußen von 510 %. Die Deckungsbeiträge würden insbesondere in Küstengebieten und Ostdeutschland sinken. Einer auf die EU ausgedehnten Modellrechnung zufolge würde ein Verbot in der gesamten EU die Produktion um 5 % reduzieren, was einen Anstieg von Importen und Preisen zur Folge hätte. Insgesamt würden Wohlfahrtsverluste von 1,4 bis 4,2 Mrd. US-Dollar jährlich entstehen.[41][42] Steinmann et al. (2012) beziffern den Nutzen von Glyphosat in Deutschland auf 79202 Mio. Euro pro Jahr. Im Unterschied zu der Gießener Untersuchung nehmen die Göttinger Wissenschaftler an, dass es ohne Glyphosat nicht zu Ertragseinbußen kommen würde, da ein verstärkter Einsatz von Pflug und anderen Herbiziden zur Unkrautbekämpfung derartige Effekte kompensieren würde.[43]

    Die Deutsche Bahn AG setzt nach eigenen Angaben[48] jährlich ca. 60 bis 70 Tonnen Glyphosat und andere Herbizide ein, um die Gleise bewuchsfrei zu halten. Aktuell werden von der Deutschen Bahn Alternativen gesucht, wobei die Notwendigkeit der Verträglichkeit dieser Alternativen für die auf Bahndämmen lebende geschützte Zauneidechse die Suche erschwert und die Mehrkosten gegenüber dem Glyphosateinsatz auf den Faktor 10 geschätzt werden.[49]

    Am 2. Juli 2019 verbot Österreich als erstes Land in der Europäischen Union den Einsatz von Glyphosat. Der Nationalrat stimmte einem SPÖ-Antrag mehrheitlich zu. Die ÖVP sprach sich gegen das Verbot aus. Es ist allerdings umstritten, ob das Verbot mit EU-Recht vereinbar ist. Dennoch sprach die Umweltschutzorganisation Greenpeace von einem historischen Meilenstein.[52][53]

    Einer 2010 veröffentlichten Studie zufolge (Cook et al., 2010) hätte ein Verbot von Glyphosat signifikante Folgen für Landwirtschaft und Umwelt. Ohne Glyphosat würden die Landwirte häufiger pflügen, was den Arbeitsaufwand um 50 % erhöhen würde. Auch wären mehr Maschinen notwendig, geerntetes Getreide müsste zusätzlich getrocknet werden und seine Qualität würden sinken. Die Autoren schätzten Mehrkosten in Höhe von £473 pro Hektar bei Weizen und £470 pro Hektar bei Raps. Außerdem würden die Lebensmittelpreise steigen. Hinsichtlich der Umwelt würde der Wegfall der pfluglosen Bodenbearbeitung zu erhöhter Bodenerosion, Vernässung und dem Verlust organischer Substanz und Biodiversität führen. Produktivitätsverluste würden zu einer Ausdehnung der Anbaufläche und vermehrten Importen von Weizen und Raps führen. Häufigeres Pflügen und die Umwandlung von Gras- in Ackerland zur Kompensierung niedrigerer Erträge würde die Treibhausgasemissionen um geschätzte 12 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent ansteigen lassen.[56]

    • N-(Phosphonomethyl)glycin
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