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  1. Barbara von Hohenzollern-Sigmaringen (1575-1577) - Find A ...

    www.findagrave.com/memorial/44981066/barbara-von...

    Ferdinand von Hohenzollern-Sigmaringen 1571 – 1571. Maria Magdalena von Hohenzollern-Sigmaringen ... accessed ), memorial page for Barbara von Hohenzollern ...

  2. The Romanian Royal Family - Who is next in line for the throne?

    nextinlineforthethrone.com/the-romanian-royal-family

    Graf NN von Hohenzollern, b. 19 Dec 1611, (stillborn) From his marriage with Baroness Katharina, he had 6 children. Gräfin Anna Barbara von Hohenzollern, b. 19 Oct 1613, d. 1 Nov 1613 (Age 0 years) Gräfin Helene von Hohenzollern, b. 7 Feb 1615; Gräfin Marie Elisabeth von Hohenzollern, b. 24 May 1616

  3. Princess Barbara of Prussia - Wikipedia Republished // WIKI 2

    wiki2.org/en/Princess_Barbara_of_Prussia

    Princess Barbara of Prussia (German: Prinzessin Barbara von Preußen; 2 August 1920 – 31 May 1994) was the only daughter and elder child of Prince Sigismund of Prussia and Princess Charlotte of Saxe-Altenburg. She was a great-granddaughter of Frederick III, German Emperor and a great-great-granddaughter of Queen Victoria. On 17 September 1952 she was legally adopted by her paternal ...

  4. Princess Barbara of Prussia | Project Gutenberg Self ...

    self.gutenberg.org/articles/eng/Princess_Barbara_of_Prussia

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  5. HOHENZOLLERN Genealogy | WikiTree FREE Family Tree

    www.wikitree.com/genealogy/HOHENZOLLERN

    Barbara (Hohenzollern) von Brandenburg 30 May 1464 Ansbach, Bavaria, Germany - 04 Sep 1515 managed by Daniel Cox last edited 9 Sep 2020 Friedrich Wilhelm (Hohenzollern) von Preußen 25 Sep 1744 Berlin, Deutschland - 16 Nov 1797 managed by European Aristocrats Project WikiTree last edited 8 Sep 2020

  6. Christoph Graf von Polier - Geneanet

    gw.geneanet.org/cvpolier?lang=en&m=N&v=von...

    Christoph Graf von Polier Geneanet. Family Tree Start your family tree Import/Export a GEDCOM File Search Search the Database ...

  7. Charles II de Hohenzollern-Sigmaringen — Wikipédia

    fr.m.wikipedia.org/wiki/Charles_II_de...

    Barbara de Hohenzollern-Sigmaringen (Ensisheim 11 juin 1575 - Sigmaringen 15 mai 1577) Marie-Jacobée (Maria Jakobe) de Hohenzollern-Sigmaringen (Sigmaringen 3 janvier 1577 - 20 mars 1630), elle épouse à Sigmaringen le 14 avril 1595 Henri Truchsess von Waldburg (†1637)

  8. Christoph Graf von Polier - Geneanet

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  9. Auguste von Harrach - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Auguste_von_Harrach

    Auguste was the daughter of Austrian Count Ferdinand Joseph von Harrach zu Rohrau und Thannhausen (1763–1841) and Saxonian Noblewoman Johanna Christiane Rayski von Dubnitz (1767–1830), whose father, Johann Heinrich Adolf Rayski von Dubnitz, was the owner of Struppen Castle near Dresden.

  10. Louis Ferdinand von Preußen (1772–1806) – Wikipedia

    de.wikipedia.org/wiki/Louis_Ferdinand_von...
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    Friedrich Ludwig Christian von Preußen (genannt Prinz Louis Ferdinand von Preußen; auch Der preußische Apoll; * 18. November 1772 in Schloss Friedrichsfelde bei Berlin; 10. Oktober 1806 in Wöhlsdorf) war ein preußischer Prinz aus dem Hause Hohenzollern, Feldherr, Komponist und Pianist.

    Der dritte Sohn des Prinzen Ferdinand von Preußen und seiner Gemahlin, der geborenen Prinzessin Anna Elisabeth Luise von Brandenburg-Schwedt, und Neffe König Friedrichs des Großen erhielt den Taufnamen Friedrich Ludwig Christian, wurde Louis gerufen und bekam alsbald den Beinamen Ferdinand (nach seinem Vater), damit er von seinem ebenfalls Louis genannten Neffen 2. Grades, dem Prinzen Friedrich Ludwig Karl von Preußen (17731796), unterschieden werden konnte. Berichte und Quellen aus Louis Ferdinands Lebenszeit weisen darauf hin, sein leiblicher Vater sei nicht Prinz Ferdinand, sondern der Hofmeister seiner Mutter, Friedrich Wilhelm Carl Graf von Schmettau, oder vielleicht Herzog Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig-Wolfenbüttel gewesen. Diese eher als Gerüchte und Klatsch zu bewertenden Annahmen können allerdings nicht als bewiesen gelten.[1][2][3]

    Louis Ferdinand schlug eine militärische Laufbahn in der Preußischen Armee ein. Er kämpfte im Ersten Koalitionskrieg 1792/94 bei Longwy und Verdun, machte die Kanonade von Valmy mit und wurde bei der Belagerung von Mainz verwundet. Als Generalmajor (seit 17. Juli 1793) nahm er im November 1793 an der Schlacht bei Kaiserslautern teil. Am 23. Februar 1795 wurde Louis Ferdinand zum Chef des Infanterieregiments von Baden ernannt. Im weiteren Verlauf des Krieges war er ab Ende Mai 1796 als Brigadier zum Korps des Herzogs Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig kommandiert, das zur Deckung der Demarkationslinie in Westfalen bestimmt war. Anlässlich der Revue bei Petershagen wurde Louis Ferdinand am 2. Juni 1799 mit Patent vom 20. Mai 1799 zum Generalleutnant befördert.

    Von seinen verstorbenen Onkel Heinrich von Preußen übernahm er am 27. September 1802 die Propststelle im Magdeburger Dom.

    Als Kommandeur einer preußischen Vorhut fiel Louis Ferdinand am 10. Oktober 1806 im Gefecht bei Saalfeld, vier Tage vor der Schlacht bei Jena und Auerstedt. Dabei wurde der Prinz durch den französischen maréchal des logis Jean-Baptiste Guindey (17851813) vom 10. Husarenregiment getötet. Dieser erhielt hierfür das Kreuz der Ehrenlegion, jedoch keine Beförderung. Letztere verweigerte ihm Napoleon mit der Bemerkung, ein gefangener Prinz wäre besser gewesen. Guindey avancierte später dennoch bis zum lieutenant en premier und sous-adjudant Major (stellv. Regimentsadjutant). In der Historiographie ist bis heute umstritten, ob Guindey den Prinzen alleine bezwang, oder ob ihm Kameraden assistierten (Richard Knötels bekannte graphische Darstellung Heldentod der Prinzen Louis Ferdinand bei Saalfeld greift letztere Version auf). Wahrscheinlich ist aber die Version des Tods im Einzelkampf: Guindey berichtete, er habe den zu Pferd flüchtenden Prinzen zunächst verfolgt und, als dessen Pferd beim Sprung über einen Zaun strauchelte, ihn mit einem Klingenhieb am Hinterkopf verletzt. Louis Ferdinand habe trotz der schweren Verwundung (!) weitergefochten, worauf Guindey ihn mit einem Stoß in die Brust getötet haben will.[4] Wahrscheinlicher jedoch ist, dass bereits der von hinten geführte Kopfhieb den Prinzen außer Gefecht setzte oder sogar tötete. Die Version der Tötung durch einen ehrlichen Stoß von vorn stellt indes Guindey in einem heroischeren Licht dar. Nach Louis Ferdinands Tod wurde sein Leichnam in der Fürstengruft der Johanneskirche in Saalfeld beigesetzt und fünf Jahre später, 1811, in den Berliner Dom überführt.

    Bei einer Obduktion der Leiche wurde zudem festgestellt, dass der Stoß in die Brust von einer geraden Klinge herrührte, wie sie bei Degen oder Pallasch üblich ist. Husaren waren jedoch überwiegend mit Säbeln (geschwungene Klinge) ausgerüstet. Der Stoß in die Brust könnte dem vielleicht schon am Boden Liegenden eventuell post mortem beigebracht worden sein vielleicht von einem übermütigen französischen Plünderer (Louis Ferdinands Leiche war bei deren Auffinden teilentkleidet und des persönlichen Besitzes beraubt). Dazu passt die Aussage Guindeys, wonach er nach Louis Ferdinands Tod die Papiere des toten Generals an sich genommen und seinen Vorgesetzten überbracht habe. Die Leiche selbst und deren materielle Habe habe er französischen Plünderern überlassen müssen. Vielleicht war Guindey bereits bei dieser Gelegenheit Zeuge des Degenstoßes durch die Brust des Prinzen geworden, und hatte sich die ihm nun bietende Möglichkeit zur Aufwertung seines Verhaltens erkannt. Oder aber einer von Guindeys Vorgesetzten, die er zu der Leiche führte, verging sich im Siegesrausch an dem toten Prinzen, der in Frankreich als Franzosenfeind bekannt war. Eine derartige Leichenschändung hätte bei Bekanntwerden dem Ruf des Verursachers dennoch schaden können, weshalb vielleicht Guindey die Schuld auf sich nahm und zu seinem Vorteil münzte.

    Louis Ferdinand hatte mehrere illegitime Kinder.[5] Eine Tochter mit Eberhardine Charlotte Justine von Schlieben. Sie heiratete später den bayerischen Stallmeister Heinrich von Drechsel:[6] Zwei Kinder mit Friederike Susanne Henriette Fromme (17831828), die unter dem Namen von Wildenbruch am 3. März 1810 in den erblichen preußischen Adelsstand erhoben wurden: Der Name Wildenbruch bezieht sich auf das Gut Wildenbruch von Louis Ferdinands Großvater mütterlicherseits. Über Louis von Wildenbruch, Gesandter im Osmanischen Reich, ist Prinz Louis Ferdinand der Großvater des Schriftstellers Ernst von Wildenbruch, Schwiegergroßvater des Philosophen Paul Graf Yorck von Wartenburg und Ururgroßvater des Widerstandskämpfers Peter Graf Yorck von Wartenburg. Weiterhin hatte er zwei Söhne (Zwillinge) mit der französischen Gräfin Maria Adelaide de la Grange: Bis zu ihrem Tode im Jahr 1787 hatte Louis Ferdinand einen herzlichen Kontakt zu seiner Tante, Prinzessin Anna Amalie von Preußen, die eine vom Bachschüler Johann Philipp Kirnberger ausgebildete Musikerin und Komponistin war.[11] Erinnerungen seiner Schwester Luise von Preußen[12] und die Widmung einer Komposition Anna Amalies an Louis Ferdinand und seinen Bruder Heinrich belegen die musikalischen Anregungen, die Louis Ferdinand von Anna Amalie erhielt.[13] Sie konnte ihm die Ästhetik und die Kompositionstechniken der Schülergeneration Johann Sebastian Bachs vermitteln.

    Darauf hin weisen Louis Ferdinands op. 7,[14] eine Fuge für Klavier, und Skizzen zu den Variationen op. 4, in denen er die Begleitung mit bezifferten Bässen entworfen hat.[15] Beide Werke zeigen, dass sich Louis Ferdinand zwar im musikalischen Handwerk an der älteren Musik orientierte, nicht aber ihrer Ästhetik folgte.[16] In der bisher einzigen umfangreicheren, stilkritischen Untersuchung der Werke Louis Ferdinands von 1935 versuchte Robert Hahn, die Bezüge Louis Ferdinands zur Musik seiner Zeit zu ergründen. Er stützte damit Robert Schumanns Charakterisierung Louis Ferdinands als Romantiker der klassischen Periode, zeigte aber auch, dass die romantisch anmutenden Eigenschaften der Musiksprache Louis Ferdinands deutlich der brillanten Virtuosenmusik um 1800 und vor allem der empfindsamen Kompositionsweise Carl Philipp Emanuel Bachs verpflichtet sind.[49]

    Dass, wie von der Allgemeinen Musikalischen Zeitung 1812 gemeldet, der Pianist und Komponist Heinrich Gerhard von Lentz ein Lehrer Louis Ferdinands gewesen sei, ist sehr fraglich.[19] Diese Meldung geht offensichtlich auf Lentz selbst zurück und wurde danach mehrfach wiederholt, aber durch keine zuverlässige Quelle bestätigt. Ein Zeitpunkt für einen solchen Unterricht konnte nicht ermittelt werden.[20] Auch die Annahme, Lentz habe abgelehnt, in Louis Ferdinands Dienst zu treten, ist nicht belegt.[21][19] Lentz als Lehrer Louis Ferdinands könnte allerdings dessen Neigung zur virtuosen Brillanz und dessen Kenntnisse im Generalbass erklären.[22]

    Erst ab der Zeit, als Louis Ferdinand schon als versierter Pianist und Improvisator galt, finden sich eindeutige und aussagekräftige Dokumente über sein musikalisches Wirken. Sie bestätigen den Einfluss, den die Komponisten und Pianisten Ludwig van Beethoven und Johann Ladislaus Dussek hatten. Bei einem Zusammentreffen 1796 in Berlin sagte Beethoven anerkennend, der Prinz spiele gar nicht königlich oder prinzlich, sondern wie ein tüchtiger Klavierspieler.[23] Unter Beethovens Einfluss stehend komponierte Louis Ferdinand die ersten zur Veröffentlichung bestimmten Werke, in denen er sogar Beethovensche Motive zitierte,[24] wie beispielsweise ein Motiv aus dem Kopfsatz von dessen op. 31/2 im Rondo op. 9[25] und im Trio op. 10[26] Belegt ist, dass Louis Ferdinand 1799 in Hamburg die Noten von Beethovens Sonaten für Klavier und Violine op. 12 erwarb und dazu 6 Buch Notenpapier für das eigene Komponieren.[27] Diese Sonaten konnte Louis Ferdinand mit dem Geiger Pierre Rode musizieren, der zwischen 1795 und 1803 Hamburg mehrfach aufsuchte und dem er später sein Klavierquartett op. 6 widmete.[28] 1804 traf Louis Ferdinand Beethoven während einer diplomatischen Mission in Wien. Drei Monate später widmete ihm Beethoven sein 3. Klavierkonzert.[29] Beethovens Mentor Fürst Franz Joseph Maximilian von Lobkowitz nahm sich Louis Ferdinands an und ermöglichte ihm auf der Weiterreise, in einem seiner böhmischen Schlösser Beethovens 3. Sinfonie mehrmals hintereinander anzuhören.[30] Lobkowitz könnte Beethoven nach Louis Ferdinands Tod 1806 zur Abfassung des endgültigen Titels dieser Sinfonie angeregt haben. Danach bezöge sich komponiert, um das Andenken eines großen Mannes zu feiern auf Louis Ferdinand.[31] Dessen großes Interesse an Beethovens Kompositionen beweist auch der Erwerb der Noten der Sonaten für Klavier und Violine op. 30 und op. 47 sowie der Klaviersonate op. 53 im Jahre 1806.[32] Wenige Tage vor seinem Tod trug Louis Ferdinand in seinem Quartier auf der Rudolstädter Heidecksburg Beethovensche Kompositionen auf dem Klavier vor.[33]

    Louis Ferdinands Vorliebe, über alle Standes- und Herkunftsschranken hinweg privaten gesellschaftlichen und künstlerischen Umgang mit ihn anregenden Menschen zu pflegen, fand außer in der Künstlergemeinschaft mit Dussek und Himmel vor allem in den von Frauen geführten Berliner Salons[43] ihre Erfüllung. Zwar verkehrte er auch in den von Aristokraten und Diplomaten bevorzugten und geprägten Salons wie in dem der Herzogin Dorothea von Kurland[44] und in dem seiner Schwester Luise, doch wirklich bedeutend für seine Entwicklung wurden die bürgerlich geprägten Salons, etwa der der Henriette von Crayen, vor allem aber der von Rahel Levin. Ob sich die damit gegebene, frühromantisch geprägte Dachstuben-Wahrheit auf Louis Ferdinands Musikästhetik und auf sein Komponieren ausgewirkt hat, bedarf noch der genaueren Untersuchung. In ihrer Wohnung im Dachgeschoss, aber auch in anderen Räumen des Hauses Levin in der Jägerstraße traf sich die geistige und künstlerische, vor allem literarische Elite Berlins.[47] Hier verkehrten beispielsweise Achim von Arnim, Ludwig Börne, Bettina und Clemens Brentano, Adelbert von Chamisso, Friedrich de la Motte Fouqué, Alexander und Wilhelm von Humboldt, Heinrich von Kleist, Jean Paul, Friedrich Schlegel, Friedrich Schleiermacher und Ludwig Tieck. Wen davon Louis Ferdinand in Rahel Levins Salon tatsächlich kennengelernt hat, wird in der Literatur nur andeutungsweise angeführt. Da sich Louis Ferdinand über seine musikästhetische Einstellung nicht geäußert hat und Zeugnisse anderer fehlen, kann nur vermutet werden, dass seine künstlerische Entwicklung von den Gesprächen in Rahel Levins Salon und von den literarischen und ästhetischen Schriften der Frühromantiker beeinflusst worden ist. Zwar ist bekannt, dass Louis Ferdinand Vorlesungen August Wilhelm Schlegels besucht hat, nicht aber, welche Themen und Inhalte er hörte. Zwischen 1842 und 1848 führte Franz Liszt das Quartett op. 6 mit größtem Erfolg[54] auf. Themen aus diesem Werk verwendete er in einer 1843 komponierten und 1847 revidiert herausgegebenen Elégie sur des motifs du Prince Louis Ferdinand.[55] Um 1850 erlosch das Interesse an Louis Ferdinands Kompositionen. Erst nach der Jahrhundertwende interessierte man sich im Gefolge des preußisch geprägten Nationalismus wieder für Louis Ferdinand als militärisches und patriotisches Vorbild sowie als Komponist. Kaiser Wilhelm II. initiierte eine 1910 erschienene Neu- bzw. Erstausgabe von Partituren Louis Ferdinandscher Werke. Sie enthält die Opera 16 sowie 9 und 10. Zu Lebzeiten Louis Ferdinands veröffentlicht, Erstdrucke teilweise nur in Stimmen: Louis Ferdinands Zeitgenosse General Friedrich August Ludwig von der Marwitz beurteilte ihn in seinen Memoiren differenziert:

    Wo und von wem in welchem Umfang die meist nur in fehlerhaften Stimmen gedruckten Werke Louis Ferdinands gekauft worden sind, ist bisher noch nicht dokumentiert.

    Louis Ferdinands früher Tod machte ihn besonders populär. 1857 widmete ihm Theodor Fontane ein Gedicht, das mit folgender Beschreibung beginnt:

    Heute erinnern in Wöhlsdorf bei Saalfeld zwei Denkmäler an den dort gefallenen Preußenprinzen. Das erste, ein einfacher Gedenkstein, wurde bereits 1808 auf Initiative des Erfurter Regierungspräsidenten und eines Leutnants von Romberg mit Unterstützung des Herzogs Ernst I. von Sachsen-Coburg-Saalfeld errichtet. 1821 wurde schließlich Karl Friedrich Schinkel mit der Anfertigung eines weiteren Denkmals beauftragt. Der Bildhauer Christian Friedrich Tieck schuf dazu eine Reliefplatte aus bronziertem Gusseisen, die einen trauernden Genius darstellt. Die Kosten übernahm Louis Ferdinands Schwester Luise von Radziwill. Am 19. Oktober 1823, dem 10. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig, wurde das Denkmal feierlich eingeweiht. Es steht heute unmittelbar an der B 85 zwischen Saalfeld und Rudolstadt.