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  1. Das einzige in Deutschland existierende Kondominium ist das gemeinschaftliche deutsch-luxemburgische Hoheitsgebiet, welches die Flüsse Mosel, Sauer und Our an der Grenze zwischen dem Großherzogtum Luxemburg und der Bundesrepublik Deutschland (mit den Ländern Rheinland-Pfalz und Saarland) bilden.

    • Berlin
    • Wappen
  2. en.wikipedia.org › wiki › GermanyGermany - Wikipedia

    The English word Germany derives from the Latin Germania, which came into use after Julius Caesar adopted it for the peoples east of the Rhine. The German term Deutschland, originally diutisciu land ('the German lands') is derived from deutsch (cf. Dutch), descended from Old High German diutisc 'of the people' (from diot or diota 'people'), originally used to distinguish the language of the ...

    • 357,022 km² (137,847 sq mi) (63rd)
    • German
    • Staatsrecht
    • Politik
    • Rahmendaten Der Länder
    • Amtliche Bezeichnungen und Flaggen Der Deutschen Länder
    • Gliederung Der Länder
    • Geschichte Der Deutschen Länder AB 1945
    • Statistiken zu Deutschen Ländern
    • Siehe Auch
    • Literatur
    • Weblinks

    Die Länder haben nach Rechtsprechung und herrschender Ansicht in der Rechtswissenschaft originäre Staatsgewalt und damit Staatsqualität. Ihre Eigenstaatlichkeit und grundsätzliche Sachentscheidungsbefugnis fußt auf Artikel 30 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland. Sie unterscheiden sich von gewöhnlichen Staaten aber dadurch, dass ihre (partielle) Völkerrechtssubjektivität von der des Bundes „abgeleitet [= derivativ] und nicht originär ist“ und ihnen insoweit „durch die Bundesverfassung Kompetenzen in auswärtigen Angelegenheiten eingeräumt werden.“ Dementsprechend können die Länder Verträge mit anderen Völkerrechtssubjekten abschließen, allerdings in der Regel nur mit Zustimmung der Bundesregierung und soweit sie für die Gesetzgebung zuständig sind. Bereits vorher bestehende Staatsverträge wie die Salinenkonvention zwischen Bayern und Österreich von 1829 stehen dem nicht entgegen. Vielmehr sind die Länder unmittelbar oder auch als Nachfolgestaaten – wie etwa im Fall de...

    Politisches System

    Politisch ist die Bundesrepublik Deutschland in 16 Bundesländer unterteilt. Der Staats- beziehungsweise Regierungsform nach sind alle deutschen Länder parlamentarische Republiken. Die verfassungspolitischen Rahmenbedingungen dieser Regierungsform werden durch bundesstaatliches Verfassungsrecht, das sogenannte Homogenitätsgebot des Grundgesetzes (Art. 28 GG), zwingend vorgeschrieben, wobei dieses Gebot grundsätzlich auch eine präsidentielle Regierungsformauf Länderebene zuließe. Entsprechende...

    Die Länder in der Europäischen Union

    Neben der Bundesregierung und dem Deutschen Bundestag sind die Länder ein wichtiger Akteur im politischen Willensbildungsprozess – das gilt auch für die deutsche Europapolitik. Die Länder sind über eine Vielzahl von Strukturen und Institutionen in das politische System der Europäischen Union eingebunden. Das Mitwirkungsrecht wird durch die Verträge (EUV und AEUV), das Grundgesetz sowie einzelne Begleitgesetze rechtlich abgesichert. Die Länder haben sich in den zurückliegenden Jahren der forts...

    Amtliche bzw. Eigenbezeichnungen

    Neben elf Gliedern des Bundes, die sich amtlich als Land bezeichnen, ist bei dreien (Bayern, Sachsen und Thüringen) Freistaat Namensbestandteil sowie bei zwei weiteren Gliedstaaten Freie Hansestadt Bremen und Freie und Hansestadt Hamburg der Name des Landes (Bezeichnung im Rechtsverkehr). Abgesehen von Eigenbezeichnungen in den Minderheitensprachen Dänisch (Schleswig-Holstein: Delstat Slesvig-Holsten), Friesisch (Schleswig-Holstein: Lönj Slaswik-Holstiinj), Niedersorbisch (Brandenburg: Kraj B...

    Politik

    1. K.= Kürzel 1. Stand: 19. Mai 2021. 2. Die Einwohnerzahlen sind auf Tausend gerundete Fortschreibungen des Statistischen Bundesamtes– einheitlich für den 31. Dezember 2018. 3. aIn fünf der 16 Bundesländer ist die bevölkerungsreichste Stadt nicht die Landeshauptstadt. Die Landeshauptstadt ist in diesen Ländern aber jeweils die zweitbevölkerungsreichste Stadt. 4. b Die Bundesregierung hat keine Stimmen im Bundesrat, die Gesamtzahl der Stimmen aller Länder beträgt 69.

    Hier sind die Landesflaggen der Länder dargestellt. Sie dürfen in der Öffentlichkeit von jedem Bürger gezeigt werden. Die Landesdienstflaggenhingegen sind in der Verwendung stark eingeschränkt – sie dürfen nur von den jeweiligen Landesbehörden verwendet werden. Der Freistaat Bayern besitzt zwei gleichgestellte Staatsflaggen: einmal die hier dargestellte Flagge mit horizontalen Streifen in den Farben Weiß und Blau, zum anderen eine weiß-blau gerautete (→ Staatsflagge Bayerns). In folgenden Ländern gibt es keinen Unterschied zwischen Landesflagge und Landesdienstflagge: Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Die Bremer Landesflaggen mit Wappen (in zwei Varianten) dürfen auch von den Bürgern verwendet werden. Die Landesdienstflaggen folgender Länder zeigen zusätzlich das Landeswappen: Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen.Die Landesdienstflagge Mecklenburg-Vorpommerns zeigt die...

    Die Stadtstaaten Berlin und Hamburg sind jeweils gleichzeitig ein Land und eine Stadt und sind daher nicht weiter in Gemeinden untergliedert; es fallen die örtliche und die überörtliche Ebene zusammen. Das Land Bremen besteht aus den kreisfreien Städten Bremen und Bremerhaven. In den übrigen deutschen Ländern gibt es folgende Verwaltungs- und Selbstverwaltungseinheiten: 1. Regierungsbezirke: Die großen Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen sind in Regierungsbezirke unterteilt. Die Bezirke sind dezentrale Einheiten der Landesverwaltung. Die Unterteilung der Länder Niedersachsen (bis 2004), Rheinland-Pfalz (bis 1999), Sachsen-Anhalt (bis 2003) und Sachsen (bis 2012) wurde aufgehoben. In Rheinland-Pfalz traten funktionsteilig an die Stelle der drei Regierungspräsidien zwei Struktur- und Genehmigungsdirektionen sowie eine Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion. Zudem gibt es in der Region Pfalz den Anfang des 19. Jahrhunderts entstandenen Bezirksverband Pfalz...

    Zu den Bundesgliedern des Deutschen Reiches siehe die Gliederung des Deutschen Kaiserreichs 1871–1918 Während das Prinzip des Föderalismus in Deutschland und mithin seine Zusammensetzung aus Ländern bis auf das Mittelalter zurückgeht, war die spezifische Gliederung, die einzelnen Länder, immer wieder starken Kontinuitätsbrüchen unterworfen: Das Heilige Römische Reich zählte 1792 über 300 teils winzige Territorien, der Deutsche Bund 1815 auf demselben Gebiet nur noch 38; 25 davon begründeten 1871 das neue Deutsche Kaiserreich, wurden 1918 wie der Gesamtstaat zu Republiken und 1934 in der nationalsozialistischen Gleichschaltungspolitik auf Verwaltungseinheiten reduziert – die Länder hatten nunmehr ihren gliedstaatlichenCharakter fast gänzlich eingebüßt. Die territoriale Neugliederung Deutschlands in Länder durch die Alliierten nach 1945 knüpfte nur teilweise an die alten Strukturen an; sie sind ein demgemäß zweckgerichtet geschaffenes, historische und landsmannschaftliche Zusammenhäng...

    Liste der Wappen in Deutschland und Wappen der Länder der Bundesrepublik Deutschland(Briefmarkenserie)
    Werner Künzel, Werner Rellecke: Geschichte der deutschen Länder. Münster 2005, ISBN 3-402-03416-6.
    Hans-Georg Wehling: Die deutschen Länder. Geschichte, Politik, Wirtschaft. 2004, ISBN 3-531-43229-X.
    Sven Leunig: Die Regierungssysteme der deutschen Länder. 2. Auflage. Springer VS, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-531-17421-1.
    Sven Leunig: Die Regierungssysteme der deutschen Länder im Vergleich. Budrich, Opladen 2007, ISBN 3-8252-2844-4.
  3. Aktuelle Großstädte Vorbemerkungen. Die Tabelle enthält alle Städte, die am Ende des Jahres 2020 mehr als 100.000 Einwohner hatten, außerdem die Ergebnisse der Volkszählungen von 1939 und 1950, die Ergebnisse der Fortschreibung der amtlichen Einwohnerzahlen durch die Statistischen Landesämter (nur Hauptwohnsitze) der Jahre 1960, 1970, 1980, 1990, 2000, 2010, 2019 und 2020 (jeweils 31.

    Rang (2020)
    Name
    Einwohnerzahl(1939)
    Einwohnerzahl(1950)
    1
    4321521
    3336026
    2
    1698388
    1605606
    3
    815212
    831937
    4
    768352
    594941
  4. People also ask

    Why do we call Deutschland Germany?

    What does Deutschland mean in German?

    What does Deutsche mean in German?

    How old is the German language?

    • Zwei Deutsche Staaten Als Erben Des Zweiten Weltkrieges
    • Krise, Friedliche Revolution und Wende in Der DDR
    • Von Der Volkskammerwahl Zur Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion
    • Äußere Voraussetzungen Des Einigungsprozesses
    • Der Weg Zum Einigungsvertrag
    • Feierlichkeiten Zum Vollzug Der Einigung Am 3. Oktober 1990
    • Gedenken
    • Siehe Auch
    • Literatur
    • Weblinks

    Die parallele Existenz zweier deutscher Staaten in der zweiten Hälfte des kurzen 20. Jahrhunderts war der zeitgeschichtlichen Entwicklung geschuldet, die nach dem Ersten Weltkrieg und der Weimarer Republik die Machtübernahme der Nationalsozialisten unter Adolf Hitler ermöglicht sowie deren zum Zweiten Weltkrieg und in die bedingungslose Kapitulation führende großdeutsche Expansionspolitik zugelassen hatte. Heinrich August Winkler sieht den Zeitraum der deutschen Zweistaatlichkeit durch einen eigentümlichen Zwölf-Jahres-Rhythmus gegliedert, der sich von der beiderseitigen Staatsgründung 1949 über das einschneidende Datum des Mauerbaus 1961 und das Inkrafttreten des Grundlagenvertrages zwischen der Bundesrepublik und der DDR 1973 bis zu der mit dem Amtsantritt Michail Gorbatschows 1985 sich anbahnenden neuen Ära der internationalen Beziehungen im Ost-West-Konflikterstreckte.

    Seit Mitte der 1980er Jahre erlaubte die Lockerung des Eisernen Vorhangs städtepartnerschaftliche Beziehungen zwischen DDR- und bundesdeutschen Gemeinden: Eisenhüttenstadt und Saarlouis 1986 sowie Schwerin und Wuppertal 1987.Zur selben Zeit geriet die DDR immer mehr in einen Zustand der Stagnation und Krise. Dieser war zum einen bedingt durch die weiter wachsende Staatsverschuldung, zum anderen durch eine zunehmende Isolierung innerhalb des Ostblocks, da die DDR-Staatsführung jedes Eingehen auf die von der Sowjetunion unter Gorbatschow im Zeichen von Glasnost und Perestroika angestoßenen Reformen ablehnte und nun sogar sowjetische Publikationen der Zensur unterwarf. Noch im August 1989 bekräftigte Otto Reinhold, Rektor der Akademie für Gesellschaftswissenschaften beim Zentralkomitee der SED und maßgeblicher Widerpart von Erhard Eppler bei den besagten SED-SPD-Konsultationen, was für ihn die Kernfrage der „sozialistischen Identität der DDR“ sei, indem er einen Unterschied zu allen an...

    Gauck saß unter insgesamt 409 Abgeordneten in der neuen Volkskammer, in der die drei größten Fraktionen mit 163 Mandaten die CDU, mit 88 die SPD und mit 66 Sitzen die PDS stellten. „Und was 40 Jahre eine Lüge gewesen war“, schreibt Gauck, „würde Wahrheit werden: eine Deutsche Demokratische Republik. […] Doch bei näherem Hinsehen trübten sich meine Freude und mein Stolz: Etwa 185 der neuen Abgeordneten hatten im untergegangenen System der SED oder einer Blockpartei angehört.“ Nur wenige von ihnen waren allerdings auch bereits Mitglieder der vorherigen Volkskammer. Obwohl die PDS als aus der SED hervorgegangene Partei politisch isoliert war, einte die Beteiligten im Umgang untereinander zumindest das gemeinsame Aufwachsen in der DDR. Die Atmosphäre in den Volkskammersitzungen beschreibt Gregor Gysials vergleichsweise ungezwungen: „Man applaudierte, wenn jemand einen klugen Gedanken geäußert hatte, selbst wenn der Abgeordnete zu den politischen Gegnern gehörte. Einen Fraktionszwang zu...

    Der außenpolitische Schlüssel zur deutschen Einheit lag nach der Überzeugung beider deutschen Regierungen, auch bereits zu Zeiten der Regierung Modrow und des Zentralen Runden Tisches, in Moskau. Dort machte Gorbatschow der Bundesregierung am 10. Februar 1990 das grundlegende Zugeständnis, dass die Deutschen in Ost und West selbst wissen müssten, welchen Weg sie gehen wollten. Sie hätten das Recht, die Einheit anzustreben. In der sowjetischen Presse betonte er elf Tage später die Verantwortung der Vier Mächte, denen die Deutschen nicht einfach ihre Vereinbarungen zur Billigung vorlegen dürften, die „Unverrückbarkeit“ der Nachkriegsgrenzen in Europa und die Notwendigkeit der Einbettung einer Wiedervereinigung in die Schaffung einer neuen gesamteuropäischen Sicherheitsstruktur. Bereits am 2. Februar hatte Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher den Vorschlag des State Departements gutgeheißen, die äußeren Rahmenbedingungen des Einigungsprozesses in Zwei-plus-Vier-Verhandlungen fest...

    Unmittelbar nach dem Inkrafttreten der Währungsunion wurden am 6. Juli 1990 innerdeutsche Verhandlungen über einen zweiten Staatsvertrag aufgenommen, der auf Wunsch der DDR-Vertreter aber so nicht heißen sollte. Dem Eindruck der Zweitrangigkeit sollte entgegengetreten werden und in dem Begriff Einigungsvertrag zum Ausdruck kommen, dass die DDR anders als bei der Währungsunion wesentlich Eigenes einzubringen hatte. Die Hauptverantwortlichen für die Vertragsverhandlungen waren auf westlicher Seite Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble und für die DDR der Parlamentarische Staatssekretär beim Ministerpräsidenten Günther Krause, der die DDR-Seite bereits bei den Verhandlungen zum Ersten Staatsvertrag vertreten hatte und gleichzeitig CDU-Fraktionsvorsitzender in der Volkskammer war. Das Verhandlungsergebnis musste aber nicht nur mit Krause und de Maizière abgestimmt werden, sondern es brauchte auch jeweils Zweidrittel-Mehrheiten in der Volkskammer, im Bundestag und im Bundesrat. Daher kam...

    Die Wiederherstellung der staatlichen Einheit Deutschlands war landesweit von einer Vielzahl festlicher Veranstaltungen und Aktivitäten begleitet, in deren Zentrum am 2. und 3. Oktober das Geschehen im Ost- und Westteil der nun wieder gemeinsamen Hauptstadt Berlin stand. Die Festlegung auf den 3. Oktober als Datum der Vereinigung und damit künftigen Tag der Deutschen Einheitwar in der Volkskammer vorgenommen worden.

    Brücke der Deutschen Einheit (Neubau 1989–1992, am 3. Oktober 1992 eingeweiht) in Würzburg
    Umbenennung der Saalebrücke Rudolphstein(Bj. 1937) in „Brücke der Deutschen Einheit“
    Dauerausstellung Einheit in Freiheit (seit Dezember 2012) im Genscher-Haus in Halle (Saale)
    Arnd Bauerkämper (Hrsg.): Doppelte Zeitgeschichte: deutsch-deutsche Beziehungen 1945–1990. Dietz, Bonn 1998, ISBN 3-8012-4090-8.
    Klaus Bittermann (Hrsg.): Gemeinsam sind wir unausstehlich. Die Wiedervereinigung und ihre Folgen. Edition Tiamat, Berlin 1990, ISBN 3-923118-42-2 (= Critica diabolis, Band 27).
    Kai Diekmann, Ralf Georg Reuth: Helmut Kohl: Ich wollte Deutschlands Einheit. Ullstein, München 2000, ISBN 3-548-36264-8.
    Robert Grünbaum: Deutsche Einheit. Ein Überblick 1945 bis heute. 2., überarbeitete Auflage, Metropol, Berlin 2010, ISBN 978-3-940938-94-7.
    Deutsche Wiedervereinigung auf dem Informationsportal zur politischen Bildung
    Bildergalerie (Memento vom 6. Oktober 2008 im Internet Archive) auf tagesschau.de
    • Geschichte
    • Profil
    • Auflage
    • Redakteure und Bekannte Autoren
    • Beteiligungen und Kooperationen
    • Erscheinungsbild
    • Auszeichnung
    • Siehe Auch
    • Literatur
    • Weblinks

    Sowjetische Besatzungszone und DDR

    Das Neue Deutschland entstand als Lizenzzeitung 1946 im Zuge der von der sowjetischen Militärverwaltung (SMAD) betriebenen Zwangsvereinigung von SPD und KPD der damaligen sowjetischen Besatzungszone zur SED. Von der SMAD wurde eine Auflage von 400.000 Exemplaren mit einem Umfang von vier Seiten genehmigt. Die erste Ausgabe des „Zentralorgans der SED“ erschien am 23. April 1946, im Anschluss an den Gründungsparteitag, und ersetzte Parteizeitungen der SPD (Das Volk) und der KPD (Deutsche Volksz...

    Nach der Wiedervereinigung

    Die Zeitung erscheint in einer Bundesausgabe und einer Regionalausgabe für Berlin und Brandenburg. Während der Wendezeit vollzogen Redaktion und Verlag einen tiefgreifenden Wandlungsprozess zur „unabhängigen sozialistischen Tageszeitung“. Nach eigenen Angaben ist sie „in den östlichen Bundesländern die am meisten verbreitete und gelesene überregionale Tageszeitung“. Chefredakteur war von 1999 bis 2012 der Mitbegründer und frühere Bundestagsabgeordnete der Grünen Jürgen Reents, der zuvor Press...

    Genossenschaft

    Am 22. Februar 2021 gaben die bisherigen Gesellschafter des nd bekannt, dass die Neues Deutschland Druckerei und Verlag GmbH zum Ende des Jahres 2021 aufgelöst werden soll. Eine Weiterführung der Zeitung durch die Mitarbeitenden mittels einer Genossenschaft sei erwünscht. Am 14. August 2021 fand die Gründungs- und Generalversammlung der nd-Genossenschaft statt, an der die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des nd teilnahmen. Es erfolgt nun die Prüfung durch den Prüfungsverband der kleinen und m...

    Das nd steht politisch der Partei Die Linkenahe. Im Selbstverständnis der Zeitung besteht ihre Aufgabe darin, einerseits „dem Osten eine Stimme zu geben“, zum anderen, das Geschehen aus einem „demokratisch-sozialistischen“ Blickwinkel zu betrachten – ohne sich aber als Organ von Die Linke oder einer anderen Partei zu verstehen. Die Linie der Zeitung wird nicht vom Verlag, sondern vom Chefredakteur bestimmt. Dennoch prägen zahlreiche Berichte über Politik und Parteileben von der Linkspartei die Blattrichtung. In den Feuilleton- und Gesellschaftsseiten überwiegen ostdeutsche Themen, während politische Themen zunehmend unter einem vor allem linken, gesamtdeutschen Blickwinkel betrachtet werden. Dabei kommen auch Autoren und Meinungen zu Wort, die aus verwandten politischen Strömungen stammen. Otto Köhler, Friedrich Schorlemmer sowie zahlreiche Kritiker aus der politischen Linken und der Linkspartei, etwa aus der SAV, der früheren WASG und dem autonomen Spektrumsind mit Gastbeiträgen ve...

    Das nd gehört zu den deutschen Tageszeitungen mit den größten Auflagenverlusten der 2010er Jahre, in der sie mindestens 50 Prozent an Auflagen einbüßte. Die verkaufte Auflage ist in den vergangenen 10 Jahren um durchschnittlich 6,9 % pro Jahr gesunken. Im vergangenen Jahr hat sie um 10,1 % abgenommen. Sie beträgt gegenwärtig 17.005 Exemplare. Der Anteil der Abonnementsan der verkauften Auflage liegt bei 92,4 Prozent.

    Die Verlagsgesellschaft hält Anteile an diversen Vertriebsfirmen, unter anderem 51 Prozent der MVVG Medien-, Versand- und Vertriebsgesellschaft mbH und Minderheitsanteile an neun weiteren Presse-Vertriebsgesellschaften.Sie besitzt 90 Prozent der Tochterfirma Grundstücksgesellschaft Franz-Mehring-Platz 1 GmbH. Mehrfach gab es Werbekooperationen mit Wochenzeitung der Freitag.

    Mit der Ausgabe vom 30. September 2011 erschien das Neue Deutschland das letzte Mal im alten Design. Mit dem Relaunch ging auch ein Wechsel bei der Schreibung des Namens der Zeitung einher: Mit der Ausgabe vom 1. Oktober 2011 wurde aus Neues Deutschland die neue Eigenschreibweise neues deutschland. Zusätzlich erhielt die Zeitung ein völlig überarbeitetes Design und einen neuen Zeitungskopf. Eine weitere Überarbeitung des Erscheinungsbilds erfolgte im Oktober 2013. Seit dem 20. Oktober 2018 erscheint die Wochenendausgabe unter dem Titel nd.DieWoche.Am 13. Juli 2020 wurde die tägliche Ausgabe an das Layout der Wochenendausgabe angepasst und nennt sich jetzt nd.DerTag.Damit will die Zeitung nach eigenen Angaben das Profil einer gesamtdeutschen und nicht mehr nur ostdeutschen Zeitung erreichen.

    Im Jahr 2015 erhielt die Zeitung einen LeadAward in Bronze in der Kategorie Zeitung des Jahres. Die Sonderausgabe Danke, Befreier! anlässlich des 70. Jahrestages des Sieges über Nazideutschland erhielt eine Auszeichnung in der Kategorie Beitrag des Jahres.

    Burghard Ciesla, Dirk Külow: Zwischen den Zeilen. Geschichte der Zeitung „Neues Deutschland“. Das Neue Berlin, Berlin 2009, ISBN 3-360-01920-2.
    Anke Fiedler, Michael Meyen (Hrsg.): Fiktionen für das Volk: DDR-Zeitungen als PR-Instrument, Fallstudien zu den Zentralorganen Neues Deutschland, Junge Welt, Neue Zeit und Der Morgen. Lit Verlag,...
    Christoph Marx: Politische Presse im Nachkriegsberlin 1945–1953, Erik Reger und Rudolf Herrnstadt. ibidem-Verlag, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-8382-0985-2.
    Elmar Otto: Nachrichten in der DDR. Eine empirische Untersuchung über „Neues Deutschland“, Verlag Wissenschaft & Politik, Köln 1979 (Bibliothek Wissenschaft und Politik, Band 11), ISBN 3-8046-8560-9.
    Neues Deutschland(Homepage)
    Digitales Archiv von drei DDR-Tageszeitungen einschließlich Neues Deutschland vom 23. April 1946 bis zum 3. Oktober 1990 im Portal DDR-Presse des Zeitungsinformationssystems (ZEFYS) der Staatsbibli...
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