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  1. Cytochrome d - Wikipedia

    en.wikipedia.org › wiki › Cytochrome_d

    1 day ago · A very extensive homology with CydAB of the E. coli was found in these studies. Spectra. Generally, in protein complexes, cytochrome D gives an absorption band of approximately 636 nm or 638 nm, depending on the cytochrome d form. If it is oxidized, the band has a length of 636 nm, and a 638 nm length if it is reduced.

  2. Bakteriophagen – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Bakteriophagen
    • Historisches
    • Definition
    • Aufbau
    • Eigenschaften
    • Funktionsweise
    • Pathologie
    • Funktion
    • Entwicklung
    • Anwendung
    • Gefahren

    Die Wirkung von Phagen wurde 1917 von dem Kanadier Félix Hubert dHérelle erstmals beschrieben.[1] Zwar hatte der Engländer Frederick Twort bereits 1915 an Staphylokokken-Kulturen Zersetzungsprozesse beobachtet, die auf die Einwirkung von Bakteriophagen zurückzuführen sind, jedoch wurde seine Veröffentlichung praktisch nicht beachtet. DHérelle gilt somit neben Frederick Twort als einer der Entdecker der Bakteriophagen, den sogenannten Bakterienfressern. Ihren Namen und ihre Entdeckung verdanken sie jedoch dHérelle. Parallel zu dHérelle postulierte der deutsche Mikrobiologe Philalethes Kuhn aufgrund von Beobachtungen der Veränderungen von Bakterienkulturen unter bestimmten Bedingungen die Existenz von Bakterienparasiten. Er bezeichnete diese als Pettenkoferien und sah die von dHérelle beschriebene unsichtbare, dem Ruhrbazillus entgegenwirkende Mikrobe als Sonderfall dieser Parasiten an. Wie sich später herausstellte, beruhten seine Beobachtungen jedoch nicht auf der Existenz eines Bakterienparasiten, sondern lediglich auf Formveränderungen der von ihm untersuchten Bakterien.

    DHérelle stellte sich den Bakteriophagen als ein ultravisibles, korpuskulares Lebewesen vor, das in einer Grundform existiere und sich an verschiedene Wirte, also Bakterien anpasse. Tatsächlich sind Bakteriophagen nach heutigem Wissensstand hochspezialisierte Viren, die an einen spezifischen Wirt gebunden sind. Auch wenn in diesem Kontext von Wirten die Rede ist, sind nach heutiger Definition Bakteriophagen, da sie als Viren keine Lebewesen sind, keine Parasiten[2]. Die ersten Phagen, die untersucht wurden, waren sieben Phagen des Bakteriums Escherichia coli. Sie wurden in der Reihenfolge ihrer Entdeckung als Typ 1 (T1), Typ 2 (T2) und so weiter benannt.

    Die Gestalt der Bakteriophagen wurde vorwiegend an den Phagen der T-Reihe (T-Serie) von Escherichia coli aufgeklärt. Der Coliphage T2 besteht aus einem polyedrischen Kopf von 100 nm Länge, an dem ein etwa gleich langer Schwanz sitzt. Bakteriophagen werden taxonomisch nach ihrer Morphologie, ihrem Genom und ihrem Wirt eingeteilt. So unterscheidet man DNA-Phagen mit einzelsträngiger DNA, sogenannte ss-DNA-Phagen (von engl. single-stranded), und solche mit doppelsträngiger DNA, sogenannte ds-DNA-Phagen (von engl. double-stranded). Die hier exemplarisch behandelten Escherichia coli-Phagen der T-Reihe werden zu letzterer Gruppe gezählt. Die sogenannten T-Phagen (z. B. T4-Phage) zeichnen sich gegenüber anderen Bakteriophagen durch einen relativ komplexen Aufbau aus. Grundlegend setzen sie sich aus einer Grundplatte (9), einem Einspritzapparat (Injektionsapparat, 2) und einem Kopf (1), bestehend aus dem so genannten Kapsid (4) und der darin enthaltenen Nucleinsäure (3) zusammen. Die Module Kopf und Einspritzapparat sind durch einen Hals (Collar, 5) verbunden. Die Grundplatte (die wie Kapsid und Injektionsapparat aus Proteinen aufgebaut ist) ist mit Schwanzfibern (7) und Spikes (8) besetzt, die der Adsorption auf der Wirtszellwand dienen. Der Injektionsapparat besteht aus einem dünnen Rohr, auch Schwanzrohr (6) genannt, durch das die Phagen-DNA (3) in die Wirtszelle injiziert wird. Das Rohr wird von einer kontraktilen Schwanzscheide umhüllt, die sich während der Injektion zusammenzieht. Das Kapsid ist mit ikosaedrischer Symmetrie aus 152 Kapsomeren aufgebaut und enthält die DNA des Phagen. Aufgrund dieses Aufbaus zählen die Phagen der Gattung T4-ähnliche Viren (Familie Myoviridae) zu den strukturell komplexesten Viren.

    Phagen mit einzelsträngiger DNA sind dagegen meist klein, sphärisch und schwanzlos oder filamentös. Die ebenfalls auftretenden RNA-Phagen bestehen meist (soweit bis zu diesem Zeitpunkt beschrieben) aus einer Proteinhülle, die ein einsträngiges RNA-Molekül umschließt. Der Durchmesser dieser Phagen beträgt etwa 25 nm, sie gehören also zu den kleinsten Phagen. Bei der Adsorption lagern sich die Enden der Schwanzfasern an die Oberflächenstruktur des Bakteriums an.

    Daraufhin folgt die Injektion, bei welcher die phageneigene DNA bzw. RNA in das Bakterium gelangt. Die leeren Hüllen der Phagen bleiben als funktionslose Proteine auf der Oberfläche des Bakteriums zurück.

    Während dieser Phase lassen sich im Bakterium selbst keine Phagen nachweisen. Nun beginnt die Transkription des Virusgenoms, die Translation der viralen mRNA und die Replikation der Virusnukleinsäure. Dieser Vorgang dauert maximal einige Stunden.

    Die Freisetzung der fertigen Viruspartikel erfolgt durch die Lysis der Wirtszelle, welche wiederum von dem Enzym Lysozym verursacht wird, welches von dem umprogrammierten Bakterium selbst gebildet wird. Es löst die bakterielle Mureinzellwand auf. Die Zelle platzt und etwa 200 infektiöse Phagen werden frei.

    Die Vermehrung verläuft bei einigen Phagenarten nicht immer nach dem oben beschriebenen, lytischen Schema ab. Bei temperenten Phagen unterscheidet man zwischen lysogenen und lytischen Vermehrungszyklen beziehungsweise Infektionszyklen. Bei einem lysogenen Zyklus wird die DNA des Phagen in das Chromosom des Bakteriums eingebaut, wodurch ein Prophage entsteht. Bei jeder folgenden Zellteilung werden die Gene des Phagen und die des Bakteriums gemeinsam verdoppelt und weitergegeben. Dieser Zyklus kann später in den lytischen Zyklus münden.

    Phagen haben in Medizin, Biologie, Agrarwissenschaften, vor allem im Bereich der Gentechnologie, ein breites Anwendungsspektrum gefunden. So verwendet man Phagen in der Medizin aufgrund ihrer Wirtsspezifität zur Bestimmung von bakteriellen Erregern. Dieses Verfahren nennt man Lysotypie. Aufgrund der immer häufiger auftretenden multiplen Antibiotikaresistenzen wird zurzeit intensiv an der Anwendung von Bakteriophagen als Antibiotika-Ersatz in der Humanmedizin (siehe: Phagentherapie) geforscht. Probleme ergeben sich hierbei durch die geringe Stabilität von Phagen im Körper, da sie in recht kurzer Zeit durch Fresszellen als Fremdkörper beseitigt werden. Diese Anwendung von Phagen zur Therapie bakterieller Infektionen entdeckte Felix dHérelle (s. o.) lange vor Entdeckung des Penicillins und der Antibiotika. Später wurde die Phagentherapie jedoch mit der Einführung der Chemotherapie per Antibiotika als unpraktisch erachtet und geriet in Vergessenheit. DHérelle gründete 1934 zusammen mit dem georgischen Mikrobiologen Georgi Eliava in Georgien das Eliava-Institut für Phagenforschung, welches heute noch besteht.[3] Heute wird dort sowie am Ludwik-Hirszfeld-Institut für Immunologie und Experimentelle Therapie in Breslau (Teil der Polnischen Akademie der Wissenschaften) die Phagentherapie bei ansonsten therapieresistenten bakteriellen Infektionen durchgeführt. Die Anwendungen in der Lebensmittelproduktion sind vielfältig; so kommt beispielsweise ein Sprühnebel aus Phagen beim Verpacken von Würstchen oder dem Aufschneiden von Käseaufschnitt zum Einsatz.[4] Einfacher als die Nutzung von Phagen ist jedoch die Transformation freier DNA, die heutzutage überwiegend zum Transfer in die Bakterienzellen verwendet wird. Phagen und -Bestandteile werden für die Entfernung von mikrobiellen Verunreinigungen in Lebensmitteln (z. B. per affinitätsmagnetischer Separation) sowie mit Endotoxinen kontaminierte Laborproben verwendet.[5][6] Des Weiteren ergeben sich humandiagnostische Anwendungen, vor allem im klinischen Bereich zur Dekolonisierung von pathogenen Krankenhauskeimen wie MRSA.[7][8] Durch Proteindesign lassen sich die Phagenproteine zum jeweiligen Anwendungszweck optimieren. Zu therapeutischen Zwecken ist die Anwendung in Deutschland bisher nicht zulässig.

    Bakteriophagen können überall dort Schaden anrichten, wo bakterielle Prozesse dem Menschen dienen und erwünscht sind. Infektion von Milchsäurebakterien (LAB) durch Phagen aus Rohmilch ist die häufigste Ursache für verringerte oder fehlende Enzymaktivität in Starterkulturen für die Käse- oder Dickmilchproduktion.[9]

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  4. 組換えDNA - Wikipedia

    ja.wikipedia.org › wiki › 組換えDNA

    1 day ago · 科学者は実験室での大規模な酵素生産を行うために大腸菌Escherichia coliの非病原性株(K-12)を操作した。この微生物によって産生された組換え酵素は、仔牛由来の酵素と構造的に同一であり、低コストで大量に生産を行うことができた。

  5. Hidrocloreto de polihexametileno guanidina – Wikipédia, a ...

    pt.wikipedia.org › wiki › Hidrocloreto_de

    A substância resulta da policondensação de Cloridrato de guanidina(GHC) em hexametilenodiamina (HMDA) e contém grupos de aminoácidos que a torna um poderoso anti-séptico. Este produto foi descoberto através da associação da nanotecnologia à área química, onde se chegou a um desinfectante em larga escala a partir de pequenos átomos.

  6. Mastitt – Wikipedia

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    17 hours ago · Glasset til venstre viser puss fra jur med mastitt forårsaket av E. coli. Vanlig kumelk til høyre. Tilstanden hos melkekyr oppdages ved at de blir unormalt urolige ved melking og hevelse (hardhet) oppstår i juret over spenen som er infisert.

  7. La stregoneria attraverso i secoli - Wikipedia

    it.wikipedia.org › wiki › La_stregoneria_attraverso

    17 hours ago · La stregoneria attraverso i secoli (Häxan) è un film del 1922 diretto dal regista Benjamin Christensen e prodotto dalla Svensk Filmindustri.. Trama. Il film alterna sequenze di taglio documentaristico - l'iconografia diabolica, i vari tipi di sortilegio, il rapporto tra stregoneria e isteria - a episodi basati prevalentemente sull'azione drammatica.

  8. 位點特異性重組 - 维基百科,自由的百科全书

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    1 day ago · 位點特異性重組(Site-specific recombination)是生物基因重組的一種機制,即兩段具有一定同源序列的DNA發生重組 ,此過程中兩段DNA序列會發先發生聯會,位點特異性 重組酶 ( 英语 : Recombinase ) (SSR)會與DNA結合,切割兩段DNA後促進酯交換反應,使一段DNA與另一段DNA連接-而形成霍利迪交叉,再進行 ...

  9. H5N1: Branswell: New analysis finds global Covid death toll ...

    crofsblogs.typepad.com › h5n1/2021/05 › branswell

    May 07, 2021 · Via STAT, Helen Branswell writes: New analysis finds global Covid death toll is double official estimates.Excerpt: A new analysis of the toll of the Covid-19 pandemic suggests 6.9 million people worldwide have died from the disease, more than twice as many people as has been officially reported.

  10. Пищевые токсикоинфекции — Википедия

    ru.wikipedia.org › wiki › Пищевые

    Пищевые токсикоинфекции (ПТИ) - острые кишечные инфекции, вызванные употреблением в пищу продуктов, содержащих микроорганизмы и их токсины.

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