Yahoo Web Search

  1. Englische Sprache – Wikipedia

    de.wikipedia.org/wiki/Englische_Sprache
    • Sprache
    • Charakteristika
    • Verbreitung
    • Einführung
    • Entwicklung
    • Namensgebung
    • Definition

    Die englische Sprache (Eigenbezeichnung: English [ˈɪŋɡlɪʃ]) ist eine ursprünglich in England beheimatete germanische Sprache, die zum westgermanischen Zweig gehört. Sie entwickelte sich ab dem frühen Mittelalter durch Einwanderung nordseegermanischer Völker nach Britannien, darunter der Angeln  von denen sich das Wort Englisch herleitet  sowie der Sachsen. Die Frühformen der Sprache werden daher auch manchmal Angelsächsisch genannt. Die englische Sprache wird mit dem lateinischen Alphabet geschrieben. Eine wesentliche Fixierung der Rechtschreibung erfolgte mit Aufkommen des Buchdrucks im 15./16. Jahrhundert, trotz gleichzeitig fortlaufenden Lautwandels.[3] Die heutige Schreibung des Englischen stellt daher eine stark historische Orthographie dar, die von der Abbildung der tatsächlichen Lautgestalt vielfältig abweicht. Der englische Sprachraum: Die Sprachstufen des Englischen lassen sich wie folgt bestimmen:[8] Folgende Sprachvarietäten werden unterschieden: Mitunter wird auch eine unzureichende Kenntnis der englischen Sprache für die Vermischung und den Ersatz bestehender Wörter durch Scheinanglizismen verantwortlich gemacht. So sprechen einer Studie der GfK zufolge nur 2,1 Prozent der deutschen Arbeitnehmer verhandlungssicher Englisch. In der Gruppe der unter 30-Jährigen bewerten jedoch über 54 Prozent ihre Englischkenntnisse als gut bis exzellent.[9] Zu besseren Sprachkenntnissen könne demzufolge effizienterer Englischunterricht beitragen, und statt der Ton-Synchronisation von Filmen und Serien solle eine Untertitelung der englischsprachigen Originale mit Text in der Landessprache erfolgen. Dies würde zugleich zu einer besseren Abgrenzung zwischen den Sprachen und einer Wahrung lokaler Sprachqualität beitragen.[10] Im Dezember 2014 forderte der Europapolitiker Alexander Graf Lambsdorff, neben Deutsch die englische Sprache als Verwaltungs- und später als Amtssprache in Deutschland zuzulassen, um die Bedingungen für qualifizierte Zuwanderer zu verbessern, den Fachkräftemangel abzuwenden und Investitionen zu erleichtern.[11]

    Die am nächsten verwandten lebenden Sprachen sind die friesischen Sprachen und das Niederdeutsche auf dem Festland. Im Verlauf seiner Geschichte hat das Englische allerdings starke Sonderentwicklungen ausgebildet: Im Satzbau wechselte das Englische im Gegensatz zu allen westgermanischen Verwandten auf dem Kontinent in ein Subjekt-Verb-Objekt-Schema über und verlor die Verbzweiteigenschaft. Die Bildung von Wortformen (Flexion) bei Substantiven, Artikeln, Verben und Adjektiven wurde stark abgebaut. Im Wortschatz wurde das Englische in einer frühen Phase zunächst vom Sprachkontakt mit nordgermanischen Sprachen beeinflusst, der sich durch die zeitweilige Besetzung durch Dänen und Norweger im 9. Jahrhundert ergab. Später ergab sich nochmals eine starke Prägung durch den Kontakt mit dem Französischen aufgrund der normannischen Eroberung Englands 1066. Aufgrund der vielfältigen Einflüsse aus westgermanischen und nordgermanischen Sprachen, dem Französischen sowie den klassischen Sprachen besitzt das heutige Englisch einen außergewöhnlich umfangreichen Wortschatz.

    Englisch wird in den Schulen vieler Länder als erste Fremdsprache gelehrt und ist offizielle Sprache der meisten internationalen Organisationen, wobei viele davon daneben noch andere offizielle Sprachen nutzen. In Westdeutschland verständigten sich die Länder 1955 im Düsseldorfer Abkommen darauf, an den Schulen Englisch generell als Pflichtfremdsprache einzuführen. Heute sprechen weltweit etwa 330 Millionen Menschen Englisch als Muttersprache.[1] Die Schätzungen zur Zahl der Zweitsprachler schwanken je nach Quelle massiv, da unterschiedliche Grade des Sprachverständnisses herangezogen werden. Hier finden sich Zahlen von unter 200 Millionen[2] bis über 1 Milliarde Menschen.[1] Zudem hat sich die englische Sprache heute durch die globale Verbreitung in viele Varianten aufgeteilt. Viele europäische Sprachen bilden auch völlig neue Begriffe auf Basis der englischen Sprache (Anglizismen, Scheinanglizismen). Auch in einigen Fachsprachen werden die Termini von Anglizismen geprägt, vor allem in stark globalisierten Bereichen wie z. B. Informatik oder Wirtschaft. Durch die weltweite Verbreitung der englischen Sprache hat diese zahlreiche Varietäten entwickelt oder sich mit anderen Sprachen vermischt.

    Auch die Einführung von Englisch als Verwaltungs- und anschließend als Amtssprache in den Teilstaaten der Europäischen Union wird diskutiert. Einer repräsentativen YouGov-Umfrage von 2013 zufolge würden es 59 Prozent der Deutschen begrüßen, wenn die englische Sprache in der gesamten Europäischen Union den Status einer Amtssprache erlangen würde (zusätzlich zu den bisherigen Sprachen), in anderen Ländern Europas liegen die Zustimmungsraten teilweise bei über 60 Prozent.[6]

    Für den raschen Erwerb des Englischen wurden immer wieder vereinfachte Formen konstruiert, so Basic English bzw. Simple English oder Einfaches Englisch (vorgestellt 1930, 850 Wörter), Globish (vorgestellt 1998, 1500 Wörter) und Basic Global English (vorgestellt 2006, 750 Wörter). Daneben hat sich eine Reihe von Pidgin- und Kreolsprachen1 auf englischem Substrat (vor allem in der Karibik, Afrika und Ozeanien) entwickelt.

    In andere Sprachen eindringende Anglizismen werden manchmal mit abwertenden Namen wie Denglisch (Deutsch und Englisch) oder Franglais (Französisch und Englisch) belegt. Dabei handelt es sich nicht um Varianten des Englischen, sondern um Erscheinungen in der jeweils betroffenen Sprache. Der scherzhafte Begriff Engrish wiederum bezeichnet keine spezifische Variante der englischen Sprache, sondern bezieht sich allgemein auf das in Ostasien und Teilen von Südostasien anzutreffende Charakteristikum, die Phoneme l und r nicht zu unterscheiden.

    Eine große Klasse von Unterschieden zwischen der deutschen und der englischen Sprache sind auf die zweite Lautverschiebung zurückzuführen. Dabei liegt die Neuerung auf Seiten der deutschen Sprache; die englische Sprache bewahrt hier den altertümlichen germanischen Zustand. Beispiele sind:

    • en
    • eng
  2. English language - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/English_language

    English is an Indo-European language and belongs to the West Germanic group of the Germanic languages. Old English originated from a Germanic tribal and linguistic continuum along the Frisian North Sea coast, whose languages gradually evolved into the Anglic languages in the British Isles, and into the Frisian languages and Low German/Low Saxon on the continent.

  3. Englische Sprache - German Wikipedia

    wp-de.wikideck.com/Englische_Sprache

    Die englische Sprache (Eigenbezeichnung: English [ˈɪŋɡlɪʃ]) ist eine ursprünglich in England beheimatete germanische Sprache, die zum westgermanischen Zweig gehört. . Sie entwickelte sich ab dem frühen Mittelalter durch Einwanderung nordseegermanischer Völker nach Britannien, darunter der Angeln – von denen sich das Wort Englisch herleitet – sowie der Sach

  4. Geschichte der englischen Sprache – Wikipedia

    de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_englischen...
    • Klassifikation
    • Sprache
    • Einführung
    • Charakteristika
    • Ursprung
    • Auswirkungen
    • Herkunft
    • Vorteile
    • Etymologie
    • Vorgeschichte
    • Entwicklung
    • Verbreitung

    Die Geschichte der englischen Sprache wird in vier Stufen unterteilt, die sich wie folgt zeitlich einordnen lassen: Einige Autoren subsumieren das Frühneuenglisch auch unter das Neuenglische, womit die englische Sprachgeschichte dann nur drei Hauptsprachstufen hätte. Neuenglisch beginnt nach dieser Einteilung dann um 1500 und wird unterteilt in Frühneuenglisch (Early Modern English) 15001700 und Late Modern English ab 1700.[3] Gelegentlich wird auch noch feiner zwischen Early Modern English, Late Modern English und Present-Day English (heutiges Englisch) unterschieden.[4]

    Ursprünglich ist die englische Sprache nach der Ersten Lautverschiebung aus der westgermanischen Gruppe zusammen mit Scots und den friesischen Sprachen entstanden. Weniger eng verwandt sind Niederländisch und Niederdeutsch (Plattdeutsch). Die Geschichte der englischen Sprache beginnt Mitte des 5. Jahrhunderts, als die germanischen Volksstämme der Jüten, Angeln und Sachsen England erobern. Die Angeln (lateinisch Anglī) gaben dem Land den Namen; allerdings wurde zuerst die Bezeichnung englisc geprägt und davon der Name Engla land (um 1000) abgeleitet. Nach der Eroberung entstanden die sieben Königreiche Northumbrien, Mercien, Ostanglien, Kent, Ostsachsen, Südsachsen und Westsachsen, die zusammen die sogenannte angelsächsische Heptarchie bildeten. Die altenglische Sprache wird in vier Dialekte unterteilt: Aber das Altenglische beschrieb viele neue Konzepte auch mit einheimischem Vokabular. Wörter wie god Gott und heaven Himmel blieben erhalten. Die heilige Schrift wurde als gewritu (das Geschriebene) bezeichnet, und für den heiligen Geist benutzte man den Ausdruck Hālig Gāst statt des lateinischen Spiritus Sanctus. Der Aufstieg des Englischen wurde durch die Etablierung eines Standards ab Ende des 14. Jahrhunderts begünstigt. In der mittelenglischen Periode gab es vier Hauptdialekte: Northern, East Midland, West Midland und Southern. Der neue Standard basierte auf dem Dialekt, der in der Hauptstadt London gesprochen wurde, und bildete somit einen Kompromiss zwischen dem konservativen Süden und dem radikalen Norden.[7] Die Grammatik der neuenglischen Sprache unterscheidet sich von der des Frühneuenglischen kaum noch, bis auf die Tatsache, dass das Pronomen you (ursprünglich euch) die Pronomen thou (du, heute nur noch veraltet und in wenigen Dialekten als tha genutzt), thee (dich) und ye (ihr) verdrängte. Der Grund für dieses Phänomen ist der, dass ye nach der normannischen Eroberung nach dem Vorbild des französischen vous auch für einzelne Personen verwendet wurde, um Respekt zu bekunden. Ab dem 15. Jahrhundert empfand man thou plötzlich als unangebracht intim und verwendete es nur noch in sehr engen Freundschaften und wenn man z. B. mit Kindern redete. Ein Ehemann redete Frau und Kinder demzufolge mit thou an, während sie mit ye antworteten. So engte sich der Gebrauch von thou immer mehr ein, bis es im 17. Jahrhundert nur noch als Beleidigung gesehen wurde und schließlich ausstarb. Umgekehrt übernimmt das Englische auch Begriffe aus mehr als 50 Sprachen, darunter aus anderen europäischen Sprachen wie Italienisch (volcano, violin), Spanisch (alligator, sombrero), Portugiesisch (fetish, tank), Deutsch (kindergarten, blitz(krieg), zeitgeist, uber, angst), Schweizerdeutsch (putsch, muesli), Russisch (samovar, troika), aber auch aus dem Arabischen (magazine, coffee), Persischen (naphtha, chess), Hindi (guru, chutney), dem Japanischen (sake, soy), Chinesischen (sampan, ginseng), aus Indianersprachen (coyote, wigwam) und australischen Sprachen (kangaroo, boomerang).

    Das damalige englische Alphabet weist einige besondere Buchstaben auf, die im Neuenglischen nicht mehr verwendet werden. Dazu zählen Þ (thorn), ð (eth), Ƿ (wynn) und die Ligatur æ (ash). Die Kombination sc [ʃ] wird wie das moderne sh ausgesprochen (z. B. alten. scip en. ship). Außerdem gibt es Unterschiede bei den Vokalen (alten. stān en. stone).

    Im Gegensatz zu späteren Perioden werden neue Wörter vielfach aus eigenem Material gebildet. Neue Verwendungen alter Wörter sind ebenso üblich wie die Derivation mit Affixen (z. B. mōd, mōdig, mōdcræftig). Die gleiche Wurzel kann mit vielen verschiedenen Affixen kombiniert werden.

    Die mittelenglische Periode ist von einem enormen Einfluss der französischen Sprache geprägt. Die Geschichte des Mittelenglischen beginnt mit der normannischen Eroberung (Norman Conquest) unter der Führung von Wilhelm dem Eroberer. Nach dem Tod von König Eduard dem Bekenner wurde Harald II. zu dessen Nachfolger gewählt, obwohl Wilhelm der Thron angeblich versprochen worden war. Wilhelm fiel daraufhin in England ein und eroberte nach der erfolgreichen Schlacht bei Hastings im Jahre 1066 den englischen Thron. Da anschließend der englische Adel komplett durch Franzosen (romanisierte Normannen) ersetzt wurde, entstand eine bilinguale Situation. Die Angehörigen der Oberschicht sprachen Französisch, während das einfache Volk Englisch sprach. Das Englische besaß nur noch geringes Prestige und galt als unkultiviert. Die Kenntnis der englischen Sprache war nur für diejenigen aus den oberen Schichten nötig, die mit Angehörigen der unteren Schichten kommunizieren mussten, z. B. Kaufleute. Das Französische hatte außerdem zu jener Zeit nicht nur in England ein besonders hohes Ansehen: Frankreich galt in Europa als Vorbild der höfischen Gesellschaft.[5]

    Als Konsequenz dieser Entwicklungen löste die englische Sprache nach und nach die französische Sprache in Kirche, Verwaltung und Parlament ab. Außerdem wurde Englisch zur Sprache bei Gericht, Schulen und Universitäten. Immer mehr Autoren schrieben in englischer Sprache. Das 14. Jahrhundert wird als Blüte der mittelenglischen Literatur betrachtet, der Period of Great Individual Writers, zu denen auch Geoffrey Chaucer, William Langland und John Wyclif gehören.

    Wenn Wörter altenglischen Ursprungs und französische Wörter aufeinandertrafen, wurde entweder das altenglische Wort ersetzt, z. B. æþele durch noble oder ēam (ähnlich wie das deutsche Ohm, Oheim) durch uncle, oder es kam zu einer Bedeutungsdifferenzierung. Ein interessantes Beispiel bieten die Begriffspaare cow Rind beef Rindfleisch, sheep Schaf mutton Hammelfleisch, pig Schwein pork Schweinefleisch und calf Kalb veal Kalbfleisch. Das erste Wort der Begriffspaare ist angelsächsischen Ursprungs und bezeichnet das Tier, das zweite Wort ist aus dem Französischen entlehnt und bezeichnet das Fleisch.[8]

    Diese Zeit, die nicht in allen Darstellungen als eigene Periode aufgeführt wird, ist von veränderten äußeren Bedingungen geprägt. Der Buchdruck unterstützte die Entwicklung der Standardsprache. Die Alphabetisierung ermöglichte mehr Menschen den Zugang zum schriftlich fixierten Wissen, das durch die verbesserten Möglichkeiten der Kommunikation leichter vermittelt werden konnte. Außerdem beschäftigten die Menschen sich jetzt bewusst mit dem Phänomen Sprache.

    Da der Zugang zum Wissen während der Renaissance zu einem wichtigen Allgemeingut wurde, wurden zahlreiche Wörter entlehnt und neu geschaffen, um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Als wichtigste Quelle diente das Latein. Manche Wörter wurden unverändert übernommen (climax), bei anderen wurde die lateinische Endung entfernt (consult-are) oder verändert (-tas wird zu -ty). In vielen Fällen wurde der lateinische Begriff indirekt über das Französische in die englische Sprache übernommen. Oft kann man den Weg der Entlehnung nicht nachvollziehen. Während fact vom lateinischen factum und nicht vom französischen fait abstammt, können consist und explore aus beiden Sprachen kommen.

    Der im 18. Jahrhundert entstehende wissenschaftliche Rationalismus verlangte eine geregelte Sprache. Vermeintliche Fehler sollten verbessert werden. Die bereinigte Sprache sollte in einer permanenten Form festgehalten werden, die immun gegen Veränderungen ist. Dass die menschliche Sprache ein lebendiges Phänomen ist, ignorierten die Menschen damals. Nach dem Vorbild der Académie française und der italienischen Accademia della Crusca sollte auch in England eine Institution für die Pflege der Sprache geschaffen werden. Die Pläne scheiterten jedoch. Dennoch betrachten sich die Grammatiker des 18. Jahrhunderts als entscheidende Instanzen, die Urteile über den korrekten Gebrauch der Sprache fällen konnten. Samuel Johnson veröffentlichte 1755 ein Wörterbuch, das jedoch aus heutiger Sicht mangelhaft ist.

    Die wichtigste Entwicklung vollzog sich in der Phonetik. Mit der sogenannten frühneuenglischen Vokalverschiebung veränderte sich die Aussprache der Vokale. Die langen Vokale wurden angehoben und die höchsten zu Diphthongen. Außerdem wurden unbetonte Vokale zu einem Schwa ([ə]) abgeschwächt. In der Neuzeit wurden die Möglichkeiten für die Reise und Kommunikation weiter verbessert. Die historische Entwicklung, v. a. die beiden Weltkriege und ihre Folgen, sorgte für viele neue Wörter. Durch den wissenschaftlichen Fortschritt besteht immer wieder Bedarf nach neuen Begriffen. Auch Laien kommen in Kontakt mit technischen Begriffen, z. B. in der Medizin oder bei der Computertechnik. In der Wissenschaft werden neue Begriffe häufig mit lateinischen oder griechischen Elementen gebildet, z. B. tele. Alte Ausdrücke erhalten eine neue Bedeutung (z. B. stand by). Durch intensive Benutzung verlieren Wörter ihre spezielle Bedeutung, z. B. drücken nice oder great nur noch allgemeine positive Einschätzungen aus. Es kommt auch zu Bedeutungsverengungen. So wurde doctor vom wissenschaftlichen Titel zur allgemeinen Bezeichnung für den Arzt nachdem es volkstümliches leech verdrängt hatte. Ein typisches Phänomen der Neuzeit ist die Ableitung neuer Wörter von Eigennamen, z. B. Sandwich, Colt, Boycott oder Lynch.

    Durch die Kolonisation und Ausdehnung des Empires verbreitete sich die englische Sprache weltweit, u. a. nach Indien, Ozeanien, Afrika und Südostasien. Nach der Besiedlung Amerikas entstand in den USA eine eigene Varietät der englischen Sprache, die sich zum Teil bewusst vom britischen Englisch absetzte. Auch in den anderen Regionen entwickelten sich eigene Varietäten. 28 Prozent der 125 Pidgin- und Kreolsprachen basieren auf der englischen Sprache. Andererseits ist Englisch spätestens seit Mitte des 20. Jahrhunderts zur wichtigsten Gebersprache der europäischen und vieler außereuropäischer Sprachen geworden.[10]

  5. German language - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Sprache

    Verein Deutsche Sprache. The Dortmund-based Verein Deutsche Sprache (VDS), founded in 1997, supports the German language and is the largest language association of citizens in the world. The VDS has more than thirty-five thousand members in over seventy countries.

  6. People also ask

    Welche Bedeutung hat die englische Sprache?

    Wie entwickelte sich die englische Sprache?

    Wie wurde die englische Sprache geschrieben?

    Welche Unterschiede gibt es zwischen deutschen und englischen Sprachen?

  7. German orthography reform of 1996 - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/German_orthography_reform...

    The German orthography reform of 1996 (Reform der deutschen Rechtschreibung von 1996) was a change to German spelling and punctuation that was intended to simplify German orthography and thus to make it easier to learn, without substantially changing the rules familiar to users of the language.

  8. Anführungszeichen – Wikipedia

    de.wikipedia.org/wiki/Anführungszeichen
    • Verwendung
    • Etymologie
    • Anwendung
    • Biologie
    • Typen
    • Herkunft
    • Nachteile
    • Definition
    • Übersicht
    • Sprache
    • Zusammenfassung
    • Probleme
    • Überblick
    • Kritik
    • Funktion
    • Arten
    • Funktionsweise
    • Namensgebung
    • Überlieferung

    Anführungszeichen können außerdem verwendet werden, um Wörter, Wortgruppen und Teile eines Textes oder Wortes hervorzuheben, zu denen man Stellung nehmen möchte, über die man eine Aussage machen will oder von deren Verwendung man sich  etwa ironisch oder durch die Unterlegung eines anderen Sinns  distanzieren möchte. Diese Verwendungsarten werden unter dem Sammelbegriff modalisierende Funktion zusammengefasst (von modal die Art und Weise bezeichnend).

    Im Deutschen werden sie auch Anführungsstriche sowie umgangssprachlich auch Gänsefüßchen genannt, wobei dann die öffnenden Gänsefüßchen unten, die schließenden Gänsefüßchen oben heißen. In Norddeutschland ist umgangssprachlich Tüddel oder Tüddelchen (wohl zu mittelniederdeutsch tud(d)er: Seil zum Anbinden eines weidenden Tiers,[3] hier: tüdern bzw. anbinden eines zugehörigen Zeichens) gebräuchlich.[4] Die ähnliche standarddeutsch-umgangssprachliche Bezeichnung Tüttelchen ist unspezifischer und kann  je nach Kontext  auch Pünktchen, unwesentliche Kleinigkeit oder Serife bedeuten.[5]

    Mit Anführungszeichen kann man Wörter oder Teile innerhalb eines Textes hervorheben und in bestimmten Fällen deutlich machen, dass man zu ihrer Verwendung Stellung nimmt oder sich auf sie bezieht (§ 94). Dies betrifft Zur Verwendung des Anführungszeichens zur Vermeidung sich wiederholender Wörter siehe Unterführungszeichen. In den Philologien deren Texte sich wissenschaftlich mit einer Sprache befassen, also sowohl Zitate wiedergeben als auch das zu besprechende objektsprachliche Material enthalten und gegebenenfalls die diesem Material zukommenden Bedeutungen anführen würde die Verwendung ein und derselben Anführungszeichen in allen Fällen, also sowohl für Zitate als auch für einzelne Wörter und darüber hinaus für deren Bedeutungen, zu Verwirrung führen. Daher wird unterschieden: In dem Fall, dass ein Zitat in einem Zitat in einem Zitat vorkommt, benutzt man entweder die Anführungszeichen erster Ebene (so traditionell auf der Schreibmaschine: \\"'\\"\\"'\\") oder man greift zu einer dritten Sorte von Anführungszeichen wie im folgenden Beispiel:

    In der Biologie verwendet man die englischen Anführungszeichen, wenn Zuchtformen und Sorten von Pflanzen angegeben werden. Zum Beispiel bei einer Zuchtform der Sawara-Scheinzypresse: Chamaecyparis pisifera Squarrosa (Schema: Gattung Art Zuchtform/Sorte).[12]

    Werden innerhalb von Anführungszeichen weitere Anführungszeichen gebraucht, so verwendet man meist sogenannte halbe oder einfache Anführungszeichen ('). Bei Schreibmaschinen dient dieses Zeichen ebenfalls als Ersatzzeichen, in diesem Fall für Apostroph und als Fuß-, Minuten- und Bogenminuten-Ersatzzeichen. Es werden jedoch typografische Anführungszeichen bevorzugt, die sich von Sprache zu Sprache und teilweise von Land zu Land unterscheiden. Nur in Bereichen, wo dies nicht möglich ist, beispielsweise an der Schreibmaschine, ist auch dann das Zeichen \\" erlaubt.

    Im deutschen Schriftsatz werden in allen Ländern (außer der Schweiz und Liechtenstein) als Anführungszeichen entweder die deutschen Anführungszeichen (; Merkhilfe: 9966) oder die französischen Anführungszeichen mit den Spitzen nach innen verwendet (»«, Chevrons, auch Gänsefüßchen genannt[13]). Die Anführungszeichen verdankten in der Druckersprache den Namen Gänsefüßchen dem Umstand, dass die (ältere) französische Form an den Abdruck eines Gänsefußes erinnert;[14] mittlerweile ist dieser ornithologische Hintergrund untergegangen, so dass inzwischen alle Arten von Anführungszeichen damit bezeichnet werden. Die französischen Anführungszeichen mit den Spitzen nach außen  wie in den romanischen Sprachen üblich  sind im deutschen Satz nur in der Schweiz und in Liechtenstein gebräuchlich.

    Gleichermaßen nachteilig für beide Arten typographisch zulässiger Anführungszeichen sind die fehlenden Tasten auf deutschen Standardtastaturen. Unter Umständen können diese dennoch mittels Tastatur eingegeben werden, siehe dazu den Abschnitt #Direkte Eingabe per Tastatur.

    Die halben Anführungszeichen sind einfache Versionen der doppelten deutschen und französischen: bzw. . Es gibt unterschiedliche Auffassungen dazu, ob Anführungszeichen mit einem anderen Typ von halben Anführungszeichen kombiniert werden können (» «,   ). Dafür spricht der klarere Kontrast vor allem dort, wo Anführungszeichen und halbe Anführungszeichen aufeinander treffen (»«, gegenüber »«, ), dagegen spricht das weniger einheitliche Schriftbild. Der Duden empfiehlt, einzelne aus fremden Sprachen angeführte Wörter oder Wendungen in deutsche Anführungszeichen zu setzen, ganze Sätze oder Abschnitte dagegen in die Anführungszeichen der Herkunftssprache.[15]

    Die oben angesprochenen Anführungszeichen für Bedeutungsangaben in sprachwissenschaftlichen Texten sind stets die typographischen halben Anführungszeichen, nach deutscher Typografie unten und oben, nach englischer oben, unabhängig von den ansonsten im Text verwendeten Anführungszeichen für Zitate.

    Anders als in Deutschland und Österreich werden im schweizerischen Schriftsatz häufiger die französischen doppelten und einfachen Anführungszeichen (Guillemets) im Stil der französischen Schriftsprache angewendet, also mit den Spitzen nach außen («»), allerdings mit deutlich geringerem Weißraum zwischen den Zeichen und dem von ihnen eingeschlossenen Text. In amtlichen Texten des Bundes sind Guillemets vorgeschrieben, deutsche Anführungszeichen sind nicht zulässig.[18] Im universitärem Bereich ist die Handhabung unterschiedlich, die Kultur- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Luzern beispielsweise erlaubt sowohl deutsche als auch Schweizer Anführungszeichen,[19] die ETH Zürich wiederum verweist auf die amtlichen Schreibweisungen des Bundes (Guillements).[20]

    Der Schweizer Schriftsatz gilt für alle in der Schweiz verwendeten Sprachen. In der Schweizer Schulschrift werden normalerweise die deutschen () Anführungszeichen verwendet.

    Heutzutage enthalten praktisch alle für lateinische Schriften entworfenen Computerschriftarten die typographischen Anführungszeichen. Nur bei sehr alten Schriftarten kann es noch zu Problemen kommen.

    Die korrekte Darstellung in Browsern ist neben Browsertyp und -version von der verwendeten Schrift, anderen auf dem Computer verfügbaren Schriften und der Dokumentenkodierung abhängig. Da sie in der am weitesten verbreiteten Kodierung ISO 8859-1 enthalten sind, werden von den typografisch korrekten die (doppelten) französischen Anführungszeichen am besten unterstützt. Inzwischen sind allerdings auch die deutschen Anführungszeichen unproblematisch, sofern die in Webtypographie genannten Hinweise befolgt werden.

    Mit veralteten Browsern gibt es teilweise Probleme: Netscape 4 stellt beispielsweise weder die doppelten noch die halben abschließenden deutschen Anführungszeichen richtig dar und ersetzt die französischen halben Anführungszeichen durch das Größer- und Kleinerzeichen.

    Textverarbeitungen wie Microsoft Word, LibreOffice/OpenOffice.org u.v.m. haben eine Funktion, die Schreibmaschinenzeichen bei der Eingabe automatisch durch typografische ersetzen. Sie richten sich dabei nach der eingestellten Sprache des Dokuments, wobei der Wechsel zu französischen beziehungsweise schweizerischen Zeichen nicht immer einfach zu erkennen ist. In Microsoft Word wurden bis zur Version 2013 im Gegensatz zu anderen Programmen bei eingestellter Sprache Deutsch (Schweiz) trotzdem die deutschen Anführungszeichen verwendet, seit Word 2016 werden die Schweizer Anführungszeichen verwendet. Der Automatismus ist auf korrekte Zeichensetzung angewiesen, es kann zu Problemen bei der Unterscheidung zwischen schließendem halben Anführungszeichen und Apostroph kommen.

    Textverarbeitungsprogramme lassen das Setzen aller Arten von Anführungszeichen zu. In LaTeX werden einfache und doppelte englische Anführungszeichen im Quelltext durch einfache beziehungsweise doppelte Gravis-Akzente (öffnend) und gerade Apostroph-Zeichen (siehe unten, schließend) gesetzt (`' bzw. ``''); gerade Anführungszeichen (siehe unten) sollten im Quelltext nicht verwendet werden, da sie im fertigen Dokument immer nur schließende Anführungszeichen liefern. Für die deutsche Form der öffnenden Anführungszeichen verwendet man das Zusatzpaket babel mit der Option german (oder ngerman) und schreibt \\"` für und \\"' für . Alternativ können diese dann auch direkt über die Tastatur eingegeben werden, falls Unicode als Kodierung verwendet wird.

    GNOME erlaubt die Auswahl von Zeichen durch Eingabe ihres hexadezimalen Unicodes (siehe nächste Tabelle) bei gleichzeitigem Halten von Strg + Shift, gefolgt von u und dem hexadezimalen Code.

    2 Die ursprünglichen Unicode-Namen wurden anhand der englischen Verwendung vergeben. Dies kann zusätzlich zur Verwirrung bei der Verwendung in anderen Sprachen beitragen.

    Einige weit verbreitete Schriften, etwa Courier New, Verdana oder Tahoma, stellen die schließenden Anführungszeichen falsch dar; diese Schriften eignen sich demnach nicht für die korrekte Darstellung deutscher Texte (siehe oben).

  9. Germany gained importance as the Holy Roman Empire of the German Nation, which was the first Reich (this word means empire).It was started by Charlemagne who became the first Holy Roman Emperor in 800 AD, and it lasted until 1806, the time of the Napoleonic Wars.

  10. Das Lied der Deutschen - Simple English Wikipedia, the free ...

    simple.wikipedia.org/wiki/Das_Lied_der_Deutschen

    Das Lied der Deutschen ("The Song of the German people"), also known as Deutschlandlied, ("The Song of Germany"), is a song written by Joseph Haydn and Hoffmann von Fallersleben. Part of this song is the national anthem of Germany (German National Anthem).

  11. People also search for