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  1. Delmenhorst – Wikipedia

    www.wikipedia.org › wiki › de:Delmenhorst

    Graf Otto IV. von Delmenhorst verpfändete 1414 seine Grafschaft an das Erzstift Bremen. 1421 wurde Graf Nikolaus von Delmenhorst Erzbischof von Bremen. 1436 fiel die Grafschaft Delmenhorst an Oldenburg zurück. Von 1440 bis 1482 beherrschte Graf Gerd der Mutige Delmenhorst. 1448 wurde Graf Christian von Oldenburg und Delmenhorst König von ...

  2. Hollerland – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Hollerland
    • Namensgebung
    • Etymologie
    • Verwaltung
    • Geschichte
    • Hintergrund
    • Lage und Beschreibung
    • Flora und Fauna
    • Fauna
    • Vorgeschichte
    • Umwelt
    • Infrastruktur
    • Naturschutz

    Hollerland bezeichnete ursprünglich eine Kulturlandschaft im Norden und Osten Bremens, die von holländischen Siedlern im 12. Jahrhundert urbar gemacht wurde (der sogenannten Hollerkolonisation). Zum historischen Goh Hollerland gehörten auch die heutigen Bremer Stadtteile Horn-Lehe und Oberneuland sowie Teile vom Ortsteil Borgfeld und vom Stadtteil Osterholz. Durch die Anlage ausgedehnter Vorstadtsiedlungen vor allem seit den 1960er Jahren sind von der ursprünglichen von den Holländern urbar gemachten Kulturlandschaft nur noch Reste erhalten geblieben. Heute bezeichnet man nur noch den im Stadtteil Horn-Lehe gelegenen und als Naturschutzgebiet ausgewiesenen Teil als Hollerland.

    Der Name Hollerland leitete sich von der Kolonisation des Gebietes durch holländische Siedler ab. 1188 wurde es Hollandria oder auch Nova terra genannt.

    Die Vogtei des Gebietes gehört zunächst zu den im Umland regierenden Welfen. Sie war seit 1219 beim Erzbischof von Bremen. Um 1212 bis 1220 wurde das Hollerland eine Landgemeinde von Bremen. An die Stelle mehrerer Vögte war seit Anfang des 14. Jahrhunderts das Goh Hollerland zuständig. Zum Goh gehörten auch die Dörfer Horn, Osterholz (1426), Oberneuland und Rockwinkel. Der Gohgräfe war der Richter des Gohs und Vorsitzender des Gohgerichts. Das Gericht tagte bei der Uppe Angst genannten Gerichtsstätte Auf dem Rüten in Rockwinkel. Die alten Geschworenengerichte blieben bestehen. Gohgräfe waren zunächst Bremer Ministerialen (Beamte) aus der Familie Monik bzw. von der Helle, die als Anhänger des Erzbischofs auf Gut Hodenberg residierten. Seit 1500 wurden die Gohgräfe aus dem Bremer Rat gewählt.

    1598 wurden Hollerland und Blockland zusammengefasst. Mit dem Zweiten Stader Vergleich 1741 kam aber das Gebiet des Gohgerichtes Blockland mit Ausnahme des Oberblocklandes unter die Hoheit des Kurfürstentums Hannover, wobei Bremen allerdings die Gerichtsbarkeit behielt. Auf dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 erhielt Bremen die Landeshoheit zurück. Als Kirchspiel war anfänglich für das Hollerland nur das Kirchspiel Horn zuständig und später für den östlichen Teil des Hollerlandes das Kirchspiel Oberneuland sowie für den nördlichen Teil das Kirchspiel Borgfeld.

    Nach der Bremer Franzosenzeit mit seinen Kantonen im Departement der Wesermündungen von 1811 bis 1814 wurde seit 1815 das Hollerland durch den Landherren auf dem rechten Weserufer im Landherrnamt regiert. Seit 1946 sind für das Hollerland die Ortsämter von Horn-Lehe, Oberneuland und Osterholz zuständig.

    Das Naturschutzgebiet westliches Hollerland umfasst einen 293 ha großen Restteil der von Holländern urbar gemachten Kulturlandschaft im Stadtteil Horn-Lehe zwischen Kuhgrabenweg, Lehesterdeich, Hollergrund und Autobahn A 27. Mit Wirkung vom 3. April 1985 wurden Dreiviertel des westlichen Gebietes unter Schutz gestellt, eine Erweiterung erfolgte im Jahre 1991. Das zur Entwässerung angelegte, etwa 90 km lange Grabennetz, ist zusammen mit dem großräumig naturverträglich genutzten Feuchtgrünland ein überregional bedeutender Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen, wie zum Beispiel für mehrere hunderttausend Krebsscheren. Im Norden grenzt es an das Naturschutzgebiet Untere Wümme.

    Im Gebiet wachsen mehr als 40 gefährdete Pflanzen der Roten Liste. Besondere Bedeutung kommt der Pannlake zu, einer Binnensalzstelle, deren Quelle aus dem Salzstock Lilienthal entstammt. Hier wachsen Erdbeerklee, Salz-Binse, Brackwasserröhrichte und größere Bestände von Salzteich- und Strandsimse, die sonst nur im Küstenbereich anzutreffen sind.

    Das Hollerland zählt zu den wertvollsten Brutgebieten für Wiesenvögel wie Uferschnepfe, Bekassine, Kiebitz und Rotschenkel; für die Zugvögel ist es wichtiges Vogel-Rastgebiet.

    In den 1960er Jahren wurden von der Neuen Heimat weite Flächen des Hollerlandes aufgekauft, um sie einer Bebauung zuzuführen. Ähnlich wie die Neue Vahr sollte hier ein riesiges Wohngebiet  die Hollerstadt  mit 15.000 Wohneinheiten für annähernd 50.000 Einwohner entstehen. Geplant waren auch Arbeits-, Einkaufs- und Sportstätten, einschließlich einer Regattastrecke. Angesichts nachlassender Nachfrage, der wachsenden Kritik an Großvorhaben und des Baulandskandals wurde die Planung zunächst eingestellt. 1977 wurden die Planungen durch den Bausenator Stefan Seifriz mit der Vorlage einer Pilotstudie, der sogenannten Osthaus-Studie, wieder aufgenommen. Die daraufhin von Gerold Janssen, dem Horner Pastor Friedrich Bode und Dieter Stratmann gegründete Bürgerinitiative zur Abwehr der Hollerstadt begann mit der Mobilisierung der Bürger gegen die neuerlichen Pläne. Auf Drängen der Bürger und Naturschützer schaltete der Bausenator den Wissenschaftler Professor Pflug aus Aachen zur Erstellung eines landschaftsökologischen Gutachtens ein. Die erste Skizze Pflugs, in der er das Hollerland aufteilt in Naturschutzgebiet und vorgeschlagene Bauflächen, wurde den Politikern als Endgutachten vorgelegt. Die Baudeputation beschloss eine Teilbebauung des Hollerlandes; 270 ha sollten als Naturschutzgebiet ausgewiesen werden. Damit war die Hollerstadt gestorben.

    1986 erhielt die Bürgerinitiative von der Umweltsenatorin Evi Lemke den Umweltschutzpreis und übergab zahlreiche Proteste von Libellenspezialisten aus der ganzen Welt gegen die Zerstörung der Libellenbiotope. Im gleichen Jahr errang die erstmals zur Deichverbandswahl auftretende, von der BI und dem BUND ins Leben gerufene Naturschutzliste unter dem Motto Deichschutz ja  Naturzerstörung nein! auf Anhieb die Mehrheit der Sitze. Der Vorstand setzt sich aus vier Umweltschützern und einem Landwirt zusammen. Gerold Janssen wurde zum Deichhauptmann gewählt. Im Oktober 1989 kam es zum Hollerland-Kompromiss. Bausenator Konrad Kunick, der Sprecher der Baudeputation Schreiber und der Umweltschützer Janssen legten die Baugrenze zwischen dem zu bebauenden Hollergrund und den in das Naturschutzgebiet einzubeziehenden Flächen des Hollerwaldes und der westlichen Wiesenflächen fest.

    Auch nach Ausweisung als NSG gab es immer wieder Pläne, das Hollerland zu bebauen, im Gespräch waren z. B.: der Bau einer Technologiestadt (2003), eine Nutzung als Gewerbegebiet und immer wieder der Bau einer Schnellstraße durch das Gebiet (Hollerlandtrasse).

    2004 ist das Naturschutzgebiet Westliches Hollerland  mit 293 ha das drittgrößte in Bremen  nach über 25-jähriger Auseinandersetzung endgültig unter den Schutz der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie gestellt worden.

  3. Northern Crusades - Unionpedia, the concept map

    en.unionpedia.org › Northern_Crusades

    The Archdiocese of Bremen (also Archdiocese of Hamburg-Bremen, Erzbistum Bremen, not to be confused with the modern Archdiocese of Hamburg, founded in 1994) is a historical Roman Catholic diocese (787–1566/1648) and formed from 1180 to 1648 an ecclesiastical state (continued under other names until 1823), named Prince-Archbishopric of Bremen ...

  4. Lübeck – Wikipedia

    www.wikipedia.org › wiki › de:Lübeck

    Der letzte Hansetag fand 1669 in Lübeck statt. Die drei Städte Lübeck, Hamburg und Bremen wurden zu Sachwaltern der Hanse und ihres Restvermögens eingesetzt. Der Siebenjährige Krieg verlief dank der diplomatischen Beziehungen des Lübecker Stadtkommandanten Graf Chasot ohne größeren Schaden für die Stadt.

  5. Köln – Wikipedia

    www.wikipedia.org › wiki › de:Köln

    Fortan gehörte die Stadt nicht mehr zum Erzstift, und der Erzbischof durfte sie nur noch zu religiösen Handlungen betreten. Die offizielle Erhebung zur Freien Reichsstadt dauerte allerdings noch bis 1475. Die Auseinandersetzungen zwischen dem patrizischen Rat und den nicht im Rat vertretenen Zünften führte am 20.

  6. Bayern – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Tourismus_in_Bayern

    Bayern konnte auf dem Wiener Kongress 1814 als eine der Siegermächte einen großen Teil der Gebietsgewinne behalten; unter anderem kamen Ober-, Mittel-und Unterfranken, Teile Schwabens und die neugeschaffene linksrheinische Pfalz zu Bayern. 1918 brach die Wittelsbachermonarchie in der Novemberrevolution zusammen.

  7. Bremerhaven - Unionpedia, the concept map

    en.unionpedia.org › i › Bremerhaven

    The Bremen state election, 1999, was conducted on 6 June 1999 to elect members to the Bürgerschaft of Bremen. New!!: Bremerhaven and Bremen state election, 1999 · See more » Bremen state election, 2003. The Bremen state election, 2003, was conducted on 25 May 2003 to elect members to the Bürgerschaft of Bremen. New!!:

  8. Durch den 1311 erfolgten Bau des Straßendammes Bremen-Delmenhorst wurde der flämische Handelsweg über Delmenhorst geführt. 1371 erhielt Delmenhorst die Stadtrechte nach Bremer Recht. Graf Otto IV. von Delmenhorst verpfändete 1414 seine Grafschaft an das Erzstift Bremen. 1421 wurde Graf Nikolaus von Delmenhorst Erzbischof von Bremen . 1436 ...

  9. Bahnhof Delmenhorst

    deacademic.com › dic › dewiki

    Durch den 1311 erfolgten Bau des Straßendammes Bremen-Delmenhorst wurde der flämische Handelsweg über Delmenhorst geführt. 1371 erhielt Delmenhorst die Stadtrechte nach Bremer Recht. Graf Otto IV. von Delmenhorst verpfändete 1414 seine Grafschaft an das Erzstift Bremen. 1421 wurde Graf Nikolaus von Delmenhorst Erzbischof von Bremen . 1436 ...

  10. Vikings - Unionpedia, the concept map

    en.unionpedia.org › Vikings

    Vikings (Old English: wicing—"pirate", Danish and vikinger; Swedish and vikingar; víkingar, from Old Norse) were Norse seafarers, mainly speaking the Old Norse language, who raided and traded from their Northern European homelands across wide areas of northern, central, eastern and western Europe, during the late 8th to late 11th centuries. 497 relations.

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