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    18 hours ago · The band were nominated for four Brit Awards, including Best British Group, Best British Album and British Breakthrough Act, but did not win any awards. On 1 July 2002, a remix album titled Laika Come Home was released, containing most of the tracks from Gorillaz remixed in dub and reggae style by the DJ group Spacemonkeyz.

    • 1998–present
    • London, England
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    Neil Percival Young,[1] OC, OM (* 12. November 1945 in Toronto, Ontario) ist ein kanadischer Musiker und Singer-Songwriter. Seine Karriere begann 1966 mit der Band Buffalo Springfield, und seine Musik umfasst zahlreiche Genres wie beispielsweise Rock-, Country- und Folkmusik.

    Neil Young wurde 1945 als Sohn von Scott Young (19182005)[2] und dessen Frau Rassy Ragland Young in Toronto geboren. Sein Vater war ein angesehener Sportjournalist und Autor zahlreicher Bücher, unter anderem von Neil & Me (1984) über die Beziehung zu seinem Sohn. Neil verbrachte seine ersten Jahre in Omemee, einer ländlichen Gemeinde in Kawartha Lakes in der Provinz Ontario. 1951 gab es eine Polioepidemie, und Neil Young erkrankte als Fünfjähriger an Kinderlähmung. Seine linke Körperhälfte wurde bleibend geschädigt, was ihm bis heute einen leicht hinkenden Gang beschert. Die Erinnerungen an diese Zeit verarbeitete er später in dem Song Helpless. Ab Mitte der 1960er Jahre kamen die Erkrankungen Epilepsie und Diabetes hinzu.

    Er verbrachte ein Jahr in New Smyrna Beach in Florida, um sich zu erholen. Als er zwölf Jahre alt war, ließen sich seine Eltern scheiden. Daraufhin zog er mit seiner Mutter nach Winnipeg, Manitoba, der ursprünglichen Heimat ihrer Familie. Scott Young hatte aus zwei weiteren Ehen noch fünf Töchter, darunter die Singer-Songwriterin Astrid Young (* 1962), die 1992 auf Harvest Moon gesungen hat. Neil Young hat einige Projekte zur Verbesserung der Lage der Ureinwohner in Nordamerika unterstützt. Youngs Tochter Amber Jean Young arbeitet als bildende Künstlerin.[51][52] Im Juli 2014 reichte Young nach 36 Ehejahren die Scheidung von Pegi ein.[53] Seit 2014 ist er mit Daryl Hannah liiert.[54] Am 25. August 2018 heirateten sie, wie im November 2018 bestätigt wurde.[55][56] Im November 2018 brannte sein Haus in Malibu durch die Waldbrände in Kalifornien ab.[57] Am 28. Februar 2010 spielte Young bei der Abschlussfeier der XXI. Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver während des Erlöschens des olympischen Feuers das Lied Long May You Run.

    Ende 1968 nahm er sein erstes Soloalbum Neil Young auf und tourte mit seinen Songs 1969 durch Nordamerika. Kurz darauf erschien Everybody Knows This Is Nowhere, das erste Album mit seiner Band Crazy Horse. Außerdem spielte er mit Crosby, Stills and Nash, so auch bei deren zweitem gemeinsamen Auftritt vor 250.000 Menschen auf dem Woodstock-Festival. Er schloss sich dem Trio erstmals für kurze Zeit an und veröffentlichte mit ihnen 1970 das erfolgreiche Album Déjà Vu sowie ein Jahr darauf das Livealbum 4 Way Street. Für CSNY schrieb er in dieser Zeit u. a. den Klassiker Helpless sowie Country Girl und den Protestsong Ohio.

    Danach begann für ihn eine Phase des Experimentierens, eingeläutet mit dem von vielen Fans als patriotisch beargwöhnten Hawks and Doves, bei dem er in Anlehnung an Bob Dylans Bringing it all back home eine Seite akustisch, die andere im Countryrock-Stil einspielte. 1981 folgte ein weiteres Crazy-Horse-Album, Re*ac*tor, das mit futuristischem Design und zum Teil kruden Liedtexten (Got mashed potatoes/aint got no T-Bone) weniger erfolgreich war. 1982 wechselte Neil Young zu Geffen Records, für die er bis 1987 fünf Alben aufnahm, die unter Kritikern und Fans viel Missfallen erregten. Zunächst erschien 1982 das Album Trans, das eines seiner Lieblingswerke sein soll, jedoch viele seiner Anhänger irritierte. Er kreierte einen Synthesizer-Sound, der an Devo oder Kraftwerk erinnert. Seine Stimme ließ er durch einen Vocoder verzerren. Young erklärt in seiner Autobiografie, er habe das Album ohne kommerzielle Interessen für seinen Sohn produziert, der an Infantiler Zerebralparese mit Kommunikationsstörungen leidet. Im selben Jahr wurde er in die Canadian Music Hall of Fame aufgenommen.[7]

    Das erste Album auf dem neuen alten Label (Reprise), das Rhythm-and-Blues-Album This Notes for You (1988), führte Neil Young wieder auf den erfolgreichen Weg zurück, trotz abermaliger Erweiterung seines Stil-Repertoires. Mit dem Erfolgsalbum Freedom (1989) knüpfte er an die Zeiten von Rust Never Sleeps an. Aus dem Album wurde This Notes for You ausgekoppelt. Das dazu gedrehte Video wurde vom MTV Network verbannt, weil es Parodien auf Werbung mit Michael Jackson, Whitney Houston und anderen enthielt. Später wurde die Entscheidung revidiert. Dennoch war es eine Überraschung, als das Video bei den MTV Video Music Awards 1989 den Hauptpreis der Veranstaltung gewann.[8] Im Oktober 1992 folgte die Veröffentlichung von Harvest Moon, bei dem sich Neil Young wieder ruhigerer Musik zuwandte. Das Album wurde zu Teil 2 der so genannten Harvest-Trilogie erklärt, die 1972 mit Harvest begann. Auf diesem Album sang auch seine Halbschwester Astrid Young. Musikalisch in eine ähnliche Richtung geht Unplugged (1993), mit dem er einem Trend folgte und wie Eric Clapton, Bob Dylan und Nirvana Unplugged at MTV auftrat. Kurt Cobain war ein großer Verehrer von Neil Young und hatte ihn vor seinem Suizid mit der Textzeile aus dessen Hey Hey, My My (Into the black) Its better to burn out than to fade away zitiert. Young verarbeitete Cobains Tod dann in dem Album Sleeps with angels (1994) und widmete ihm den Titeltrack. Für das nächste Album Mirror Ball tat er sich mit der Band Pearl Jam zusammen das Ergebnis war ein wuchtiges Rock-Epos mit einem frischen Sound, das ihn für eine jüngere Generation interessant machte (der Bandname Pearl Jam durfte aus rechtlichen Gründen nicht auf der CD genannt werden). Im Gegenzug war Neil Young dann auf der Pearl-Jam-Single Merkinball an der Gitarre und der Orgel zu hören. Die Songs I Got ID und Long Road entstanden in der gleichen Aufnahmesession wie Mirrorball. 2003 wurde das Album Greendale veröffentlicht, ein Konzeptalbum, das zuvor auf einer Solo-Tour in Europa und einer Crazy-Horse-Tour in Nordamerika komplett live gespielt wurde. Das 2004 erschienene Greatest-Hits-Album kam auf Wunsch des Vinyl-Fans Neil Young auch noch in dieser wieder zunehmend populären Form auf den Markt. Im April 2005 wurde Neil Young wegen eines Hirnaneurysmas behandelt. Das noch kurz vor seiner Operation in Nashville aufgenommene Album Prairie Wind kam Ende September 2005 heraus, zusammen mit einer DVD über die Produktion des Albums. Prairie Wind schließt stilistisch und thematisch an Harvest und Harvest Moon an und bildet somit den Abschluss der Harvest-Trilogie. Im folgenden August wurden Lieder des Albums zusammen mit älteren Songs im Ryman Auditorium in Nashville live aufgeführt, aus den Aufnahmen entstand der Film Neil Young: Heart of Gold von Jonathan Demme. Mit Prairie Wind begann die erneute Zusammenarbeit mit den Musikern Chad Cromwell und Rick Rosas (wie schon 1988 bei This Notes For You und 1989 bei El Dorado und Freedom), die dann zusammen mit Anthony Crawford, Larry Cragg, Pegi Young und Ben Keith seine Chrome Dreams bzw. die Electric Band bildeten, die ihn für die nächsten Tourneen und Alben, d. h. zwischen 2005 und 2009 begleiteten. Im Mai 2006 veröffentlichte Neil Young das Album Living With War, das sich im Folkrock-Stil kritisch mit der Irak-Politik der US-Regierung auseinandersetzt. Dieses Album war vorab kostenlos im Internet verfügbar.[10] Mit seiner Teilnahme am Konzert America: A Tribute To Heroes hatte er sich zuvor schon mit der Thematik befasst. Auf dem Album Living With War distanzierte er sich endgültig von seinem Engagement nach dem 11. September 2001. Es bildete auch den Kern der Tournee Freedom of Speech, die Young zusammen mit seinen alten Weggefährten Crosby, Stills & Nash absolvierte. Die kontroversen Reaktionen auf das Album und die Tournee verarbeitete Young 2008 in seinem Film CSNY/Déjà Vu, zu dem auch ein Livealbum erschien. Dabei zeigte er sich auf der Bühne politisch wie selten zuvor. Das Projekt Living With War war einerseits eine patriotische Hommage an Angehörige der amerikanischen Gefallenen im Irakkrieg, andererseits eine offene Kriegserklärung an George W. Bush: Lets Impeach the President. 2007 veröffentlichte er das Album Chrome Dreams II[13] wieder mit seiner Electric Band, eine Reminiszenz an das nie erschienene Chrome Dreams, das Mitte der 1970er Jahre hätte veröffentlicht werden sollen und heute nur als Bootleg erhältlich ist. Chrome Dreams II besteht aus unveröffentlichten Klassikern wie dem 18-minütigen Ordinary People. Dieser Song wird als Neil Youngs Guernica[14] kategorisiert. Vom Narrativ her als Ode an die kleinen Leute und Allusion an die Reagonomics gedacht, wurde das Lied 20 Jahre später unter der Bush-Regierung (Bushonomics)[15] wieder aktuell und erinnert an Cortez oder Trasher.[16] Ebenfalls enthalten ist eine neuaufgenommene BoxcarVersion sowie weitere eingängige Songs wie No Hidden Path und Spirit Road.[17] 2009 veröffentlichte Neil Young Archives Volume I, eine Werkschau der Jahre 19631972, an der er rund zwanzig Jahre gearbeitet hat. Der bevorstehende zweite Teil soll sich mit Youngs Schaffen in den 1970er und 1980er Jahren befassen.[18] Gleichzeitig folgte eine Zusammenarbeit mit Booker T. Jones und den Drive-By Truckers für das Album Potato Hole.[19][20] 2009 folgte ein weiteres Album, Fork in the Road, wieder mit der Electric Band. Das Konzeptalbum handelt vom Um- und Ausbau seines Lincoln Continental zu einem Hybridelektrokraftfahrzeug, das sogenannte LincVolt-Projekt, das er selbst finanzierte und von dem er auch in seiner Autobiografie berichtet.[21] 2011 arbeitete Neil Young an seinen Memoiren Waging Heavy Peace, die 2012 auf Deutsch unter dem Titel Ein Hippie-Traum veröffentlicht wurden.[27][28] Hier berichtet er assoziativ zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechselnd über sein Leben und seine aktuellen Projekte. Breiten Raum nehmen sein LincVolt-Projekt und die Arbeit an dem neuartigen Soundformat PureTone bzw. Pono ein, das Studioqualität haben soll.[29] Er berichtet, dass er erstmals in seinem Leben aufgehört habe, Alkohol und Marihuana zu konsumieren: Mein Arzt glaubt nicht, dass das gut für mein Gehirn wäre.[30] Zugleich erzählt er, dass er zwar zur Zeit der Niederschrift des Buches keine neuen Songs habe schreiben können, sich aber dennoch auf neue Projekte freue. 2012 erschienen als Neil Young & Crazy Horse in ihrer alten Besetzung die Alben Americana und Psychedelic Pill. Americana enthält ausschließlich amerikanische Folkklassiker wie Oh! Susannah, Tom Dooley oder Woody Guthries This Land Is Your Land im typischen Crazy-Horse-Stil.[31][12][32] Das Doppelalbum Psychedelic Pill enthält acht Eigenkompositionen, darunter Stücke von mehr als 15 Minuten Dauer wie Walk like a Giant, Driftin Back und Ramada Inn.[33] Der Rolling Stone bewertete dabei das Album der ungehobelten, 43jährigen Garagenband und dem letzten Hippie mit vier von fünf Sternen.[34] Seine Europatournee im Juli 2014 mit Crazy Horse wurde von begeisterten Kritiken begleitet.[35][36][37] 2009 wurde Neil Young mehrmals im Song Canada vom belgischen Sänger Milow erwähnt. Milow erzählt in dem Lied von einem jungen Sänger, der nach Kanada auswandert und Young als besten Freund gewinnt.

    Im selben Jahr fand auch eine Kooperation mit dem Independent-Filmer Jim Jarmusch statt, für dessen Film Dead Man er den Soundtrack in Form von elektrischen Gitarrenimprovisationen beisteuerte. Das gleichnamige Album folgte Anfang 1996. In den folgenden Jahren erschien ein weiteres Crazy-Horse-Album (Broken Arrow, 1996) und 1997 die Live-Platte Year of the Horse, welche die Stücke der letzten Jahre abdeckte, aber auch Klassiker wie When You Dance und Danger Bird enthält. Der etwa zeitgleich entstandene Film Year of the Horse von Jim Jarmusch porträtiert Neil Young und Crazy Horse und zeigt diverse Konzertaufnahmen. 1994 wurde Young für seinen Beitrag zum Film Philadelphia für einen Oscar nominiert, den allerdings Bruce Springsteen für den Song Streets of Philadelphia aus dem gleichnamigen Film gewann. 1995 wurde Neil Young in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.[9] 1999 kam ein weiteres CSNY-Album, Looking Forward, heraus. Einige Stücke, die Neil Young dafür geschrieben hatte, waren ursprünglich für Silver & Gold (2000) gedacht. Ein weiteres Livealbum aus diesem Jahr (Road Rock V. I) enthält eine 18-Minuten-Version des Klassikers Cowgirl in the Sand und eine Adaption des Dylan-Klassikers All Along the Watchtower (mit Gastsängerin Chrissie Hynde). 1974 nahm die Band Lynyrd Skynyrd in ihrem Song Sweet Home Alabama deutlich Bezug auf Neil Young und dessen frühere Aussagen über die amerikanischen Südstaaten. Im 2002 erschienenen Roman Das Buch der von Neil Young Getöteten beschreibt Navid Kermani detailliert die Wirkung, die die Musik von Young auf ihn und seine Tochter ausübt.[66]

    Mit Live at the Fillmore East, einer im März 1970 in New York City entstandenen Aufnahme mit Crazy Horse (in Originalbesetzung) als Begleitband, startete im November 2006 die lang erwartete Neil Young Archives Performance Series. Das zweite neu veröffentlichte Livealbum derselben Serie heißt Live at Massey Hall 1971. Seit 2006 ist Neil Young Träger des Order of Manitoba, der höchsten Auszeichnung der kanadischen Provinz Manitoba.[11][12]

    Im März 2005 ließ sich Young wegen eines lebensgefährlichen Hirn-Aneurysmas operieren, nachdem er bei Aufnahmearbeiten Sehstörungen festgestellt hatte. Nach dem Eingriff musste er reanimiert werden, weil das operierte Blutgefäß wieder aufgeplatzt war und es wohl dadurch zu einem Herzstillstand kam.[4] Im folgenden April konnte er beim kanadischen Live-8-Konzert wieder auftreten.[50]

    Neil Young spielte im Laufe seiner Karriere unterschiedliche Musikrichtungen. Auf den Alben der 1970er Jahre sind sowohl Folk-Rock- und Rock-Songs als auch akustische Country-Stücke mit Geigen und Slidegitarren vertreten. In den 1980er Jahren fiel er durch besonders extreme Stilwechsel auf. Nach seinen erfolgreichen Alben Rust Never Sleeps und Live Rust von 1979 brachte er zwei Jahre später mit Re*ac*tor ein minimalistisches Album auf den Markt, das sowohl bei der Mehrzahl der Kritiker als auch bei vielen Fans durchfiel. Auf dem folgenden Album Trans brachte er verstärkt elektronische Elemente ein. Danach kam ein Rock-n-Roll-Album (Everybodys Rockin), dem wieder ein Country-Album (Old Ways) und ein Swing-Album (This Notes For You) folgten. Zu Beginn der 1990er Jahre avancierte Neil Young durch sein freundschaftliches Verhältnis zu Kurt Cobain und die Zusammenarbeit mit Pearl Jam auf seinem Album Mirror Ball zum Godfather of Grunge. In dieser Zeit legte er bei den Konzerten an Härte und Improvisationslust zu.

    Zu Zeiten von Buffalo Springfield spielte Young eine Gretsch 6120 (Chet Atkins), bei Crosby, Stills, Nash & Young kam hauptsächlich eine White Falcon derselben Firma zum Einsatz. Danach wechselte er zu einer Gibson Les Paul aus dem Jahr 1953. Dieses von ihm Old Black getaufte Instrument ist bis heute seine Haupt-­E-Gitarre. Es handelt sich um eine Goldtop, die von einem Vorbesitzer mit schwarzer Farbe besprüht und später von Young mit einem Bigsby Vibrato ausgerüstet wurde. Der Hals-­pickup von Old Black ist ein (wahrscheinlich originaler) P 90-Single Coil. Der Steg-pickup, auf dem Young meistens spielt, ist ein Mini-Humbucker aus einer Gibson Firebird und neigt zu extremer Mikrophonie. Young setzt ihn in der Regel ein, wenn aggressive Feedback-Sounds gefragt sind. Bemerkenswert ist zudem, dass die Bünde dieser Gitarre sehr flach sind: Nachdem Youngs Gitarrentechniker Larry Cragg ihm die stark abgespielten alten Bünde ausgetauscht hatte, musste er die neuen so weit wie möglich herunterfeilen, damit Young wieder zufrieden war.[60] Zusätzlich ist die Saitenlage sehr flach eingestellt, so dass die Saiten bei stärkerem Anschlag auf dem Griffbrett schnarren.[60] Der Verstärker wird ferngesteuert mithilfe eines von Young erdachten Gerätes namens Whizzer, das die Verstärker-Potentiometer mittels Elektromotoren bedient und so erlaubt, vorab festgelegte Einstellungen abzurufen.[62] An Effekten benutzt Young ein MXR Analog Delay, einen Mu-Tron Octave Divider, einen Boss BF-1 Flanger, ein Tube-Echoplex Bandecho und ein Alesis MicroVerb.[62] Die Effekte sind fest verdrahtet, um Verluste im Signalweg zu vermeiden.

    Als Verstärker nutzt Young einen 20 Watt Fender Tweed Deluxe, in den ein C12N Jensen-Speaker eingebaut ist. Young hat den Amp aus dem Jahr 1959 im Jahr 1967 erworben. Daneben besitzt Young einen ganzen Schuppen voll alter Fender-Verstärker, die er hauptsächlich als Ersatzteillager nutzt.[61]

    An folgenden auf Video oder DVD erschienenen Filmen ist Young als Regisseur (unter dem Pseudonym Bernard Shakey), Autor, Darsteller, Produzent bzw. Executive Producer oder Kameramann beteiligt oder er komponierte die Musik. Filme, zu denen er ausschließlich einzelne Songs beisteuerte, sind nicht aufgeführt. Der hinter der Jahreszahl angegebene Name bezeichnet den Regisseur, sofern nicht Young selbst Regie führte. Gekennzeichnet sind des Weiteren Filme, die ausschließlich oder hauptsächlich aus Live-Aufnahmen bestehen sowie Musikvideozusammenstellungen.

    Zusammen mit dem Silicon-Valley-Unternehmer John Hamm gründete Young im Jahr 2012 PonoMusic. Ziel ist die Entwicklung des Musik-Download-Dienstes Pono, der hochaufgelöst Musik (24 Bit/96 kHz, 24 Bit/192 kHz) zur Verfügung stellt, die auf einem eigens entwickelten Gerät abgespielt werden kann. Pono soll das freie Audioformat FLAC nutzen, ein Codec zur verlustfreien Audiodatenkompression.[65]

    2009 wurde Neil Young als Der letzte Hippie, der noch immer anders ist auf Platz 79 der 100 Menschen, die Amerika verändern der Zeitschrift Rolling Stone gewählt.

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