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  1. Albert, Duke of Prussia - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Albrecht_von_Hohenzollern

    Albert of Prussia (German: Albrecht von Preussen; 17 May 1490 – 20 March 1568) was a German nobleman who was the 37th Grand Master of the Teutonic Knights, who after converting to Lutheranism, became the first ruler of the Duchy of Prussia, the secularized state that emerged from the former Monastic State of the Teutonic Knights.

  2. Prince Albert of Prussia (1809–1872) - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Prince_Albert_of_Prussia...

    Prince Frederick Henry Albert of Prussia (German: Friedrich Heinrich Albrecht; 4 October 1809 – 14 October 1872) was the fifth son and youngest child of King Frederick William III of Prussia and Louise of Mecklenburg-Strelitz. His parents had fled to East Prussia after the occupation of Berlin by Napoleon, and Albert was born in Königsberg.

  3. Friedrich VI/I von Hohenzollern (Hohenzollern), Burggraf zu ...

    www.geni.com/people/Friedrich-I-Kurfürst-von...

    May 15, 2019 · Genealogy for Friedrich VI/I von Hohenzollern (Hohenzollern), Burggraf zu Nürnberg, Kurfürst zu Brandenburg (1371 - 1440) family tree on Geni, with over 200 million profiles of ancestors and living relatives.

  4. Albrecht Friedrich (Preußen) – Wikipedia

    de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_Friedrich_(Preußen)
    • Herkunft
    • Kindheit und Jugend
    • Auswirkungen
    • Tod

    Albrecht Friedrich wurde als Sohn des ersten Herzogs in Preußen, Albrecht von Brandenburg-Ansbach, und seiner zweiten Frau Anna Maria von Braunschweig am 29. April 1553 auf der Burg Neuhausen im Samland geboren.

    Er genoss eine gute Erziehung. Als am 20. März 1568 sowohl sein Vater als auch seine Mutter an der Pest starben, beerbte er seinen Vater als Herzog in Preußen. Da er zu diesem Zeitpunkt erst 14 Jahre alt war, stand er bis 1571 unter Vormundschaft der seit 1566 von der ständischen Partei geführten Oberräte. Im Bund mit der Geistlichkeit, allen voran Heshusius, Bischof von Samland, tyrannisierten diese den jungen, verwaisten, jeder Stütze beraubten Fürsten so sehr, dass er bald nach seinem 1571 erfolgten Regierungsantritt in Depressionen verfiel.

    Ihm folgten als Regenten 1603 Kurfürst Joachim Friedrich und 1608 dessen Sohn Johann Sigismund, Albrechts Schwiegersohn aus dessen Ehe mit seiner ältesten Tochter Anna.

    Albrecht Friedrich starb in völliger geistiger Verwirrtheit am 27. August 1618 in Fischhausen, ohne einen männlichen Erben zu hinterlassen. Damit fiel sein Herzogtum an die brandenburgische Linie der Hohenzollern.

  5. Albrecht (Preußen) – Wikipedia

    de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_(Preußen)
    • Herkunft
    • Ehrungen
    • Vorgeschichte
    • Auswirkungen
    • Kontroversen
    • Tod
    • Forschung
    • Wirkung
    • Positionen
    • Einflüsse
    • Familie

    Geboren wurde Albrecht am 17. Mai 1490 in Ansbach. Sein Vater war Friedrich V., Markgraf von Brandenburg-Ansbach. Seine Mutter Sofia Jagiellonka war eine Tochter des polnischen Königs Kasimir IV. Jagiello und Elisabeth von Habsburg, einer Tochter des deutschen Königs Albrecht II. und Enkelin Kaiser Sigismunds. Seine Eltern bestimmten Albrecht im Sinne der Dispositio Achillea zur geistlichen Laufbahn.

    In seinem 21. Lebensjahr wählte ihn der Deutsche Orden 1511 zum 37. Hochmeister. Der Orden beabsichtigte, die 1466 im Zweiten Frieden von Thorn gegenüber dem König von Polen eingegangene Heeresfolge abzuschütteln. Voraussetzung war, dass der neu gewählte Hochmeister den Lehnseid gegenüber dem König Sigismund I. verweigert. Daher erschien Albrecht, der Sohn eines regierenden Fürsten des Heiligen Römischen Reichs und Neffe Sigismunds, dem Ordenskapitel für das Hochmeisteramt als besonders geeignet.[1] Im Vertrauen auf die Beistandspflicht des Deutschmeisters und des Landmeisters von Livland verweigerte Albrecht dem polnischen König den Lehnseid. Sigismund erreichte jedoch 1513 eine Mahnung des Papstes an Albrecht und 1515 von Kaiser Maximilian die Anerkennung des Friedens von 1466, wofür er im Gegenzug dessen Königtum in Böhmen und Ungarn unterstützte. Die Kant-Universität Kaliningrad (Königsberg) ehrte, unterstützt von der russischen Administration, Herzog Albrecht als Gründer der Universität (1544) mit einem kunstvoll gefertigten Denkmal. Auf einem hell getönten Sockel befindet sich die Statue des Herzogs, in etwa lebensgroß, schwarz gehalten, in damaliger Landestracht. Zwei Inschriften, in Gold, in russischer und deutscher Sprache, teilen mit: \\"Herzog Albrecht//Gründer//der Königsberger//Universität\\". Das Denkmal steht nicht weit entfernt vom Grabe Immanuel Kants (gest. 1804) am Dom.

    Nachdem Maximilians Nachfolger Karl V. bei seiner Thronbesteigung 1519 Albrecht zum Lehnseid aufgefordert hatte und klar geworden war, dass weder aus dem Reich noch aus Livland Unterstützung für Albrecht zu erwarten war, fielen polnische Truppen im Verlauf des Reiterkriegs im Winter 1519/1520 in den Ordensstaat ein, um den Orden zu unterwerfen. Wider Erwarten kam es zu keiner Entscheidung. Dänische Unterstützung, ein Söldnerheer aus dem Reich und vor allem die Angst vor dem mit Albrecht verbündeten Russland veranlassten Sigismund, mit Albrecht, dessen Söldner immer aufsässiger wurden, im April 1521 durch Vermittlung des Papstes und des Kaisers einen vierjährigen Waffenstillstand zu schließen. In den folgenden zwei Jahren verlief Albrechts Suche nach Unterstützung im Reich unglücklich, während Sigismund sich mit Moskau arrangierte. 1522 wurde Albrecht während der Religionskämpfe in Nürnberg von Andreas Osiander für die Reformation gewonnen.[2] Auf Luthers Rat entschloss er sich im November 1523, bestätigt durch Sigismunds Gesandten Achatius von Zehmen, das Amt des Hochmeisters niederzulegen, den Deutschordensstaat in ein weltliches Herzogtum umzuwandeln und dort die Reformation einzuführen. Am 8. April 1525 unterstellte Albrecht sich im Vertrag von Krakau lehnsrechtlich dem polnischen König Sigismund und legte in Krakau vor Sigismund den Huldigungseid ab, in dem er Preußen als ein in gerader, männlicher Linie forterbendes Herzogtum zu Lehen nahm. Mitbelehnt wurden seine Brüder Kasimir und Georg. Auf dem Landtag, der kurz darauf in Königsberg gehalten wurde, erklärten sich alle Stände mit dem Bischof von Samland, Georg von Polenz, an der Spitze für die Anerkennung des Herzogtums und für die Annahme der Reformation.

    Albrecht setzte an die Durchführung seines Werkes alle Kraft. Sofort erschien eine neue Kirchenordnung, und die Versuche des Deutschen Ordens, Albrecht wieder zu verdrängen, sowie die beim Reichskammergericht in Deutschland 1531 gegen den Herzog erwirkte und am 18. Januar 1532 verhängte Reichsacht[3][4] hatten keine andere Wirkung, als dass dieser die Einführung der evangelischen Lehre und die Befestigung seiner Herrschaft umso eifriger betrieb. Das bedeutete das Ende des Ordensstaates in Preußen.

    Seine letzten Regierungsjahre wurden ihm durch kirchliche und politische Zerwürfnisse vielfach verbittert. Der Streit des Königsberger Professors Andreas Osiander, der Melanchthon heftig anfeindete, mit seinen Kollegen, namentlich mit Joachim Mörlin, gab Anlass zu ernsten Verwicklungen. Der Herzog stand auf Seiten Osianders, der größte Teil der Geistlichkeit, auf das Volk gestützt, hielt es mit dem des Landes verwiesenen Mörlin, ebenso die Städte und der Adel, weil jene so die Anerkennung ihrer ehemaligen Vorrechte, dieser dagegen die Beschränkung der herzoglichen Gewalt auf das Verhältnis des ehemaligen Hochmeisters zu seinem Orden zu erreichen hofften. Fast das ganze Land stand dem Fürsten feindselig gegenüber, der angeklagt wurde, die Ausländer zu sehr zu begünstigen, in der Tat viele Jahre sich vom kroatischen Abenteurer und Universalgelehrten Stanislav Pavao Skalić hatte beherrschen lassen und überdies sehr verschuldet war. Die Stände suchten Hilfe in Polen. Daraufhin sandte Polen 1566 eine Kommission nach Königsberg, die gegen den Herzog entschied. Des Herzogs Beichtvater Johann Funck, der Schwiegersohn Osianders, und zwei Verbündete wurden als Hochverräter zum Tode verurteilt, Mörlin wurde zurückberufen und zum Bischof von Samland ernannt. Als solcher schrieb er zur Verdammung der Osianderschen Lehren das symbolische Buch Preußens: Repetitio corporis doctrinae Prutenicae. Neue Räte wurden dem Herzog von der polnischen Kommission und den Ständen aufgenötigt. Von ihnen abhängig, verlebte Albrecht seine letzten Tage in tiefem Kummer.[5]

    Albrecht starb am 20. März 1568 auf der Burg Tapiau an der Pest, 16 Stunden nach ihm auch seine zweite Gemahlin Anna Maria.

    Wenn Walther Hubatsch in seiner Biografie hervorhebt, dass Albrecht ein Fürst war, der an theologischen Kenntnissen und Einsichten seinen Standesgenossen weit überlegen war, so wird dieses Urteil, das den Überblick über die damalige Fürstengesellschaft voraussetzt, begründet sein. Verfolgt man seinen Lebensweg unter dem Gesichtspunkt seiner theologischen Interessen, so bestätigt sich, dass der Herzog nicht nur für die religiösen, hier auch speziell theologischen Fragen seiner Zeit anhaltendes Interesse zeigte bis zu seinem Tode 1568. Seine fachlichen Kenntnisse gewannen im Laufe der Jahre an Tiefe und Breite. Eine Geschichte des Osiandrismus nach Osianders Tod (1552) hätte es ohne Herzog Albrecht in dem bedeutenden Umfang nicht gegeben. Der Herzog war Motor und Rückgrat dieser theologischen Richtung.[6]

    Hinzu trat etwa 1522 seine Begegnung mit Andreas Osiander in Nürnberg, dessen reformatorische Predigt ihn beeindruckte. Luthers Schriften und letztlich seine Begegnung mit dem Reformator und Melanchthon in Wittenberg 1523 gewannen ihn für die Reformation, aus der sich dann die Umwandlung des Ordensstaates in Preußen in ein weltliches Herzogtum ergab.[8] Zu den reformatorischen Gedanken, nicht zuletzt in der Ausprägung von Osiander, hat sich der Herzog Kenntnisse von dem Kirchenvater Augustin und anderen antiken Theologen angeeignet. Von diesen war ihm später bis ins hohe Alter eine lange Liste von Namen geläufig. Die Theologie dieser Kirchenväter wurde ihm wohl durch sogenannte Florilegien vermittelt, Zitate-Sammlungen und Textauszüge, die ihm seine Hoftheologen anfertigten. Er drang in diese theologischen Denkmodelle so tief ein, dass er mit ihnen argumentieren und auch andere in diese Gedanken einführen konnte. Letztlich konnte er nach Osianders Tod, 1552, dessen Theologie (einschließlich wichtiger Quellen) im Detail vertreten, so dass der Osiandrismus im Herzogtum noch bis etwa 1566 weiter existierte, bis er mit der Repetitio corporis doctrinae, 1567, endgültig gescheitert war, während Albrecht persönlich an seinen Auffassungen festhielt.[9] Wer in die Gedankenwelt Albrechts eindringen will, muss, da es im Gegensatz zur fertiggestellten Osiander-Werkeausgabe, kaum (modernes) Gedrucktes gibt, in die Archivalen des noch vorhandenen ehemaligen Staatsarchivs Königsberg, heute in Berlin (Dahlem), einsteigen, vor allem in das Herzogliche Briefarchiv. Zu diesen Quellen gehören Liedertexte aus Albrechts Feder, Gebete, Bekenntnisse, Aufsätze, viele ausführliche Erörterungen in seinem Briefwechsel.[10] In der neueren Forschung weist Henning P. Jürgens darauf hin, dass sich das Buch von Timothy J. Wengert nur auf gedruckte Quellen stütze und Osianders Lehre fast ausschließlich im Hinblick auf die evangelisch-orthodoxe Konfessionsbildung, im Wesentlichen nach Melanchthons Position, bewerte. Auch die umfangreiche zeitgenössische Streitschriftenliteratur der Osiandergegner werde in dieser Weise ins Feld geführt. Es seien auch die früheren Arbeiten von Martin Stupperich und Jörg Rainer Fligge heranzuziehen, die auf den archivalischen Quellen aufbauten. Die Rolle Herzog Albrechts werde unterschätzt. Es werde nicht deutlich, warum es so viele Unterstützer von Osianders Anliegen in Preußen und Nürnberg gegeben habe.[11]

    Die damalige Diskussion ist für Heutige kaum nachvollziehbar. Aber wenn man das historische Phänomen \\"Osiandrischer Streit\\" in etwa verstehen will, muss man sich hier aus der Sicht Herzog Albrechts einige zentrale theologische Kernpunkte vergegenwärtigen.[12] Seit Augustin wird Gott als die höchste Wesenheit betrachtet, das Sein selbst. Gott sei das höchste Gut und nach den Osiandristen auch wesentlich die höchste Gerechtigkeit. Der Mittler Christus überbringe diese wesentliche Gerechtigkeit und habe seine Menschheit \\"an sich genommen\\". Obgleich göttlichen Ursprungs (im Rahmen der Trinitätslehre) geht es nun um den Heiland und zugleich den historischen Menschen Jesus, der in Golgatha gekreuzigt wurde. Der Kreuzestod sei für die sündigen Menschen zu deren Erlösung erfolgt. Durch seine Tat, das stellvertretende Strafleiden am Kreuz, sein Blut, das \\"für uns alle\\" vergossen wurde, habe Jesus Christus die Gerecht-Sprechung der Sünder ermöglicht. Man nennt das die \\"forensische Rechtfertigung\\"(-slehre), bei der man sich bildlich vor Gottes Gericht befindet. Melanchthons Anhänger sprachen dann von \\"Imputation\\", der Anrechnung von Christi Leiden, um gerecht (gerechtfertigt) zu werden. Für Luther spielte die dialektische Formulierung \\"gerecht und Sünder zugleich\\" eine Rolle, denn der gerechtfertigte Sünder (der Gläubige) wandelt nun nicht für den Rest seiner Lebenszeit wie ein Heiliger durch das Leben. Luther, auf Paulus gestützt, wollte verdeutlichen, dass sich der Mensch nicht durch gute Werke (allein) das ewige Leben (das Gerecht-Sein) erarbeiten könne, sondern, dass es durch das Eintreten Christi den Gläubigen gnädig (durch Gnade) geschenkt werde. Die Osiandristen, auch der Herzog, betrachteten dieses Heilsgeschehen aber von der bei Gott angesiedelten \\"wesentlichen Gerechtigkeit\\" her, die den Gläubigen, wenn sie Christus im Glauben \\"ergreifen\\", \\"einwohnt\\". Letztlich spielt da eine angedachte mystische Substanzeinheit des Gläubigen mit der Gottheit eine Rolle, erhielt Vorrang vor der Imputation.

    Der kroatische Humanist, Priester, Universalgelehrter und Verfasser des ersten Werkes, in dessen Titel das Wort Enzyklopädie in der heutigen Bedeutung vorkommt, Pavao Skalić, war Albrechts Berater.

    In zweiter Ehe heiratete er in Königsberg am 16. Februar 1550[14] Anna Maria von Braunschweig, Tochter von Herzog Erich I. (Braunschweig-Calenberg-Göttingen). Aus dieser Ehe stammen zwei Kinder:

  6. Friedrich der Straßburger – Wikipedia

    de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_der_Straßburger

    Friedrich war der jüngere Sohn des Grafen Friedrich VIII. von Zollern.Er wurde 1333 Domherr in Straßburg, kehrte aber 1342 in den weltlichen Stand zurück und vermählte sich 1343 mit Margarete, Tochter des Grafen Burchard V. von Hohenberg-Wildberg.

  7. Stammliste der Hohenzollern – Wikipedia

    de.wikipedia.org/wiki/Stammliste_der_Hohenzollern

    Friedrich V. (Zollern) († 1289), gen. der Erlauchte, Graf von Hohenzollern ⚭ Udilhild von Dillingen. Friedrich VI. (Zollern) († 1298) gen. der Ritter, Graf von Hohenzollern ⚭ Kunigunde von Baden († 1310) Friedrich VII. (Zollern) († 1309) ⚭ Eufemia von Hohenberg († 1333) Fritzli; Albrecht ⚭ Guta von Gutenstein Albrecht 1368 ...

  8. Karl Friedrich von Hohenzollern Vermögen

    www.dasvermoegen.com/karl-friedrich-von...

    Karl Friedrich, Prinz von Hohenzollern ist der älteste Sohn des verstorbenen Friedrich Wilhelm, Prinz von Hohenzollern und der Prinzessin Margarita von Leiningen. Er wurde mit dem Tod seines Vaters am 16. September 2010 Oberhaupt des römisch-katholischen schwäbischen Zweiges des Hauses Hohenzollern. Wie reich ist Karl Friedrich von Hohenzollern? Unternehmer. Geboren am 20. April 1952 in …

  9. Hohenzollern, Fränkische – Historisches Lexikon Bayerns

    www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon...
    • Die Zollern Als Burggrafen Von Nürnberg 1191/92-1417
    • Aufbau Der Territorialherrschaft Der Hohenzollern
    • ständischer Aufstieg
    • Erwerb Der Mark Brandenburg und Des Kurfürstentitels 1415/17
    • Entwicklung Der verschiedenen Zollerischen Territorien Unter Albrecht Achilles
    • Die Fränkischen Zollern Im konfessionellen Zeitalter
    • Die Jüngere Linie Der Hohenzollern Im 17. Jahrhundert
    • Die Fränkischen Hohenzollern Im 18. Jahrhundert
    • Die Beziehungen Der Fränkischen Hohenzollern Zur Kurlinie
    • Forschungsstand

    Die nach ihrem Stammsitz, der Burg Zolra bei Hechingen im heutigen Baden-Württemberg, benannten Grafen von Zollern (die Bezeichnung Hohenzollern fand erst ab dem 16. Jahrhundert durchgehende Verwendung) waren im schwäbischen Raum begütert. Sie gelangten nach Franken, als der staufische Kaiser Heinrich VI. (reg. 1190-1197) 1191 oder 1192 Graf Friedrich III. von Zollern (= Burggraf Friedrich I. von Nürnberg, reg. 1171-ca. 1200) mit dem Nürnberger Burggrafenamtbelehnte. Grund für diese Verleihung waren sicherlich die schon zuvor sehr engen Beziehungen der Zollern zu den Staufern sowie die einige Jahre zuvor geschlossene Ehe Graf Friedrichs mit der Erbtochter des letzten Nürnberger Burggrafen aus dem Hause Raabs. Man darf vermuten, dass die Übernahme des Nürnberger Burggrafenamtes in einem der Kernräume des Stauferreiches die Zollern auf eine große Karriere in Diensten dieser mächtigen Königsdynastie hoffen ließ. 1214 teilten die beiden Söhne Burggraf Friedrichs I. den Hausbesitz so, da...

    Diese beiden für sie nachteiligen Entwicklungen veranlassten die Zollern schon bald, außerhalb Nürnbergs mit dem Aufbau einer eigenen Territorialherrschaft zu beginnen. Den Grundstock hierfür bildeten im mittelfränkischen Raum die durch Konrad I. ererbten Besitzungen der Grafen von Raabs und der Grafen von Abenberg, in Oberfranken eine Erbschaft der 1248 ausgestorbenen Herzöge von Andechs-Meranien. Weitere Zugewinne ergaben sich während des Interregnums. Zum Dank für treue Gefolgschaft und wertvolle Wahlhilfe erteilte 1273 König Rudolf I. von Habsburg (reg. 1273-1291) Burggraf Friedrich III. (reg. 1261-1297) einen Lehenbrief, der sämtliche Rechte und Güter des Burggraftums Nürnberg aufführte und bestätigte. Dazu gehörten insbesondere auch das (später Kaiserliche) Landgericht Nürnberg sowie die Burggrafenburg unmittelbar neben der Nürnberger Kaiserburg. Mit dieser Verleihung waren alle bislang von den Zollern erworbenen Rechte und Besitzungen in Franken reichsrechtlich legitimiert un...

    Mitentscheidend für den von anderen konkurrierenden Dynastien, vor allem den Wittelsbachern, durchaus missgünstig betrachteten Aufstieg der Zollern war schließlich auch ihre Nähe zu sämtlichen Reichsoberhäuptern. Unermüdlicher Einsatz für deren Belange war im Zollernhaus ein politisches Grundprinzip, erlangten doch die Nürnberger Burggrafen dadurch nicht nur Anteil an vielen wichtigen politischen Entscheidungsprozessen, was ihren Einfluss auf Reichsebene generell beförderte, sondern auch zahlreiche nützliche königliche und kaiserliche Privilegien. Dazu zählte unter anderen eine Urkunde Kaisers Karls IV. (reg. 1346-1378, ab 1355 Kaiser) von 1363, mit der er Burggraf Friedrich V.und dessen Erben fürstliche Rechte zusprach und sie damit gleichsam als vollwertige Reichsfürsten anerkannte. Wie sehr dadurch das Ansehen der Zollern im Kreis der bedeutenden Dynastien gesteigert wurde, belegt nicht zuletzt ihr Konnubium. Seither waren ihre Söhne und Töchter auch für europäische Königs- und a...

    Der Erwerb der Mark Brandenburg und die Verleihung des Kurfürstentitels stellten einen weiteren sehr bedeutenden Erfolg für die Zollern dar. 1409 war der in finanziellen Nöten befindliche Burggraf Friedrich VI. für ein Jahressalär von 4.000 Gulden in die Dienste des ungarischen Königs Sigismund von Luxemburg (reg. als König von Ungarn 1387-1437, römisch-deutscher König ab 1411, Kaiser ab 1433) getreten. Im folgenden Jahr setzte er sich maßgeblich für dessen Wahl zum römisch-deutschen König ein. Im Gegenzug ernannte Sigismund 1411 seinen ebenso loyalen wie erfahrenen Parteigänger zum Hauptmann und Verweser der schwer regierbaren Mark Brandenburg, wo dieser auch sofort Reformmaßnahmen in Gang brachte. Deren Erfolg veranlassten Sigismund, Burggraf Friedrich VI. 1415 auf dem Konstanzer Konzil die Mark Brandenburg mit der Kur und dem Erzkämmereramt vollständig zu übertragen und ihm den Markgrafentitel zu verleihen. 1417 setzte er ihn dann, wiederum in Konstanz, im Rahmen einer feierliche...

    Diese Herrschaftsteilung bildete gleichsam den Auftakt zu der in den folgenden Jahrzehnten schrittweise immer konkreter werdenden Herausbildung eines fränkischen und eines kurbrandenburgischen Zweiges innerhalb des Zollernhauses. Während die Ansbacher Markgrafen die traditionelle Königsnähe und das intensive reichspolitische Engagement ihres Hauses fortführten, identifizierten sich die in der Mark wohnhaften Familienmitglieder zunehmend mit ihrem Land und konzentrierten sich auf dessen spezifische Belange. Während in Franken Markgraf Johann der Alchimist(reg. 1440-1457) das ihm zugewiesene Markgraftum Kulmbach eher zurückhaltend führte, entfaltete sein Bruder Markgraf Albrecht Achilles auf vielen Feldern enorme Aktivitäten. Zur kontinuierlichen Vermehrung seines Einflusses trug entscheidend bei, dass er durch den Regierungsverzicht seiner Brüder Johann der Alchimist (1457) und Friedrich II. (1470) zusätzlich zum Markgraftum Ansbach auch noch das Markgraftum Kulmbach sowie die Mark B...

    Aufbauend auf diese familiären Kontakte konnten sich die fränkischen Zollern nach Albrechts Tod 1486 vollends zu einem Fürstengeschlecht von europäischem Rang entwickeln. So wurde Markgraf Friedrichs Sohn Georg der Fromme (reg. 1527-1543) ab 1506 zunächst Berater seines Onkels König Wladislaw II. in Ungarn, anschließend Erzieher und Mitvormund von dessen Sohn Ludwig II. (1506-1526). Zudem erwarb er in Schlesien umfangreichen Territorialbesitz (Herzogtümer Ratibor und Jägerndorf, Pfandbesitz von Oppeln). Nach dem Tod seines Bruders Kasimir (reg. 1515-1527) übernahm Georg die Regierung der Markgraftümer Ansbach und Kulmbach und sorgte dort für die konsequente Einführung der Reformation. Sein Bruder Albrecht (reg. als Hochmeister 1511-1525, als Herzog 1525-1568) wurde letzter Hochmeister des mit Polen zerstrittenen Deutschen Ordens, bevor auch er sich auf Betreiben Martin Luthers(1483-1546) und mit tatkräftiger Unterstützung seines Bruders Georg der neuen Glaubenslehre zuwandte und das...

    Die zwei neuen Landesherren waren zwar von Anfang an um Unabhängigkeit von ihren kurfürstlichen Verwandten und um ein eigenständiges politisches Profil bemüht, konnten und wollten aber nicht an die europäische Bedeutung ihrer Vorgänger anknüpfen. Beide Fürsten gehörten zu den Begründern der protestantischen Union von 1608, widmeten sich jedoch ansonsten hauptsächlich internen Aufgaben wie der schwierigen Finanzlage ihrer Territorien, den Belastungen durch den Dreißigjährigen Krieg und der Repeuplierung durch Aufnahme österreichischer Glaubensflüchtlinge. Dabei waren sie erkennbar darauf bedacht, die Selbständigkeit ihres jeweiligen Herrschaftsgebietes zu wahren, so dass trotz Blutsverwandtschaft und Grenznachbarschaft keine nennenswerte Kooperation zwischen den Brüdern erfolgte. Vergleichbares gilt für die nachfolgenden Markgrafen bis zum Ende des 17. Jahrhunderts, Albrecht V. (reg. 1639-1667), Johann Friedrich (reg. 1672-1686) und Georg Friedrich der Jüngere (reg. 1694-1703) im Für...

    Bedeutendste Gestalten unter den fränkischen Zollern des 18. Jahrhunderts waren die beiden Ansbacher Markgrafen Carl Wilhelm Friedrich ("Wilder" Markgraf, reg. 1729-1757) und Christian Friedrich Karl Alexander (oft auch nur Alexander oder Karl Alexander genannt, reg. in Ansbach 1757-1791, in Bayreuth 1769-1791). Ersterer war der Inbegriff des absolutistischen Duodezfürsten. Unter ihm erlebte das Fürstentum Ansbach zwar eine politische, wirtschaftliche und kulturelle Blüte, geriet aber auch an den Rand des Staatsbankrotts. Sein stark vom aufgeklärten Absolutismus geprägter Nachfolger Karl Alexander setzte sich sehr für die Förderung der Kultur, des Handels, der Landwirtschaft und die Wohlfahrt seiner Untertanen ein, zudem trat er als einer der ersten süddeutschen Fürsten für religiöse Toleranz ein. 1769 übernahm er auch noch die Regierung des Markgraftums Bayreuth, als mit dem söhnelosen Tod Markgraf Friedrich Christians(reg. 1763-1769) der Anfang des 17. Jahrhunderts begründete Bayr...

    Nach der Erhebung Preußens zum Königreich 1701 intensivierte die Kurlinie ihre schon in den Jahrzehnten zuvor erkennbaren Bemühungen, sich die fränkischen Besitzungen des Hauses anzueignen. Das probateste Mittel dafür waren Heiraten. 1703 verehelichte König Friedrich I. (reg. 1688-1713, ab 1701 König) seine Schwester Elisabeth Sophie (1674-1748) mit Markgraf Christian Ernst von Bayreuth. Ihr großer Einfluss auf die Politik ihres Gemahls trug ihr den Vorwurf ein, Preußens Statthalterin in Franken zu sein und weckte die Furcht, sie könnte das Markgraftum Bayreuth ihrem königlichen Bruder zuspielen. Falls diese Absicht bestanden hat, so scheiterte sie am deutlichen Widerstand Kaiser Karls VI. (reg. 1711-1740). Weitere ähnliche Einflussnahmeversuche in Franken unternahm König Friedrich Wilhelm I. von Preußen (reg. 1713-1740) durch die Verheiratung seiner beiden Töchter Friederike Louise (1714-1784) mit Markgraf Carl Wilhelm von Ansbach 1729 und Wilhelmine (1709-1758) mit dem Erbprinzen...

    Nachdem die fränkischen Zollern lange Zeit vergleichsweise wenig Beachtung in der Geschichtswissenschaft gefunden hatten, stoßen sie seit einiger Zeit auf vermehrtes Interesse. So entstanden in den letzten Jahrzehnten nicht nur diverse biographische Einzelstudien und Aufsatzsammlungen zu verschiedenen Markgrafen und Markgräfinnen, sondern auch Überblicksdarstellungen zur Gesamtdynastie unter intensiver Berücksichtigung des fränkischen Familienzweiges, spezielle Handbuchartikel sowie Untersuchungen zu den Höfen und Residenzen der Ansbacher Markgrafen des 15. und 16. Jahrhunderts. Neueste Studien sind den familiären Beziehungen, dem kommunikativen Netzwerk, dem Heiratsverhalten und dem Frauenzimmer der Zollern, aber auch ihren sozialen Selbstbehauptungsstrategien gegen konkurrierende Mächte gewidmet. Beste Aussichten auf weitere Erkenntnisgewinne bieten die noch längst nicht erschöpfend ausgewerteten Editionen der Monumenta Zollerana und der Korrespondenz Markgraf Albrechts von Brande...

  10. Albrecht Prinz von Hohenzollern - mann .. Informationen |

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    und einer schwäbischen Linie schwäbische Hohenzollern Burg Hohenzollern der Stammsitz der Hohenzollern liegt im Bisinger Ortsteil Zimmern im Zollernalbkreis gle

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