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  1. en.wikipedia.org › wiki › GottgläubigGottgläubig - Wikipedia

    In Nazi Germany, Gottgläubig (literally "believing in God") was a Nazi religious term for a form of non-denominationalism practised by those Germans who had officially left Christian churches but professed faith in some higher power or divine creator. Such people were called Gottgläubige, and the term for the overall movement was ...

    • Zur Geschichte Des Begriffs Im Nationalsozialismus
    • Formen und Verbreitung Der Gottgläubigkeit
    • Kritik Aus Katholischer Sicht
    • Kuriosität Nach 1945
    • Siehe Auch
    • Literatur
    • Einzelnachweise

    Nachdem es nach der Machtergreifung zu zahlreichen Kircheneintritten in Deutschland gekommen war, wendete sich 1936 durch die Verhärtung der Fronten im Kirchenkampf das Blatt. Im geistigen Zentrum dieser Kirchenaustrittsbewegung standen unter anderem die kirchenkritischen Schriften des Parteiideologen Alfred Rosenberg sowie diejenigen von Erich und Mathilde Ludendorff. Das Wort „gottgläubig“ beschrieb eine Person mit großer ideologischer Nähe zum Nationalsozialismus. Das Beiwort „Gottgläubige“ wurde neben „Angehörige einer Religionsgemeinschaft oder Weltanschauungsgemeinschaft“ und „Gottlose“ anstelle der Begriffe „Dissident“ oder „konfessionslos“ verwendet und war gemäß Philosophischem Wörterbuch von 1943 definiert als „amtliche Bezeichnung für diejenigen, die sich zu einer artgemäßen Frömmigkeit und Sittlichkeit bekennen, ohne konfessionell-kirchlich gebunden zu sein, andererseits aber Religions- und Gottlosigkeitverwerfen“. Da die Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft wie...

    Die nationalsozialistischen Machthaber standen christlichen Überzeugungen meist kritisch und ablehnend gegenüber. Jedoch trat nur Rosenberg – als einziger NS-Politiker der ersten Garde – nach der Machtübernahme, am 15. November 1933, aus der Kirche aus. Die Macht der Kirche durch die feste Verankerung des christlichen Glaubens in großen Bevölkerungsteilen konnte jedoch nicht ausgeblendet werden. Im Verhältnis lagen die christlichen Kirchen in der Zeit des Nationalsozialismus hinsichtlich der Mitgliederzahl am Anfang wie am Ende bei nahezu 95 Prozent. Zur Volkszählung 1939 bezeichneten sich von den neben den Angehörigen der Großkirchen (94,5 Prozent) und Juden (0,4 Prozent) verbleibenden 5,1 Prozent etwa 3,5 Prozent als gottgläubig und circa 1,5 Prozent gaben an, glaubenslos zu sein. In die Restgruppe von rund 0,1 Prozent (86.423 Personen) begaben sich Personen, die „Angehörige einer Kirche, Religionsgesellschaft oder religiös-weltanschaulichen Gemeinschaft“ waren. Dazu zählte wieder...

    Die katholische Kirche kritisierte den Begriff. So wird in der Enzyklika Mit brennender Sorge von Papst Pius XI. aus dem Jahr 1937 der Sprachgebrauch im nationalsozialistischen Deutschland kritisiert. Im ersten Hauptteil der Enzyklika wendet sich Pius XI. gegen die Verwendung des Begriffs „gottgläubig“. Wer in pantheistischer Verschwommenheit Gott mit dem Weltall gleichsetze, wer das düstere Schicksal an die Stelle des persönlichen Gottes rücke oder wer Rasse oder das Volk oder den Staat oder die Staatsform, die Träger der Staatsgewalt oder andere Grundwerte menschlicher Gemeinschaftsgestaltung zur höchsten Norm mache, gehöre nicht zu den Gottgläubigen. Denjenigen, die ihre Christenpflicht gegen ein angriffslüsternes, von einflussreicher Seite vielfach begünstigtes Neuheidentumerfüllten, spricht der Papst anerkennende Bewunderung aus. Er wendet sich gegen die nationalsozialistische Rassenlehre:

    Auch bei der Volkszählung 1946 konnten sich zumindest in der französischen BesatzungszoneBürger noch als „gottgläubig“ bezeichnen.

    Cornelia Schmitz-Berning: Vokabular des Nationalsozialismus. Ausgabe 2, Verlag Walter de Gruyter, 2007, ISBN 978-3-11-092864-8. S. 281 ff. (Google Books).
    Heinz Boberach (Hrsg.): Berichte des SD und der Gestapo über Kirchen und Kirchenvolk in Deutschland 1934–1944. Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz 1971.
    Herbert Rätz: Die Religion der Reinheit – Reformbewegung, Okkultismus und Nationalismus. Geschichte und Struktur einer Alltagsreligion.Conte-Verlag, Saarbrücken 2006.
    ↑ Cornelia Schmitz-Berning: Vokabular des Nationalsozialismus. Ausgabe 2, Verlag Walter de Gruyter, 2007, ISBN 978-3-11-092864-8. S. 281 ff.
    ↑ Gerhard Krause, Horst Robert Balz: Theologische Realenzyklopädie. Band 8 Hrsg. Gerhard Krause, Gerhard Müller. Verlag Walter de Gruyter, ISBN 3110085631, S. 558 (Google Books).
    ↑ a b Eckart Conze, Norbert Frei, Peter Hayes, Moshe Zimmermann: Das Amt und die Vergangenheit. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik. Karl Blessing Verlag, München 2010, I...
    ↑ LEHRER : Immer nur relativ - DER SPIEGEL 6/1950.Abgerufen am 10. Dezember 2020.
  2. People also ask

    What does it mean to be a gottglaubig?

    Who was the leader of the gottglaubig movement?

    What kind of religion did the gottglaubig believe in?

    What did the gottglaubig do to the SS?

  3. On positive German God-belief (1939) In Nazi Germany, Gottgläubig (literally "believing in God") was a Nazi religious term for a form of non-denominationalism practised by those Germans who had officially left Christian churches but professed faith in some higher power or divine creator. Such people were called Gottgläubige, and the term for ...

  4. Out of 79.4 million Germans, 2.7 million people (3.5%) claimed to be gottgläubig, compared to 94.5% who either belonged to the Protestant or Roman Catholic churches, 300,000 Jews (0.4%), 86,000 adherents of other religions (including Muslims, Buddhists, Hindus, neopagans and other religious sects and movements, 0.1%), and 1.2 million (1.5% ...

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  6. Dec 05, 2017 · Mennonit to Gottgläubig. Walter ( né Jacob) Quiring (1893-1983) was a widely read writer of Russian Mennonite background, an outspoken Nazi apologist, and later the editor of the Canadian Mennonite newspaper Der Bote —a set of significantly clashing roles over his lifetime. This genealogy chart is found in the Library of Congress German ...

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