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  1. Johann Kaspar Schiller – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Johann_Kaspar_Schiller
    • Frühe Jahre
    • Beruflicher Werdegang
    • Wirkung
    • Familie

    Johann Kaspar Schiller war der Sohn des Schultheißen Johannes Schiller (* 1682), dessen Vorfahren vorwiegend Weingärtner und Handwerker im Remstal waren, und dessen Ehefrau Eva Margarete Schiller, geborene Schatz (* 1690). Er erhielt zunächst bis 1734 Unterricht in Latein durch einen Hauslehrer. Nach vierjähriger Feldarbeit ging er 1738 in die Lehre als Barbier und Wundarzt in Denkendorf und Backnang.

    Während seiner Wanderschaft 1741 kam er unter anderem nach Lindau im Bodensee sowie nach Nördlingen. 1745 wurde er Soldat und Feldscher bei verschiedenen Truppenteilen und Staaten. 1749 erhielt er in Marbach das Wundarzt-Examen und trat 1753 als Soldat in die Dienste des Herzogs Carl Eugen. Seit 1759 Leutnant, wurde er 1767 Hauptmann in Ludwigsburg, 1794 schließlich Obristwachtmeister.[2] Neben seinem Soldatenberuf erarbeitete Schiller in Ludwigsburg zahlreiche Verbesserungsvorschläge für die Landwirtschaft. Aufgrund seiner Interessen wurde er 1775 Leiter der herzoglichen Hofgärten auf dem nachmals, von 1858 bis 31. März 1942, zu Gerlingen und seither zu Stuttgart gehörenden Schloss Solitude.[3]

    Zudem leitete er die Forstbaumschulen des Landes. Seine Baumschule am Schloss Solitude galt im ausgehenden 18. Jahrhundert als die größte Baumschule Süddeutschlands. Von dort aus wurde auf Schillers Betreiben der Obstanbau im gesamten Herzogtum Württemberg entschieden gefördert. Viele bis heute existierenden Streuobstbestände sowohl in Gerlingen als auch im sonstigen mittleren Neckarraum gehen auf die Aktivitäten Schillers zurück. Sein umfassendes Werk Die Baumzucht im Großen galt bis weit ins 20. Jahrhundert als wichtiges Standardwerk im Obstbau. Heute gilt Schiller als Pionier der damals modernen Landwirtschaft. Zum Zeitpunkt seines Todes war Schiller Inspekteur sämtlicher herzoglicher Gärten und Baumschulen.[4]

    Schiller heiratete am Montag, den 22. September 1749, Elisabetha Dorothea Kodweiß (17321802), Tochter des Gastwirts und Bäckers Kodweiß, mit der er sechs Kinder hatte, darunter sein einziger Sohn Friedrich Schiller (* 1759), der herausragende Bedeutung für die deutsche Literatur erlangte, und die bekannte älteste Tochter Elisabeth Christophine Friederike (* 1757).

  2. Johann Kaspar Schiller (1723 - 1796) - Genealogy

    www.geni.com › people › Johann-Schiller

    May 24, 2018 · Johann Kaspar Schiller. Johann Kaspar Schiller (* 27. Oktober 1723 in Bittenfeld; † 7. September 1796 in Stuttgart) war Offizier und Hofgärtner des Herzogs von Württemberg. Er ist der Vater Friedrich Schillers. Johann Kaspar Schiller war der Sohn eines Schultheißen, dessen Vorfahren vorwiegend Weingärtner und Handwerker im Remstal waren.

  3. Friedrich Schiller - Wikipedia

    en.wikipedia.org › wiki › Friedrich_Schiller

    Friedrich Schiller was born on 10 November 1759, in Marbach, Württemberg, as the only son of military doctor Johann Kaspar Schiller (1733–1796) and Elisabeth Dorothea Kodweiß (1732–1802). They also had five daughters, including Christophine, the eldest.

  4. People also ask

    How did Kaspar Schiller get the name Fritz?

    Where did Kaspar Schiller live during the war?

    Who were the last living descendants of Schiller?

    Why was Schiller an honorary member of the French Republic?

  5. Johann Kaspar Schiller, father of Friedrich Schiller, head-and-shoulders portrait, facing front. [Between 1860 and 1890] Photograph. Retrieved from the Library of Congress, <www.loc.gov/item/2004678566/>. More Photos, Prints, Drawings like this.

  6. Friedrich Schiller - Wikipedia, la enciclopedia libre

    es.wikipedia.org › wiki › Friedrich_Schiller

    Johann Christoph Friedrich Schiller (pronunciación en alemán: /ˈjoːhan ˈkʁɪstɔf ˈfʁiːdʁɪç fɔn ˈʃɪlɐ/, breve: pronunciado /ˈfʁiː.dʁɪç ˈʃɪ.lɐ/ ;desde 1802 von Schiller; Marbach am Neckar, 10 de noviembre de 1759 - Weimar, 9 de mayo de 1805) fue un poeta, dramaturgo, filósofo, historiador y editor alemán.

  7. Johann Caspar Schiller - Friedrich Schiller Archiv

    www.friedrich-schiller-archiv.de › biografie

    Johann Caspar Schiller, der Vater von Friedrich Schiller, Ölgemälde, undatiert Schiller-Zitat Bei uns wird selten eine Mariage geschlossen, wo nicht wenigstens ein halb Dutzend der Gäste – oder der Aufwärter – das Paradies des Bräutigams geometrisch ermessen kann.

  8. Johann Kaspar Schiller Friedrich Schiller

    www.teachsam.de › deutsch › d_literatur

    Der Vater Friedrich Schillers, Johann Caspar, wird 1723 als mittlerer von drei Söhnen in einer Familie geboren, zu der noch fünf Schwestern zählen. Die Wurzeln der Familie väterlicher- wie mütterlicherseits liegen in Schwaben.

  9. Johann Kaspar Schiller – Biologie

    www.biologie-seite.de › Johann_Kaspar_Schiller

    Johann Kaspar Schiller (* 27. Oktober 1723 in Bittenfeld; † 7. September 1796 in Stuttgart) war Offizier und Hofgärtner des Herzogs von Württemberg. Er ist der Vater Friedrich Schillers. Leben. Johann Kaspar Schiller war der Sohn eines Schultheißen, dessen Vorfahren vorwiegend Weingärtner und Handwerker im Remstal waren.

  10. Stadt Gerlingen - Johann Caspar Schiller

    www.gerlingen.de › johann+caspar+schiller
    • Persönlichkeiten
    • Frühe Jahre
    • Militärische Laufbahn
    • Beruflicher Werdegang
    • Vorgeschichte
    • Tod
    • Besetzung
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    • Legende
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    • Ausstattung

    Länger als anderswo, mehr als zwei Jahrzehnte, hat die Familie Schiller von 1775 bis 1796 bei Schloss Solitude gelebt, das bis 1942 zu unserer Gemarkung gehörte. Durch zahlreiche Veranstaltungen wurde im Schillerjahr 2005 auf die Verbindung der Familie zu Gerlingen, die Heimat der Familie Schiller 1775-1796 hingewiesen. Ehrenbürger Otto Schöpfer hat vor vielen Jahren im Gerlinger Anzeiger Aufsätze über die Familienangehörigen verfasst. Nachfolgend veröffentlicht das Stadtarchiv diese überarbeiteten Beiträge.

    Als Sohn des Schultheißen Johannes Schiller (1682 bis 1733) wurde er am 27. Oktober 1723 zu Bittenfeld bei Waiblingen in einem pietistisch frommen Elternhaus geboren. An der in Aussicht genommenen Studienlaufbahn wegen des frühen Todes des Vaters verhindert, erlernte Schiller die Chirurgie, praktizierte in untergeordneten Stellungen in Denkendorf, Lindau und Nördlingen und schloss sich 1745 einem bayrischen in holländische Dienste abgetretenen Husarenregiment an.

    In den folgenden Jahren musste er aber noch die meiste Zeit von der Familie entfernt sein. Im Jahr 1761 wurde er Hauptmann und Ende 1763 als Werbeoffizier nach Gmünd versetzt. Von da an wieder auf die Dauer mit seiner Familie vereint, siedelte er noch im nämlichen Winter nach Lorch über und wohnte dort bis 1766.

    Am 5. Dezember 1775 wurde er unter Entlassung aus dem Militärverband zum Vorstand der Hofgärtnerei auf der Solitude ernannt, und war in den folgenden Jahren ein Hauptförderer des württembergischen Obstbaues.

    Das Jahr 1796 brachte der Familie Schiller Unheil. Am Lazarettfieber (Faulfieber), das sich durch Verwundete auf der Solitude eingenistet hatte, starb die jüngste, hochbegabte Tochter, der Liebling des Hauses, Karoline Christiane, gewöhnlich Nanette oder Nanele genannt, die sich nach einem Ausspruch des Bruders dem dramatischen Beruf nicht ohne Talent zu widmen gedachte\\", der Bühnenlaufbahn also, im jugendlichen Alter von 19 Jahren am 23. März 1796.

    Sie wurde am Karfreitag, den 25. März auf dem Gerlinger Kirchhof begraben. Pfarrer Neuffer hielt am Altar einen Trauersermon und Schulmeister Adam Aldinger trug bei der feierlichen Handlung ein Gedicht vor mit dem Titel: Wehmutvolle Tränenklage bei dem frühen Grabe der wohlseligen Jungfrau Karoline Christiane Schillerin.\\" Der Tochter folgte im Alter von 73 Jahren am 7. September desselben Jahres der Vater, der an heftigen, rheumatischen Übeln gelitten hatte, im Tode nach und wurde auf seinen Wunsch an der Seite seiner Nane zur letzten Ruhe bestattet. Der alte Hauptmann war bei den Gerlingern eine angesehene Persönlichkeit; hatte er doch durch seine Baumschulen und Baumpflanzungen auch auf hiesiger Markung sich bleibende Verdienste erworben.

    Der Spitalkommandant des Lazaretts Solitude, von Winterstein, hatte einen Kondukt von zwei Unteroffizieren und 24 Mann zum Begräbnis gestellt. Außerdem beteiligten sich das ganze Personal des Spitals und zahlreiche Gerlinger Einwohner.

    Für die beiden Grabstätten wurden von der Familie Schiller 90 Gulden bezahlt. Merkwürdigerweise geriet die Lage derselben mit der Zeit in Vergessenheit. Der Hilflosigkeit der alten Frau Schiller und ihrer Tochter Luise muss man es zugute halten, wenn sie sich nicht weiter um die beiden Grabstätten kümmerten.

    Durch einen 1899 in der Pfarrer-Registratur aufgefundenen Brief des Schullehrers a. D. Scheuing, der ums Jahr 1830 hier Provisor war, kam Licht in die Sache. Die Lage der Gräber konnte nun mit Sicherheit wieder angegeben werden.

    Es wurde nun eine originelle Lösung gefunden, indem man die alte Sandsteintafel beließ und sie zur Korrektur des Irrtums lediglich mit dem Wörtchen nicht\\" versah.

    Es ist vielleicht noch interessant, zu erfahren, dass das Ergebnis der damaligen Sammlung 924,50 Mark betrug. Die Gestehungskosten beliefen sich auf 518,60 Mark. Aus dem Zinsertrag des Überschusses wurden die Gräber dauernd gepflegt und an bestimmten Erinnerungstagen mit frischen Blumen und Pflanzen geschmückt. Das Gitter, mit dem die Gräber eingefasst sind, ist eine Stiftung von Frau M. Moser in Stuttgart.

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