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  1. Aug 07, 2021 · Johann Kaspar Schiller. Johann Kaspar Schiller (* 27. Oktober 1723 in Bittenfeld; † 7. September 1796 in Stuttgart) war Offizier und Hofgärtner des Herzogs von Württemberg. Er ist der Vater Friedrich Schillers. Johann Kaspar Schiller war der Sohn eines Schultheißen, dessen Vorfahren vorwiegend Weingärtner und Handwerker im Remstal waren.

    • October 27, 1723
    • Stuttgart, Baden-Wuerttemberg, Germany
    • Leben
    • Schriften
    • Literatur
    • Weblinks
    • Einzelnachweise

    Johann Kaspar Schiller war der Sohn des Schultheißen Johannes Schiller (* 1682), dessen Vorfahren vorwiegend Weingärtner und Handwerker im Remstal waren, und dessen Ehefrau Eva Margarete Schiller, geborene Schatz (* 1690). Er erhielt zunächst bis 1734 Unterricht in Latein durch einen Hauslehrer. Nach vierjähriger Feldarbeit ging er 1738 in die Lehre als Barbier und Wundarzt in Denkendorf und Backnang. Während seiner Wanderschaft 1741 kam er unter anderem nach Lindau im Bodensee sowie nach Nördlingen. 1745 wurde er Soldat und Feldscher bei verschiedenen Truppenteilen und Staaten. 1749 erhielt er in Marbach das Wundarzt-Examen und trat 1753 als Soldat in die Dienste des Herzogs Carl Eugen. Seit 1759 Leutnant, wurde er 1767 Hauptmann in Ludwigsburg, 1794 schließlich Obristwachtmeister. Neben seinem Soldatenberuf erarbeitete Schiller in Ludwigsburg zahlreiche Verbesserungsvorschläge für die Landwirtschaft. Aufgrund seiner Interessen wurde er 1775 Leiter der herzoglichen Hofgärten auf de...

    Betrachtungen über landwirthschaftliche Dinge in dem Herzogthum Würtemberg (= Oekonomische Beyträge zur Beförderung des bürgerlichen Wohlstandes. Bd. 1). Cotta, Stuttgart.
    Die Baumzucht im Großen aus Zwanzigjährigen Erfahrungen im Kleinen in Rücksicht auf ihre Behandlung, Kosten, Nutzen und Ertrag beurtheilt. Hofbuchhandlung, Neustrelitz 1795.
    Peter Lahnstein: Schillers Leben. Biographie. Neuausgabe. List, München 1990, ISBN 3-471-78050-5.
    Friedrich Pfäfflin, Eva Dambacher: Schiller. Ständige Ausstellung des Schiller-Nationalmuseums und des deutschen Literaturarchivs Marbach am Neckar (= Marbacher Kataloge. ISSN 2363-5428, Bd. 32). 3...
    Constant Wurzbach von Tannenberg: Das Schiller-Buch. Festgabe zur ersten Säcular-Feier von Schiller’s Geburt 1859. Kaiserlich-Königliche Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1859 (Digitalisatin der Googl...
    Literatur von und über Johann Kaspar Schiller im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
    Briefe Friedrich Schillers an seine Eltern Johann Kaspar und Elisabetha Dorothea Schiller im Friedrich Schiller Archiv
    ↑ Dies geschah seiner Kenntnis nach auf Empfehlung des damaligen Rentkammer-Vizedirektors, seines engen Freundes Johann Christoph Dertinger (1731–1787), eines Neffen des Prälaten Friedrich Christop...
    • 27. Oktober 1723
    • Schiller, Johann Kaspar
    • Bittenfeld
  2. en.wikipedia.org › wiki › Johann_Friedrich_von_SchillerFriedrich Schiller - Wikipedia

    Johann Kaspar Schiller (father), Elisabeth Dorothea Schiller , born Kodweiß (mother), Christophine Reinwald (sister) Signature Johann Christoph Friedrich ( von ) Schiller ( German: [ˈjoːhan ˈkʁɪstɔf ˈfʁiːdʁɪç fɔn ˈʃɪlɐ] , short: [ˈfʁiːdʁɪç ˈʃɪlɐ] ( listen ) ; 10 November 1759 – 9 May 1805) was a German playwright ...

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    • Leben
    • Schriften
    • Literatur
    • Weblinks
    • Einzelnachweise

    Johann Kaspar Schiller war der Sohn des Schultheißen Johannes Schiller (* 1682), dessen Vorfahren vorwiegend Weingärtner und Handwerker im Remstal waren, und dessen Ehefrau Eva Margarete Schiller, geborene Schatz (* 1690). Er erhielt zunächst bis 1734 Unterricht in Latein durch einen Hauslehrer. Nach vierjähriger Feldarbeit ging er 1738 in die Lehre als Barbier und Wundarzt in Denkendorf und Backnang. Während seiner Wanderschaft 1741 kam er unter anderem nach Lindau im Bodensee sowie nach Nördlingen. 1745 wurde er Soldat und Feldscher bei verschiedenen Truppenteilen und Staaten. 1749 erhielt er in Marbach das Wundarzt-Examen und trat 1753 als Soldat in die Dienste des Herzogs Carl Eugen. Seit 1759 Leutnant, wurde er 1767 Hauptmann in Ludwigsburg, 1794 schließlich Obristwachtmeister. Neben seinem Soldatenberuf erarbeitete Schiller in Ludwigsburg zahlreiche Verbesserungsvorschläge für die Landwirtschaft. Aufgrund seiner Interessen wurde er 1775 Leiter der herzoglichen Hofgärten auf de...

    Betrachtungen über landwirthschaftliche Dinge in dem Herzogthum Würtemberg (= Oekonomische Beyträge zur Beförderung des bürgerlichen Wohlstandes. Bd. 1). Cotta, Stuttgart.
    Die Baumzucht im Großen aus Zwanzigjährigen Erfahrungen im Kleinen in Rücksicht auf ihre Behandlung, Kosten, Nutzen und Ertrag beurtheilt. Hofbuchhandlung, Neustrelitz 1795.
    Peter Lahnstein: Schillers Leben. Biographie. Neuausgabe. List, München 1990, ISBN 3-471-78050-5.
    Friedrich Pfäfflin, Eva Dambacher: Schiller. Ständige Ausstellung des Schiller-Nationalmuseums und des deutschen Literaturarchivs Marbach am Neckar (= Marbacher Kataloge. ISSN 2363-5428, Bd. 32). 3...
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    Literatur von und über Johann Kaspar Schiller im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
    Briefe Friedrich Schillers an seine Eltern Johann Kaspar und Elisabetha Dorothea Schiller im Friedrich Schiller Archiv
    ↑ Dies geschah seiner Kenntnis nach auf Empfehlung des damaligen Rentkammer-Vizedirektors, seines engen Freundes Johann Christoph Dertinger (1731–1787), eines Neffen des Prälaten Friedrich Christop...
  4. Johann Christoph Friedrich (later: von) Schiller (November 10, 1759 – May 9, 1805), was a German poet, philosopher, historian, and dramatist. During the last several years of his life (1788–1805), Schiller struck a productive, if complicated, friendship with already famous and influential Johann Wolfgang Goethe, with whom he discussed much on issues concerning aesthetics, encouraging ...

  5. Väterlicherseits stammt die Familie von Vorfahren ab, die als württembergische Weinbauern, Bäcker, Gastwirte und Küfer im Remstal leben, und von denen einige über mehrere Generationen hinweg das Schultheißenamt ausüben. Auch der Vater von Johann Caspar, Johannes Schiller (1682 - 1730) übt das Amt neben seinem Beruf als Bäcker aus.

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