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  1. Kate Winslet - Wikipedia

    en.wikipedia.org › wiki › Kate_Winslet

    Apr 08, 2021 · While holidaying at Richard Branson's estate on Necker Island in 2011, Winslet met his nephew Edward Abel Smith (legally known as Ned Rocknroll from 2008 to 2019) during a house fire, and Smith became her third husband. The couple married in New York in December 2012, and their son, Bear, was born the following year.

  2. Rush (band) - Wikipedia

    en.wikipedia.org › wiki › Rush_(band)

    6 days ago · Rush was a Canadian rock band formed in Toronto in 1968, consisting of Geddy Lee (bass, vocals, keyboards, composer), Alex Lifeson (guitars, composer), and Neil Peart (drums, percussion, lyricist).

    • 1968–2015
    • Toronto, Canada
  3. Smith family (bankers) - Wikipedia

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    Mar 27, 2021 · The Smith family is an English aristocratic and banking family founded by Thomas Smith (1631–1699), the founder of Smith's Bank of Nottingham.Its members include the Marquess of Lincolnshire (extinct), the Viscount Wendover (extinct), the Barons Carrington, the Baron Pauncefote (extinct), the Barons Bicester, the Bromley baronets and many Members of Parliament.

  4. Led Zeppelin - Wikipedia

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    5 days ago · Led Zeppelin Top: Jimmy Page, John Bonham Bottom: John Paul Jones, Robert Plant Background information Origin London, England Genres Hard rock blues rock folk rock heavy metal Years active 1968–1980 (reunions: 1985, 1988, 1995, 2007) Labels Atlantic Swan Song Associated acts The Yardbirds The Honeydrippers Page and Plant Website ledzeppelin.com Past members Robert Plant Jimmy Page John Paul ...

    • 1968–1980, (reunions: 1985, 1988, 1995, 2007)
    • London, England
  5. Rock ’n’ Roll – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Rock_’n’_Roll
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    Rock n Roll (kurz für Rock[ing] and Roll[ing]) ist ein nicht klar umrissener Begriff für eine US-amerikanische Musikrichtung der 1950er- und frühen 1960er-Jahre und das damit verbundene Lebensgefühl einer Jugend-Protestkultur.

    Kennzeichnend für die meisten Rock-n-Roll-Bands ist die Besetzung mit einem als Frontmann fungierenden Sänger, begleitet von Gitarre und/oder Klavier, Kontrabass oder E-Bass und Schlagzeug, gelegentlich noch ergänzt durch weitere Instrumente wie Saxophon. Der Gesang ist oft kehlig-rau. Das permanent wiederholte Riff wird unterlegt mit einem harten Beat, in der Regel im 4/4-Takt und mit deutlichem Backbeat/Offbeat gespielt. Typisch sind verhältnismäßig kurze Kompositionen im 12-taktigen Bluesschema und die rollende, ursprünglich aus dem Boogie-Woogie stammende Basslinie. Rock n Roll gilt als Ursprungsform der Rockmusik. In der rockigen Instrumentalform wurden sowohl der Twang-Sound als auch das Saxophon der Hazlewood-Produktionen aus Phoenix und Los Angeles übernommen. Manchmal wurden die Melodielinien nach südkalifornisch-mexikanischer Tradition von einer Trompete gespielt. Als Hauptinstrument dominierte die Stratocaster, jene legendäre Gitarre des kalifornischen Herstellers Leo Fender, von deren Tremolohebel im Surf Rock reichlich Gebrauch gemacht wurde. Die charakteristische, mitunter zerstörerisch kraftvoll angeschlagene Surf-Gitarre wurde außerdem mit einem Bandecho eingespielt, was die beliebten Glissando-Riffs auf den Basssaiten etwas glättete, mit denen die rasante Wellenfahrt des Surfbrettes musikalisch umgesetzt wurde. Dick Dale stand in engem Kontakt mit Leo Fender, der in Abstimmung auf Dales Spielweise seine Gitarrenverstärker der späten 1950er und frühen 60er-Jahre anpasste. Dem heutigen Publikum dürfte der Sound Dick Dales, der lange Zeit nahezu vergessen war, vor allem durch die Soundtracks der Filme von Quentin Tarantino bekannt sein, durch die ein Revival des härteren Surfsounds eingeleitet wurde. Den Beginn des bekannteren anderen Stils, einer gefälligen, mehrstimmigen Variante der Surfmusik, markiert der Beach-Boys-Titel Surfin von 1961 (Platz 75 in den Charts), der sich musikalisch eng am weißen Doo Wop ausrichtete. Aber schon die folgenden, bei Capitol veröffentlichten Titel der Band, ließen, neben Einflüssen von Chuck Berry und dem Doo Wop, einen sehr eigenständigen Stil erkennen. Ein wesentliches Merkmal der mehrstimmigen Surfmusik sind die Textinhalte, die meistens das Leben in Kalifornien verherrlichen. Neben dem Thema Surfen ist dabei das Thema frisierte Autos (Hotrod) auffallend häufig. Die starke Präsenz des Autokultes in der Surf-/Hotrod-Musik erklärt auch die gelegentlichen Anleihen bei Chuck Berry, dem Begründer des Car-Sounds (vergleiche hierzu Beach Boys: Surfin USA mit Chuck Berry: Sweet Little Sixteen). Mit wachsender Popularität halluzinogener Drogen in der zweiten Hälfte der 60er-Jahre machte ebenso wie die britisch dominierte Beatmusik auch die Surfmusik eine Metamorphose ins Psychedelische durch. Diese Spätform des Surf hatte mit der geradlinigen Einfachheit des Rock n Roll jedoch nur noch wenig zu tun. Beide Richtungen des Surfsounds, sowohl der instrumentale Surf Rock als auch die mehrstimmige Popform, Surf Pop, begründeten die Tradition der Westcoast-Rockmusik. Bands wie die Trashmen und später auch die Ramones, die gesanglich zunächst an die Beach Boys erinnerten, versahen die Musik mit einer aggressiven, anarchistischen Attitüde und bereiteten den Weg für den Punk. Die Studioarbeit der späten Beach Boys setzte Maßstäbe für anspruchsvollere Pop-Produktionen der 70er-Jahre, etwa die ersten Alben der schwedischen Popband ABBA.

    Ursprünglich ist rock and roll englisch für Wiegen und Wälzen[1] bzw. die entsprechende Verlaufsform rocking and rolling, wiegen und wälzen, ein Slangausdruck und Euphemismus insbesondere für den Beischlaf. Der Begriff Rock n Roll wurde als Bezeichnung für eine Musikrichtung wohl erstmals 1951 vom amerikanischen DJ Alan Freed geprägt. Die Textzeile Rock, rock, rock everybody, roll, roll, roll everybody aus Bill Haleys Rock-a-Beatin-Boogie, die Freed später als Signet seiner Sendungen benutzte, wurde bald von der Jugend des ganzen Landes befolgt. Allerdings tauchten die Begriffe Rock und Rock and Roll schon Jahre vorher in schwarzen Rhythm-and-Blues-Titeln auf, beispielsweise in Eunice Davis Aufnahme Rock Little Daddy von 1951 oder bereits in dem 1934 von den Boswell Sisters aufgenommenen Titel Rock & Roll.

    Heute wird der Begriff im allgemeinen Sprachgebrauch auch auf zeitgenössische Rockmusik angewendet, vor allem im angelsächsischen Sprachraum. Die musikhistorische Definition ist jedoch enger gefasst. Hier ist Rock n Roll ein Sammelbegriff für diverse Frühformen der Rockmusik, die Mitte der 1950er-Jahre in den USA entstanden und in ihrer subkulturellen Funktion Mitte der 60er-Jahre von der Beatmusik abgelöst wurden. Es ist strittig, ob man den Teenage Rock n Roll wirklich als echten Rock n Roll bezeichnen soll, letztlich ist dies eine Frage von Definitionen. Nach einer weit verbreiteten Auffassung ist das Phänomen Teenidol nur der Versuch des Establishments, den Rock n Roll zu integrieren, zur stubenreinen und massenkompatiblen Ware zu machen und damit sein Ende zu besiegeln.

    Doch erst der Film Die Saat der Gewalt von 1955, in dem es um Jugendkriminalität an Schulen ging, brachte mit dem zweimaligen Einsatz des genannten Haley-Songs weltweit den Durchbruch für diese Musikrichtung, die von da an auch vom Musik-Establishment als Rock n Roll bezeichnet wurde. Der explosionsartige Erfolg dieser Musik erklärt sich aus der schon länger vorhandenen Sehnsucht nach einer eigenen Jugendmusik, über die sich die Rebellion gegen die Elterngeneration ausdrücken ließ. Damit wurde die Musik des Rock n Roll gleichermaßen zum Ventil gesellschaftlicher Zwänge. In einer Zeit, als Rock n Roll langsam seine Schockwirkung einbüßte und zur allseits akzeptierten Modeerscheinung wurde, wurden weiße Doo-Wop-Künstler bei der weißen Mittelklassejugend sehr beliebt. Der weiße Doo Wop wurde so zum Vorläufer des Surf- und des Highschool-Rock-n-Roll.

    Auch die Musik wurde immer wilder, lauter und aggressiver. Die ab 1956 aufkommenden neuen Stars des Rock n Roll, wie Chuck Berry, Little Richard, Jerry Lee Lewis oder der frühe Elvis Presley lösten mit ihrer Musik starke Emotionen aus und brachen mit gesellschaftlichen Konventionen (Haarlänge, Frisur oder Provokation durch sexuelle Gesten). Dieses offen rebellische Verhalten führte dann auch umgehend zur offenen Kontroverse über die Rock-n-Roll-Kultur in den USA. In einer Gesellschaft, welche noch in der Denkweise der McCarthy-Ära gefangen war, wurde der Mangel an Kontrolle als fundamentale gesellschaftliche Bedrohung wahrgenommen. Zusätzlich wurden die USA erstmals von der damals erstarkenden Sowjetunion bedroht, welche als erste Supermacht über Interkontinentalraketen verfügte und mit ihren Atomwaffen die USA erstmals auf ihrem Heimatterritorium bedrohte. Diese für den durchschnittlichen Amerikaner erschreckenden Ereignisse verringerten die Toleranzbereitschaft für eine mögliche neue Jugendkultur und eine Lockerung der gesellschaftlichen Regeln. Zudem begann in der nun boomenden Musikindustrie ein rücksichtsloser Kampf um Stars, Veröffentlichungen und Verkaufsquoten. Man schreckte hier immer weniger vor illegalen Handlungen zurück und brachte damit den Rock n Roll in den Augen einer breiten Öffentlichkeit durch Skandale mit Kriminalität in Verbindung (z. B. der Payola-Skandal). Der zunehmend in diesem Umfeld in Mode kommende Konsum von Drogen und die dann öffentlich kolportierten Verhaftungen taten ein Übriges (Johnny Cash, Ray Charles, Carl Perkins). Weitere Skandale, wie die heimliche Ehe von Jerry Lee Lewis mit seiner damals erst 13-jährigen Cousine erschütterten das Jahr 1958.

    Der Druck der Öffentlichkeit, religiöser Organisationen, sowie staatliches Eingreifen begrenzte oder entfernte den Rock n Roll zunächst aus den Medien und führte dann Ende der 50er Jahre zu dessen allgemeiner Ächtung. Als eine Folge zogen sich Stars komplett aus dem Musikgeschäft zurück oder suchten nach einer Läuterung durch extrem angepasstes Verhalten den erneuten Zugang zu den Massen und kommerziellem Erfolg. So wandte sich Little Richard in der Überzeugung, Rock n Roll wäre vom Teufel gemacht, dem Studium der Theologie zu. Gene Vincent wanderte nach England aus. Der gleichzeitige Tod von Big Bopper, Buddy Holly und Richie Valens bei einem Flugzeugabsturz im Jahr 1959 sowie von Eddie Cochran 1960 leiteten das Ende des rebellischen Rock n Roll ein. Die Suche einer immer aufgeklärter und selbstbewusster werdenden Jugend nach Auswegen aus den damaligen Gesellschaftszwängen bestand jedoch weiter fort. Die Wiederauferstehung des Rock n Roll und seiner rebellischen Momente wird dann der Anfang der 1960er Jahre in England entstehenden Beatmusik zugeschrieben. Besonders frustrierend für Schwarze wirkte dabei der Umstand, dass weiße Künstler Millionen verdienten, während ihnen selbst der Erfolg beim Massenpublikum versagt blieb. Und selbst die erfolgreichen schwarzen Musiker wie Little Richard und Bo Diddley wurden vielfach um den Ertrag ihrer Leistung betrogen (Bo Diddley verdiente an seinen großen Hits in den 1950er-Jahren keinen Dollar). Dabei ist jedoch nicht zu vergessen, dass gerade das Label Sun Records in Memphis, mit Musikern wie Elvis Presley, Scotty Moore, Bill Black, Jerry Lee Lewis dem Rhythm and Blues bzw. dem Rock n Roll den Weg ebnete. Sam Phillips, der Inhaber, hatte zudem mehrere schwarze Künstler unter Vertrag, so unter anderen Johnny London, Rufus Thomas, Joe Hill Louis und B.B. King. Einige Musikhistoriker sehen in Rocket 88 (1951), aufgenommen von Jackie Brenston and his Delta Cats und produziert von Sam Phillips, den frühesten Rock-n-Roll-Song.[2] Ohne Phillips und Presley wäre es den schwarzen Künstlern wohl weiter vorbehalten geblieben, nur wenig oder gar kein Geld zu verdienen. Man darf bei der Entwicklung des Rhythm and Blues respektive des Rock n Roll nicht den damaligen gesellschaftlichen Kontext in den USA vergessen. Ganz sicher wurden schwarze Künstler benachteiligt, es bedurfte aber wahrscheinlich eines weißen Künstlers, um die Schranken der Diskriminierung mehr und mehr zu beseitigen. Ein Beispiel dafür ist auch die Geschichte eines Hits von Leiber/Stoller: Als K.C. Loving bereits 1952 vom schwarzen Boogie-Woogie-Pianisten Little Willie Littlefield eingespielt, wurde Kansas City 1959 in der Version des ebenfalls schwarzen Wilbert Harrison zum Welthit, dazwischen aber lag der Durchbruch der weißen Rock-n-Roll-Stars. Nur leicht zeitversetzt zum Siegeszug des Rock n Roll wurde daher von schwarzen Musikern und Managern der gezielte Gegenversuch gestartet, den Rhythm and Blues zu kommerzialisieren, ohne ihn dabei aus schwarzen Händen zu geben. Unter dem Marktnamen Soul (Musiker sprachen in der Regel weiter von Rhythm and Blues) wurden neue schwarze Talente auf hohem Niveau ausgebildet und dann breit vermarktet. Instrumental, tänzerisch, kompositorisch und vor allem stimmlich erreichte der Rhythm and Blues in der Soul-Ära seine höchste Blüte. Tatsächlich gelang es mit dem Soul, einen weltweiten Boom auszulösen, der auch das zahlungskräftige weiße Publikum erfasste. Frische Talente mit gewaltigen Stimmen stürmten die Charts, die dank der kommerziellen Konzeption noch heute ein Begriff sind (Martha Reeves, Aretha Franklin, Ike und Tina Turner, Stevie Wonder, Otis Redding und viele mehr).

    Ende der 1940er-Jahre entwickelte sich im Zuge der Urbanisierung der schwarzen Landbevölkerung ein einheitlicher, großstädtischer Stil heraus. Viele Rhythm-and-Blues-Combos waren zunächst nichts anderes als verkleinerte schwarze Bigbands. Häufig waren es Sextette oder Quintette. Die kleineren Besetzungen ergaben sich auf Grund des Kostenvorteils gegenüber den Bigbands, die für ärmere Clubs nicht bezahlbar waren. Die geringere Lautstärke wurde durch die damals neue elektrische Gitarre kompensiert. Weiterhin kristallisierte sich ein Klavierstil heraus, bei dem die linke Hand boogieartige Bassbegleitungen, die Rechte schnelle triolisch geschlagene Doppelgriffe spielte. Anders als im Swing trat der solistische Anteil der Bläser zurück. Besonders das Altsaxofon fungierte zunehmend als Rhythmusinstrument und spielte Shuffelgrooves. Reine Instrumentalstücke waren selten. Sänger und Sängerinnen der Frauenanteil im Rhythm and Blues war deutlich höher als im Rock n Roll sangen häufig mit gospelartigen Verzierungen. Nicht wenige Rhythm-and-Blues-Texte spielten mit sexuellen Anspielungen und Zweideutigkeiten. Die Stylemap zeigt Schnittmenge und Berührungspunkte von Rhythm and Blues (rot) und Rock n Roll (gelb), sowie die wichtigsten Stile und Unterstile des Rock n Roll. Wollte man allerdings sämtliche Querverbindungen und gegenseitigen Inspirationen auflisten, würde eine solche Grafik zu einem noch unentwirrbareren Knoten werden, als sie es hier schon ist. Deshalb sind hier viele Aspekte nicht berücksichtigt, unter anderem der, dass die meisten Künstler im Laufe ihres Schaffens nicht statisch in einer stilistischen Ecke bleiben. Als Beispiel sei Ray Charles genannt, der genau genommen an fast allen Ecken der Grafik auftauchen müsste. Auch Hank Ballard dürfte eigentlich nicht nur unter Twist aufgelistet werden, den er erst in der späteren Phase seiner Karriere erfand. Außerdem trägt die Abbildung einer wichtigen Entwicklung nicht Rechnung, in deren Zuge sich ab etwa 1958 viele oder alle Rock-n-Roll-Spielarten zu einer Mainstreamform vermischten.

    Zwar handelte es sich bei diesem kommerzialisierten Rhythm and Blues um Populärmusik, doch wurden die schwarzen Wurzeln wie Blues und Gospel keinesfalls verwässert, sondern bewusst reaktiviert. Schließlich verfolgte man das Ziel, eine für Weiße schwer kopierbare Musik zu kreieren. Im Zentrum dieser Entwicklung stand das Label Motown. In den 1970er-Jahren schließlich verblassten die originär schwarzen Elemente wieder und die schwarze Popmusik wurde zur Disco-Musik. In den 1980er-Jahren stellten schwarze Künstler wie Whitney Houston ihre vorzüglichen Gesangstimmen in den Dienst von eher belangloser Popmusik, die sie damit zu einem gewissen Grad aufwerteten. Der Begriff Soul kam wieder ins Gespräch. Mit Rhythm and Blues hatte diese Musik jedoch nicht mehr viel zu tun.

    Kategorien und Stilschubladen haben zudem immer einen akademischen Aspekt, der die Musik nicht hinreichend erklären kann. Gerade die Überwindung von Schubladen war es, die den Rock n Roll erst möglich machte.

    Vertreter: Bill Haley & The Comets, Freddy Bell & The Bellboys, The Jodimars, The Esquire Boys, Dave Apple & the Applejacks, Alan Dale, Jimmy Cavello & the Houserockers.

    Eine um das Jahr 1953 in den Südstaaten der USA entstandene Fusion aus Rhythm and Blues mit Countrymusik (Hillbilly-Musik). Zunächst mit Minimalbesetzung gespielt (geslappter Kontrabass, E-Gitarre, Gesang), kamen später auch Schlagzeug und Klavier zum Rockabilly. Ausgehend von Memphis, Tennessee, verbreitete sich der Rockabilly durch die intensive Tourtätigkeit der Musiker von Sun Records schnell über den gesamten Süden und inspirierte Hunderte von Musikern, den Stil zu kopieren. Nur wenigen gelang es dabei, über eine bloße Sun-Kopie hinauszugehen und individuelle Rockabilly-Stile zu entwickeln, wie zum Beispiel Jerry Lee Lewis, Gene Vincent und Buddy Holly. Ab 1957 löste sich der Rockabilly in einer Art Mainstream-Rock-n-Roll auf, die meisten Interpreten jedoch wandten sich der reinen Countrymusik zu, von der sie gekommen waren. Rockabilly war zugleich die erste Spielart des Country-Rock. Im Allgemeinen wird mit dem Begriff Surfmusik der Sound der Beach Boys oder des Duos Jan and Dean assoziiert. Indes gab es daneben einen deutlich aggressiveren, instrumentalen Rock-n-Roll-Stil, der den Namen Surfmusik für sich beanspruchte. The Belairs und Dick Dale gelten als Erfinder dieser Spielart, die heute Surf Rock genannt wird (Dale behauptet, er habe den Begriff Surf schon in den 1950er-Jahren auf seine Musik angewendet). 1961 veröffentlichten erst die Belairs ihre Single Mr. Moto, dann kam Dick Dale mit Lets Go Trippin. Im November des gleichen Jahres debütierten die Beach Boys als Vertreter der Popform mit ihrer Single Surfin. Welches nun die wahre Surfmusik ist, die Rockform oder die Popform, ist eine ebenso strittige wie müßige Frage.

    Der Handjive ist ursprünglich eine reine Straßenmusik gewesen, zu der die Kinder in den Ghettos der Southside von Chicago Abzählreime und Abklatschverse mit manchmal schmutzigen Texten sangen. Dabei wurden die Hände in bestimmten Rhythmen gegeneinander oder gegen eigene Körperteile geschlagen. Die Tradition des Handjive geht auf den Hambone zurück, jene Körperpercussion, mit der die schwarzen Sklaven des Südens die ihnen verbotene, Botschaften übermittelnde Trommelmusik ersetzten. Das Verdienst, den typischen Groove erstmals auf Platte gebannt zu haben, kommt dem Chicagoer Straßenmusiker Sammy McGier zu. Seine Band Hambone Kids spielte Anfang der 1950er Jahre für das Okeh-Label den Titel Hambone ein, der bereits jenes legendäre Lick enthält, das man später Bo-Diddley-Lick nennen sollte. Bo Diddley schließlich, selbst ehemaliger Straßenmusiker der Southside, debütierte 1955 mit seinem Hit Bo Diddley (der ursprüngliche Text dieses Songs, der eigentlich Uncle John hieß, war dem Chess-Label zu anzüglich, weshalb Diddley ihn entschärfte) und erreichte auf Anhieb Platz eins der Rhythm-and-Blues-Charts. Seine elektrische Gitarre war dabei leicht verzerrt, ein für das damalige Publikum völlig unbekannter, neuer Sound. Bald begannen in den USA Künstler, den Groove einzubeziehen: Buddy Holly mit Not Fade Away und Bo Diddley oder Johnny Otis mit Willie and the Handjive. In den 1960er-Jahren übernahmen britische Bands wie die Rolling Stones und die Animals gelegentlich den Bo-Diddley-Sound. Musikalisch brachte der Twist in Zeiten des seichten Highschool-Rock-n-Roll eine Wiederbelebung der Ursprünge aus dem Rhythm and Blues und war daher so etwas wie ein erstes Rock-n-Roll-Revival. Als Erfinder des Twist gilt Chubby Checker, der durch Auftritte in Dick Clarks Show American Bandstand Bekanntheit erlangte. Was die charakteristischen Tanzbewegungen betrifft, ist dies sicher richtig. Indes war es eigentlich der Rhythm-and-Blues-Musiker Hank Ballard, der die Titel The Twist und Lets Twist again schrieb und aufnahm (The Twist wurde erstmals 1958 von Ballard eingespielt). Jedoch wurde ein geplanter Auftritt von Ballard wegen eines Streits mit Dick Clark bezüglich Ballards Begleitband The Midnighters gestrichen. Als Lückenfüller wurde der bis dahin wenig bekannte, etwas füllige Checker gewählt, der The Twist 1959 auf den Markt brachte. Im Jahr darauf belegte der Titel Platz eins der Charts (den er im Januar 1962 erneut erreichte). 1961 begann dann der weltweite Siegeszug des Twist, begleitet von einer bis dahin einmaligen Merchandise-Maschinerie. Im Mississippi-Delta wiederum waren es Musiker der französischsprachigen Minderheit aus den Sumpfregionen Louisianas, den Cajuns, die ihre traditionelle Fiddle- und Akkordeonmusik ab etwa 1957 mit dem Rhythm and Blues und mit dem Rock n Roll verbanden ( Swamp Rock). Überregionale Hits waren der Cajun-Rock-Szene nicht beschieden.

    Als Car-Sound bezeichnete man in den 1950er-Jahren die Musik des schwarzen Gitarristen und Sängers Chuck Berry. Den Beginn machte 1955 die Chess-Veröffentlichung Maybellene, ein Titel, in dem es um eine Art Autorennen geht. Berry selbst war Automechaniker und thematisierte mit seiner fast weiß klingenden Stimme den amerikanischen Autokult der 1950er Jahre. Die Texte Berrys, der in seiner Jugend Autos geknackt hatte, um Spritztouren zu unternehmen, erzählen von rastloser Mobilität quer durch die USA und erinnern an Jack Kerouacs Kultroman On The Road. Entscheidend für diesen Chicago-Rock-n-Roll aber ist eine völlig neue Verwendung der elektrischen Gitarre, die mit einer leichten Röhrenverzerrung etwas blechern klingt und bei Berrys zweisaitigen Bendings an Autohupen erinnert. Die Rhythmusbegleitung spielte Berry mit Abschlägen auf den abgedämpften Basssaiten. Berry ist ein entscheidender, vielleicht der bedeutendste Stilbildner auf der Grundlage des Blues und daher einer der meistgecoverten Rockmusiker. Seine Licks inspirierten weite Teile der Beatmusik in den 60er-Jahren und gehören bis heute zum Standardrepertoire vieler Gitarristen und Schülerbands.

    Berrys Kollege, der ebenfalls bei Chess unter Vertrag stehende Bo Diddley, griff den Car-Sound auf und spielte ebenfalls ein paar Car-Titel ein (u. a. Roadrunner). Der Car-Sound aus den Autoproduktionsstädten des Nordens inspirierte auch Surf-/Hotrod-Musiker aus Kalifornien, dem Autoland. Der Ausdruck ist heute kaum mehr gebräuchlich.

    Twist ist eine Bezeichnung für eine späte Spielart des Rock n Roll und den dazugehörigen Tanz, der etwa zwei Jahre lang in den USA und Europa populär war. Der Tanz erweckte einiges Aufsehen, weil er nicht mehr paarweise, sondern allein getanzt wurde. Er leitete damit die bis heute in Diskotheken übliche Tanzweise ein.

  6. Canned Heat - Wikipedia

    en.wikipedia.org › wiki › Canned_Heat

    5 days ago · Canned Heat is an American blues and rock band that was formed in Los Angeles in 1965. The group has been noted for its efforts to promote interest in blues music and its original artists.

  7. Ted Nugent - Wikipedia

    en.wikipedia.org › wiki › Ted_Nugent

    2 days ago · Nugent further stated that his 4-F rating on Wikipedia was "made up", despite it being sourced to Snopes. Nugent's Selective Service classification record shows he initially qualified for student deferments. When he was no longer enrolled in school, he received a draft rating of I-A, until he failed a draft physical on August 28, 1969.

  8. 凱特·溫斯蕾 - 维基百科,自由的百科全书

    zh.wikipedia.org › wiki › 凱特·溫斯蕾

    2 days ago · 2010年3月,兩人宣佈分居。2012年與英國企業家Ned Rocknroll在紐約秘密完婚 。2013年,溫斯蕾在英國誕下她和Rocknroll的兒子。

  9. 1960s in music - Wikipedia

    en.wikipedia.org › wiki › 1960s_in_music

    Apr 02, 2021 · Young composers, like David Ahern, emerged, initially inspired by ideas of the European avant-garde, and applying them to Australian icons, such as Captain Cook and Ned Kelly. Ahern would travel to Europe later in the 1960s, where he encountered Stockhausen and Cardew , before returning home with further more radical ideas that questioned the ...

  10. Grace Dent Married, Partner, Husband, Boyfriend, Dating, Divorce

    marrieddivorce.com › celebrity › grace-dent-married

    Mar 24, 2021 · Grace Dent married, partner, husband, boyfriend, dating, divorce The Key requisite for writing well about food is to have a good appetite. Despite the fact that the Journalist has not completed her education and training on cooking and culinary,

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