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  1. Die polnische Sprache (im Polnischen język polski, polska mowa oder polszczyzna) ist eine westslawische Sprache aus dem slawischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Zu ihren engsten Verwandten zählen das Kaschubische und die sorbischen Sprachen, große Ähnlichkeiten bestehen auch zum Tschechischen und Slowakischen.

    • Eigenbezeichnung
    • Sprecher
    • Merkmale
    • Schlesisch Heute
    • Siehe Auch
    • Literatur
    • Weblinks
    • Einzelnachweise

    Während man im Polnischen von der Schlesischen Umgangssprache oder dem Schlesischen Dialekt (dialekt śląski, gwara śląska) spricht, nennen sie die Muttersprachler Schlesische Sprache (ślōnskŏ gŏdka/ślōnskŏ mŏwa) oder einfach kurz Schlesisch (po ślōnsku). Im Deutschen versteht man unter dem Begriff Schlesisch die schlesischen Dialekte der deutschen Sprache. Für den polnischen Dialekt gibt es zur Unterscheidung auch die eher negativ behafteten Begriffe wasserpolnisch (auch für oberschlesisch) und schlonsakisch, die eingedeutschte Form von śląski. Im Teschener Schlesien wird der Dialekt örtlich po naszymu (=auf Unserem) genannt. Das schlesische Polnisch wird in seinen verschiedenen Dialekten fast ausschließlich mündlich gebraucht. Es gibt aber Versuche, eine einheitliche Schriftsprache zu entwickeln. Aus verschiedenen Ansätzen zur Verschriftlichung ergeben sich unterschiedliche Schreibweisen für die Eigenbezeichnung.

    Die Anzahl der Sprecher wurde nur in Polen genau ermittelt und betrug im Jahr 2011 509.000, davon deklarierten 36.606 eine andere als polnische Nationalität. Insgesamt bezeichneten sich in Polen 817.000 (Volkszählung 2011) und 10.800 in Tschechien (Volkszählung 2001) der Befragten als ethnische Schlesier. Wie viele Personen (bzw. ob überhaupt welche) in Deutschland sich als (polnische) Schlesier bezeichnen und ggf., wie viele den polnischen Dialekt Schlesisch sprechen, wurde nie ermittelt. Unter einigen Sprachwissenschaftlern besteht Uneinigkeit darüber, ob das Schlesische nun eine polnische Mundart ist oder neben dem Polnischen als eigene Sprache angesehen werden kann. Die einen führen an, dass diese Sprachform durch die Vermischung des Polnischen, Deutschen und Tschechischen entstanden sei, und somit kein Dialekt aus einem Dialektkontinuum, sondern wohl nur eine Mundart, die zudem eine Volksgruppevon anderen abgrenzt. Andere jedoch sehen Schlesisch als eine auf dem Polnischen basi...

    Die Grammatik ist weitgehend mit der polnischen identisch. Es gibt lediglich eine Vielzahl von Germanismenund Einflüsse aus dem Tschechischen. Das Schlesische selbst unterscheidet sich von Stadt zu Stadt. Es gibt nur wenige gemeinsame Merkmale: 1. Assimilationvon stimmlosen Konsonanten an folgende Sonanten, auch über die Wortgrenze hinweg; 2. Endung der 1. Person Singular Präteritum auf -ch (und nicht -mwie in der Standardsprache); Für die nördlichen Dialekte ist auch das sog. Masurieren typisch, d. h. die Aussprache von sz als s, von ż als z, von cz als c und von dż als dz; es kommt seltener in den oberschlesischen Dialekten vor. Die Nasalität der Vokale ą oder ę (wie im Standardpolnischen) erfährt auf einem Teil des schlesischen Dialektgebietes eine Umwandlung zu der Kombination „nichtnasaler Vokal + nasaler Konsonant“, wie „yn“ bzw. „ón“ (wie im z. B. im Ślónzokgeschrieben und ausgesprochen). Die südschlesischen Dialekte stellen in einem gewissen Sinne einen Übergang vom Polnisch...

    Nach dem Systemwandel in Polen erlebt dieser Dialekt in Schlesien eine kleine Wiedergeburt. Im sozialistischen Polen hatte man den Dialekt ungern gehört, da zum einen Dialekte als rückständig galten, und zum anderen der schlesische viele Germanismen enthält. Dennoch erschienen auch schon vor 1989 Bücher zumeist witzigen Inhalts, die komplett oder größtenteils im schlesischen Dialekt verfasst wurden. Es gibt auch Musikgruppen, die Schlesisch singen (Oberschlesien (Band)), Kabaretts oder Radio- und Fernsehsendungen, die ebenfalls auf Schlesisch abgehalten werden. Eine offizielle einheitliche Rechtschreibung und Alphabet existieren allerdings nicht. Auf Internetseiten werden zahlreiche Vorschläge verbreitet, die Elemente des polnischen und tschechischenAlphabets und Orthographie kombinieren.

    Paul Weber. 1913. Die Polen in Oberschlesien: eine statistische Untersuchung. Verlagsbuchhandlung von Julius Springer in Berlin
    Joseph Partsch. 1896. Schlesien: eine Landeskunde für das deutsche Volk. T. 1., Das ganze Land(die Sprachgrenze 1790 und 1890); S. 364–367. Breslau: Ferdinand Hirt.
    Joseph Partsch. 1911. Schlesien: eine Landeskunde für das deutsche Volk. T. 2., Landschaften und Siedelungen. Breslau: Verlag Ferdinand Hirt.
    Ślonsko Lauba / Ślonzoki – eine Seite auf Schlesisch von Schlesiern für Schlesier (Memento vom 31. August 2005 im Internet Archive)
    ↑ a b Narodowy Spis Powszechny Ludności i Mieszkań Ergebnisse 2011. (Memento vom 21. Oktober 2012 im Internet Archive) (PDF) – Central Statistical Office of Poland.
    ↑ Change Request Documentation: 2006-106. In: ISO 639-3. ISO, 18. Juli 2007,abgerufen am 3. Juni 2021(englisch).
    ↑ Izabela Winiarska: Zasięg terytorialny i podziały dialektu śląskiego. Abgerufen am 14. Dezember 2018.
    ↑ Jadwiga Wronicz (u. a.): Słownik gwarowy Śląska Cieszyńskiego. Wydanie drugie, poprawione i rozszerzone. Galeria "Na Gojach", Ustroń 2010, ISBN 978-83-60551-28-8, S.28.
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  2. People also ask

    Welche Bedeutung hat die polnische Sprache?

    Was sind die engsten polnischen Sprachen?

    Was sind die wichtigsten Denkmäler der polnischen Sprache?

    Wie entwickelte sich die polnische Literatursprache?

    • Gschicht
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    • Phonologi
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    Die ältischte bikannte polnischi Tegscht sind Glosse und Näme i latinische Tegscht, bsundrigs i de Bulle vo Gnese. Die hät de Pabst Innozenz II. vo 1136 erwähnt, wo öppe 400 einzelni polnischi Ortsnäme und Persone uufglischtet sind. I de Chronik vom Chloster Heinrichau in Breslau isch 1270 de erschti ganzi Satz gschribe worde. Das isch e Uufforderig vomne Maa zu sinere Frau, wo am mahle isch: „Daj, ać ja pobruszę, a ty poczywaj“, was i de Übersetzig heisst: „La mich jetzt mahle, und du ruesch dich uus.“

    Polnisch wird vo Afang a mit em latinische Alphabet gschribe, im Gegesatz zue andere slawische Sprache, und bruucht diakritischi Zeichefür d'genau Widergab vo de polnische Luut. S polnisch Alphabet beschtaht uus 35 Buechschtabe: A, Ą, B, C, Ć, D, E, Ę, F, G, H, I, J, K, L, Ł, M, N, Ń, O, Ó, P, R, S, Ś, T, U, W, Y, Z, Ź, Ż. Ą, Ę, Ń und Y sind nie am Wortafang, drum sind d Grossbuechschtabe dezue sehr sälte und werdet nur dänn bruucht, wänn s ganzi Wort in Grossbuechschtabe gschribe wird. Q, V und X bruucht me nume für d Främdwörter, wo nonig polonisiert, dass heisst nonig is Polnische uufgnomme worde isch. Syt de 1910er-Jahr ghöred sie zum moderne polnische Alphabet.

    Vokal

    D Polnisch Sprach hät 8 Monophthöng.

    Konsonante und Halbvokal

    D Polnisch Sprach hät 27 konsonantischi Phonem und 2 Approximante.

    ↑ Auslandspolen Archivlink (Memento vom 14. Novämber 2007 im Internet Archive)
    ↑ Auslandspolen Archivlink (Memento vom 14. Novämber 2007 im Internet Archive)

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    • Oiphabet
    • Grammatik
    • Dialekt
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    • Im Netz

    S Poinisch is scho vo Aufang au mid n lateinischn Oiphabetgschriem wuan. Außadem vawendts zua Wiedagob vo de speziöö poinischn Laut diakritische Zeichn, de do san: 1. De kreska: a Hakal owahoib vo de Buchstobm ć, ń, ó, ś, ź und duachn Buchstob ł 1. De kropka: a Punkt owahoib vom Buchstob ż 1. Da ogonek (des haaßt sovü wia „Schwanzal“) untahoib vo de Buchstobm ą, und ę De Buchstobm q, v, xsan net uaspringlich poinisch; se kumman nua in Fremdweata und fremde Nauman vua.

    Poinisch is - wia de meistn slawischn Sprochn - a stoak flektiarande Sproch. De Aunuadnung vo de Weata in an Sotz is meah oda wenicha frei, a waun de heifigste Aunuadnung Subjekt-Objekt-Verb is. Ma vawendt so guat wia kaane Artikl und Peasonalpronoman, weu de easchliaßn si duach de Endung vom ZeidwuatHauptweata lossn se in de drei grammatikalischn Gschlechta –männlich, weiblich, sächlich, eihteun. Es gibt owar an Untaschied zwischn belebtn und unbelebtn männlichn Gschlecht in da Aazoih. Poinisch hod siem Fölle: in Nominativ, in Genitiv, in Dativ, in Akkusativ in Instrumental, in Lokativ und in Vokativ. Adjektivesan in Hihblick auf Gschlecht, Foi und Zoih midn Hauptwuat vabundn.

    Im heitigen Poinisch san via klassische Dialektgrubbm oigemein aunakaunt (in Klaumma und fett de Numman auf da Koatn rechts): 1. Klaapoinisch (dialekt małopolski): Im Siidn und Siidostn (B1) 2. Großpoinisch (dialekt wielkopolski): Im Noadn und Middlwestn (B2) 3. Masowisch (dialekt mazowiecki): Im Noadostn (B3) 4. Schlesisch (dialekt śląski): Im Siidwestn (G1), vo etliche aa ois separate Anzlsproch gseng (ślónsko godka/ślónsko mowa) Is Kaschubische (F) güüt heidztogs schoo ois separate Sproch, auf des hoffn aa etliche Schlesier. In de ehemolig deitschn Gegandn im Westn redt ma heid an Mischdialekt (B4). Bsundare Fuaman san Góralisch (I) - sprich: "Guhralisch" -, a Klaapoinischa Dialekt gaunz im Siidn in de Karpatn, dea wos aa slowakische und wolochische Eihflüss hod, und de Mährisch-Schlesischn Dialekt - (G1) in Tschechien und (G2)- , de wos an Iwagaung ins Tschechische haum.

    ↑ "Lekhitic languages | Encyclopædia Britannica". Britannica.com. 2015-01-08. http://www.britannica.com/EBchecked/topic/335581/Lekhitic-languages. Retrieved on 2015-03-31.
    ↑ Walery Pisarek (deutsche Übers. von Andreas W. Meger): Polnisch – Broschüre des Rada Języka Polskiego, (PDF-Datei; 975 kB, abgerufen am 12. Februar 2016)
    ↑ "Världens 100 största språk 2010" (Die 100 meistverbreiteten Sprachen der Welt 2010). In: Schwedische Nationalenzyklopädie Nationalencyklopedin. 35, Stockholm 2010, ISBN 978-91-86365-26-4.
    • pl
    • Poin Poin, EU
  3. de.wikipedia.org › wiki › PolenPolen – Wikipedia

    Polnische Partisanengruppen, welche die größte Widerstandsbewegung im besetzten Europa darstellten, leisteten auch in Polen selbst Widerstand. Nachdem die Rote Armee im Januar 1944 die polnische Grenze von 1939 überschritten hatte, wurden die Truppen der Heimatarmee vom NKWD entwaffnet, ihre Offiziere erschossen oder in den sowjetischen ...

  4. Die polnische Sprache (im Polnischen język polski, polska mowa oder polszczyzna) ist eine westslawische Sprache aus dem slawischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Zu ihren engsten Verwandten zählen das Kaschubische und die sorbischen Sprachen, große Ähnlichkeiten bestehen auch zum Tschechischen und Slowakischen.

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