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  1. Schloss Berge in Gelsenkirchen Buer - Traumhaftes Hotel mit gehobenem Restaurant, hauseigenem Cateringdienst und Räumen für Bankette und Tagungen.

  2. Schloss Berge – Wikipedia

    de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Berge
    • Zusammenfassung
    • Gebäude
    • Familie
    • Baugeschichte
    • Vorgeschichte
    • Architektur
    • Nutzung

    Das Schloss Berge, auch Haus Berge genannt, steht auf der Südseite des Buerschen Berges im Gelsenkirchener Stadtteil Buer in Nordrhein-Westfalen. Erbaut wurde es als Wasserburg zum Schutz des heutigen Gelsenkirchener Stadtteils Erle und war bis 1433 Stammsitz der Familie von Berge. Ab 1521 war Haus Berge Eigentum der Familie von Boenen, deren Mitglied Ludolf Friedrich Adolf von Boenen in den Reichsgrafenstand aufstieg. Seine Tochter Maria Anna Wilhelmine, eine Geliebte Beethovens, wurde auf Berge geboren.

    In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu einem Schloss umgebaut und im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts erneut verändert, präsentiert sich das Herrenhaus der Anlage im Stil des Spätbarock an der Schwelle zum Klassizismus. Es wird heute als Hotel-Restaurant genutzt.

    Seine Witwe verkaufte das Haus und die umliegenden Güter an den Ritter Heinrich von Backem von Haus Leythe. Als die männliche Linie dieser Familie mit Jörgen von Backem erlosch, brachte dessen Erbtochter Hartlieb (auch Hartlief) Haus Berge im Jahr 1521 an ihren Ehemann Georg von Boenen.

    Dieser ließ um etwa 1530[2] die wehrhafte Anlage zu einem Schloss aus- und umbauen. Aus jener Zeit stammt ein 10,75×26,25 Meter großer Teil im Hauptflügel des Herrenhauses, dessen 1,30 Meter dicke Mauern wesentlich massiver sind als die übrigen. Ein weiteres Gebäude an der Stelle des heutigen Nordflügels komplettierte den damaligen Baubestand. In den folgenden rund 250 Jahren, in denen die Familie von Boenen das Schloss bewohnte, erlangte Berge die beherrschende grundherrliche Stellung nördlich der Emscher und damit einhergehend entsprechendes gesellschaftliches Ansehen. Die von Boenen wurden sogar in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Um 1700 erfolgte ein kellerloser Anbau an den Haupttrakt des Herrenhauses. Außerdem wurde im Süden der Haupthausinsel ein erster Park angelegt. Gemäß dem Zeitgeschmack handelte es sich hierbei um einen geometrisch gestalteten Barockgarten nach französischem Vorbild. Unter dem Freiherrn Ludolf Friedrich Adolf von Boenen, stieg die Familie am 17. August 1790[3] in den Reichsgrafenstand auf. Die Heirat Adolfs mit Wilhelmine Franziska von Westerholt-Gysenberg, der Erbtochter jenes Grafengeschlechts, am 6. Oktober 1769[3] machte es möglich. Fortan nannten sich die Schlossbesitzer Grafen von Westerholt. Die Erhebung in den Grafenstand verpflichtete auch zu einer gehobeneren Lebensführung, der das alte Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert nicht mehr genügte. In den Jahren 1785 bis 1788 wurde das alte Gebäude deshalb teilweise abgetragen und unter dem Baumeister der Abtei Werden, Engelbert Kleinhansz, im frühklassizistischen Stil mit einem zusätzlichen Trakt, dem Südflügel, neu errichtet. Auch wurde die Parkanlage durch einen sich nach Westen erstreckenden englischen Landschaftsgarten erweitert. Nach dem Umbau weilten als Gäste solch illustre Persönlichkeiten wie Kaiser Napoleon und Marschall Blücher auf dem Schloss. Am 15. März 1924 erwarb die Stadt das Schloss mitsamt dem 102 Hektar großen Gelände zum Preis von 1,4 Millionen Goldmark[5] und richtete dort eine Volkserholungsstätte mit Gast- und Wirtschaftsräumen ein. Dazu erfolgte von 1926 bis 1933[6] ein Umbau und eine Erweiterung des Hauses, bei dem 1927 die neugotische Kapelle aus dem Jahr 1879 abgerissen wurde. Der Schlosspark wurde auf etwa 73 Hektar vergrößert und im alten Stil wieder instand gesetzt. Zeitgleich erfuhr der barocke Garten eine Wiederherstellung seines ursprünglichen Zustands aus der Zeit um 1700. Die heute in ihm zu sehenden Statuen sind jedoch nur noch Nachbildungen alter Originale. Zugleich entstand zwischen 1927 und 1929 gegenüber dem Haupteingang des Schlosses der Berger See, der 1930 aufgestaut wurde.[6] Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ die Stadt Gelsenkirchen Schloss Berge 1952/53 restaurieren. Gleichzeitig erfolgte ein umfassender Innenumbau, um dort im Anschluss einem Hotel-Restaurant Platz zu bieten. Nach einer umfangreichen Modernisierung in den Jahren 1977 und 1978[1] folgten in den Jahren 2003 und 2004 erneut Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten.

    In der Zeit des Nationalsozialismus sollte auf der Vorburginsel eine Kreisschulungsburg der NSDAP entstehen. Dazu wurden die dortigen, 1876 bis 1878 erbauten Wirtschaftsgebäude mehrheitlich abgerissen. Lediglich der Remise genannte Westflügel, in dem früher Pferdeställe untergebracht waren, stand noch bis 1983, wurde dann aber auch niedergelegt, um für einen geplanten Hotelbau Platz zu schaffen.

    Das Haupthaus präsentiert sich von außen im Wesentlichen noch immer so wie nach der Umgestaltung in der Zeit von 1785 bis 1788. Das Wappen der Reichsgrafen von Westerholt-Gysenberg am Hauptflügel weist auf seine letzten Bauherren hin. Der repräsentative Dreiflügelbau ist nach Westen hin geöffnet und steht auf einer quadratischen Insel von etwa 40 Metern Seitenlänge. Seine zwei Geschosse werden von einem Mansarddach abgeschlossen. Das hohe Kellergeschoss des Gebäudes wurde auf Pfahlrosten errichtet, die bei den Restaurierungsarbeiten in den 1950er Jahren ein stützendes Korsett aus Stahlbeton erhielten, um Bergbauschäden entgegenzuwirken. Noch bis 1784 stand an der Südecke der Herrenhausinsel ein Rundturm, von dem heute nur noch das Fundament vorhanden ist.

    Seit Juli 1988 steht die gesamte Anlage unter Denkmalschutz. Gemeinsam mit dem im Schlossgebäude beheimateten Hotel und Restaurant, den beiden Gärten des Schlosses sowie dem Berger See und dem Gelsenkirchener Stadtwald dient sie heute als Naherholungsgebiet.

  3. Luftaufnahme Schloss Berge | Bildarchiv der Gelsenkirchener ...

    www.gelsenkirchener-geschichten.de/Bildarchiv/...

    Luftbild Schloss Berge mit Berger Anlage und Schlossteich - d0657_schloss_berge_001.jpg

  4. www.gelsenkirchen.de - Schloss Berge

    www.gelsenkirchen.de/.../schloss_berge/index.aspx

    Rund um das barocke Schloss Berge liegt die heute ca. 73 Hektar große Grünanlage. Die wichtigsten Bereiche der ausgedehnten Anlage sind der Schlossgarten mit französischem Rokokogarten, der dem Stil der Erstgestaltung um 1750 nachempfunden ist, und der Schlosspark mit einem englischen Landschaftsgarten.

  5. Wenn Sie mit dem Auto kommen, benutzen Sie bitte die Parkplätze auf Schalke und der Gesamtschule Berger Feld (Adresse für Navi: 45894 Gelsenkirchen – Adenauerallee) Ansonsten benutzen Sie bitte den ÖPNV. Die Haltestelle heißt Schloss Berge. Hier gelangen Sie direkt zur Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn.

  6. Unser Restaurant erwartet Sie – Schloss Berge

    www.schloss-berge.de/restaurant.php

    Unser Hotel - und Restaurantbetrieb bleibt bis zum 07.03.2021 geschlossen. Ab voraussichtlich Montag den 08.03.2021 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.

  7. Schloss Berge in Gelsenkirchen-Buer - Alle Burgen

    www.alleburgen.de/bd.php?id=19643

    Schlichtes, dreiflügeliges Barockschloss auf einer quadratischen Insel Um 1550, wurde die Burg zum Schloss um- und ausgebaut. Anstelle der Rundburg entstand eine rechteckige Anlage, ein hufeisenförmiges Herrenhaus mit drei zweigeschossigen Flügeln.

  8. Schloss Berge Hotels in Gelsenkirchen Buer - Öffnungszeiten

    web2.cylex.de/firma-home/schloss-berge-6311004.html

    Schloss Berge Adenauerallee 103 in Gelsenkirchen Buer, ☎ Telefon 0209 17740 mit ⌚ Öffnungszeiten, Bewertungen und Speisekarte

    • (9)
  9. Schloss Berge – Unterwegs im Ruhrgebiet

    pottbummeln.wordpress.com/tag/schloss-berge

    Bootsverleih am Berger See, Biergarten am Schloss, Biergarten am Berger See, Barocker Schlosspark, Kräutergarten, Labyrinth, Waldgebiet mit altem Baumbestand, Schlosshotel, Schlossrestaurant. Informationen. Länge des Ausfluges: variabel, 1-3 Stunden (Ohne Anfahrt) Koordinaten: 51°34’7.24″ N 7° 4′ 10.44″O (öffnet Google Maps)

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