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  1. Schloss Berge – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Schloss_Berge
    • Zusammenfassung
    • Gebäude
    • Familie
    • Baugeschichte
    • Vorgeschichte
    • Architektur
    • Nutzung

    Das Schloss Berge, auch Haus Berge genannt, steht auf der Südseite des Buerschen Berges im Gelsenkirchener Stadtteil Buer in Nordrhein-Westfalen. Erbaut wurde es als Wasserburg zum Schutz des heutigen Gelsenkirchener Stadtteils Erle und war bis 1433 Stammsitz der Familie von Berge. Ab 1521 war Haus Berge Eigentum der Familie von Boenen, deren Mitglied Ludolf Friedrich Adolf von Boenen in den Reichsgrafenstand aufstieg. Seine Tochter Maria Anna Wilhelmine, eine Geliebte Beethovens, wurde auf Berge geboren.

    In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu einem Schloss umgebaut und im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts erneut verändert, präsentiert sich das Herrenhaus der Anlage im Stil des Spätbarock an der Schwelle zum Klassizismus. Es wird heute als Hotel-Restaurant genutzt.

    Seine Witwe verkaufte das Haus und die umliegenden Güter an den Ritter Heinrich von Backem von Haus Leythe. Als die männliche Linie dieser Familie mit Jörgen von Backem erlosch, brachte dessen Erbtochter Hartlieb (auch Hartlief) Haus Berge im Jahr 1521 an ihren Ehemann Georg von Boenen.

    Dieser ließ um etwa 1530[2] die wehrhafte Anlage zu einem Schloss aus- und umbauen. Aus jener Zeit stammt ein 10,75×26,25 Meter großer Teil im Hauptflügel des Herrenhauses, dessen 1,30 Meter dicke Mauern wesentlich massiver sind als die übrigen. Ein weiteres Gebäude an der Stelle des heutigen Nordflügels komplettierte den damaligen Baubestand. In den folgenden rund 250 Jahren, in denen die Familie von Boenen das Schloss bewohnte, erlangte Berge die beherrschende grundherrliche Stellung nördlich der Emscher und damit einhergehend entsprechendes gesellschaftliches Ansehen. Die von Boenen wurden sogar in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Um 1700 erfolgte ein kellerloser Anbau an den Haupttrakt des Herrenhauses. Außerdem wurde im Süden der Haupthausinsel ein erster Park angelegt. Gemäß dem Zeitgeschmack handelte es sich hierbei um einen geometrisch gestalteten Barockgarten nach französischem Vorbild. Unter dem Freiherrn Ludolf Friedrich Adolf von Boenen, stieg die Familie am 17. August 1790[3] in den Reichsgrafenstand auf. Die Heirat Adolfs mit Wilhelmine Franziska von Westerholt-Gysenberg, der Erbtochter jenes Grafengeschlechts, am 6. Oktober 1769[3] machte es möglich. Fortan nannten sich die Schlossbesitzer Grafen von Westerholt. Die Erhebung in den Grafenstand verpflichtete auch zu einer gehobeneren Lebensführung, der das alte Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert nicht mehr genügte. In den Jahren 1785 bis 1788 wurde das alte Gebäude deshalb teilweise abgetragen und unter dem Baumeister der Abtei Werden, Engelbert Kleinhansz, im frühklassizistischen Stil mit einem zusätzlichen Trakt, dem Südflügel, neu errichtet. Auch wurde die Parkanlage durch einen sich nach Westen erstreckenden englischen Landschaftsgarten erweitert. Nach dem Umbau weilten als Gäste solch illustre Persönlichkeiten wie Kaiser Napoleon und Marschall Blücher auf dem Schloss. Am 15. März 1924 erwarb die Stadt das Schloss mitsamt dem 102 Hektar großen Gelände zum Preis von 1,4 Millionen Goldmark[5] und richtete dort eine Volkserholungsstätte mit Gast- und Wirtschaftsräumen ein. Dazu erfolgte von 1926 bis 1933[6] ein Umbau und eine Erweiterung des Hauses, bei dem 1927 die neugotische Kapelle aus dem Jahr 1879 abgerissen wurde. Der Schlosspark wurde auf etwa 73 Hektar vergrößert und im alten Stil wieder instand gesetzt. Zeitgleich erfuhr der barocke Garten eine Wiederherstellung seines ursprünglichen Zustands aus der Zeit um 1700. Die heute in ihm zu sehenden Statuen sind jedoch nur noch Nachbildungen alter Originale. Zugleich entstand zwischen 1927 und 1929 gegenüber dem Haupteingang des Schlosses der Berger See, der 1930 aufgestaut wurde.[6] Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ die Stadt Gelsenkirchen Schloss Berge 1952/53 restaurieren. Gleichzeitig erfolgte ein umfassender Innenumbau, um dort im Anschluss einem Hotel-Restaurant Platz zu bieten. Nach einer umfangreichen Modernisierung in den Jahren 1977 und 1978[1] folgten in den Jahren 2003 und 2004 erneut Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten.

    In der Zeit des Nationalsozialismus sollte auf der Vorburginsel eine Kreisschulungsburg der NSDAP entstehen. Dazu wurden die dortigen, 1876 bis 1878 erbauten Wirtschaftsgebäude mehrheitlich abgerissen. Lediglich der Remise genannte Westflügel, in dem früher Pferdeställe untergebracht waren, stand noch bis 1983, wurde dann aber auch niedergelegt, um für einen geplanten Hotelbau Platz zu schaffen.

    Das Haupthaus präsentiert sich von außen im Wesentlichen noch immer so wie nach der Umgestaltung in der Zeit von 1785 bis 1788. Das Wappen der Reichsgrafen von Westerholt-Gysenberg am Hauptflügel weist auf seine letzten Bauherren hin. Der repräsentative Dreiflügelbau ist nach Westen hin geöffnet und steht auf einer quadratischen Insel von etwa 40 Metern Seitenlänge. Seine zwei Geschosse werden von einem Mansarddach abgeschlossen. Das hohe Kellergeschoss des Gebäudes wurde auf Pfahlrosten errichtet, die bei den Restaurierungsarbeiten in den 1950er Jahren ein stützendes Korsett aus Stahlbeton erhielten, um Bergbauschäden entgegenzuwirken. Noch bis 1784 stand an der Südecke der Herrenhausinsel ein Rundturm, von dem heute nur noch das Fundament vorhanden ist.

    Seit Juli 1988 steht die gesamte Anlage unter Denkmalschutz. Gemeinsam mit dem im Schlossgebäude beheimateten Hotel und Restaurant, den beiden Gärten des Schlosses sowie dem Berger See und dem Gelsenkirchener Stadtwald dient sie heute als Naherholungsgebiet.

  2. Liste der Bodendenkmäler in Gelsenkirchen – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Liste_der_Bodendenkmäler

    Apr 04, 2021 · Bodendenkmal Haus Berge Buer Adenauerallee 103 Untertägige Reste eines mittelalterlichen Adelssitzes mit Wirtschafts- und Nebengebäuden sowie ursprünglicher Gräftenanlage in der Umgebung des im 18. Jahrhundert auf der Hauptinsel erbauten Nachfolgebauwerkes und jetzigen Baudenkmales Haus Berge.

  3. Gelsenkirchen – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Gelsenkirchen

    4 days ago · ein Sommerfest auf Schloss Berge mit Musik und Feuerwerk (2003 wurden rund 500.000 Besucher an.gegeben) ein Sommerfest im Revierpark Nienhausen (Stadtteil Feldmark) mit Liveprogrammen, Spielmöglichkeiten für Kinder und ebenfalls ein Feuerwerk. das Schlossparkfest am Schloss Horst, das Buersche Cityfest und; Buer Live. Sport

    • 104,94 km²
    • 48 m ü. NHN
  4. Gelsenkirchen-Buer – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Gelsenkirchen-Buer

    Apr 15, 2021 · Es beinhaltet mehrere Grünzonen und Parkanlagen mit Teichen und Seen wie Schloss Berge, Berger See, Lohmühlenteich, Hülser Heide, Löchterheide, Stadtwald, Gebiet des ehemaligen Löwenparks oder den Zentralfriedhof Buer-Mitte an der Haunerfeld- und Ortbeckstraße bzw. den Alten Friedhof an der Mühlenstraße, sowie mehrere Kleingärten- und ...

    • 33.730 (31. Dez. 2013)
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  5. People also ask

    Wer war der erste Bürgermeister der Stadt Gelsenkirchen?

    Was sind die drei Stadtbezirke in Gelsenkirchen?

    Was ist Buer in Gelsenkirchen?

    Welche Anteile haben die Bezirke in Gelsenkirchen?

  6. Oliver Wittke – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Oliver_Wittke
    • Persönlichkeiten
    • Leben und Beruf
    • Politische Laufbahn
    • Kontroversen
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    • Kritik

    Oliver Wittke (* 24. September 1966 in Marl) ist ein deutscher Politiker der CDU und seit März 2018 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.[1] Der Diplom-Geograph war von 1999 bis 2004 der erste direkt gewählte Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen und anschließend vom 24. Juni 2005 bis zum 3. März 2009 Minister für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen im Kabinett des Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers. Er gehörte von 1995 bis 1999, von 2007 bis 2010 und von 2012 bis 2013 dem Landtag von Nordrhein-Westfalen an. Von 2010 bis 2012 war er Generalsekretär des CDU-Landesverbands Nordrhein-Westfalen. Seit 2013 ist Wittke Mitglied des Deutschen Bundestages.

    Oliver Wittke machte sein Abitur am Leibniz-Gymnasium in seiner Heimatstadt Gelsenkirchen im Stadtteil Buer. Nach seinem Grundwehrdienst bei der Bundeswehr in Essen und Barnstorf studierte er Geographie und Wirtschaftswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum (Abschluss: Diplom-Geograph). Er ist römisch-katholischer Konfession und wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Gelsenkirchen.

    Wittke trat 1982 der CDU bei. Von 1989 bis 1995 gehörte er dem Rat der Stadt Gelsenkirchen an. Von 1990 bis 1996 war er Vorsitzender der Jungen Union Ruhrgebiet. Von 1992 bis 2008 war er stellvertretender Vorsitzender der CDU Ruhr. Seit 2008 ist er ihr Vorsitzender. Wittke war von 1994 bis 1999 als Projektassistent bei einer Entwicklungsagentur. Von 1995 bis 1999 war er Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen, wo er dem Fraktionsvorstand der CDU angehörte. Zwischen 1999 und 2004 war er erster direkt gewählter Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, zugleich der jüngste und der erste CDU-Oberbürgermeister der Stadt. Von Februar bis Mai 2005 war Wittke Abteilungsleiter bei der Montangrundstücksgesellschaft in Essen. Von 2001 bis 2010 war er stellvertretender Landesvorsitzender der CDU Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2005 wurde er Minister für Bauen und Verkehr Nordrhein-Westfalens, was er bis zum 3. März 2009 blieb. 2007 rückte er als Nachfolger für den verstorbenen Wolfgang Aßbrock in den Landtag nach, schied aber im Jahr 2010 wieder aus dem Landtag aus, weil infolge des schlechten CDU-Wahlergebnisses die Landesliste nicht zog.

    Oliver Wittke wurde im November 2008 in Meschede-Olpe[2] ([3]) innerorts mit 109 km/h geblitzt und musste seinen Führerschein für zwei Monate abgeben sowie ein Bußgeld entrichten.[4] Das Vergehen Wittkes führte zu heftiger öffentlicher Kritik und Rücktrittsforderungen, die Wittke zunächst ablehnte. Nachdem der WDR anschließend enthüllte, dass Wittke zudem bereits in seiner Zeit als Oberbürgermeister von Gelsenkirchen wegen eines Geschwindigkeitsverstoßes auf der A 2 bei Herten für einen Monat der Führerschein entzogen worden war,[5] trat Wittke am 11. Februar 2009 von seinem Amt zurück.[2] Er erklärte in einer Mitteilung, dass er seiner Vorbildfunktion nicht mehr gerecht werden könne.[6] Im September 2007 beabsichtige Wittke den Geschäftsführerposten der landeseigenen Wohnungsbauförderungsanstalt (WFA) mit dem vormaligen Direktor der Sparkasse Gelsenkirchen, Matthias Klein, zu besetzen.[25] Dies brachte ihm im Landtag und in den Medien massive Kritik ein. Kleins Eignung für den Posten wurde in Frage gestellt. Am 19. September wurde Wittke im Landtag dazu befragt. Er äußerte sich mit: Mir war bekannt, dass ich Herrn Klein kenne. Klein zog seine Bewerbung zurück. Im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland, im Mai 2006, fiel Minister Wittke auf, als er während einer Aktuellen Stunde zur Hartz-IV-Gesetzgebung im Düsseldorfer Landtag Panini-Fußball-Bildchen mit dem Abgeordneten Holger Müller tauschte, ordnete und in ein Sammelheft einklebte.[26] Dies und seine anschließende Reaktion, dass es schon den Ministern überlassen bleiben müsse, bei welchen Themen sie andächtig dabei seien, veranlasste die Abgeordnete Sylvia Löhrmann (Bündnis 90/Die Grünen) zu einer kleinen Anfrage im Landtag.[27] Daraufhin antwortete Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, dass die Anfrage wegen offenkundiger Humorlosigkeit auf Seiten der Abgeordneten Sylvia Löhrmann nicht beantwortet werden könne, schon gar nicht in Zeiten der Fußball-Weltmeisterschaft.[28]

    Wittke blieb Landtagsabgeordneter und trat im Sommer 2009 in die Geschäftsführung der Hellmich-Unternehmensgruppe in Duisburg ein. Infolge der personellen Neuordnung der NRW-CDU nach dem Gang in die Opposition schlug der designierte CDU-Landesvorsitzende und Rüttgers-Nachfolger Norbert Röttgen Wittke als neuen Generalsekretär vor. Am 6. November 2010 wählte der 32. Landesparteitag der CDU-NRW ihn in dieses Amt. Er wurde somit Nachfolger von Andreas Krautscheid und gab seine Tätigkeit bei Hellmich auf. Bei der Bundestagswahl 2013 trat Oliver Wittke als Kandidat der CDU im Wahlkreis 123 (Gelsenkirchen) an und zog über Platz 10 der Landesliste in den Deutschen Bundestag ein. Bei der Bundestagswahl 2017 kandidierte er erneut in diesem Wahlkreis, verlor zwar gegen Markus Töns,[7] zog jedoch über Platz 4 der Landesliste wieder in den Bundestag ein. Im Deutschen Bundestag gehörte er dem Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur an. Darüber hinaus war er ordentliches Mitglied im Unterausschuss Kommunales und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie im Innenausschuss. Seit März 2018 ist Wittke Parlamentarischer Staatssekretär für Wirtschaft und Energie im Kabinett Merkel IV.[8]

    Nach der Verabschiedung des Ausbaugesetze zum Bundesverkehrswegeplan am 2. Dezember 2016 bezeichnete Wittke den deutlichen Anstieg auf fast 13 Milliarden Euro für Ausbau und Neubau von Autobahnen und Bundesstraßen in Nordrhein-Westfalen als Einen richtig dicken Schluck aus der Pulle. Damit würde NRW zum ersten Mal seit Jahrzehnten die höchsten Zuschüsse aller Länder bekommen.[9][10] Minister Wittke setzte sich für ein generelles Überholverbot für LKW ein. Auf Bundesebene plante er eine Anhebung der zulässigen Mindestgeschwindigkeit für Lkw auf Autobahnen von 60 auf 80 Kilometer pro Stunde. Er wollte mit dieser Initiative die so genannten Elefantenrennen verhindern, die häufig zu Unfällen und Verkehrsstaus führen würden.[17] Wittke sprach sich als Verkehrsminister mehrfach gegen Schienenbauprojekte und Reaktivierungen in Nordrhein-Westfalen aus. So sprach er sich gegen die Wiederaufnahme der 175 Jahre alten Eisenbahnverbindung AntwerpenDuisburg (Eiserner Rhein) für den internationalen Güterverkehr aus. Wittke erklärte, dass die historische Strecke nicht mehr zeitgemäß sei. Dem Schutz der Anwohner würde nicht Rechnung getragen, da Wohnhäuser zu nah an die Strecke herangebaut seien. Stattdessen würden andere Alternativen geprüft.[19] Die Landesregierung schlug später vor, eine neue Strecke entlang der A52 zu bauen.[20] Bereits als Oberbürgermeister von Gelsenkirchen veranstaltete er eine Klimatour mit einem in Gelsenkirchen entwickelten von Brennstoffzellen angetriebenen Fahrrad.[22] Später als Generalsekretär der CDU Nordrhein-Westfalen betonte Wittke die Wichtigkeit der Energiewende für das Land. Wir müssen in Nordrhein-Westfalen die Energiewende umsetzen. Wir müssen deutlich machen, dass wir den Haushalt sanieren und die Schuldengrenze einhalten wollen.[23] Die Subventionspolitik für Windkraft der rot-grünen Vorgängerregierung kommentierte Wittke nach dem Antritt des Ministeramtes mit den Worten Das ist das Erste, was wir kaputtmachen werden. Das war Ideologie und Ideologie, das war früher.[24]

    Wittke flog am Anfang März 2015 gemeinsam mit der Integrationsbeauftragten der Unionsfraktion, Cemile Giousouf, in den Nord-Irak, um 16 Tonnen Hilfsgüter aus dem Ruhrgebiet zu übergeben. Diese dreitägige Reise bezeichnete er später als das Eindrucksvollste, was er in seiner bisherigen Politikerlaufbahn erlebt habe.[13][14]

    Wittke ließ er als eine seiner ersten Amtshandlungen die Veröffentlichung der von der Vorgängerregierung weitgehend fertiggestellten Integrierten Gesamtverkehrsplanung (IGVP) stoppen und das Werk einer Neubewertung unterziehen. Dabei schaffte er den prinzipiellen Vorrang für die Schiene ab und ließ alle Projekte konsequent auf der Basis einer Kosten-Nutzen-Analyse beurteilen.[15] Verbände und betroffene Gemeinden kritisierten, dabei habe eine einseitige Verschiebung der Bewertungen zulasten von Schienenverkehrsprojekten nach teilweise nicht nachvollziehbaren Kriterien stattgefunden.[16]

  7. Liste von Parkanlagen in Nordrhein-Westfalen – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Liste_von_Parkanlagen_in

    Apr 01, 2021 · Die Liste von Parkanlagen in Nordrhein-Westfalen gibt einen Überblick über Grünflächen und Parkanlagen, die Nordrhein-Westfalen seinen Bewohnern und Gästen bietet. Nordrhein-Westfalen ist administrativ in 31 Kreise (einschließlich der Städteregion Aachen, die einem Kreis gleichgestellt ist) sowie 22 kreisfreie Städte untergliedert.

  8. North Rhine-Westphalia - Wikipedia

    en.wikipedia.org › wiki › Nordrhein-Westfalen

    Apr 08, 2021 · History Creation of the state. The state of North Rhine-Westphalia was established by the British military administration's "Operation Marriage" on 23 August 1946, by merging the province of Westphalia and the northern parts of the Rhine Province, both being political divisions of the former state of Prussia within the German Reich.

  9. Bundesautobahn 2 – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Bundesautobahn_2
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    Gebaut zur Zeit des Nationalsozialismus als Hauptstrecke im Reichsautobahnnetz, spielte die Autobahn nach der Teilung Deutschlands als kürzeste von drei Verbindungen eine zentrale Rolle im Transitverkehr von und nach West-Berlin. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und der Wiedervereinigung Deutschlands wandelte sich die Strecke zur wichtigsten Ost-West-Verkehrsachse in Deutschland und stellt seitdem eine Verbindung zwischen den niederländischen und belgischen Nordseehäfen und den osteuropäischen Ländern dar. Infolge des stark angestiegenen Verkehrsaufkommens wurde der größte Teil der Strecke von Grund auf modernisiert und durchgehend sechsspurig ausgebaut.

    Zwischen dem Autobahnbeginn und dem Kreuz Bad Oeynhausen ist die BAB 2 Teilstück der E 34 (Knokke-HeistBad Oeynhausen), von dort bis zum Autobahnende am Dreieck Werder Teil der E 30 (CorkOmsk).

    Als Ost-West-Verbindung zwischen dem Ruhrgebiet als wirtschaftlich bedeutendstem Ballungsraum in Deutschland (Bergbau, Schwerindustrie, Häfen) und der Hauptstadt Berlin war der Bau dieser Autobahnverbindung von besonderem Interesse. Schon in den 1930er Jahren wurde die Strecke daher unter den Nationalsozialisten gebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg bildete sie die wichtigste Verbindung zwischen der Bundesrepublik und West-Berlin, heute zählt sie zu den wichtigsten europäischen Fernstraßenverbindungen.

    Als Grundlage für die später ausgeführten Autobahnprojekte dienten die HaFraBa-Pläne. Trotzdem wurde propagandistisch verkündet, dass die Nationalsozialisten unter Adolf Hitler die eigentlichen Erfinder der Autobahn seien. Um dies zu untermauern, wurde der Vereinsname in GEZUVOR (Gesellschaft zur Vorbereitung der Reichsautobahnen e. V.) geändert und die Strecke KölnBonn zur Landesstraße herabgestuft.[4] Während des Zweiten Weltkrieges kam der Reichsautobahnbau größtenteils zum Erliegen. Nur einzelne Teilstücke wurden, meistens provisorisch mit nur einer Richtungsfahrbahn, ohne aufwändige Einweihungsfeier dem Verkehr übergeben und im Regelfall betraf dies auch nur die zur Truppenmobilisierung vorgesehenen Ost-West-Verbindungen. Der Abschnitt zwischen Bad Salzuflen und Bad Nenndorf wurde am 23. September 1939 daher eingeschränkt freigegeben. Somit war dieser vorläufig nur für den sogenannten Dienstverkehr vorgesehen. Unter dem Einsatz polnischer Zwangsarbeiter und Kriegsgefangener viele Bauarbeiter wurden von der Wehrmacht eingezogen wurde dieser Abschnitt gebaut bis zum 14. November 1940 zweibahnig eröffnet. Nur ein rund drei Kilometer langer Teil im Bereich der Weser­querung bei Bad Oeynhausen konnte nicht mehr rechtzeitig vollendet werden und war nur auf der südlichen Richtungsfahrbahn befahrbar. In den letzten Kriegstagen sprengte die Wehrmacht am 13. April 1945 die Elbebrücke bei Magdeburg. Der Straßenverkehr wurde daher für kurze Zeit per Fähre über die Elbe abgewickelt. Sehr bald baute man eine provisorische Brücke, die noch im selben Jahr freigegeben wurde. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges befand sich der Abschnitt zwischen Helmstedt und dem Autobahnende am Berliner Ring im Gebiet der Sowjetischen Besatzungszone. Wegen dringender Reparaturarbeiten wurde am 15. Juni 1948 die Behelfsbrücke über die Elbe seitens der Militäradministration für den Verkehr gesperrt. Im Rahmen der sich abzeichnenden Berlin-Blockade veranlasste die Sowjetunion dann nur vier Tage später die Schließung der Zonengrenze bei Helmstedt sowohl für den Straßen- als auch den Bahnverkehr, was die Anbindung von und nach West-Berlin zum Erliegen brachte. Schon im Januar 1948 betrachtete die Sowjetische Militäradministration in Deutschland den Transitverkehr zwischen den westlichen Besatzungszonen und Berlin, der durch die sowjetische Besatzungszone geführt werden musste, für illegal, indem Durchfahrgenehmigungen für illegal erklärt wurden. Im Laufe des Jahres 1949 endete die Berlin-Blockade und die beiden deutschen Staaten der Nachkriegszeit die Bundesrepublik Deutschland auf dem Gebiet der westlichen Besatzungszonen und die Deutsche Demokratische Republik auf dem Gebiet der sowjetischen Besatzungszone wurden gegründet. Die provisorische Elbebrücke wurde 1952 durch einen Neubau mit einer Richtungsfahrbahn ersetzt. Die zunächst schleppend verlaufenden und massive Verzögerungen hervorrufenden Grenzkontrollen in Helmstedt/Marienborn veranlassten eine Regelung über vereinfachten Transitverkehr im Viermächteabkommen über Berlin im Jahr 1971 und ein Jahr später das Inkrafttreten des Transitabkommens. Beide Abkommen waren, wie auch die restlichen Ostverträge, aufgrund der Entspannungspolitik Willy Brandts möglich geworden. Von 1972 bis 1974 wurde daher in Marienborn eine ca. 35 ha große Grenzabfertigungsanlage der DDR aufgebaut. Dieser war nur für die Einreise und den Transit durch dir DDR zuständig, der alliierte Checkpoint Alpha war Militärangehörigen vorbehalten und separat zu erreichen.

    Die Planung der Reichsautobahn RuhrgebietBerlin wurde zwischen September 1933 und Dezember 1934 in den Abschnitten OberhausenKamen (Strecke 1), KamenHannover (Strecke 2), HannoverMagdeburg (Strecke 3) und MagdeburgBerlin (Strecke 4) durch die Bauabteilungen Essen (OberhausenBielefeld), Hannover (BielefeldBraunschweig) und Magdeburg (BraunschweigBerliner Ring) der Obersten Bauleitung der Reichsautobahnen ausgeführt. Der Trassenverlauf war an mehreren Stellen durch Umwelteinflüsse beeinflusst worden. So wählte man eine Trasse im nördlichen Bereich des Ruhrgebietes, da der Steinkohlebergbau zu dieser Zeit nach Norden wanderte und man eine Führung durch Bergsenkungsgebiete vermeiden konnte. Die Fortsetzung der Autobahn nach Köln (heutige BAB 3) führt daher bei Oberhausen in einem relativ kleinen Radius von Ost-West- in Nord-Süd-Richtung.

    In Ostwestfalen folgte die Trasse den Siedlungsschwerpunkten in einem Verdichtungsraum von Gütersloh/Bielefeld entlang über Herford bis nach Bad Oeynhausen. Im Bereich Hannovers lag es eigentlich nahe, die Autobahn über eine kurze Route südlich der Stadt vorbei zu führen. Da der in Norden der Stadt gelegene Flughafen Hannover zu diesem Zeitpunkt einer der Knotenpunkte des deutschen Luftverkehrs war, entschied man sich für eine nördliche Umgehung der Stadt. Hinzu kamen die Interessen der Reichsbahndirektion Hannover, den ebenfalls im Norden der Stadt gelegenen Güterbahnhof an die Autobahn anzubinden, sowie eine Erschließung des am Nordhafen geplanten Industriegebiets.

    1937 konnte im westlichen Bereich am 17. Dezember der erste Abschnitt zwischen Düsseldorf und Recklinghausen eröffnet werden. Der Abschnitt zwischen Recklinghausen und Gütersloh wurde am 12. November 1938 dem Verkehr übergeben. Bei Kamen waren bereits Vorleistungen für ein Autobahnkreuz in Kleeblattform mit der geplanten Hansalinie (Strecke HamburgBremenRuhrgebiet, spätere BAB 1) durchgeführt worden. Obwohl das Kreuz im Rohbau fertiggestellt war, konnte es erst mit Inbetriebnahme der entsprechenden Teilstücke auf der Hansalinie in den 1950er und 1960er Jahren schrittweise in Betrieb genommen werden. Es war nach dem Schkeuditzer Kreuz (A 9-A 14) das zweite Autobahnkreuz in Kleeblatt-Ausführung in Deutschland, noch vor dem 1956 freigegebenen Frankfurter Kreuz. Die am gleichen Tag vorgesehene Verkehrsübergabe des Abschnittes zwischen Gütersloh und Bielefeld konnte aufgrund eines Erdrutsches im Teutoburger Wald nicht stattfinden. Erst nachdem am 15. Dezember die Schäden beseitigt waren, konnte man diese Strecke befahren. Tags zuvor hatte man bereits den Abschnitt zwischen Bad Nenndorf und Hannover eröffnet. Am 23. September 1939 wurde der Abschnitt zwischen Bad Salzuflen und Bad Nenndorf für den Verkehr freigegeben, zunächst nur für den Dienstverkehr. Am 13. November 1940 war der Abschnitt zweibahnig ausgebaut.[6]

    Insgesamt wurden im Zuge der Autobahn 230 Brücken errichtet. Der Fahrbahnquerschnitt betrug mit den Betonleitstreifen und den Banketten 24 m, was damals den für Reichsautobahnen üblichen Maßen entsprach. Dieser setzte sich zusammen aus zwei 3,75 m breiten Fahrstreifen je Fahrtrichtung mit einem 4,2 m breiten Mittelstreifen. Trotz der außerhalb des Abschnittes im Teutoburger Wald vorgesehenen Planungsgeschwindigkeit von 160 km/h wies sie noch keinen Standstreifen auf. Die beiden größten Bauwerke der Strecke, die Elbebrücke Hohenwarthe und die Brücke über den Rothenseer Verbindungskanal nordöstlich von Magdeburg, wurden ab 1994 durch Neubauten ersetzt. Im November 1997 wurden die beiden Neubauten fertiggestellt. Zwischen Magdeburg und Werder wurde 1995 mit dem Ausbau begonnen, im Herbst 1998 war dieser Bereich durchgehend sechsstreifig unter Verkehr. Nordwestlich von Magdeburg entstand ein Autobahnkreuz mit der verlängerten BAB 14, das Kreuz Magdeburg wurde im Oktober 1999 freigegeben.

    Ein weiterer Rasthof an der Strecke sollte bei Hamm-Rhynern entstehen, in der Nähe eines geplanten Autobahnabzweigs nach Kassel. Ähnlich wie bei Magdeburg wurden auch hier Vorleistungen wie Erdarbeiten und Brückenbau durchgeführt, die später realisierte Verbindung wurde in ihrem Verlauf nach dem Krieg jedoch verändert (heutige BAB 44 ohne Verbindung an die BAB 2, stattdessen Beginn in Dortmund). Lediglich zwei Tankstellen wurden auf beiden Seiten der Autobahn gebaut und 1939 zusammen mit einem provisorischen Rasthaus auf der Südseite in Betrieb genommen. Die auffällige Architektur dieser heute denkmalgeschützten Tankstellenbauwerke im Heimatstil sollte eine Anknüpfung an westfälische Bauernhäuser darstellen.[8]

    Im Laufe der Zeit wurden die Kontrollen am Grenzübergang selbst verschärft. Neben den DDR-Grenztruppen übernahmen Angehörige des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) die Abfertigungen. Näherte man sich von Westen her dem Grenzübergang, zu gelangte man zunächst zu einer Passkontrolle, bei der Reisenden die Pässe abgenommen und in die vier Kategorien BRD, Westberlin (WB), Ausländer und Kairo eingeteilt wurden.

    Die Kategorie Kairo diente Personen, die aus Sicht der DDR-Regierung interessant für Anwerbeversuche seitens des MfS sein könnten auch RAF-Terroristen fielen hierunter und wurden bei der Einreise bevorzugt behandelt. Personen, die aus Sicht der DDR als feindlich-negativ angesehen wurden, konnten an der Einreise gehindert werden. Die Tatsache, dass der Reisepass sofort abgenommen wurde und über ein Band in einen anderen Teil der Anlage befördert wurde, diente allein der Verunsicherung von Reisenden. Ein weitverzweigtes Netz an Tunneln ermöglichte das unerkannte Wechseln zwischen den Gebäuden. Bis zu 1000 Menschen taten auf der Anlage Dienst.

    Reisende, die von Osten her kamen, wurden mit radioaktiven Cäsium-137-Strahlern (sogenannte Gammakanonen) durchleuchtet, um Flüchtlinge, die sich im Fahrzeug versteckten, aufzuspüren. Da dieses Vorgehen den Regelungen des Transitabkommens (nicht anlassbezogene Fahrzeugkontrolle) widersprach, wurde die Existenz dieser Anlagen seitens des MfS geheimgehalten. Um Fluchtversuche durch etwaiges Durchbrechen des Kontrollbereiches zu verhindern, wurden Rollsperren angebracht, die in diesem Falle die Fahrbahn blockierten.

    Das Transitabkommen regelte neben den Grenzformalitäten auch den Ablauf des Transitverkehrs durch die DDR. So durfte der Westverkehr nur bestimmte Strecken im DDR-Gebiet benutzen. Diese führten von den Grenzübergängen Wartha/Herleshausen (Hessen) und Rudolphstein/Hirschberg (Bayern) über das Hermsdorfer Kreuz, außerdem von Helmstedt/Marienborn jeweils auf den südlichen Berliner Ring und zum Grenzübergang Dreilinden nach West-Berlin. Eine weitere Transitstrecke stellte die Fernverkehrsstraße 5 aus Richtung Hamburg dar, die bis in die 1980er Jahre durch eine Transitautobahn mit Grenzübergängen in Gudow (Schleswig-Holstein) und Heiligensee (West-Berlin) ersetzt wurde. Über den Grenzübergang Helmstedt-Marienborn wurde aufgrund der relativen Nähe zu West-Berlin der Hauptteil des Transitverkehrs abgewickelt. Zwischen Helmstedt und Magdeburg sind die Anschlussstellen Marienborn und Ostingersleben zugunsten der neuen Anschlussstelle Alleringersleben beim Ausbau weggefallen. Die ehemalige Grenzübergangsanlage Helmstedt/Marienborn wurde zum Teil abgerissen, da sie der breiteren Neubautrasse im Weg stand. Die übrig gebliebenen Anlagenteile wurden erhalten und können heute als Teil einer Gedenkstätte besichtigt werden. Im westlichen Teil des Geländes entstand eine Autobahnraststätte für die Fahrtrichtung Berlin.

    Das Abfahren von der Autobahn auf das nachrangige Straßennetz war dem Transitverkehr untersagt, er musste in angemessener Reisezeit in West-Berlin eintreffen. Zu Überwachung dieser Regelung waren ständig zivile Fahrzeuge des MfS unterwegs, darunter auch die eigentlich in der DDR so gut wie gar nicht vorkommenden Fahrzeuge westlicher Marken und BRD-Kennzeichen. Die DDR-Volkspolizei führte entlang der Strecke intensive Radarkontrollen durch und erhob bei Überschreiten der geltenden Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h sofort Bußgelder. Diese Bußgelder, etwa 7 Mio. DM jährlich, waren in den Volkswirtschaftsplan der DDR fest eingebunden.[9]

    Die einzige Möglichkeit, die Transitautobahn zu verlassen, war das Ansteuern einer der auf dem Weg liegenden Raststätten. Zwischen Helmstedt und Berlin gab es zwei Transitraststätten bei Hohenwarsleben westlich von Magdeburg (ehem. Rasthof Börde) und bei Theeßen. An diesen gab es Gasthäuser, die vom ostdeutschen Teil der Firma MITROPA betrieben wurden. Angegliedert waren Intershops, in denen Produkte, die es in der DDR normalerweise nicht gab, mit frei konvertierbaren Währungen gekauft werden konnten Westdeutsche bezahlten in D-Mark, Ausländer in ihrer jeweiligen Landeswährung.

    Zum 1. Januar 1975 wurde für die Autobahnen in der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin ein neues, einheitliches Nummerierungsschema eingeführt. Waren zunächst nur intern geführte Nummerierungen verwendet worden und auf den Wegweisern ausschließlich die Nummern der auf der Trasse verlaufenden Europastraßen ausgeschildert, wurde die neue nationale Nummerierung vorgezogen. Ein zuvor im Bedarfsplan Bundesfernstraßen 19711985 beschriebenes System, dass den vom Berliner Ring abzweigenden Strecken die einstelligen Nummern A 1 bis A 6 zuordnete konnte sich, auch im Hinblick auf die damals noch bestehende Deutsche Teilung, nicht durchsetzen.

    Sowohl im zuerst entwickelten als auch im später realisierten System wurde der Strecke BerlinRuhrgebiet die Bezeichnung Bundesautobahn 2 zugewiesen.[10] Dies rührt daher, dass das erste System den vom Berliner Ring abzweigenden Strecken entgegen dem Uhrzeigersinn einstellige Nummern zugewiesen wurden, beginnend mit der A 1 für die Strecke BerlinHamburg und dementsprechend fortgesetzt mit der A 2 in Richtung Ruhrgebiet, gefolgt von der A 3 in Richtung München. Das letztendlich angewendete System vergibt den überregional wichtigen Autobahnen, meist Strecken aus der HaFraBa-Planung, einstellige Nummern ungerade für in Nord-Süd-Richtung verlaufende, gerade in Ost-West-Richtung, aufsteigend von Norden nach Süden bzw. Westen nach Osten.

    Im Unterschied zu heute trug im ersten Schema die heutige BAB 2 im damaligen Westdeutschland großenteils schon ihre heutige Nummer, lief jedoch westlich vom Kreuz Oberhausen auf dem Weg der heutigen BAB 3 weiter bis zum Autobahndreieck Heumar, die vom Berliner Ring kommende Kilometrierung wurde sogar in westlicher Richtung bis Aachen fortgesetzt.[11] Ab Einführung des heutigen Nummernsystems 1975 begann die BAB 2 bereits an der niederländischen Grenze Straelen/Venlo und führte ab dem Autobahnkreuz Kaiserberg gemeinsam als BAB 2 und BAB 3 bis zum Kreuz Oberhausen, wo sich die BAB 3 in Richtung Arnheim wieder von der Trasse trennte. Im Zuge der Nummerierung der Anschlussstellen, die im Jahre 1992 begann, wurden Doppelnennungen von Autobahnkreuzen, Autobahnanschlussstellen und Doppelbenennungen wie die Strecke zwischen Duisburg und Oberhausen als BAB 2/BAB 3 bereinigt. Das Stück zwischen Venlo und Duisburg gehört heute zur 1992 aus den Bundesautobahnen 2 und 430 neu gebildeten BAB 40. Bei Dortmund und Hannover wurden schon in den 1970er Jahren einzelne Teilstücke von vier auf sechs Fahrstreifen erweitert. Dabei handelte es sich zum einen um den 12 km langen Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Nordost und dem Kamener Kreuz, zum anderen um den Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Hannover-Bothfeld und dem Autobahnkreuz Hannover-Ost. Am Teilstück zwischen Dortmund und Kamen begannen 1976 die Bauarbeiten, bei Hannover ein Jahr später im August 1977.[13] Bis 1993 wurde der Ausbau weiter in Richtung Westen zur Anschlussstelle Hannover-Herrenhausen vorangetrieben, wobei die genannte Anschlussstelle in ein Kleeblattkreuz umgebaut wurde.[14]

    Mit finanzieller Unterstützung aus der Bundesrepublik wurde zwar zwischen 1976 und 1978 eine umfangreiche Sanierung vorgenommen, wobei die alte Betondecke durch eine Asphaltdecke ersetzt wurde, aufgrund fehlender finanzieller Mittel wurde die Transitstrecke durch die DDR nur sporadisch instandgesetzt. Bis zur Wende 1990 war sie aufgrund fehlender finanzieller Mittel im Prinzip noch im selben Zustand wie beim Bau in den 1930er Jahren. Die Höchstgeschwindigkeit war, wie auf allen DDR-Autobahnen, auf 100 km/h festgesetzt.[14]

    Der Fall des Eisernen Vorhangs 1989 änderte die Verhältnisse in Europa schlagartig der vorher durch die Grenzanlagen unterbrochene Ost-West-Verkehr nahm in den Folgejahren stetig zu. Insbesondere auf den innerdeutschen ehemaligen Transitstrecken, die während der deutschen Teilung aufgrund ihrer verkehrlichen Randlage in Westen und fehlender finanzieller Mittel im Osten nur unzureichend ausgebaut und instandgesetzt wurden, kam es zu Engpässen. Daher wurde zusammen mit dem Bundesverkehrswegeplan 1992 das Programm Verkehrsprojekte Deutsche Einheit initiiert, das den Neu- und Ausbau wichtiger Verkehrsachsen und Infrastruktur zwischen den alten und den neuen Bundesländern vorsieht.

    Der sechsstreifige Ausbau zwischen Hannover und dem Dreieck Werder wurde, zusammen mit dem sechs- bis achtstreifigen Ausbau des südlichen und östlichen Berliner Rings, als Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 11 (VDE Nr. 11) geführt. Er begann 1994 und wurde, auch im Hinblick auf die Weltausstellung Expo 2000 in Hannover, bis 1999 weitgehend fertiggestellt. Während der langen Ausbauphase im Jahr 1997 waren 57 km der Autobahn zwischen Hannover und Berlin von den Ausbaumaßnahmen betroffen kam es immer wieder zu kilometerlangen Staus. Trotz umfangreicher Sicherungsmaßnahmen gab es immer wieder zahlreiche schwere Auffahrunfälle mit LKW-Beteiligung.

  10. Christine Neubauer - Wikipedia

    en.wikipedia.org › wiki › Christine_Neubauer

    Apr 14, 2021 · Christine Neubauer is the daughter of a printer. Her ancestors came from Munich, Lower Bavaria and Swabia.She attended Mary Ward Secondary School in Nymphenburg and graduated in 1978 with an intermediate certificate.

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