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  1. List of years in literature - Wikipedia

    en.wikipedia.org › wiki › List_of_years_in_literature

    6 days ago · 1774 in literature – The Sorrows of Young Werther – Johann Wolfgang von Goethe. 1775 in literature – The Rivals – Richard Sheridan. 1776 in literature – Common Sense – Thomas Paine; The Wealth of Nations – Adam Smith. 1777 in literature – The School for Scandal – Richard Brinsley Sheridan.

  2. Phillips Exeter Academy - Wikipedia

    en.wikipedia.org › wiki › Phillips_Exeter_Academy

    3 days ago · Phillips Exeter Academy was established in Exeter, New Hampshire, in 1781 by Elizabeth and John Phillips.John Phillips had made his fortune as a merchant and banker before going into public service, and financially supported his nephew Samuel Phillips, Jr. in founding his own school, Phillips Academy, in Andover, Massachusetts, three years earlier.

    • 1781; 240 years ago
    • Town, 132 buildings
    • William K. Rawson
    • John Phillips, Elizabeth Phillips
  3. Verschwörungstheorie – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Verschwörungstheorie
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    Als Verschwörungstheorie wird im weitesten Sinne der Versuch bezeichnet, einen Zustand, ein Ereignis oder eine Entwicklung durch eine Verschwörung zu erklären, also durch das zielgerichtete, konspirative Wirken einer meist kleinen Gruppe von Akteuren zu einem meist illegalen oder illegitimen Zweck. Das Lexikon der Soziologie definiert 1972 Verschwörer- bzw. Konspirationstheorien als Argumentationen, mit denen politische Autoritäten im Sinne einer Sündenbocksuche von eigenen Misserfolgen ablenken und ihre Herrschaft stabilisieren würden. Dadurch würden ihre geschichtsphilosophischen Voraussagen und politischen Rezepte gegen Kritik immunisiert: Die Schuld an negativen Entwicklungen und dem Nichteintreffen eigener Prognosen würde nicht bei den Herrschenden, ihren Fehlern und dem utopischen Charakter ihrer Ideologie gesehen, sondern stets bei dem verderblichen Wirken der angeblichen Verschwörer, zu denen jeweils Gruppen stilisiert würden, gegen die in der Gesellschaft bereits Vorurteile vorhanden wären.[9] Der deutsche Historiker Dieter Groh definiert 1987 eine Verschwörungstheorie als einen Versuch, zu erklären, wieso guten Menschen Böses zustößt: Zu diesem Zweck werde ein handlungsbestimmtes Geschichtsbild konstruiert, in dem Geschichte als etwas Planbares gedacht werde. Die Verschwörer, die das Böse verursachten, würden als miteinander solidarische und identifizierbare Herren des Geschichtsverlaufs imaginiert, denen eine Gegensolidarität ihrer vermeintlichen Opfer gegenübergestellt werden müsse. Diese Vorstellung sei widersprüchlich, da die Verschwörer als nahezu gottgleich mächtig und gleichzeitig als schwach und besiegbar dargestellt würden.[10] Der britische Historiker Geoffrey T. Cubitt benutzt 1989 den Begriff Verschwörungstheorien für Konkretionen von allgemeineren Verschwörungsmythen: Letztere definiert er als für wahr gehaltene Erzählungen, die ein bestimmtes Grundverständnis über das Wesen der Dinge und des Geschichtsablaufs transportierten, in diesem Fall, dass verhängnisvolle Wirkungen in der Vergangenheit auf eine bestimmte Verschwörung zurückzuführen seien. Die Verschwörungstheorie wende dieses Grundverständnis auf einzelne aktuelle Ereignisse oder Entwicklungen an. Verschwörungstheorien und Verschwörungsmythen seien gekennzeichnet durch drei spezifische Aspekte: Sie seien intentionalistisch, weil sie die Absichten der Akteure als wirkungsmächtige Ursachen ansähen, sie seien dualistisch, weil sie die Welt restlos aufteilten in die angeblich einheitlich agierenden bösen Verschwörer und die angeblich ebenso einheitliche nicht-verschwörerische Mehrheit, und sie seien okkultistisch, weil sie scharf unterschieden zwischen dem Anschein der Welt und ihrer angeblich verborgenen wahren Natur, die es aufzudecken gelte; diese Überzeugung äußere sich in den von Verschwörungstheoretikern oft benutzten Metaphern des Drahtziehers und des Untergrabens.[11] Der deutsche Politikwissenschaftler Armin Pfahl-Traughber schlägt in einem Aufsatz von 2002 vor, auf das missverständliche Wort Verschwörungstheorie zu verzichten, sondern besser zwischen Verschwörungshypothese, Verschwörungsideologie und Verschwörungsmythos zu unterscheiden. Eine Verschwörungshypothese definiert er als Aussage über die Wirkung einer Verschwörung, die aber offen für Korrekturen und Falsifizierungen durch empirische Gegenbelege formuliert sei. Eine Verschwörungsideologie sei dagegen nicht falsifizierbar, sie setze die Verschwörung, die sie nachweisen wolle, als sicher voraus, sei stereotyp und monokausal. Den Begriff Verschwörungsmythos schließlich definiert er, anders als Cubitt, als eine Übersteigerung und Verdichtung einer Verschwörungsideologie, die auch ohne real existierende Verschwörer auskomme und gleichfalls nicht korrekturfähig sei: Gegenargumente und empirische Belege würden nicht zur Kenntnis genommen oder als Beleg für die Existenz einer Verschwörung umgedeutet, wodurch sich der Verschwörungsmythos gegen jede Widerlegung immunisiere.[13] Der amerikanische Philosoph Brian L. Keeley beschreibt 1999 den Begriff Verschwörungstheorie als Erklärungsvorschlag für ein oder mehrere historischer Ereignisse, geprägt durch das Handeln einer relativ kleinen Gruppe, die im Geheimen agiert.[14] Ganz ähnlich ist die Definition des amerikanischen Philosophen Pete Mandik von 2007, der nur den absichtsvollen Charakter der Handlungen der Verschwörer betont.[15] Auch der australische Philosoph Steve Clarke zitiert Keeleys Definition zustimmend und zeigt am Beispiel der verbreiteten Verschwörungstheorie, nach der Elvis Presley seinen Tod 1977 nur vorgetäuscht hätte, dass das Handeln der angenommenen Verschwörer nicht immer verwerflich sein müsse.[16] Der australische Philosoph David Coady dagegen bezeichnet 2003 die von Keeley definierten Erklärungsvorschläge als bloße Verschwörungserklärungen; eine Verschwörungstheorie definiert er als Verschwörungserklärung, die in Opposition zu einer offiziellen Version des zu erklärenden Ereignisses stehe.[17] Unter Bezugnahme auf Keeley und Coady definiert der deutsche Philosoph Karl Hepfer Verschwörungstheorie 2015 als Versuch, (wichtige) Ereignisse als Folge von Verschwörungen zu erklären, das heißt von geheimen Absprachen und Aktionen zum eigenen Vorteil und zum Nachteil der Allgemeinheit von einer Verschwörung zum Guten spreche man ja eher selten.[18] Der amerikanische Politikwissenschaftler Michael Barkun spricht von conspiracy beliefs (Verschwörungsüberzeugungen) bzw. einer conspiracist worldview (konspirationistischen Weltsicht), die durch die Annahme gekennzeichnet sei, eine Organisation agiere böswillig und im Verborgenen. Typisch für dieses Denken sei der Ausschluss von Zufällen alles Geschehen werde auf die absichtsvollen Handlungen der Verschwörer zurückgeführt , der Zweifel an allem Offensichtlichen nichts sei, wie es scheine, es gelte immer, eine geheime Wahrheit zu entdecken und die Annahme, alles sei miteinander verbunden nur die Aufdeckung geheimer Muster liefere eine Erklärung für die Geschehnisse. Diese Weltsicht könne sich in Annahmen unterschiedlicher Reichweite zeigen: Einen Konsens über eine trennscharfe Definition, was Verschwörungstheorie eigentlich ist, gibt es bislang nicht.[22] In den wissenschaftlichen Diskursen sind zwei Begriffe von Verschwörungstheorie gängig: ein enger, werthafter, der Verschwörungstheorien als irrational, nicht korrekturfähig usw. kritisiert, und ein weiter, der darunter sämtliche Aussagen über Verschwörungen subsumiert, ob nun diskussionswürdig oder nicht. Im Folgenden werden zunächst die wissenschaftstheoretisch als unzulänglich bezeichneten Verschwörungsideologien und Verschwörungsmythen dargestellt, dann diskussionswürdige Aussagen und die Schwierigkeiten, zwischen beiden zu unterscheiden. Nach dem amerikanischen Philosophen Brian L. Keeley kennzeichne unwarranted conspiracy theories also Verschwörungstheorien, die nicht den Anspruch erheben können, glaubhaft zu sein und ernsthaft diskutiert zu werden die Konzentration auf errant data, also auf die Angaben, die der offiziellen Erklärung des Geschehens entweder widersprächen oder in ihr nicht vorkämen: Unglaubwürdige Verschwörungstheorien lieferten immer eine einzige, schlüssige Erklärung für sämtliche Informationen zu dem zu erklärenden Fall. Für diese hohe Vereinheitlichungsleistung würden sie aber einen hohen Preis bezahlen, da Verschwörungstheorien eine Tendenz zur Ausweitung besäßen: Wenn man zum Beispiel annehme, dass hinter dem Bombenanschlag auf das Murrah Federal Building in Oklahoma City eine Regierungsbehörde stecke, nämlich das Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives, müsse man nicht nur von sehr vielen Mitwissern ausgehen, sondern auch von Vertuschungsaktionen und Desinformationskampagnen, die ihrerseits noch mehr Mitwisser produzieren würden und wiederum vertuscht werden müssten. Diese immense Zahl an Mitverschwörern, deren Annahme die Verschwörungstheorie nötig mache, sei implausibel einer redet immer und führe zu einer radikalen, nachgerade nihilistischen Skepsis gegenüber allem gesellschaftlich vermittelten Wissen: Dann würden die Regierung, die Wissenschaft, alle Medien als Teil der Verschwörung oder als von ihr betrogen angesehen werden, eine Grundannahme, die ihrerseits nicht plausibel sei. In den Sozialwissenschaften gebe es dagegen immer errant data, da hier keine Erklärung alle Nebenaspekte des Geschehens irrtumslos und vollständig abdecken würden.[30]

    Verschwörungstheorien gelten einigen Forschern als anthropologische Konstante. Nach Vorläufern in Antike und Mittelalter tauchen sie gehäuft in der Zeit der Französischen Revolution auf. Seit dem Jahr 1798 ist die Verschwörungstheorie verbreitet, diese und zahlreiche andere als Übelstand eingeschätzte Phänomene wären das Werk des 1785 verbotenen bayrischen Illuminatenordens. Ähnliche Vorwürfe werden seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts den Juden gemacht. Diese antisemitischen Verschwörungstheorien trugen zum Holocaust bei. Antisemitische und andere Verschwörungstheorien sind heute noch in der islamischen Welt weit verbreitet. Verschwörungstheorien waren ein wichtiger Bestandteil der Herrschaftslegitimation des Stalinismus. Diese Beispiele zeigen, wie Verschwörungstheorien zur Konstruktion von Feindbildern und damit zur Legitimation von Gewalt benutzt werden können. Seit dem Zweiten Weltkrieg werden sie insbesondere in den Vereinigten Staaten gegen die Regierung gerichtet. Beispiele hierfür sind das Attentat auf John F. Kennedy oder Verschwörungstheorien zum 11. September 2001. Verschwörungstheorien werden aber auch von Regierungen gegen Oppositionen gerichtet. Ein Beispiel hierfür ist die von der US-Regierung 2007 behauptete konspirative Verbindung zwischen Saddam Hussein und al-Qaida zu den Terroranschlägen am 11. September 2001, um den Irakkrieg zu legitimieren. Das Auftreten des Internets hat die Verbreitung von Verschwörungstheorien sehr begünstigt. In diesem Kontext verbreiten sich Fehlinformationen und Verschwörungstheorien zu aktuellen naturwissenschaftlichen Forschungsergebnissen wie etwa dem Klimawandel und Impfungen schnell und unkontrolliert und können somit auch Politikpräferenzen beeinflussen. Die Frage nach den Konjunkturen der Verschwörungstheorien, das heißt, wieso es zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Ländern mal mehr, mal weniger davon gab, wird in der Forschung unterschiedlich beantwortet. So gelten sie etwa als ein Krisensymptom, als ein Residuum bzw. Überbleibsel mythischen, unaufgeklärten Denkens oder im Gegenteil als Begleitphänomen der Aufklärung. Psychologisch lassen sich Verschwörungstheorien als krankhafte Paranoia deuten, wenngleich die Mehrzahl der Forscher den Anhängern von Verschwörungstheorien keine Geisteskrankheit unterstellt. Häufiger sind Deutungen als Projektionen. Der Mensch wird als ein fehlbares Wesen betrachtet, d. h. Verschwörungstheorien dienen dem überlasteten Menschen in überfordernden Situationen zur Komplexitätsreduktion und zur Aufrechterhaltung des Glaubens an die Durchschaubarkeit der Realität und die Selbstwirksamkeit des Subjekts. Die Neigung, an Verschwörungstheorien zu glauben, scheint nach mehreren Untersuchungen ein Persönlichkeitsmerkmal zu sein: Für Menschen, die an eine Verschwörungstheorie glauben, besteht eine signifikant höhere Wahrscheinlichkeit, auch an weitere zu glauben. Aus wissenssoziologischer Perspektive werden Verschwörungstheorien als Form heterodoxen Wissens dargestellt, das durch die Beschreibung als solche marginalisiert werde. In der postmodernen Literatur und in Unterhaltungsromanen sind Verschwörungstheorien ein beliebtes Sujet. Verschwörungstheorien gelten Forschern wie Dieter Groh als anthropologische Konstante, das heißt, sie kommen zu allen Zeiten und in allen menschlichen Gesellschaften vor.[54] Auffällig ist aber, dass sie vor Beginn der Neuzeit nur vereinzelt Massenwirksamkeit erlangten. Aus der Antike sind zwar mehrere große Verschwörungen überliefert (beispielsweise die catilinarische des Jahres 63 v. Chr. oder die pisonische des Jahres 65 n. Chr). Dennoch gibt es nur wenige Beispiele für konspirationistisches Denken es spielte aber vermutlich im Jahr 415 v. Chr. beim athenischen Hermenfrevel eine Rolle, als es Alkibiades in die Desertion trieb, oder als im Jahre 19 die Erkrankung des allseits beliebten Germanicus als allzu triviale Erklärung für dessen als traumatisch empfundenen frühen Tod angesehen wurde und man stattdessen annahm, er wäre einem Mordkomplott zum Opfer gefallen.[55] Als hoch wirksame Verschwörungstheorie kann man die Brandstiftertheorie nennen, die die neronische Christenverfolgung auslöste.

    Der österreichisch-britische Philosoph Karl Popper trug wesentlich zur Popularität und negativen Konnotation des Begriffs Verschwörungstheorie bei.[6] In seinem Werk Die offene Gesellschaft und ihre Feinde spricht er 1945 von einer Verschwörungstheorie der Gesellschaft. Damit meint er Versuche, soziale Phänomene und historische Ereignisse durch den Nachweis zu erklären, daß gewisse Menschen oder Gruppen an dem Eintreten dieses [Ereignisses] interessiert waren und daß sie konspiriert haben, um es herbeizuführen. (Ihre Interessen sind manchmal verborgen und müssen erst enthüllt werden).[7] Für die systematischen und formal oft in weitgehender Übereinstimmung mit Kriterien der Wissenschaftlichkeit dargestellten Theorien meist der politischen Rechten der USA, die hinter politischen oder gesellschaftlichen Entwicklungen von 1820 bis zu den 1960er Jahren Gruppen von Verschwörern vermuteten, schlug der Historiker Richard Hofstadter 1964 die Bezeichnungen Verschwörungsfantasie vor und charakterisierte sie durch einen paranoiden Stil der Welterklärung. Dieser Stil sei gekennzeichnet durch eine apokalyptische Vorstellungswelt, ein manichäisches Freund-Feind-Denken, das nur das absolut Gute und das absolut Böse sehe, das ohne Kompromisse vernichtet werden müsse. Dass dies nicht gelinge, werde als weiteres Indiz für die Gefährlichkeit der imaginierten Verschwörer gedeutet.[8] Der Soziologe und Politologe Samuel Salzborn vertritt die Ansicht, diese Verschwörungsmythen würden nicht geglaubt, weil sie rational und kognitiv überzeugend seien, sondern weil sie ein Weltbild festigen, das gerade nicht den Prinzipien der Aufklärung folgt, und lediglich dazu dienen, Pseudo-Belege für Vorstellungen zu liefern, die im Widerspruch zu allen rationalen Erkenntnissen stehen. Überhaupt hält er diese Verschwörungsvorstellungen nicht für Theorien, weil sie Wirklichkeit nicht erklären und verstehen wollen, sondern lediglich an ihre psychische Devianz anpassen möchten. Das Ziel der affektiven Mobilisierungsstrategien sei, den Verstand zu suspendieren. Überdies stellt Salzborn am Beispiel des Glaubens an die Existenz einer jüdischen Verschwörung zur Erlangung der Weltherrschaft bzw. der mörderischen Konsequenzen dieses Wahns im nationalsozialistischen Deutschland fest, dass das, was den Anderen im Verschwörungsmythos vorgeworfen und vorgehalten wird, eigentlich das Eigene ist die verdrängten und verleugneten Anteile des Selbst, die eigenen Wünsche, die zugleich als so monströs erfasst [] werden, dass sie, zunächst, nur in ihrer projektiven Form formuliert werden. Der Verschwörungsglaube als scheinbare Angst vor Verfolgung und Unterdrückung sei letztendlich Ausdruck wie zugleich Drohung derer, die nichts anderes wollen, als zu verfolgen und zu unterdrücken.[21] In den Gesellschaftswissenschaften ist es verbreitet, Poppers Forderung nach Falsifizierbarkeit zur Unterscheidung zwischen rationalen Erklärungen und irrationalen Verschwörungsideologien zu nutzen: Deren Vertreter weigerten sich anders als Wissenschaftler, die Modelle vertreten , ihre Hypothesen zu explizieren und überprüfbare Bedingungen zu nennen, bei deren Nachweis sie sie für widerlegt betrachten. Gegenargumente und widersprechende Belege werden von ihnen im Gegenteil als gerissene Manipulation der Verschwörer und damit als Bestätigung der Verschwörungstheorie gewertet, die somit gegen jede Widerlegung immunisiert sei.[25] Armin Pfahl-Traughber und Helmut Reinalter sehen als Grundlage solcher Verschwörungsideologien und -mythen ein dezidiertes und vereinfachendes Welt- und Geschichtsbild an, das auf der Grundannahme basiert, Strukturen der sozialen Wirklichkeit könnten durch Handlungen von Personen direkt steuernd beeinflusst werden; diese Handlungen werden monokausal als alleinige Ursache des zu erklärenden Unglücks angesehen. Trotz ihres scheinbar erklärenden Charakters seien sie aber kein unparteiisches Erklärungsinstrument, sondern ein der Feindbestimmung dienendes ideologisch-politisches Werkzeug. Stereotyp würden immer dieselben Minderheiten als persönliche Verursacher alles Bösen herangezogen und dämonisiert.[26] Der Berliner Historiker Wolfgang Wippermann sieht den Glauben an den Teufel als das personifizierte Böse als ideengeschichtliche Wurzel aller Verschwörungsideologien an.[27] Dieter Groh und der deutsche Historiker Rudolf Jaworski erklären mit dieser drastischen Reduktion der Komplexität historischer Ereignisse und der Harmonisierung kognitiver Dissonanzen im Geschichtsbild die Hauptfunktion von Verschwörungstheorien; Menschen in Stress-Situationen fühlten sich entlastet, wenn sie eine Erklärung für das Böse erhielten, das ihnen widerfährt. Daraus resultiere ihre große Anziehungskraft. Hinzu komme noch die Funktion, dass Verschwörungstheorien in der Propaganda totalitärer Regime eine Erklärung auch für das Nichteintreten der geschichtstheologisch oder -philosophisch vorhergesagten Utopie darstelle.[28] Steve Clarke beschreibt Verschwörungstheorien, die keinen Anspruch auf Diskussion erheben könnten, als degenerierende Forschungsprogramme im Sinne des ungarischen Wissenschaftstheoretikers Imre Lakatos: Anders als progressive Forschungsprogramme würden sie keine erfolgreichen Vorhersagen oder Erklärungen leisten, sondern bei Auftauchen neuer Fakten nur ihre Prämissen und Hilfshypothesen ad hoc verändern, um die ursprüngliche Theorie gegen jede Entkräftung zu schützen. Außerdem weist er auf den fundamentalen Attributionsfehler hin, der viele indiskutable Verschwörungstheorien auszeichne: Damit ist die sozialpsychologisch belegte Neigung gemeint, Ereignisse eher auf dispositionelle Faktoren wie die Absichten, Einstellungen und moralischen Qualitäten der Akteure zurückzuführen als auf situative Faktoren, das heißt auf momentane Umstände, Rahmenbedingungen und das Handeln Dritter. Die Beharrlichkeit, mit der amerikanische Behörden sich weigern, den Absturz eines UFOs 1947 in Roswell, New Mexico, zu diskutieren, würde daher auf ihre angebliche Neigung zu verschwörerischem, paternalistischem Verhalten zurückgeführt statt auf den situativen Faktor, dass da gar kein UFO abgestürzt ist. Dieser verbreitete Attributionsfehler sei der Grund, weshalb viele Verschwörungstheoretiker so lange an ihren Konstrukten festhielten.[31] Der amerikanische Philosoph Pete Mandik erklärt sämtliche Verschwörungstheorien ipso facto für indiskutabel: Als erst im Anschluss abgegebene intentionale Erklärungen von Ereignissen könnten sie keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erheben, da die Verursachung historischer Ereignisse prinzipiell nicht beobachtbar sei. Die zahlreichen Faktoren, die dem Ereignis zeitlich vorausgehen, lassen sich ja nicht im Experiment einzeln ausschalten, um zu prüfen, ohne welche von ihnen das zu erklärende Ereignis ausbleiben würde. Insofern seien Verschwörungstheorien wie alle anderen Kausalattribuierungen sozialer Ereignisse Ergebnisse des Fehlschlusses post hoc ergo propter hoc. Dieses Problem werde noch verstärkt dadurch, dass Verschwörungstheorien den einzigen verursachenden Faktor, der sich belegen ließe, methodisch ausschlössen, nämlich die erklärten Absichten der Akteure: Diese gälten den Verschwörungstheoretikern prinzipiell als gelogen, da eine Verschwörungstheorie ja definiert sei als geheime Zusammenarbeit einer kleinen Gruppe: Würden die Verschwörer die Wahrheit sagen über ihre Absichten, wäre es keine Verschwörung mehr.[32] Die Unterscheidung, ob eine Aussage eine Verschwörungsideologie oder eine Zentralsteuerungshypothese ist, ist aber oft schwierig. Als Kriterien schlagen Armin Pfahl-Traughber und Helmut Reinalter den Abschottungsgrad gegenüber anderen Erklärungen und ihre Funktion im machtpolitischen Diskurs vor: Verschwörungstheorien, die einen politischen Zweck verfolgen, die der Herrschaftssicherung oder der Aufforderung zu Gewalt dienen, seien Ideologien. Immunisiere sich eine Verschwörungstheorie und lasse keine Möglichkeit offen, sie durch empirische Gegenbeweise zu widerlegen, sei sie ebenfalls unter Verschwörungsideologie anzusehen.[38] Die Unterscheidung sei jedoch nur in einem subjektiven Entscheidungsprozess möglich, in dem zwischen Wahrheit und Unwahrheit unterschieden werden müsse.[39] Keeley bestreitet, dass mangelnde Falsifizierbarkeit das Kriterium für eine unwarranted conspiracy theory ist, die keine Diskussion verdiene: In Fällen, wo ein machtvoller Akteur sich bemühe, alle Indizien für seine Verwicklung zu verbergen, könne Falsifizierbarkeit nicht verlangt werden; dies sei aber bei realen Verschwörungen gegeben, wie die Watergate- und die Iran-Contra-Affäre zeigen, wo Richard Nixon bzw. Oliver North keine Mühen scheuten, die Ermittlungen zu behindern. Warranted und unwarranted conspiracy theories unterschieden sich im Grad an nachgerade nihilistischer Skepsis gegenüber allen gesellschaftlichen Institutionen. Weil dieser Unterschied nur ein gradueller sei, gebe es kein zuverlässiges Kriterium, um eine Verschwörungstheorie von vornherein als nicht diskussionswürdig abzutun. Um eine Plausibilitätsprüfung im Einzelfall komme man nicht herum.[40] Dem widerspricht Steve Clarke: Man könne warranted und unwarranted conspiracy theories sehr wohl klar voneinander unterscheiden, und zwar durch die Vermeidung oder Nicht-Vermeidung des fundamentalen Attributionsfehlers. Demnach sei gegenüber Erklärungen, die lediglich aus der Disposition der Akteure argumentierten, von vornherein Zweifel angebracht.[41] Jeffrey M. Bale führt als perfektes Beispiel einer klassischen Verschwörungstheorie die Protokolle der Weisen von Zion an.[42] Karl Hepfer bestreitet, dass man fiktive von realen Verschwörungstheorien (also Aussagen über imaginierte von solchen über echte Verschwörungen) von vornherein unterscheiden könne. Es gebe allerdings Indizien für fiktionale Verschwörungstheorien: Andreas Anton, Michael Schetsche und Michael Walter lehnen dagegen in Anlehnung an den Sozialkonstruktivismus Peter L. Bergers und Thomas Luckmanns formale und inhaltliche Unterscheidungen zwischen rationalen und irrationalen Verschwörungstheorien, zwischen solchen, die eine Diskussion verdienten, und solchen, die ohne nähere Prüfung abgetan werden könnten, als essenzialistisch ab. Die gängigen Definitionen des Begriffs, die Verschwörungstheorie als imaginär, ideologisch und nicht wirklichkeitsadäquat stigmatisieren, kritisieren sie als Teil des Kampfes um die Definitionsmacht über soziale Wirklichkeit. Wissenssoziologisch betrachtet gebe es vielmehr ein Kontinuum von orthodoxen bis heterodoxen Verschwörungstheorien, also von Annahmen, die von der Mehrheit der Bevölkerung, den Leitmedien und anderen Instanzen als Deutungsmodell anerkannt seien, und solchen, bei denen dies nicht oder noch nicht der Fall sei. Dieses disqualifizierte Wissen im Sinne Michel Foucaults könne zwar die oben aufgezählten Gefahren beinhalten, es könne aber auch durchaus nützlich sein, indem es etwa helfe, reale Verschwörungen aufzudecken, unterdrückte oder diskreditierte Meinungen transportiere und Zusammenhänge offenlege, die bislang unbekannt seien. Insofern sprechen sich die drei Autoren aus theoretischen und gesellschaftspolitischen Gründen dagegen aus, Verschwörungsdenken pauschal abzuwerten und seine Protagonisten als paranoid zu pathologisieren.[50] Die massiven antikatholischen Angriffe durch die Aufklärer und die Verfolgungen in der Revolution brachten einige konservative Theoretiker dazu, die Verschwörungstheorie einfach umzudrehen.[66] Der ehemalige Jesuit Abbé Augustin Barruel und der schottische Gelehrte John Robison stellten um 1798 die Gegenthese auf, nicht die Jesuiten hätten eine Verschwörung gestartet, sondern ihre Feinde, die aufklärerischen Philosophen, die Freimaurer und vor allem die Illuminaten.[67] Der Illuminatenorden Adam Weishaupts bot sich besonders an, weil er im Unterschied zur politisch und religiös grundsätzlich toleranten Freimaurerei tatsächlich die radikaldemokratische Umgestaltung der Gesellschaft mit den Mitteln eines Geheimbunds zum Ziele gehabt hatte. Zwar war er bereits 1785, also vier Jahre vor der Revolution, zerschlagen worden (andernfalls hätten Barruel und seine deutschen Quellen auch gar nicht aus seinen geheimen Papieren zitieren können), doch schien manches für seine Weiterexistenz zu sprechen: Zum einen war das ehemalige Mitglied Johann Joachim Christoph Bode, ein sächsisch-weimarischer Geheimrat, ausgerechnet wenige Wochen vor Ausbruch der Revolution nach Paris gereist eine Koinzidenz, an der kein Verschwörungstheoretiker vorbeigehen kann. Auf der anderen Seite existierte in Frankreich selbst eine freimaurerartige Bruderschaft namens Les Illuminés, die zwar eher konservativ-mystisch ausgerichtet war und mit den bayrischen Illuminaten nur den Namen gemein hatte, doch schien das auszureichen. Seit dem beginnenden 19. Jahrhundert jedenfalls ist das Bild des politischen Verschwörers von links, der international vernetzt ist, überall Werte wie Vaterland, Glaube und Familie unterminiert und versucht, Revolutionen anzuzetteln, fester Bestandteil des konservativen Diskurses. Dies Bild steht auch deutlich hinter den Karlsbader Beschlüssen von 1819, mit denen der österreichische Staatskanzler Metternich überall so genannte Demagogen verfolgen, zensieren und einsperren ließ.[68]

    In der wissenschaftlichen Literatur werden verschiedene Gründe dafür angeführt, Verschwörungstheorien (hier verstanden als Verschwörungsideologien und -mythen im Sinne Pfahl-Traughbers) von vornherein als ungeeignete Erklärungsversuche zurückzuweisen. Popper etwa verweist darauf, dass Ereignisse gemeinhin nicht allein das Ergebnis von Absichten seien; zu ihrer Erklärung müsste unter anderem auch noch ein ganzes Geflecht anderer Faktoren herangezogen werden, etwa Traditionen, Institutionen, sonstige Rahmenbedingungen, etwaige Gegenabsichten sowie unerwünschte und von den Akteuren nicht intendierte Nebenfolgen ihrer Handlungen. Insofern sei eine Verschwörungstheorie, die ein Ereignis allein aus den Absichten der Akteure erkläre, inadäquat.[23] Dem wird widersprochen von Karl Hepfer, der argumentiert, dass Verschwörer keineswegs alle, sondern nur die für ihr Ziel relevanten Folgen ihrer Handlungen vorausgeplant haben müssen.[24]

    Ähnlich betont David Coady, dass Verschwörungstheorien, verstanden als Annahmen, ein Ereignis sei von einer Verschwörung verursacht worden, durchaus wahr, vorteilhaft und/oder gerechtfertigt sein können. Die Delegitimierung solcher Annahmen als Verschwörungstheorien im negativ konnotierten Sinn des Wortes sei oft Propaganda, mit dem Ziel, die Glaubhaftigkeit von Herden-Meinungen oder Erklärungen der Regierung zu erhöhen. In diesem Sinne schade eine solche Verschwörungshetze dem Ideal einer offenen Gesellschaft.[51]

    Im Mittelalter wurde zur Zeit der Kreuzzüge den Juden unterstellt, insgeheim mit den Muslimen oder dem Antichrist im Bunde zu sein; die Pest führte man auf angebliche Brunnenvergiftungen durch Juden zurück oder unterstellte ihnen, christliche Kinder zu entführen, um sie rituell zu ermorden.[56] Auch wähnte man geheimes und illegales (nämlich den Lehren der Kirche widersprechendes) Glauben und Handeln bei so genannten Ketzern wie den Katharern, Waldensern oder den Templern. Die Hexenverfolgungen der frühen Neuzeit funktionierten nach demselben Schema: Ein Unglück war geschehen, man identifizierte einen greifbaren Sündenbock, dem man dann den Prozess machte. Im späten 18. Jahrhundert spielten Verschwörungstheorien eine große Rolle. Im vorrevolutionären Frankreich flackerten unter der Landbevölkerung immer wieder Gerüchte von Hungerverschwörungen auf.[63] Die berühmteste und wohl auch folgenreichste war das im Frühjahr 1789 massenhaft kolportierte Gerücht, Adel und König würden absichtlich die Getreideversorgung verknappen, um in der folgenden Hungerkrise den beim Volk beliebten Finanzminister Jacques Necker entlassen und die von ihm empfohlene Einberufung der Generalstände aussetzen zu können. Diese Verschwörungstheorie trug nicht unwesentlich zur Delegitimierung des Ancien Régime und zur Bereitschaft der von einer Hungersnot bedrohten Massen bei, auch Gewalt einzusetzen.

    Allgemein aber waren Verschwörungstheorien im Mittelalter eher selten, da die meisten unerfreulichen Ereignisse nicht mit den Machenschaften menschlicher Verschwörer, sondern mit dem unerforschlichen Ratschluss Gottes erklärt wurden.

    Das Vollbild einer Verschwörungstheorie als Geschichtsbild lässt sich das erste Mal im England des elisabethanischen Zeitalters nachweisen, als Jesuiten versuchten, auf illegalem Wege nach England zu kommen, um für die Rekatholisierung des Landes zu wirken. Unter der Folter gestanden diese Jesuiten dann ihre Verwicklung in verschiedene Mordanschläge auf die Königin oder den Sprengstoffanschlag auf das Parlament. Dieses Musterbild der vom Ausland gesteuerten Jesuiten-Verschwörung[57] fand ihren Höhepunkt 1678 in der Papisten-Verschwörung, dem so genannten popish plot: Angeblich hätten Katholiken geplant, den König umzubringen, um seinen Bruder, den späteren James II., auf den Thron zu setzen. Diese unbegründeten Unterstellungen nahm die Whig-Opposition zum Anlass, gegen Königstreue, Konservative und Katholiken Front zu machen, von denen insgesamt 35 wegen Hochverrats unschuldig hingerichtet wurden.[58] Nachdem der popish plot als Schwindel aufgedeckt war und sich nach der Glorious Revolution von 1688 die Gegner des neuen Königs Wilhelm von Oranien als die loyale Opposition seiner Majestät bezeichnet hatten und damit verschwörerischer Umtriebe nicht mehr verdächtig waren, kam es zu einer Beruhigung der politischen Öffentlichkeit in England.

    Nicht zuletzt als Folge solcher Verschwörungstheorien wurde der Orden 1773 aufgelöst. Im 18. Jahrhundert hatten sich im Zusammenhang mit dem Jesuiten-Staat von Paraguay und dessen Zerschlagung einige Jesuiten nämlich gegen die Herrschaftsansprüche der spanischen und der portugiesischen Krone gewandt und schienen damit die antijesuitische Verschwörungstheorie zu bestätigen. In den USA lassen sich antijesuitische Verschwörungstheorien bis ins 19. Jahrhundert hinein nachweisen, als etwa der bekannte Erfinder Samuel F. B. Morse wähnte, der österreichische Staatskanzler Metternich würde jesuitische Agenten mit dem Auftrag nach Amerika schleusen, einen Habsburger als Kaiser der Vereinigten Staaten zu installieren.[62]

    Auf der Grundlage einer Verschwörungsideologie wurde in der Französischen Revolution die Verfolgung politischer Gegner mit Hilfe der Guillotine gerechtfertigt. So begründete Maximilien de Robespierre die Machtergreifung des Wohlfahrtsausschusses mit vielfältigen Verschwörungen des absolutistischen Auslands und seiner Helfershelfer, die bereits die gesamte Gesellschaft unterwandert hätten: Ihre ganze mörderische Potenz gewannen antisemitische Verschwörungstheorien Anfang des 20. Jahrhunderts, als unbekannte Verfasser unter Verwendung von Schauerliteratur und einer französischen liberalen Polemik gegen Napoleon III., die einfach umgedreht wurde, die Protokolle der Weisen von Zion fabrizierten. Diese Fälschung sollte einer der Schlüsseltexte des Antisemitismus werden. In diese antisemitische Verschwörungstheorie, die im Kern immer noch starke Ähnlichkeit mit ihrem antijesuitischen Urbild hat, wurden nach der Oktoberrevolution mit dem Schlagwort vom jüdischen Bolschewismus noch antikommunistische Elemente eingefügt.

  4. James Bond – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › James_Bond

    5 days ago · James Bond, Agent 007, ist ein von Ian Fleming erfundener Geheimagent, der für den MI6 arbeitet. In dem Roman Casino Royale (1953) hatte er seinen ersten Auftritt. Fleming schrieb bis zu seinem Tod im Jahr 1964 zwölf Romane und neun Kurzgeschichten um James Bond.

  5. Jul 27, 2021 · UK TV Air Dates for US & UK Shows in 2021/2022. Lots and lots of UK premiere dates (and returning shows) for the first half of the year and beyond! As always, if there’s any TV Show you’d like to see a UK tv premiere date for, just leave it in the comments, and we’ll do our best to find it for you. 🙂.

  6. Jul 26, 2021 · Former Mansion, Beverly Hills, California. Sylvester built a custom mansion in 1994, which boasts more than 21,000 square feet of living space, on 3.5 acres in one of the nicest areas in southern California. It includes eight bedrooms, 12 bathrooms, massive library, and even an entire wing dedicated to the “service”.

  7. Zero Punctuation - Wikiquote

    en.wikiquote.org › wiki › Zero_Punctuation

    Jul 25, 2021 · The Darkness Demo []. The Darkness is a horror themed first-person shooter based on some comic book I've never heard of.The game is by the delightfully named Starbreeze Studios, whose most notable previous title would be The Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay in which players piloted the claymation Vin Diesel in his ongoing quest to masturbate himself raw in the faces of audiences ...

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