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  1. Ulrich (Württemberg) – Wikipedia

    de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_(Württemberg)
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    • Herkunft
    • Finanzierung
    • Auswirkungen
    • Vorgeschichte
    • Wirkung
    • Tod
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    Ulrich von Württemberg (* 8. Februar 1487 in Reichenweier (Riquewihr), Elsass; 6. November 1550 in Tübingen) war 14981519 und 15341550 der dritte regierende Herzog von Württemberg. Er war der erste protestantische Fürst seines Territoriums.

    Ulrich wurde unter dem Namen Eitel Heinrich als Sohn des Grafen Heinrich von Württemberg im württembergischen Reichenweier geboren. Seine Mutter starb wenige Tage nach seiner Geburt im Kindbett. Ulrich wurde am Hof des Herzogs Eberhard im Bart, des Cousins und späteren Vormunds seines Vaters, in Stuttgart erzogen. Bei der Firmung erhielt er den Namen Ulrich. Er ist nicht der einzige Herrscher von Württemberg mit diesem Namen, aber nur bei den Grafen namens Ulrich wird eine Zählung angefügt.

    Kriegszüge und Ulrichs aufwendiger höfischer Lebensstil verschlangen große Summen aus der Staatskasse, die völlig desolat war. Im Jahr 1514 betrug das Defizit etwa 70 Prozent der Staatseinnahmen. Um trotzdem den geplanten Feldzug gegen Burgund finanzieren zu können, erhob Ulrich neue außerordentliche Steuern. Die geplante Vermögenssteuer wurde auf Intervention der Ehrbarkeit von Stuttgart und Tübingen in eine Verbrauchssteuer auf Fleisch, Wein und Frucht (Getreide) umgewandelt. Die Kostenlast trug nun die arme Bevölkerung. Die größten Proteste verursachte aber die Art der Steuererhebung. Sie wurde nicht auf die Ware aufgeschlagen, sondern die Maßgewichte wurden verringert.

    Die Proteste in der Bevölkerung gegen seinen Herrschaftsstil führten 1514 zum Aufstand des Armen Konrad. Durch die Hilfe der Ehrbarkeit gelang es Ulrich, die Aufstände niederzuschlagen. Im Tübinger Vertrag vom 8. Juli 1514 musste Herzog Ulrich der württembergischen Ehrbarkeit dafür für sich und seine Nachfolger weitgehende Zugeständnisse machen. Ohne Zustimmung der Landstände, in denen die Ehrbarkeit organisiert war, durfte kein württembergischer Landesherr Krieg führen oder Steuern erheben. Damit errangen die Landstände eine Position als mächtige Gegenpartei der Landesherren. Gleichzeitig verlor der Adel seinen politischen Einfluss am württembergischen Hof vollkommen.

    Bereits 1512 war Ulrich aus dem Schwäbischen Bund ausgetreten und versuchte stattdessen, eine fürstliche Allianz gegen diesen kaiserlichen Landfriedensbund aufzubauen. 1515 erschlug Ulrich den Rittmeister Hans von Hutten, den Ehemann seiner Geliebten Ursula Thumb von Neuburg. Ulrichs Frau Sabina, die kurz zuvor den Sohn Christoph geboren hatte, trat darauf in offene Opposition zu ihrem Gemahl Herzog Ulrich. Auf dem Landtag in Stuttgart ab 1. Juli 1515, auf dem auch aus anderen Gründen eine Ablösung Herzog Ulrichs diskutiert wurde, brachte Sabina über Ritter Hieronymus von Seiboldsdorf und Kanzler Augustin Lösch in Abwesenheit ihres Gatten verschiedene Anliegen vor. So fürchtete sie eine Vertreibung, falls es durch den Mord an Hutten zu Krieg im Land kommen sollte, beklagte die bislang ausgebliebene Huldigung durch die Untertanen und bemängelte, dass Ulrich offene Schulden für ihre und der Kinder Kleidung nicht beglichen habe. Auch rügte sie seine Gewalttätigkeiten. Die Sache wurde nicht verhandelt, floss aber wohl in den weiteren Verhandlungsverlauf des Landtags ein. Im Falle einer Absetzung Ulrichs würde Sabina mit ihrem Sohn zur Verwaltung des Landes eingesetzt werden. Am 11. Oktober 1516 sprach Kaiser Maximilian die Acht und Aberacht des Reiches aus.[2] Das hinderte Ulrich nicht daran, die Vögte von Weinsberg und Cannstatt, Sebastian Breuning und Konrad Vaut, am 20. November 1516 unter dem Vorwurf, sich nach der Tötung des Hans von Hutten hochverräterisch an den Kaiser gewandt zu haben, verhaften und nach Aburteilung aufgrund von durch Folter herbeigeführten Geständnissen am 11. Dezember 1516 auf dem Stuttgarter Marktplatz hinrichten zu lassen. Der am gleichen Tag verhaftete Tübinger Vogt Konrad Breuning wurde noch ein weiteres Jahr gefangengehalten und gefoltert, ehe er am 27. September 1517 ebenfalls hingerichtet wurde. Die Reichsacht wurde dann erst mit dem Reichstag von Augsburg im Jahre 1518 rechtskräftig.[3]

    Ulrich unternahm mehrere erfolglose Versuche, sein Land zurückzugewinnen, am weitreichendsten 1525 im Zuge des Bauernkriegs, als er mit Hegauer Bauern und Schweizer Söldnern bis vor Stuttgart ziehen konnte, aber wieder vertrieben wurde. Solidarisch zeigte er sich auch mit Hans Müller von Bulgenbach mit der Zusage zur »evangelischen Bruderschaft«. Nach seiner Rückkehr 1534 widmete sich Ulrich mit großem Aufwand und noch höheren Kosten dem Ausbau einzelner Burgen zu zeitgemäßen Festungen, worunter der Hohentwiel, Hohenasperg und Hohenneuffen neben der Stadtfestung Schorndorf die bekanntesten waren.

    1546 besetzte Kaiser Karl V. im Schmalkaldischen Krieg Württemberg und zwang Ulrich 1548, das Augsburger Interim und die Präsenz kaiserlicher Besatzungstruppen zu akzeptieren. In dieser politisch schwierigen Situation starb er 1550 und wurde in der Stiftskirche Tübingen beigesetzt. Sein Sohn Christoph trat die Nachfolge an.

    Ulrich heiratet am 2. März 1511 Sabina von Bayern (* 24. April 1492 in München; 30. August 1564 in Nürtingen), Tochter des bayerischen Herzogs Albrecht IV. Mit ihr hatte er zwei Kinder:

  2. Ulrich V. (Württemberg) – Wikipedia

    de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_V._(Württemberg)

    1450 fiel Ulrich nach dem Tod seines Bruders Ludwig die Vormundschaft über seine beiden Neffen zu, die künftigen Grafen von Württemberg-Urach Ludwig II. und Eberhard V. Dies führte bald zu einem Streit mit Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz, der, als Onkel mütterlicherseits, ebenfalls Anspruch auf die Vormundschaft geltend machte. 1456 begann Ulrich mit dem Bau des Württembergischen Landgrabens, um seine Gebietsansprüche im Norden zu behaupten. Ludwig II. starb bereits 1457.

  3. Ulrich V, Count of Württemberg - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Ulrich_V,_Count_of...

    After the early death of his father, his mother, together with the Württembergian councils, took over the guardianship for Ulrich and his older brother Ludwig I. Ludwig reached maturity in 1426 and took rule in his own hands, until his brother Ulrich in 1433 was admitted to co-rule. After some years of common government Ulrich wed Margaret of Cleves and put through the division of the county.

  4. Ludwig I., Count of Württemberg-Urach . The son of count Eberhard IV and Henriette of Montbéliard. He reigned from 1419 until 1450. After the death of his father Count Eberhard IV , he and his brother Ulrich V were put under the tutelage from 1419 to 1426. Besides his mother Henriette of Montbéliard this guardianship...

    • 23 Sep 1450 (aged 37–38)
    • 35697763 · View Source
  5. Ulrich, Duke of Württemberg - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Ulrich_von_Wurttemberg

    Duke Ulrich of Württemberg (8 February 1487 – 6 November 1550) succeeded his kinsman Eberhard II as Duke of Württemberg in 1498. He was declared of age in 1503. He was declared of age in 1503. His volatile personality made him infamous, being called the "Swabian Henry VIII " by historians.

  6. Ulrich V. von Württemberg-Stuttgart (1413-1480) | Familypedia ...

    familypedia.wikia.org/wiki/Ulrich_V._von...

    Biography. Ulrich V. von Württemberg-Stuttgart, Graf von Württemberg, Graf von Württemberg-Stuttgart, was born 1413 to Eberhard IV. von Württemberg (1388-1419) and Henriette de Montfaucon (1387-1444) and died 1 September 1480 in Leonberg, Baden-Wuerttemberg, Germany of unspecified causes. He married Margaretha von Kleve (1416-1444) 1441 JL in Stuttgart, Germany.

    • 96LL-TC
    • 1441 Stuttgart, Germany
    • Marguerite de Savoie (1420-1479)
    • 8 February 1445 Stuttgart, Germany
  7. Ulrich von Württemberg (Württemberg), Prinz (1558 - 1558 ...

    www.geni.com/people/Ulrich-von-Württemberg-Prinz...

    Genealogy for Ulrich von Württemberg (Württemberg), Prinz (1558 - 1558) family tree on Geni, with over 200 million profiles of ancestors and living relatives. People Projects Discussions Surnames

  8. Ulrich Graf Von Württemberg - Historical records and family ...

    www.myheritage.com/names/ulrich_graf von...

    Ulrich had 5 siblings: Anna Countess Of Von Katzenelnbogen (born von Württemberg), Ludwig l von Württemberg Graf zu Württemberg -Mömpelgard und -Urach and 3 other siblings. Ulrich partnered Margaretha Moewer Graf von Württemberg. They had one son: Gaspard (Kaspar Forstmeister Moewer-Bastard) Forstmeister (Möwer).

  9. Eberhard III "der Milde" von Wuertemberg, Graf von ...

    www.geni.com/people/Eberhard-III-Graf-von...

    Mar 14, 2019 · Genealogy for Eberhard III "der Milde" von Wuertemberg, Graf von Wuertemberg (1364 - 1417) family tree on Geni, with over 200 million profiles of ancestors and living relatives. Please wait. loading...

  10. WÜRTTEMBERG - FMG

    fmg.ac/Projects/MedLands/WURTTEMBERG.htm

    c) EBERHARD LUDWIG Herzog von Württemberg (Stuttgart 19/29 Sep 1676-Ludwigsburg 31 Oct 1733, bur Ludwigsburg Schloßkirche). He succeeded his father in 1677 as EBERHARD IV LUDWIG Herzog von Württemberg, minor under the regency of his uncle Friedrich Karl Herzog von Württemberg-Winnental until 1693. In 1696, he banned the use of lead additives in wine, having learned of Eberhard Gockel's findings on lead poisoning in wine.

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