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  1. Unter der Herrschaft von König Alfons IX. wurden die „Cortes“ des Jahres 1188 in der Stadt León gehalten. Dies war das erste europäische Parlament (spanisch Cortes, Ständeversammlung) mit der Beteiligung des dritten Etats (der Bourgeoisie der Städte).

  2. Die Absetzbarkeit der Regierung durch das Parlament: Die Funktion der Regierungskontrolle kommt in parlamentarischen Systemen vornehmlich dadurch zum Ausdruck, dass das Parlament befähigt ist, die Regierung aus politischen Gründen abzusetzen. Dies erfolgt durch das so genannte „Misstrauensvotum“, das die Regierung zum Abdanken ...

    • Geschichte
    • Verfassungsrechtliche und Politische Stellung
    • Protokollarisches
    • Beurteilung Des Amtes
    • Der Ausdruck Bundeskanzlerin
    • Deutsche Bundeskanzler Seit 1949
    • Bundeskanzler, Die Zugleich Bundesaußenminister Waren
    • Statistisches
    • Siehe Auch
    • Literatur

    Der Ausdruck Kanzler kommt aus dem Mittelalter: Am feudalen Hof war der Kanzler der Leiter der herrschaftlichen Schreibstube, der Kanzlei. Unter den Bediensteten des Herrschers hatte der Kanzler die höchste Autorität und war damit den ägyptischen Staatsschreibern vergleichbar. Die sprachhistorische Herkunft leitet sich aus dem mittellateinischen Substantiv „cancelli“ ab: der Kanzler ist eine Person, die in einem durch Schranken oder Gitter (cancelli)abgetrennten Raum arbeitet und insbesondere Beglaubigungen ausstellt. Andere Titel trugen deutsche Regierungschefs nur in der kurzen verfassungslosen Zeit 1918/19 („Vorsitzender des Rates der Volksbeauftragten“ bzw. „Reichsministerpräsident“). Später in der DDR 1949–1990 war der Titel „Vorsitzender des Ministerrates“. In der deutschen Verfassungsgeschichte gehörte bereits im Heiligen Römischen Reich das Amt des Erzkanzlers zu den Erzämtern. Es wurde bis 1806, als das Alte Reich endete, als Erzkanzler für Deutschland vom Kurfürsten von Ma...

    Zusammenarbeit mit Bundestag und Bundesrat

    Der Bundestag kann jederzeit die Herbeirufung oder die Anwesenheit des Bundeskanzlers oder eines Bundesministers verlangen. Im Gegenzug haben der Bundeskanzler und die Mitglieder der Bundesregierung das Recht, bei jeder Sitzung des Bundestages oder eines seiner Ausschüsseanwesend zu sein. Sie haben sogar jederzeitiges Rederecht. Die gleichen Rechte und Pflichten bestehen im Verhältnis zum Bundesrat. Spricht der Bundeskanzler im Bundestag als solcher und nicht etwa als Abgeordneter seiner Bund...

    Verteidigungsfall

    Seit 1956 sieht das Grundgesetz vor, dass während des Verteidigungsfalls die Befehls- und Kommandogewalt über die Streitkräfte vom Bundesminister für Verteidigung an den Bundeskanzler übergeht. Diese auch als „lex Churchill“ bezeichnete Vorschrift ist in Artikel 115b des Grundgesetzes (bis 1968 in Artikel 65 a Absatz 2) enthalten und soll dafür sorgen, dass in Zeiten außerordentlicher Krisen der Bundeskanzler als starker Mann, bzw. als starke Frau, alle Fäden in der Hand hält. Aufgrund der Ve...

    Im Inland ist die gängige und auch protokollarisch richtige Anrede für den Bundeskanzler schlicht „Herr Bundeskanzler“ oder „Frau Bundeskanzlerin“. Im internationalen diplomatischen Schriftverkehr wird das auch für ausländische Regierungschefs und republikanische Staatsoberhäupter gängige Prädikat Exzellenz verwendet.In der – nicht gesetzlich geregelten, aber weithin befolgten – protokollarischen Rangordnungin Deutschland steht der Bundeskanzler auf Rang drei, hinter dem Bundespräsidenten und dem Präsidenten des Bundestags.

    Die Konstruktion eines starken, nur vom Bundestag abhängigen Bundeskanzlers hat sich nach überwiegender Ansicht der Politikwissenschaft bewährt. Während das Zusammenspiel von Bundestag und Bundesrat in der Gesetzgebung regelmäßig kritisiert und das Amt des Bundespräsidenten in seiner heutigen Ausgestaltung gelegentlich infrage gestellt wird, sind sowohl das Amt als auch die Befugnisse des Bundeskanzlers nahezu unumstritten. Auch wenn Konrad Adenauers Machtposition, die sich im während seiner Amtszeit geprägten Begriff der Kanzlerdemokratiemanifestierte, bei seinen Nachfolgern nicht in diesem Umfang erhalten blieb, ist der Bundeskanzler der wichtigste und mächtigste deutsche Politiker. Die verhältnismäßig starke verfassungsrechtliche Position, die sich unter anderem durch die Art der Amtseinsetzung und der Kabinettsbildung sowie durch die erschwerte Absetzbarkeit nur durch ein konstruktives Misstrauensvotum ergibt, und die regelmäßige Bekleidung eines hohen Parteiamtes in Verbindung...

    Im Zusammenhang mit der Wahl Angela Merkels zur Bundeskanzlerin wurden auch einige Betrachtungen im Hinblick auf den sprachlichen Umgang mit dem ersten weiblichen Amtsinhaber angestellt. So wurde festgestellt, dass – obwohl im Grundgesetz nur vom „Bundeskanzler“ im generischen Maskulinum die Rede ist – die offizielle Anrede für eine Frau im höchsten Regierungsamt „Frau Bundeskanzlerin“ lautet. Ferner wurde auch klar, dass Angela Merkel zwar die erste Bundeskanzlerin (im Femininum), gleichzeitig aber auch der achte Bundeskanzler (im generischen Maskulinum) ist. Ein auf Angela Merkel folgender männlicher Bundeskanzler könnte sich daher nicht als „achter Bundeskanzler“ (sondern nur als „neunter“) bezeichnen, da es eine rein männliche Berufsbezeichnung (mit wenigen Ausnahmen) im Deutschen nicht gibt. Das Bundeskanzleramtbleibt wegen der Bezugnahme auf die Amtsbezeichnung im generischen Maskulinum in seiner grammatischen Form erhalten; es heißt also nicht „Bundeskanzlerinnenamt“. In dies...

    Konrad Adenauer

    Konrad Adenauers Amtszeit war wesentlich von außenpolitischen Ereignissen geprägt. Die Westbindung mit NATO-Beitritt und Gründung der EGKS, dem Grundstein der Europäischen Union, setzte er gegen den Widerstand der SPD durch. Er brachte die deutsch-französische Aussöhnung voran und unterschrieb 1963 den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag. Ebenso setzte er sich in starkem Maße für die deutsch-jüdische Versöhnung ein. Auch innenpolitisch wird ihm – neben seinem Nachfolger Ludwig Erhard –...

    Ludwig Erhard

    Ludwig Erhard kam als Mann des Wirtschaftswunders an die Macht, was durch das äußere Erscheinungsbild unterstrichen wurde. Das brachte ihm auch den Beinamen „der Dicke“ ein. Seine Kanzlerschaft stand jedoch schon wegen der Angriffe Adenauers auf seinen Nachfolger und einer einsetzenden leichten wirtschaftlichen Schwächephase unter keinem guten Stern. Als wichtigste außenpolitische Tat seiner Kanzlerschaft gilt die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Israel unter Inkaufnahme heftiger Protes...

    Kurt Georg Kiesinger

    Der Kanzler der ersten Großen Koalition, Kurt Georg Kiesinger, stellte ein anderes Bild eines Bundeskanzlers dar. „Häuptling Silberzunge“ vermittelte zwischen den beiden großen Parteien CDU und SPD, anstatt zu bestimmen. Wichtiges Thema seiner Amtszeit war die Durchsetzung der Notstandsgesetze. Wegen seiner früheren NSDAP-Mitgliedschaft war er Angriffen der 68er-Generation ausgesetzt; mit dieser überlappte sich die außerparlamentarische Opposition. Kiesingers Union verfehlte bei der Bundestag...

    Zwei Bundeskanzler amtierten zeitweise zugleich als Bundesminister des Auswärtigen: 1. Bundeskanzler Konrad Adenauer war vom 15. März 1951 bis zum 7. Juni 1955 der erste deutsche Bundesminister des Auswärtigen; bis dahin gestatteten die alliierten Besatzungsmächte der Bundesregierung nicht, ein Außenministerium einzurichten. Adenauer übernahm außerdem inoffiziell faktisch geschäftsführend nach dem Rücktritt des bisherigen Außenministers Heinrich von Brentano am 30. Oktober 1961 für zwei Wochen die Leitung des Auswärtigen Amtes, bis Gerhard Schröderam 14. November 1961 zum neuen Bundesaußenminister ernannt wurde. 2. Bundeskanzler Helmut Schmidt wurde nach dem Bruch der sozialliberalen Koalition von Bundespräsident Karl Carstenszum Bundesminister des Auswärtigen ernannt und hatte dieses Amt vom 17. September bis zum 1. Oktober 1982 inne.

    Allgemeines und Amtszeit

    Wird der nur geschäftsführende Amtsträger Walter Scheel nicht mitgezählt, so gab es einschließlich Angela Merkel acht Bundeskanzler. Am längsten amtierte Helmut Kohl mit 16 Jahren, am kürzesten Kurt Georg Kiesingermit zwei Jahren und elf Monaten.

    Parteien

    Die SPD stellte drei Bundeskanzler, die CDU kommt auf fünf, darunter die einzige Kanzlerin. Andere Parteien stellten keine gewählten Kanzler. Adenauer (CDU) war früher Mitglied des Zentrums, Kiesinger (CDU) Mitglied der NSDAP, SPD-Kanzler Brandt hatte einer linksradikalen Splitterpartei angehört, der SAP. Angela Merkel war zusammen mit dem Demokratischen Aufbruchin die CDU gekommen. Die CDU stellte am längsten den Bundeskanzler, nämlich (bis einschließlich 2020) 51 Jahre. Die SPD kommt auf 20...

    Titel und Ämter

    Ludwig Erhard, Helmut Kohl und Angela Merkel haben eine Promotion abgeschlossen. Alle Bundeskanzler erhielten teilweise mehrfach Ehrendoktorwürden. Erhard war Soldat (Unteroffizier) im Ersten Weltkrieg. Kiesinger war aufgrund seiner Ministerialarbeit während des Zweiten Weltkriegsvom Waffendienst befreit, Schmidt war Soldat (Oberleutnant der Wehrmacht, Major d. R. der Bundeswehr). Es ist gängig, dass ein Kanzler zuvor Minister gewesen ist: Erhard vierzehn Jahre (Wirtschaft), Brandt drei Jahre...

    Bundeskanzler als Person

    1. Marion Gräfin Dönhoff: Deutschland, deine Kanzler. Btb bei Goldmann 1999, ISBN 3-442-75559-X. 2. Guido Knopp, Alexander Berkel, Stefan Brauburger: Kanzler. Die Mächtigen der Republik. Goldmann 2000, ISBN 3-442-15067-1. 3. Hans Klein: Die Bundeskanzler. 4. erweiterte Auflage, edition q, Berlin 2000, ISBN 3-86124-521-3. 4. Norbert Seitz: Die Kanzler und die Künste – Die Geschichte einer schwierigen Beziehung. Siedler, München 2005, ISBN 3-88680-803-3. Der Band behandelt das Thema von Adenaue...

    Bundeskanzler als politische Institution und Funktion

    1. Arnulf Baring: Im Anfang war Adenauer. Die Entstehung der Kanzlerdemokratie. München 1982, ISBN 3-423-10097-4 2. Volker Busse, Hans Hofmann: Bundeskanzleramt und Bundesregierung. Aufgaben – Organisation – Arbeitsweise. 5., neu bearbeitete und aktualisierte Auflage. Müller, Heidelberg 2010, ISBN 978-3-8114-7734-6. 3. Karlheinz Niclauß: Kanzlerdemokratie. Regierungsführung von Konrad Adenauer bis Angela Merkel, Springer, Wiesbaden 2015, ISBN 978-3-658-02397-3. 4. Wolfgang Rudzio: Das politis...

    • vier Jahre, (Wiederwahl unbegrenzt möglich)
    • Bundeskanzleramt
  3. Stationed at. Maria-Theresien-Kaserne. Sebastian Kurz ( German: [zeˈbasti̯a (ː)n ˈkʊrts]; born 27 August 1986) is an Austrian politician currently serving as Chancellor of Austria since January 2020, a position he previously held from December 2017 to May 2019. Kurz has also been chairman of the Austrian People's Party since May 2017.

  4. Nachdem sich das EU-Parlament im September 2015 in einer Resolution gegen die Privatisierung der öffentlichen Wasserversorgung aussprach und hierbei von „Wasser ist keine Ware, sondern öffentliches Gut“ sprach, erwarten nun die „Institutionen“, zu denen auch die EU-Kommission gehört, die Privatisierung der griechischen Wasserversorgung.

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  6. Jul 01, 2019 · Viele übersetzte Beispielsätze mit "Entlastung der Regierung durch das Parlament" – Englisch-Deutsch Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von Englisch-Übersetzungen.