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  1. Welche Fortschritte brachte die Entwicklung der deutschen ...

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    Die Beherrschung der deutschen Sprache, die beim Sprachen lernen auftreten (und die . Dieses Problem ist eine natürliche Entwicklung, als hätten wir keinen Einfluss auf ihre Entwicklung. Gewinnspiel . Zum Internationalen Tag der Muttersprache veranstaltet deutschland.01. Dies entspricht rund 30 Millionen Euro pro Arbeitstag. bis 28.

  2. Deutsche Sprache: Ursprung und Herkunft | FOCUS.de

    praxistipps.focus.de › deutsche-sprache-ursprung

    Der Ursprung der deutschen Sprache liegt weit zurück. Sie entstammt der indogermanischen Sprachfamilie. Welche Vorstufen es gab und wie es zur heute verwendeten Sprache kam, erfahren Sie hier.

    • 2 min
  3. Die Entwicklung der deutschen Sprache - Rhetorik Netz

    www.rhetorik-netz.de › entstehung-der-deutschen-sprache
    • Vor 1700 Jahren hätte Sie Keiner verstanden
    • Die Entstehung Der Deutschen Sprache
    • Die Perioden Der Deutschen Sprachgeschichte
    • Hochdeutsch Kommt nicht Aus Hannover
    • Althochdeutsch
    • Ein Deutsches Gebet Um 840 N Chr.
    • Mittelhochdeutsch
    • Neuhochdeutsch
    • Das Heutige Deutsch
    • Aus Der Geschichte Des Südwestdeutschen Sprachgebiets: Alemannen und Schwaben

    Das Westgermanische, das im 5. Jahrhundert neben dem Ost- und Nordgermanischen entstandene ist, wird als Ursprung der deutschen Sprache angesehen. Das, was wir heute als Deutsch bezeichnen, entstand erst langsam über die Jahrhunderte, wobei der wichtigste Schritt, die zweite (hochdeutsche) Lautverschiebung war. Wenn Sie im 5. Jahrhundert jemand in einer Siedlung im heutigen Thüringen, oder Odenwald begegnet wären, würden Sie nicht mit ihm kommunizieren können. So unterschiedlich war die damalige germanische Sprache vom heutigen Hochdeutsch entfernt. Die zweite Lautverschiebung begann erst im frühen 6. Jahrhundert n. Chr. und endete im 8. Jahrhundert. Ab da klang das Germanische etwas mehr dem heutigem Deutsch ähnlich.

    Der Baum der deutschen Sprachezeigt drei Hauptgebiete im Süd- oder Westgermanischen von Ost nach West gegliedert: 1. Elbgermanen (Ermionen: Sueben): Elbegebiet bis Ostsee 2. Rhein-Wesergermanen (Istwäonen: Franken): Rhein bis zur Weser (Bremen), im Norden etwa bis zur Nordsee und Niederlande 3. Nordseegermanen (Ingwäonen: Angelsachsen, Friesen, Chauken): ein Streifen von südlich von Dänemark, Nordseeküste und Nordseeinseln bis Friesland Als Streifen von Ost nach West liegt im Norden darüber das Nordgermanische: Schweden, Dänemark, Norwegen, Island Das Englische (angelsächsische) ist laut Elisabeth Fraser also das Bindeglied zwischen Niederdeutsch (Platt) und englisch. Daher rührt die heutige übergangslose krasse Trennung zwischen Niederdeutsch Schleswig-Holstein) und Dänisch. Die germanischen Stämme kamen ursprünglich aus dem Ural. Die Sueben siedelten zu Cäsars Zeiten rund um die Ostsee (mare suebicum = das Schwäbische Meer ) und das Elbegebiet, auch Dänemark, Norwegen und Schweden...

    Um das Nacheinander der Veränderungen richtig einordnen zu können, teilen wir die Geschichte der deutschen Sprache in 3 Perioden ein: Das Althochdeutsche (etwa 750 bis 1100) Das Mittelhochdeutsche (etwa 1100 bis 1500) mit dem Frühneuhochdeutschen (seit etwa 1350 bis 1650) Das Neuhochdeutsche (etwa seit 1650) In ihren Grundzügen geht diese Einteilung auf Jacob Grimm (1785-1863) zurück, den älteren der beiden Brüder, denen wir die Sammlung der Kinder­ und Hausmärchen verdanken. Er war ein bedeutender Gelehrter und der Begründer der deutschen Sprachwissenschaft. Allerdings hielt er Martin Luther (1483-1546) für den eigentlichen Schöpfer des Neuhochdeutschen. Darum setzte er die Grenze zwischen Mittel-und Neuhochdeutsch um das Jahr 1500 an. Viel später erst wurde erkannt, daß Luther eine Entwicklung auf die Höhe führte, die schon viel früher begonnen hatte. Deshalb wird heute de Periode Frühneuhochdeutsch" oft als eine eigene, selbständige Sprachperiode in das anfangs nur dreiteilige Sc...

    Das Wort "Hoch-Deutsch" kommt nicht etwa daher, dass dies eine "hohe, gelehrige" Sprache darstellt, sondern sie ist eine geographische Zuordnung. ...: "Hoch" -deutsch ist die Sprache, die in den hohen Landen (Südschwarzwald, Nordschweiz, der Bodensee ist 600 m über dem Meeresspiegel) gesprochen wird, "Nieder"-deutsch aus den niederen Landen (Hamburg, Hannover usw. bis 100 m über dem Meeresspiegel). Ver­bissen hält sich besonders bei „norddeutschen" Vertretern der Irrglaube, Hochdeutsch käme aus Hannover (im „hohen Norden"). Das ist falsch: erstens weil Hannover zu den "niederen Landen" gehört und die erste und zweite Lautumwandlung nie stattgefunden hat, zweitens weil in Hannover anno 1500 nur Platt gesprochen wurde, drittens weil die Hannoveraner sich im 20. Jh. aus unerfindlichen Gründen plötzlich ihres wunderschönen Plattdeutschen geschämt haben und dass spätere Neuhochdeutsch („Goethe­ deutsch") übernommen haben, viertens weil alle Deutschen außer den Hannoveranern deren Sprachm...

    Vor etwa dem Jahr 750 n Chr. wurden jahrhundertelang nur lateinische Texte abgefasst oder abgeschrieben. Danach fingen Gelehrte an, Text ein der Sprache des eigenen Volkes zu schreiben. So gibt es seit etwa zwölf Jahrhunderten schriftliche und seit dem 15.Jahrhundert (Gutenberg) auch gedruckte Überlieferungen in deutscher Sprache. Das bedeutet etwa zwölf Jahrhunderte deutscher Sprachgeschichte. Wurde aber wirklich um 750 schon deutsch geschrieben, und hat Karl der Große, als er im Jahre 768 zum König der Franken gekrönt wurde, sein Heer schon auf deutsch"begrüßt“? Karl wurde auf einer der reichen Besitzungen seiner Familie im oberen Moseltal, in der Gegend um Metz, geboren, und er selbst nannte seine Muttersprache „fränkisch". Er beherrschte ein gewaltiges Reich, fast ganz Frankreich, das schon seine Vorfahren den Römern abgewonnen hatten, Oberitalien und das germanische Land bis an die Elbe und die Saale. Der germanische Frankenstamm hatte die anderen Germanenstämme, die Alemannen...

    Die Gebetszeilen lauten z.B. im altsächsischen „Heliand", der um 840 entstand, wie folgt: „Gewihid si thin namo. Cuma thin craftag riki. Werda thin willeo so sama an erdo, so thar uppe ist an them hohon himilrikea.“ --- --------------------------------------------------------------- Im Vergleich mit dem althochdeutschen Text nimmt man mancherlei Unterschiede wahr, auch in der Wortwahl (giheilagot: gewihid = geweiht ) und in den Endungen (queme, willo, erdu: cuma, willeo, erdo). Aber wichtiger sind die Lautunterschiede, die besser im Vergleich mit dem Text von 1200 zu erkennen sind. Statt rich und uf hat der Heliand riki, uppe. Und gegenüber dem zuchome (heutiges alemannisch: zuechome ) steht in einem altenglischen Text tobecume. Aus den germanischen Lauten p, t, k, die das Altenglische und das Altsächsische behalten haben, sind im Fränkischen, Alemannischen und Bayerischen nach bestimmten Regeln andere entstanden: f (ship >Schiff) bzw. pf (pipe >Pfeife), s (out >aus) bzw. z (tongue...

    Im Kloster Milstatt in Kärnten lautet derselbe Text um 1200: geheiliget werde din name. zuchom uns din rich. din wille werde hie uf der erde als da ze himele. Wurde das Althochdeutsch noch vorwiegend vom Alemannischen, Fränkischen, Bayerischen und Thüringischen geprägt, so wurde das Mittelhochdeutsch prior allein vom Alemannischen geprägt. Walter von der Vogelweide (1170 - 1230 ) schrieb: Ich sass uf eime steine und dachte bein mit beine. daruff satzt ich den ellenbogen ich hetes in min hand gesmogen das Kinn und ein min wange. do dacht ich mir viel lange wie man zur werlte sullte leben. Deheinen rat kunnt ich gegeben wie man drü ding erwurbe des keines nicht verdurbe... Als ich dieses Gedicht zum erstenmal in der Schule hörte wurde es fatalerweise in plattdeutscher Aussprache vorgetragen mit spitzem Sstain. Völlig falsch! Man muß diesen Text alemannisch vortragen (das heißt im Norden: schwizerdüütsch : das ist Südschwarzwald und Nordschweiz) um einen Annäherungswert zu erzeugen. Do...

    In Luthers Bibeldruck von 1544 heißt es: Dein Name werde geheiliget. Dein Reich kome. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himel, und so steht es auch heute noch, mit geänderter Rechtschreibung, in den Ausgaben der Luther-Bibel. Man erkennt sofort, daß die Entwicklung der Sprache in Stufen vor sich geht. Die vollen Endvokale des Textes von 825 (namo, willo, erdu, rihhi, giheilagot) sind um 1200 zu e geworden oder verschwunden (name, wille, erde, rich, geheiliget). Der Umlaut e-i mit e gesprochen wurde nun als ai mit a gesprochen (phon: e-in wird ain, Stein wird Stain usw.) Aber das lange i der betonten Silbe (din, rihhi) zeigt sich erst bei Luther als ei (dein, Reich), wie wir es heute noch sprechen. Auch Wortlaut und Wortfolge der drei Texte sind verschieden; aber darauf wollen wir hier nicht eingehen. Dagegen kommen wir auf einen Begriff, den nur die deutsche Sprache kennt: Schriftdeutsch. Es gibt weder Schriftenglisch noch Schriftfranzösisch noch Schriftspanisch. Das liegt daran,...

    Die deutsche Sprache ist, wie alle anderen Sprachen auch, im ständigen Wandel. Täglich kommen neue Worte dazu. Das fortschreiten der Technik und Naturwissenschaft erfordert dies. Besonders aus dem Englischen werden neue Worte integriert, bzw eingedeutscht wie Z.b. "downloaden". Auch die heutige hochdeutsche Aussprache ist im Wandel. Erst seit es die Massenmedien (Rundfunk und Fernsehen) gibt, haben wir einheitliche Hörbeispiele der Aussprache. Besonders gute Aussprache des Hochdeutschen finden wir im Synchron. Großartige Schauspieler wie Manfred Lehmann, Peer Schmid, Thomas Braut, Christian Brückner, Matthias Habicht, Peter Schiff, Arnold Marquis und andere, deren Namen das Publikum kaum registriert, sprechen vorbildliches Bühnendeutsch, besser: Mikrophondeutsch / Synchrondeutsch, von dem der Nachwuchs lernen sollte. Wir alle lernen sprechen durch Hör-Vorbilder. In Ermangelung einer Deutschen Akademie benutzen wir seit Lessing, Herder, Schiller, Goethe die Aussprache auf den deutsch...

    Das südwestdeutsche Sprachgebiet oder der südwestliche Teil des gesamten deutschen Sprachraumes ist nicht identisch mit Südwestdeutschland, das lediglich einen Teil dieses Sprachgebiets darstellt. Die deutsche Sprache zusammen mit ihren Mundarten geht ja zum Teil ganz erheblich über die deutschen Staatsgrenzen hinaus, im Bereich des südwestdeutschen Sprachgebiets in das Elsaß, in die gesamte deutschsprachige Schweiz und in das Land vor dem Arlberg, das österreichische Bundesland Vorarlberg, Tirol und das Fürstentum Liechtenstein. In dieser Größe und Verteilung des Sprachraumes ist das - oft vergessene - Faktum begründet, daß das Deutsche, gemessen an der Zahl seiner Sprecher, in Europa die größte Sprache ist, gefolgt von Russisch, Italienisch, Englisch, Französisch und den übrigen europäischen Sprachen. Die Schreibweise Alemannen ist im Kern falsch, das kommt jedoch aus dem Lateinischen Alamanni. Es müßte jedoch geschrieben werden: Alle Manen (mit langem a ). Als Kind habe ich ein L...

  4. People also ask

    Was ist die Entwicklung der Sprache?

    Wann begann die Geschichte der deutschen Sprache?

    Was waren die ersten sprachlichen Veränderungen?

    Was ist die Entstehung der deutschen Sprache?

  5. Entwicklung der deutschen Sprache in Deutsch | Schülerlexikon ...

    www.lernhelfer.de › schuelerlexikon › deutsch-abitur
    • Sprache
    • Einführung
    • Namensgebung
    • Herkunft
    • Verbreitung

    Schon im 5. Jahrhundert n. Chr. bildeten sich in den verschiedenen Siedlungsgebieten so zwischen Oder und Weichsel oder an der Elbe westgermanische, ostgermanische und nordgermanische Sprachgruppen heraus. Ursprung der deutschen Sprache war das Westgermanische, aus dem sich auch das Niederländische, das Englische und das Friesische entwickelte.

    Die sprachliche Abgrenzung des Deutschen vollzog sich wiederum in einem längeren Prozess, der als zweite oder hochdeutsche Lautverschiebung bezeichnet wird. Die Gesetzmäßigkeiten dieser Lautverschiebung wurden vor allem von JACOB GRIMM erforscht und in seiner 1822 herausgegebenen Deutschen Grammatik beschrieben. Sie bestätigen sowohl die Verwandtschaft der germanischen und indogermanischen Sprachen wie auch die Herkunft moderner Sprachen, z. B. Englisch, Niederländisch und Niederdeutsch, aus den alten germanischen Sprachen. Die den Prozess der zweiten Lautverschiebung kennzeichnende Konsonantenverschiebung war die am tiefsten greifende Veränderung in der Geschichte der deutschen Sprache. Sie führte zur Herausbildung verschiedener Mundarten und zur Teilung des deutschen Sprachraums durch die maken-machen-Linie. Das ist die Hauptlinie, die Niederdeutsch (bzw. Altsächsisch) und Hochdeutsch bzw. Althochdeutsch trennt.

    Da diese Linie bei Benrath (nahe Düsseldorf) den Rhein quert, wird sie auch Benrather Linie genannt.

    Die k > kch-Verschiebung fand nur in der südalemannischen Region statt. Hier wird von einer Kind-Kchind-Linie gesprochen.

    Heute sprechen etwa 90 Millionen Menschen die deutsche Sprache als Muttersprache in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Des Weiteren ist Deutsch Erst- oder Zweitsprache von etwa 40 Millionen Menschen z. B. in Frankreich (Elsass), Italien (Südtirol), Dänemark, Belgien, Rumänien, Ungarn u. a.

  6. Entdecke die fabelhafte Geschichte der deutschen Sprache

    www.superprof.de › blog › die-entwicklung-der
    • Die Ersten Grundlagen Der Deutschen Sprache
    • Altdeutsch / Althochdeutsch Von 750 Bis 1050
    • Mittelhochdeutsch Von 1050 Bis 1350
    • Niederdeutsch
    • Hochdeutsch
    • Der Geringe Einfluss Von Latein auf Die Deutsche Sprache
    • Die Bedeutung Der Deutschen Sprache Im Elsass
    • Germanistik Als Studiengang
    • Der Wandel Der Deutschen Sprache
    • Deutsche Begriffe Im Ausland

    Laut der Encyclopædia Universalislebten die Vorfahren der Germanen ca. 1.200 Jahre vor Christus auf der dänischen Halbinsel, auf Jütland und sprachen eine Sprache, die aus einem indoeuropäischen Dialekt abstammte. Dabei handelte es sich um eine Mischung aus Latein, Keltisch und Sanskrit, wobei Sanskrit heute noch die Sprache religiöser Texte des Hinduismus und Buddhismus ist. Diese Mischsprache ist das sogenannte Germanisch. Weil es so alt ist, gibt es allerdings keine schriftlichen Belege. Gut zu wissen für Deinen nächsten Deutschkurs Frankfurt!

    Die zweite Lautverschiebung fand zwischen dem 4. und 8. Jahrhundert statt. Sie führt zu einem zweiten Lautwandel im Bereich des Konsonantismus. Durch die zweite Lautverschiebung wurde aus den südlichen westgermanischen Dialekten die althochdeutsche Sprache. Diese Änderungen werden durch das „Grimm-Gesetz“ erläutert. Jacob Grimmwar ein deutscher Philologe, der eine Erklärung für diesen sprachlichen Wandel der deutschen Sprache fand. Das von Karl Verner formulierte „Vernersche Gesetz“ vervollständigte diese Erklärungen. Dieses komplexe Gesetz erläutert, dass okklusive Konsonanten (Verschlusslaute) zu frikativen (Reibelaute) wurden und somit die Aussprache eines Wortes änderten. Die stimmlosen Verschlusslaute (Explosiva) wurden zu stimmlosen Reibelauten (Frikativen) *f, *þ, *χ, *χʷ, oder deren stimmhaften Entsprechungen *ƀ, *đ, *ǥ, *ǥʷ; sinngemäß wurde der ererbte Sibilant *s durch das stimmhafte *z ersetzt. Das Wort „deutsch“ erscheint zum ersten Mal in einem Dokument aus dem Jahre 78...

    Im Laufe des 10. Jahrhunderts werden deutlich weniger deutschsprachige Texte verfasst. Erst ab dem Jahr 1050 erscheinen erneut Schriftstücke in deutscher Sprache. Mittelhochdeutsch, der Vorläufer des heutigen Deutsch, besteht aus zahlreichen lokalen Dialekten, wie Schwäbisch und Ostfränkisch. Es gibt einen klaren Schnitt zwischen Althochdeutsch und Mittelhochdeutsch, was die Schriftsprache angeht, denn im 10. und 11. Jahrhundert war Latein die Schriftsprache. Die Verschriftlichung des Deutschen setzte erst mit dem Mittelhochdeutschen wieder neu ein. Die Herrschaft der Staufer schuf die Voraussetzung dafür, dass sich etwa von 1150 bis 1250 in der höfischen Literatur eine überregionale Dichter- und Literatursprache herausbildete. Aus dem Mittelhochdeutsch geht dann das Frühneuhochdeutsch hervor, das zwischen 1350 und 1650 gebräuchlich war.

    Während Hochdeutsch überwiegend in Süddeutschland gesprochen und als offizielle Schriftsprache angesehen wurde, war Niederdeutsch die Sprache Norddeutschlands. Niederdeutsch, das hauptsächlich vom gemeinen Volk gesprochen wurde, welches sich weniger gewählt ausdrückte, bestand aus mehreren Dialekten, Niederfränkisch der Niederlande und von Flandern, Niederländisch und Friesisch, welches sich, nachdem es im Mittelalter von den Sachsen in Großbritannien übernommen wurde, zum heutigen Englisch entwickelte. Niederdeutsch vermischte sich während des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation mit Hochdeutsch und gehörte ab dem 17. Jahrhundert nur noch zu den Dialekten. Entgegen der vorherrschenden Meinung ging Mittelniederdeutsch nicht aus Niederdeutsch hervor, sondern aus Altsächsischen oder Niedersächsisch, das in Norddeutschland gesprochen wurde. Aus dieser vom 9. bis 12. Jahrhundert gesprochenen westgermanische Sprache, dem Alt-Friesisch und Alt-Englisch geht übrigens auch das heutige...

    Es sind die Protestanten, die Hochdeutsch zuerst an den Schulen einführen und so die Bevölkerung in Norddeutschland deutschsprachig machen. Zwischen 1520 und 1535 übersetzte Martin Luther, einer der wichtigen deutschen Persönlichkeiten, das Alte und das Neue Testament in die deutsche Sprache. Bis 1850 wurde Deutsch in den südlichen Regionen Deutschlands als Fremdsprache erlernt. Im 19. Jahrhundert wurde Deutsch zu einer bedeutenden Handelssprache. Während des österreichisch-ungarischen Kaiserreiches wurde Deutsch in folgenden Städten gesprochen: Prag, Budapest, Bratislava, Zagreb und Ljubljana, die ländlichen Regionen behielten jedoch ihren Dialekt bei. In dem deutschen Wörterbuch der Gebrüder Grimm mit seinen 16 Bänden, das zwischen 1852 und 1860 entstand, wurden alle deutschen Wörter erfasst. Gehören die Gebrüder Grimm zu den großen deutschen Schriftstellern?

    Auch wenn die deutsche Sprache nicht aus dem Lateinischen abstammt, hat Latein, das im übrigen Europa dominierte, seine Spuren hinterlassen. Dieser Einfluss auf die deutsche Sprache existiert dennoch, auch wenn er natürlich viel geringer ist als auf die französische, italienische oder spanische Sprache. Vor allem die Invasion der Römer, die das Römische Reich gründen wollten, sorgen dafür, dass Latein Spuren in der deutschen Sprache hinterlassen hat, vor allem im Kriegsvokabular und im Bereich von technischen Innovationen. Mit der Gründung von immer mehr Klöstern und aufgrund des sich ausbreitenden Christentums verstärkte sich der Einfluss von Latein außerdem. Selbstverständlich erlebte Latein seine Hochzeit während der Renaissance, über die humanistischen Werke. Schau bei Superprof vorbei, wenn du z.B. Deutschkurse Hamburgsuchst.

    Im Elsass, das entsprechend des jeweiligen Krieges mal zu Frankreich und mal zu Deutschland zählte, gibt es 3 Sprachen: Französisch, Elsässisch (Elsässerdeutsch oder « l’elsasserditsch ») und Deutsch. Elsässisch ist ein Dialekt, der aus dem Hochdeutschen stammt. Während des Ersten und Zweiten Weltkriegs ist im Elsass Deutsch die vorherrschende Sprache, nach den Kriegen ist Französisch die einzige zugelassene Sprache. Die Zahl der Menschen, die Elsässisch sprechen, ist mittlerweile deutlich zurückgegangen. Erstaunlicherweise sprechen dennoch mehr als 50% der Elsässer zu Hause Elsässisch. Die in Frankreich und Spanien gesprochenen Sprachen Bretonisch und Baskisch sowie das auf Korsika gesprochene Korsisch werden hingegen von viel weniger Menschen gesprochen. Allerdings findet Elsässisch nur schwer seinen Platz zwischen dem Französischen und dem Deutschen, das von fast der Hälfte der Elsässer fließend gesprochen wird; Deutsch sprechen ist eine regionale Besonderheit. Es gibt so viel Wi...

    Wer sich besonders für den Ursprung der deutschen Sprache interessiert, kann sich an der Universität für ein Germanistik-Studium einschreiben. Bei Germanistik handelt es sich um eine akademische Disziplin der Geisteswissenschaften, bei der es darum geht, die deutsche Sprache und deutschsprachige Literatur ihren historischen und gegenwärtigen Formen zu untersuchen. Zu den Teilbereichen der Germanistik gehören beispielsweise: 1. die Linguistik, 2. die neuere deutsche Literatur und 3. die Mediävistik, also die Mittelalterforschung der deutschen Sprache. Im Rahmen des Studiums können sich Studierende für unterschiedliche Fachgebiete entscheiden, die teilweise verpflichtend oder fakultativ gewählt werden. Hierzu gehören beispielsweise: 1. Geschriebene und gesprochene Sprache, 2. Literaturwissenschaft, 3. Systemorientierte Linguistik, 4. Sprachtypologie und Sprachkontakt oder 5. Sprachgeschichte. Dabei bietet der Studiengang weitaus mehr Potenzial, als "nur" Deutschlehrer zu werden. Auch...

    Genau wie die Welt um uns herum sich verändert und entwickelt, so verändert sich auch unsere Sprache. Der Sprachwandel prägt unsere Art zu sprechen und uns auszudrücken. Seien es die zunehmenden Anglizismen, das Gendersternchen oder die politisch korrekte Sprache: Auch das Deutsche verändert sich und zeichnet damit ein immer neues Bild von unserer eigenen Realität. Oftmals wird der Sprachwandel mit einem Sprachverfall gleichgesetzt, da insbesondere soziale Medien wie Whatsapp, Facebook oder Twitter dazu verleiten, schnellstmöglich zu antworten und sich dabei voll und ganz auf die Auto-Correct-Funktion des Smartphones zu verlassen. Dennoch ist der Sprachwandel nicht immer automatisch ein Sprachverfall. Sprache hat sich über die Jahre immer weiterentwickelt und an aktuelle Gegebenheiten angepasst. Insbesondere Jugendliche sehen ihren Sprechstil oftmals als Abgrenzung zu den Erwachsenen an. Neue Wörter kann man in allen Bereichen des Lebens wiederfinden. Wir präsentieren euch hier ein...

    Auch im Wortschatz anderer Sprachen findet man deutsche Begriffe wieder. Beispielsweise gibt es in Polen das Wort "majster", das dem deutschen Wort "Meister" entstammt. In Tschechien gibt es das Wort "papír" vom Deutschen "Papier" und im Englischen spricht man, genau wie in Deutschland, vom "Kindergarten". Es gibt zahlreiche weitere Beispiele dafür, dass das Deutsche Einzug in den Wortschatz anderer Sprachen gefunden hat: 1. Französisch: 1.1. (le) feldwebel – der Feldwebel 1.2. (la) Mannschaft – als Bezeichnung für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft 1.3. (le) vermouth – Vermut 2. Rumänisch: 2.1. rucsac – Rucksack 2.2. cartof, cartoflă – Kartoffel 2.3. bere – Bier 3. Schwedisch 3.1. besserwisser – Besserwisser 3.2. snälltåg – Schnellzug 3.3. schnitzel – Schnitzel Wie man sieht ist das Deutsche wohl internationaler als man denken mag! Die sogenannten Germanismen haben sich in verschiedene Sprachen geschmuggelt und sagen mehr über die deutsche Sprachgeschichte aus als man zunächst...

  7. Die Geschichte der deutschen Sprache - Das Babbel Magazin

    de.babbel.com › geschichte-der-deutschen-sprache

    Jul 06, 2020 · Zur Zeit der germanischen Völkerwanderung und der Ausbreitung des Christentums begann um 600 n. Chr. die eigentliche Geschichte der deutschen Sprache. Eine Gruppe westgermanischer Sprachen spaltete sich mit der sogenannten Zweiten Lautverschiebung von den anderen germanischen Mundarten ab und es entstand, was wir heute Althochdeutsch nennen.

  8. Die Entstehung und Entwicklung der deutschen Sprache ...

    gordonsblog.wordpress.com › 2008/10/29 › die

    Oct 29, 2008 · Ich werde zuerst auf die Herausbildung des Germanischen aus dem Indoeuropäischen eingehen und dann die Entwicklung der deutschen Sprache nach folgender Einteilung betrachten: – Althochdeutsche Zeit von 750 bis 1050. – Mittelhochdeutsche Zeit von 1050 bis 1350. – Frühneuhochdeutsche Zeit von 1350 bis 1650.

  9. So hat sich die deutsche Sprache entwickelt | Kultur | DW ...

    www.dw.com › de › so-hat-sich-die-deutsche-sprache
    • Die Indogermanischen Wurzeln
    • Die Entstehung Des Germanischen
    • Der Weg Zum Neuhochdeutschen
    • Sprachwandel gehört Selbstverständlich Zur Sozialgeschichte

    "Dabei sein!" hieß das diesjährige Motto der Deutscholympiade. Im Zentrum des Wettbewerbs steht die deutsche Sprache, deren Vermittlung zu den Kernaufgaben des Goethe-Instituts gehört. Doch "Deutsch", was ist das eigentlich? Woher kommt die Sprache, wie hat sie sich entwickelt, und wie entwickelt sie sich auch gegenwärtig immer weiter? Ob sich die jungen KonkurrentInnen auch darüber Gedanken gemacht haben? Wer immer versucht, die Anfänge des deutschen Idioms zu erkunden, wird schnell in die indogermanische Sprachfamilie eingeführt. Seit dem 19. Jahrhundert spüren Sprachforscher den Wurzeln dieser riesigen Gruppe verwandter Sprachen nach. Sie sind dabei bis ins 4. Jahrtausend vor Christus zurückgelangt, als sich die Urheimat der Indogermanen wahrscheinlich nördlich und östlich vom Schwarzen Meer befand.

    Viele verschiedene Sprachgruppen und Einzelsprachen bildeten sich aus dieser Ursprache heraus, darunter auch längst ausgestorbene, heute nie gehörte oder nur noch als untergegangene Sprachgemeinschaften bekannte wie das Hetitische, Tocharisch, Illyrisch oder Vandalische. Die Forschung zur Sprachgeschichte füllt Bibliotheken. Faszinierend ist aus heutiger Sicht dabei vor allem der Gedanke, dass so verschiedene Sprachen wie das Iranische und das Deutsche denselben Ursprung haben. Die im engeren Sinne germanische Sprache entstand im 1. Jahrtausend vor der Zeitenwende als Ergebnis einer "ersten Lautverschiebung", wie die Forschung diesen Sprachwandel nennt. Danach wird die Entwicklung komplexer, denn Sprache ist Geschichte: Wenn germanische Stämme römischen Truppen begegneten, sie mit ihnen kämpften oder auch als Söldner in römischen Heeren dienten, dann übernahmen sie mit kulturellen Einflüssen auch viele Begriffe. Griechische und römische Wörter durchsetzten zunehmend germanische Dial...

    Von Deutsch lässt sich erst nach einem zweiten Lautwandel sprechen, der sich ab 600 über vier Jahrhunderte hinweg vollzog. Die anschließende Entwicklung von Althochdeutsch, Mittelhochdeutsch, Frühneuhochdeutsch zu Neuhochdeutsch ist vielleicht für Linguisten wesentlich. Für Nicht-Sprachforscher ist eher interessant, dass die heutige Entwicklungsstufe nicht mit Martin Luther (1483-1546) und seiner Bibelübersetzung begann, wie von Sprachwissenschaftlern im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts verbreitet, sondern erst hundert Jahre später, ab 1650. Heutige Zeitgenossen hätten auch noch größte Mühe gehabt, sich mit Deutschlands größtem Sprachschöpfer zu unterhalten. Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) sprach ein Idiom, das heute nicht mehr verständlich wäre. "Sprache existiert nur im Zeitablauf", stellt der Forscher Peter Polenz grundsätzlich in seinem Klassiker zur "Geschichte der deutschen Sprache" fest, um gleich mit dem Irrglauben aufzuräumen, dass "die Sprache der Vorfahren noch...

    Anglizismen finden immer mehr Einzug in die deutsche Sprache, neue urbane Soziolekte bilden sich heraus. Aber es gibt auch deutsche Wörter wie Autobahn, Kindergarten oder Hinterland, die auswandern. Wenn sich also heutige Schüler aus aller Welt um die deutsche Sprache bemühen, dann sollten sie sich keine Sorgen um Sprachverfall und zu viele Anglizismen machen - sondern mit "Fun" und Engagement bei der Sache sein.

  10. Entwicklung von Sprache in Deutsch | Schülerlexikon | Lernhelfer

    www.lernhelfer.de › entwicklung-von-sprache

    Entwicklung von Sprache. Gegenwärtig geht man davon aus, dass auf der Erde etwa 4 000 bis 5 000 gesprochene Sprachen existieren. Schon seit mehr als 150 000 Jahren wird mündlich kommuniziert, während sich die Schriftsprache erst vor ca. 5 000 Jahren entwickelte. Um die Ursprünge des gesprochenen Wortes zu erklären, wurden bereits im 7.