Yahoo Web Search

  1. Wien – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Wien

    Wien ( [viːn]) ist die Bundeshauptstadt der Republik Österreich und zugleich eines der neun österreichischen Bundesländer.Mit über 1,9 Millionen Einwohnern (etwa ein Fünftel der österreichischen Gesamtbevölkerung) ist das an der Donau gelegene Wien die bevölkerungsreichste Großstadt und Primatstadt Österreichs.

    • AT-9
    • Deutsch
  2. Geschichte Wiens – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Geschichte_Wiens
    • Etymologie
    • Vor- und Frühgeschichte
    • Im Römischen Reich
    • Mittelalter
    • Reformation und Gegenreformation
    • Erste Wiener Türkenbelagerung
    • Wien Im Dreißigjährigen Krieg
    • Zweite Wiener Türkenbelagerung 1683
    • Jahrhundert
    • Napoleon in Wien, Biedermeier und Revolution 1848

    In Verbindung mit den Ungarnkämpfen taucht im Jahr 881 die erste urkundliche Erwähnung des Stadtnamens auf, und zwar in den Salzburger Annalen. Es handelt sich hierbei um die mittelalterliche Bezeichnung ad Vveniam, also „bei Wenia“, wo eine Schlacht gegen die Magyaren stattgefunden hatte. Etymologisch besteht keine Verbindung zum römischen Lagernamen Vindobona, dessen Herkunft und Bedeutung umstritten sind. Die Form Wenia wird auf die kelto-romanische Form Vedunia zurückgeführt. Gesichert ist die Bedeutung „Waldbach“, mit der der heutige Wienflussgemeint ist.

    Archäologische Funde aus dem 13. Bezirk (Titlgasse) zeigen, dass schon während der Altsteinzeit Menschen das Gebiet begangen haben.Funde im Stadtgebiet und im Umland beweisen, dass ab der Jungsteinzeit das Wiener Becken kontinuierlich besiedelt war. Die begünstigte klimatische Lage und die fruchtbaren Böden Wiens boten den jungsteinzeitlichen Bauern gute Siedlungsmöglichkeiten. Darüber hinaus konnte der für die Steingeräte-Herstellung begehrte, rötlichbraune und grünliche Hornstein in Wien bergmännisch im Tagbau gewonnen werden (13. Bezirk, Roter Berg; 23. Bezirk, Mauer-Antonshöhe).Funde der Kupferzeit wurden ebenfalls in Wien nachgewiesen (6. Bezirk, U6-Station Gumpendorfer Straße; 13. Bezirk, Ober St. Veit–Gemeindeberg; 21. Bezirk, Eipeldauerstraße; 22. Bezirk, Aspern, Stadlau). Von der bronzezeitlichenUrnenfelderkultur zeugen in Wien etliche Brandgräber (19. Bezirk Höhenstraße/Leopoldsberg) aber auch Siedlungsspuren (23. Bezirk, Sulzengasse). Als Besonderheiten dieser Zeit gelten...

    Im 1. Jahrhundert n. Chr. adaptierten die Römer an der Stelle des heutigen Wiener Stadtzentrums nahe der Donau die keltische Siedlung Vindobona als Militärlager (castrum) mit der angeschlossenen Zivilstadt (canabae, im heutigen 3. Gemeindebezirk) zur Grenzsicherung der Provinz Pannonien an. Noch heute kann man an den Straßenzügen des 1. Bezirks (Innere Stadt) den Mauerverlauf und die Straßen des Lagers erkennen. Die Lagermauer verlief entlang der Straßenzüge: Tiefer Graben, Naglergasse, Graben, Kramergasse, Rotgasse, Rabensteig und etwa parallel zum Salzgries. Nach einem Donauhochwasser im 3. Jh. und der damit verbundenen Zerstörung der nördlichen Lagerecke musste von der streng rechteckigen Grundform abgewichen werden. Damit erreichte das Lager eine Breite von ca. 455 m und eine Länge bis 500 m. Mit dem Bau des Legionslagers von Vindobona wurde um 97 n. Chr. begonnen. Die am Judenplatz archäologisch erforschten Kasernen waren zunächst aus Holz errichtet. Zwischen den Kasernen verli...

    Frühes Mittelalter

    Die ursprüngliche keltische Siedlung Vedunia und das spätere römische Legionslager Vindobona im heutigen Wien lagen weit im Osten des weströmischen Reiches und fielen daher den Wirren der germanischen Völkerwanderung rasch zum Opfer. Es gibt Hinweise auf ein katastrophales Feuer etwa zu Beginn des 5. Jahrhunderts n. Chr. Die Überreste des Lagers wurden aber nicht verlassen, sondern es blieb eine kleine Restsiedlung zurück. Die Straßen und Häuser des frühmittelalterlichen Wien folgten dem Verl...

    Hochmittelalter – Zeit der Babenberger

    Ab dem 8. Jahrhundert setzte die fränkische Besiedelung von Westen her durch die Bajuwaren ein, welche sich nach dem Sieg über die Ungarn 955 noch verstärkte. 976 wurde unter den Babenbergern die Markgrafschaft Ostarrichi eingerichtet, auf deren Gebiet (nahe der Grenze nach Ungarn) auch Wien lag. Bereits im 11. Jahrhundert war Wien ein wichtiger Handelsort. Im Tauschvertrag von Mautern zwischen dem Bischof von Passau und Markgraf Leopold IV. wird Wien erstmals als Civitas bezeichnet, was auf...

    Spätmittelalter und frühe Renaissance – Aufstieg der Habsburger

    1278 nahm Rudolf I. nach einem Sieg über Ottokar II. von Böhmen die österreichischen Länder unter eigene Verwaltung, damit begann die Herrschaft der Habsburger.In Wien brauchten die Habsburger allerdings relativ lange, um sich zu etablieren, die Parteigänger Ottokars blieben noch lange stark. Gegen Albrecht I. gab es mehrere Aufstandsversuche. Führend war hier die Familie Paltrams vom Stephansfreithof. Um 1280 wurde das Fürstenbuch – die erste Geschichte der Stadt Wien – durch Jans den Enikel...

    Von Deutschland kommend, breiteten sich ab 1520 evangelische Schriften in Österreich aus. 1522 wurde Paul Speratus exkommuniziert, weil er im Stephansdom evangelisch gepredigt hatte. 1524 wurde der Wiener Tuchhändler Caspar Tauber hingerichtet, weil er sich zum evangelischen Glauben bekannt hatte. 1528 wurde der Täuferführer Balthasar Hubmaier verbrannt, nachdem er 1527 in Mähren gefangen genommen wurde. Eine Mehrheit des Adels und der Bürger war in der Folge evangelisch geworden; was später dazu führte, dass in der Stadt 1577 die evangelischen Gottesdienste verboten wurden. Der Adel mit seinen Gütern vor der Stadt förderte die evangelische Bewegung weiter und beschäftigte eigene evangelische Pfarrer. Sogar der spätere Kaiser Maximilian II. (1527–1576) hatte Johann Sebastian Pfauser, einen evangelischen Hofprediger, an die Hofkirche berufen. Obwohl er dem Protestantismus zuneigte, blieb er formell katholisch. Vor 1600 waren 70 bis 75 % der Bewohner Wiens evangelisch geworden. Besond...

    1529 wurde Wien das erste Mal vom Osmanischen Reich belagert. Die durch mittelalterliche Mauern geschützte Stadt konnte den Angriffen nur mit Mühe standhalten, bis schließlich ausgebrochene Seuchen und ein befürchteter früher Wintereinbruch die Türken zum Rückzug zwangen. Durch die Belagerung war die Notwendigkeit zeitgemäßer Befestigungsanlagen deutlich geworden. Nach Plänen von Hermes Schallauzer wurde Wien seit 1548 zu einer Festung ausgebaut. Die Stadt wurde mit elf Bastionen aus Mauerwerk versehen und von einem Graben umgeben. Um Wien entstand ein Glacis, ein breiter, unverbauter Bereich, der den Verteidigern ein freies Schussfeld ermöglichte. Diese Befestigungsbauten, die bis ins 17. Jahrhundert hinein den Hauptteil der Bautätigkeit ausmachten, sollten sich 1683 bei der Zweiten Türkenbelagerungauszahlen.

    Als Reichshaupt- und Residenzstadt des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und Sitz des Kaisers war Wien mehrere Male das Ziel von Belagerungen und Bedrohungen im Zuge des Dreißigjährigen Krieges. So wurde Wien bereits 1619, noch vor der Schlacht am Weißen Berg, durch feindliche Truppen belagert: Nach dem Prager Fenstersturz, der den Bruch mit der habsburgischen Herrschaft Böhmens besiegelte, warben die böhmischen Stände eine Armee an und wählten Heinrich Matthias von Thurn zum Kommandanten. Dieser beabsichtigte den Umstand zu nutzen, dass die kaiserliche Armee auf einen Krieg nicht vorbereitet war und Kaiser Ferdinand II. noch über keinerlei militärisch schlagkräftige Verbündete verfügte. Weiters gedachte er, sich mit dem Fürsten von Siebenbürgen, Gábor Bethlen zu verbünden und Wien von zwei Seiten in die Zange zu nehmen. Thurn drang in Niederösterreich ein und stand am 5. Juni 1619 vor Wien, musste jedoch nach wenigen Tagen wieder abziehen, da kein schweres Belagerungsgerä...

    Nach dem Dreißigjährigen Krieg begann unter den Kaisern Ferdinand III. und Leopold I. ein groß angelegter Ausbau der Fortifikationsanlagen Wiens. Alleine in der Regierungszeit Ferdinands III. (bis 1657) wurde dafür aus der Hofkammer die stattliche Summe von über 80.000 fl. investiert. Mit dem Jahre 1672 wurden diese Bauarbeiten fertig – gerade rechtzeitig, denn 10 Jahre später, im Jahre 1683, belagerten die Türken Wien erneut, ehe sie in der Schlacht am Kahlenberg am 12. September 1683 durch ein kaiserlich-Polnisches Heer vernichtend geschlagen wurden. Zuvor verteidigten 20.000 Mann unter dem Oberbefehl von Ernst Rüdiger von Starhembergrund zwei Monate die Stadt gegen eine Übermacht von 120.000 Türken, welche währenddessen das Umland Wiens völlig verwüsteten. Nach der Entsatzschlacht wurden der Stern und der Halbmond am Stephansdom, die seit 1519 dort die Spitze zierten (damals allerdings nicht als osmanisches Symbol angebracht, sondern als Symbole für Kaiser und Papst), heruntergen...

    Nach dem Sieg über die Türken 1683 vor Wien setzte in der Folge eine rege Bautätigkeit ein. Im Zuge dieser Wiederauf- und Neubauten wurde Wien weitgehend barockisiert. Dies ist vor allem mit den Namen der Architekten Johann Bernhard Fischer von Erlach und Johann Lukas von Hildebrandt verbunden. Vor allem in den Vorstädten wurde viel gebaut, der Adel begann das ganze Umland mit seinen Gartenpalais zu überziehen, zumal man sich nach den darauf folgenden und nachhaltigen Siegen des Prinzen Eugen ziemlich sicher sein konnte, dass diesen neuen Gebäuden von den Türken her keine Gefahr mehr drohen würde. Am bekanntesten sind das Palais Liechtenstein, das Schönborn und das Palais Schwarzenberg, sowie vor allem das Schloss Belvedere, das Gartenpalais des Prinzen Eugen. 1704 bekamen die Vorstädte ihr eigenes, großzügig angelegtes Befestigungssystem, den Linienwall. Nach den letzten großen Pestepidemien 1679 und 1713 wuchs die Bevölkerung ständig. Für 1724 schätzt man 150.000 Einwohner, um 179...

    In den Koalitionskriegen wurde Wien zweimal von NapoleonsTruppen eingenommen. Die erste Besetzung am 13. November 1805 verlief kampflos: Drei französische Marschälle kamen mit weißer Fahne über die Taborbrücke, die damals einzige und stark verteidigte Donaubrücke, und überzeugten den österreichischen Befehlshaber, dass der Krieg eigentlich schon vorbei sei. In der Zwischenzeit konnte die französische Armee ungehindert einziehen und wurde von der Bevölkerung eher neugierig als ablehnend begrüßt. Napoleon, der tags darauf im Schloss Schönbrunn Quartier bezog, ließ denn auch 10.000 Männer der Wiener Nationalgarde bewaffnen und überließ ihnen später bei seinem Abzug wieder das unbeschädigte Waffenarsenal. Vorher war zwischen Frankreich und Österreich der Friede von Pressburggeschlossen worden. Die zweite Besetzung Wiens im Mai 1809 hingegen gelang nur nach schwerem Beschuss der heutigen Altstadt; Napoleon bezog zur Demütigung des Kaisers Franz II./I, von Österreich wiederum Schloss Schö...

  3. People also ask

    Wie ist Wien die Hauptstadt der österreichischen Republik?

    Was ist die französische Bezeichnung von Vienne?

    Was ist die Bundeshauptstadt Österreichs?

    Was ist die Geschichte der Metropole Wienerwald?

  4. Terroranschlag in Wien 2020 – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Terroranschlag_in_Wien_2020
    • Ermittlungen
    • Moscheenschließung
    • Razzien in Justizanstalten
    • Medienberichterstattung
    • Nachwirkungen
    • Ehrungen, Gedenken und Populärkultur
    • Andere Terroranschläge
    • Weblinks

    Tathergang und Fahndung

    Der Anschlag begann kurz vor 20 Uhr, am Vorabend des landesweiten Lockdowns aufgrund der COVID-19-Pandemie, als ein in Weiß gekleideter Bewaffneter vom Friedmann-Platz aus in Richtung Fleischmarkt schoss. Durch diese Schussabgabe wurde ein 21-jähriger Österreicher tödlich verletzt. Der Täter lief anschließend in die Judengasse und schoss vermutlich wahllos auf mehrere Lokale am Ruprechtsplatz, wobei eine 24-jährige Deutsche getötet wurde. Als Nächstes begab sich der Täter in die Seitenstetten...

    Polizeieinsatz

    Der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Franz Ruf, gab im Zuge einer Pressekonferenz bekannt, dass der erste Notruf um 20:00 Uhr bei der Polizei eingegangen sei. Die erste Schussabgabe durch Streifenpolizisten sei bereits um 20:03 Uhr erfolgt. Die Polizisten hätten entsprechend der für solche Lagen vorgesehenen Strategie gehandelt, den Täter unmittelbar zu bekämpfen, um seine Bewegungsfreiheit einzuschränken. Im Laufe des ersten Schusswechsels, im Bereich der Seitenstettengasse Ri...

    Täter

    Innenminister Karl Nehammer gab bei einer Pressekonferenz am 3. November bekannt, dass es sich bei dem erschossenen Täter um einen 20-jährigen Sympathisanten des sogenannten „Islamischen Staates“ (IS) handelt. Der Mann wurde am 24. Juni 2000 in Mödling (Niederösterreich) geboren und wuchs dort auf. Seine Eltern gehörten zur albanischen Minderheit in Nordmazedonien, weshalb er neben der österreichischen auch die nordmazedonische Staatsbürgerschaft hatte. Er besuchte jeweils vier Jahre die Volk...

    In Wien wurden zwei radikalislamische Moscheen geschlossen, in denen der Täter verkehrte und die zu seiner Radikalisierung beigetragen haben sollen. Dabei handelt es sich um die 2016 von der IGGÖ eingerichtete Tewhid-Moschee in Meidling und die nicht der IGGÖ unterstehende Melit-Ibrahim-Moschee in Ottakring. In letzterer sollen auch der wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verurteilte Mohamed M.und der 2018 wegen Anschlagsplänen zu neun Jahren Haft verurteilte Lorenz K. verkehrt haben.

    In den österreichischen Justizanstaltenkam es am 7. November 2020 zu einer Überprüfung von 229 Insassen, die wegen Terrorismusdelikten inhaftiert sind, Radikalisierungstendenzen oder sonstige Auffälligkeiten zeigten. Weiters wurden 168 Hafträume durchsucht. Zwölf Justizanstalten meldeten Funde, die einer eingehenden Prüfung unterzogen werden. Es handle sich dabei größtenteils um Schriftstücke, die auf allfällige extremistische Hintergründe überprüft werden.

    Programmänderung des ORF

    Der Österreichische Rundfunk unterbrach das reguläre Hauptabendprogramm ab 21:00 Uhr und sendete bis 2:38 Uhr eine ZIB Spezial mit Armin Wolf beziehungsweise ab 23:15 Uhr mit Tarek Leitner.

    Soziale Medien und Falschmeldungen

    Schnell kursierten Gerüchte und erste Videos auf sämtlichen Social-Media-Plattformen, welche aber von der Polizei nicht bestätigt werden konnten. Einige Gerüchte stellten sich bald schon als falsch heraus, wie beispielsweise eine angebliche Geiselnahme in einem Restaurant in der Mariahilfer Straße. Kritisiert wurde später auch Falter-Chefredakteur Florian Klenk, der aus der Redaktion berichtete, die sich in unmittelbarer Nähe des Geschehens befindet, dafür, in einem ORF-Interview und auf Twit...

    Boulevardmedien

    Der Boulevard-Privatsender oe24.TV strahlte, während von der Polizei noch nach weiteren Tätern gesucht wurde, mehrere Augenzeugen-Videos sowie Aufnahmen von Verletzten aus. Am Tatabend gingen rund 700 Beschwerden beim Österreichischen Presserat gegen oe24.TV und die Kronen Zeitung ein, da auf der Website dieser Medien die besagten Videos abgespielt werden konnten, die zeigen, wie auf Menschen geschossen wird. Einige Unternehmen stoppten als Konsequenz ihre Werbeeinschaltungen in diesen beiden...

    Reaktionen

    Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sagte in einer Rede an die Bevölkerung am Tag nach der Tat, dass der Anschlag „aus Hass auf unsere Grundwerte, unser Lebensmodell und unsere Demokratie begangen wurde“. Kurz bekräftigte weiter, dass „wir es nicht zulassen, dass der islamistische Extremismus unsere Gesellschaft spaltet.“ „Unsere Feinde sind niemals alle Angehörigen einer Religionsgemeinschaft, sind niemals alle Menschen die aus einem bestimmten Land kommen, die Feinde sind Extremisten und Ter...

    Staatstrauer

    Die österreichische Bundesregierung setzte nach dem Terroranschlag in Wien eine Video-Sondersitzung an, bei der eine dreitägige Staatstrauer beschlossen wurde. Bis inklusive Donnerstag, dem 5. November 2020, wurden die öffentlichen Gebäude mit Trauerbeflaggung versehen, es werden schwarze Fahnen gehisst und die offiziellen Flaggen auf halbmast gesetzt. Das gilt für Bundesgebäude und auch für Gebäude im Bereich der Landesregierungen.„Die Republik Österreich war, ist und wird immer eine Nation...

    Aussetzung der Schulpflicht in Wien

    Da die Fahndung nach dem Terroranschlag die ganze Nacht und am Morgen des 3. November 2020 weiterging, wurde die Schulpflicht von der Bildungsdirektion für Wien in Absprache mit dem Innenministerium für diesen Tag aufgehoben und den Eltern empfohlen, die Kinder, wenn möglich, zu Hause zu lassen. Da der Montag, der Allerseelentag, in ganz Österreich ohnehin schulfrei war, konnten die meisten Wiener Schülerinnen und Schüler die Rückkehr in den Schulbetrieb nach den Herbstferienum einen Tag vers...

    Ehrung der WEGA-Beamten

    Die beiden WEGA-Beamten, die den Täter gestellt und getötet hatten, wurden am 5. November 2020 im Bundeskanzleramt durch Bundeskanzler Sebastian Kurz und Innenminister Karl Nehammer mit der Goldenen Medaille am roten Bande für Verdienste um die Republik Österreich (Lebensrettungsmedaille)geehrt.

    Ehrungen für Zivilcourage

    Die Landespolizeidirektion Wien ehrte sechs Personen, die während des Anschlags „ihre Nächstenliebe und Zivilcourage unter Beweis gestellt“ hatten. Dabei stach die Heldentat dreier Männer hervor: Der Palästinenser Osama Joda Abu El Hosna barg den schwer verletzten Polizisten aus dem Schussfeld, leistete Erste Hilfe und brachte ihn mithilfe der beiden türkischstämmigen Österreicher Mikail Özen und Recep Tayyip Gültekin zu einem Rettungswagen. Gültekin wurde dabei durch Splitter am Bein verletz...

    Social Media

    Aufgrund eines Amateurvideos, in dem der Terrorist während seiner Tat von einem Anrainer auf Wienerisch beschimpft wird, hat sich in den sozialen Medien, um dem Täter durch die Nennung seines echten Namens nicht noch mehr Bekanntheit zu verschaffen, „Oaschloch“ als Synonym für den Täter sowie das Hashtag #schleichdiduoaschloch etabliert. Dieser Spruch wurde dann auch zum Österreichischen Spruch des Jahres 2020gewählt.

    Der Präsident des deutschen Verfassungsschutzes Thomas Haldenwang sieht nach mehreren islamistisch motivierten Terroranschlägen innerhalb kurzer Zeit eine unverändert hohe Gefährdungssituation durch islamistischen Terrorismus, insbesondere das Risiko von Nachahmungstaten. Jüngster Anlass für Aufruhr in der islamistischen Szene sei die Diskussion um die Mohammed-Karikaturen gewesen. In den Wochen vor dem Anschlag gab es in Frankreich zwei islamistische Anschläge, den Mord an Samuel Paty am 16. Oktober und den Anschlag in Nizza 2020 am 29. Oktober. Ein direkter Zusammenhang mit diesen Anschlägen ist jedoch nicht bekannt. Weitere Anschläge, siehe 1. Liste von Terroranschlägen in Österreich 2. Liste von Terroranschlägen im Jahr 2020

    red, APA: Internationale Reaktionen: „Es ist unser Europa, wir geben nicht nach“ – Internationale Anteilnahme mit Wien. In: DerStandard.at,3. November 2020.
  5. Wien (disambiguation) - Wikipedia

    en.wikipedia.org › wiki › Wien_(disambiguation)

    Wien is the German language name for Vienna, the city and federal state in Austria.. Wien may also refer to: . Surname. Lawrence Wien (1905–1988), American lawyer and real estate investor

  6. File:Wien - Naschmarkt.JPG - Wikipedia

    en.wikipedia.org › wiki › File:Wien_-_Naschmarkt

    Deutsch: Der Naschmarkt im 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf.Standort Höhe Schleifmühlgasse mit Blick Richtung Innenstadt bzw. Osten. Die fixen Marktstände am Naschmarkt wurden zwischen 1910 und 1916 errichtet und befinden sich auf der Überbauung des Wienflusses zwischen der Rechten und Linken Wienzeile.

  7. Baden (Niederösterreich) – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Baden_(Niederösterreich)
    • Geografie
    • Geschichte
    • Bevölkerungsentwicklung
    • Religionen
    • Politik
    • Kultur und Sehenswürdigkeiten
    • Wirtschaft und Infrastruktur
    • Persönlichkeiten
    • Galerie
    • Literatur

    Stadtgliederung

    Im Jahr 1850 wurde die Vereinigung mit Leesdorfund Gutenbrunn beschlossen. 1912 erfolgte die Erweiterung mit Weikersdorf. Einzige Ortschaft ist Baden. Ortsteile von Baden sind die Haidhof-Siedlung, die Siedlung Haidhofteich und Lorenzteich, der Weiler Kiebitzmühlesowie weitere Lagen.

    Mehrere Funde bezeugen die Anwesenheit der Kelten im Gebiet von Baden.Die warmen Schwefelquellen sind schon in einem Ortsverzeichnis aus der Römerzeit angegeben. Zur Zeit des Kaisers Claudius (41–54 n. Chr.) erhielt die Ansiedlung die Bezeichnung Aquae (deutsch: Bäder), die direkt auf ihre schon damals bedeutende Rolle als Heilbad hinweist. 869 wurde der Ort als „Padun“ neuerlich erwähnt. Baden erhielt im Jahr 1480 das Stadtrecht. 1488 besuchte die ungarische Königin Beatrix die Stadt, um ihre Kinderlosigkeit zu heilen. Die Türkeneinfälle mit der Zerstörung Badens sowohl 1529 als auch 1683, die Wirren der Reformation und Gegenreformation, die Pest1713 sowie ein größerer Brand 1714 waren einschneidende Ereignisse im Leben der Stadt. Vor dem Erlass der Toleranzpatente für die Juden in Wien und Niederösterreich, durch Joseph II. Ende des 18. Jhd. konnten sich lange keine Menschen jüdischen Glaubens ansiedeln, so war ihnen auch der Besuch der Bäder größtenteils verwehrt. In Folge des To...

    Die Bevölkerung Badens hat seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fast ununterbrochen zugenommen und sich vor allem zwischen 1869 und 1923 auf über 22.000 verdoppelt. Eine markante Abnahme der Bevölkerung um 11,6 % gab es lediglich während der Kriegsjahre von 1939 bis 1945. Auch seit der Volkszählungim Jahr 1991 hat die Bevölkerung um 4,3 % zugenommen, was auf die positive Wanderungsbilanz (+8,8 %) zurückzuführen war, während die Geburtenbilanz negativ war (−4,4 %).

    Die Mehrheit (62,7 % der Einwohner Badens) ist römisch-katholisch.Bekannteste Kirche ist die Stadtpfarrkirche St. Stephan. Evangelisch sind 8,3 %, orthodox 3,6 %. Zum Islam bekennen sich 4,0 %. 16,8 % sind ohne religiöses Bekenntnis. Die kleine (0,1 %) jüdische Gemeinde bemühte sich durch ihren Synagogenverein um die Renovierung der Badener Synagoge. Die Renovierung wurde 2005 abgeschlossen und die Synagoge Baden wieder geweiht. Das ursprünglich 1873 errichtete Gebäude sowie der Wiener Stadttempelsind heute die zwei einzigen jüdischen Sakralbauten in Österreich aus der Zeit vor 1945, die in ihrer ursprünglichen Verwendung stehen.

    Gemeinderat

    Der Gemeinderat von Baden hat 41 Sitze. 2000: 21 ÖVP, 9 SPÖ, 6 FPÖ, 3 Grünen 2005: 21 ÖVP, 9 SPÖ, 1 FPÖ, 5 Grünen, 5 Liste Trenner 2010: 18 ÖVP, 9 SPÖ, 2 FPÖ, 5 Grünen, 7 Liste Trenner 2015: 15 ÖVP, 8 SPÖ, 2 FPÖ, 5 Grünen, 10 Liste Trenner, 1 NEOS 2020: 18 ÖVP, 6 SPÖ, 1 FPÖ, 8 Grünen, 6 Liste Trenner, 2 NEOS

    Bürgermeister

    1. 1919 bis 1938: Josef Kollmann 2. 1939 bis 1945: Franz Schmid 3. 1950 bis 1965: Julius Hahn 4. 1965 bis 1988: Viktor Wallner 5. 1988 bis 2007: August Breininger 6. 2007 bis 2010: Erika Adensamer(absolute Mehrheit/ohne Koalitionspartner) 7. 2010 bis 2016: Kurt Staska; 1. Vizebürgermeisterin Helga Krismer-Huber(Koalitionspartner) 8. seit 2016: Stefan Szirucsek; 1. Vizebürgermeisterin Helga Krismer-Huber (Koalitionspartner)

    Baden ist aufgrund der heißen Schwefelquellen eine bedeutende Kurstadt. Diese Schwefelquellen sind schon seit Jahrtausenden bekannt. Die älteste Schwefelquelle befindet sich in einem Stollen unter dem Casino. Heute kommt das Wasser aus vierzehn Quellen, die zu den schwefelhaltigsten Österreichs zählen. Neben den Quellen ist Baden auf Grund seiner guten Luftverhältnisse auch ein Luftkurort. Das Stadtbild ist durch Bauten des Biedermeier geprägt, im frühen 19. Jahrhundert erlebte die Stadt durch den Badetourismus aus Wien einen wirtschaftlichen Aufschwung. Baden ist Mitglied im Verband Kleine historische Städte.

    Verkehr

    Die Südbahn führt durch Baden hindurch, die Stadt ist Endstation der Badner Bahn, die Baden mit Wien verbindet. Aufgrund der Nähe zur Südautobahnist Baden verkehrstechnisch günstig gelegen.

    Ansässige Unternehmen

    Die Wirtschaft ist zum einen vom Kur- und Konferenzbetrieb, zum anderen vom Casino (einem Standort der Casinos Austriaund gleichzeitig größtes Casino Österreichs) geprägt. Hinzu kommt noch der in der Umgebung betriebene Weinbau.

    Energieversorgung

    Baden ist im dicht verbauten Gebiet fast vollständig mit biogener Fernwärme, welche im Biomasseheizkraftwerk Badenerzeugt wird, aufgeschlossen. Die öffentlichen Gebäude, wie Schulen, Ämter, weiters auch Kurbetriebe und großvolumige Wohnbauten werden mit Fernwärme versorgt. Baden gehört zu den e5-Gemeinden, welche sich einer internationalen Prüfung zur Erreichung von Klimazielen aussetzt. Noch hat Baden nicht die höchste Auszeichnung, wie 24 andere Gemeinden in Österreich (Stand März 2019) erl...

    Söhne und Töchter der Stadt

    1. Albrecht II. (1897–1955), Sohn von Erzherzog Friedrich von Österreich-Teschen 2. Johann Christoph Allmayer-Beck(1918–2017), Militärhistoriker und Museumsdirektor 3. Louis V. Arco(1899–1975), Schauspieler 4. Vincent Bach(1890–1976), Gründer des gleichnamigen US-amerikanischen Herstellers von Blechblasinstrumenten 5. Norbert Anton Stigler(1942–2020), Ordenspriester des Zisterzienserstiftes Heiligenkreuz, Pfarrer und Hochschulprofessor 6. Heinz Becker(* 1950), Politiker, Abgeordneter zum Euro...

    In der Stadt Verstorbene

    1. Rosa Albach-Retty(1874–1980), österreichische Schauspielerin 2. Bernhard Baumeister(1827–1917), deutscher Schauspieler 3. Michael Lazar Biedermann(1769–1843), österreichischer Großhändler, K.k. Hofjuwelier, Bankier und Fabrikant 4. Franz Bilko(1894–1968), österreichischer Maler, Zeichner und Gebrauchsgrafiker 5. Jella Braun-Fernwald(1894–1965), österreichische Opern- und Konzertsängerin 6. Anton Brenek(1848–1908), österreichischer Bildhauer 7. Sigmund Bubics (1821–1909), Titularbischof des...

    Wirkte in Baden

    1. Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791), Komponist der Wiener Klassik, sein Ave verum corpus entstand hier und wurde in der Pfarrkirche Baden-St. Stephanuraufgeführt 2. Ludwig van Beethoven (1770–1827), verbrachte 15 Jahre lang seine Sommer in Baden bei Wien und schrieb hier wesentliche Teile seiner 9. Sinfonie, der heutigen Europahymne. 3. Wilhelm Malaniuk(1906–1965), Jurist 4. Robert Herzl(1940–2014), Regisseur und Theaterdirektor 5. Bernhard Hollemann(* 1935; † 2020), deutsch-österreichisch...

    Fotos von Baden

    1. Hauptplatz Dreifaltigkeitssäule 2. Baden am Abend, Stadttheater-Batzenhäusl 3. Stadttheater Baden 4. Sommerarena Baden, Kurpark, Robert-Herzl-Platz 5. Casino Baden 6. Kurpark, Eingang Karl-Komzák-Allee(am Ende der Vista: das Lanner-und-Strauß-Denkmal). 7. Beethoventempel, Kurpark 8. Westlicher Kurpark, Sukfüll-Weg (Felsenweg) zum höheren Rudolf-Zöllner-Weg.[Anm. 7] — Lage48.01351116.227833 9. Kaiser-Franz-Ring 7, Haus der Kunst (Baden) (Villa Hudelist). (1917/18 von Kaiser Karl I.für Audie...

    Historische Aufnahmen von Baden

    1. Das Herzogsbad(1679) 2. Central-Hotel, Conrad-von-Hötzendorf-Platz 6[Anm. 12]

    Historische Landkarten aus den Jahren 1872 bis 1910

    1. Baden um 1872 (links unten, Aufnahmeblatt) 2. Der Westen von Baden mit Rauheneck und Rauhenstein, um 1872 (rechts unten) 3. Baden und nördliche Umgebung, um 1876 (Spezialkarte) 4. Baden im Süden von Wien, um 1888 5. Baden am Westrand des Wiener Beckens: Generalkarte von Mitteleuropa, um 1910

    Carl Schenk: Taschenbuch für Badegäste Badens in Nieder-Oesterreich. Mit Kupfern. Geistinger, Wien/Baden (1820). – Digitalisierte Ausgabe der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf.
    Wilhelm Tomaschek: Aqua, Aquae 1). In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft(RE). Band II,1, Stuttgart 1895, Sp. 294.
    Rainer von Reinöhl: Die Baudenkmale des Kurortes Baden bei Wien. Deutsche Heimatbücherei, Band 4, Wien 1913, ÖNB.
    Johannes Ressel: Kirchen und Kapellen, religiöse Gedenksäulen und Wegzeichen in Baden bei Wien. Ein Beitrag zur Geschichte, Heimatkunde und Kunstgeschichte. 2., verbesserte und erw. Auflage, Grasl,...
  8. Botanischer Garten der Universität Wien - Wikimedia Commons

    commons.wikimedia.org › wiki › Botanischer_Garten_der

    Botanischer Garten der Universität Wien. Deutsch: Der Botanische Garten der Universität Wien ist Teil der Universität Wien und grenzt an das Schloss Belvedere, sowie den Alpengarten im Belvederegarten. English: The Botanical Garden of the University of Vienna is part of the University of Vienna and is located close to Belvedere palace.

  9. Category:Stadionbad (Vienna) - Wikimedia Commons

    commons.wikimedia.org › wiki › Category:Stadionbad

    Feb 11, 2019 · Category:Stadionbad (Vienna) Deutsch: Das Stadionbad ist eines der größten Sport- und Freizeitbäder Wiens und befindet sich im Prater im 2. Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt neben dem namensgebenden Ernst-Happel-Stadion.

  10. Deutschordenswald (lasang sa Ostriya, Wien) - Wikipedia

    ceb.wikipedia.org › wiki › Deutschordenswald_(lasang

    Lasang ang Deutschordenswald sa Ostriya. Nahimutang ni sa estado pederal sa Wien, sa sidlakang bahin sa nasod, 9 km sa kasadpan sa Vienna ang ulohan sa nasod.

  11. People also search for