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  1. Antoine Laurent de Jussieu ( French pronunciation: [ɑ̃twan loʁɑ̃ də ʒysjø]; 12 April 1748 – 17 September 1836) was a French botanist, notable as the first to publish a natural classification of flowering plants; much of his system remains in use today.

    Antoine Laurent de Jussieu - Wikipedia

    https://en.wikipedia.org/wiki/Antoine_Laurent_de_Jussieu
  2. Antoine Laurent de Jussieu - Wikipedia

    en.wikipedia.org/wiki/Antoine_Laurent_de_Jussieu

    Antoine Laurent de Jussieu ( French pronunciation: [ɑ̃twan loʁɑ̃ də ʒysjø]; 12 April 1748 – 17 September 1836) was a French botanist, notable as the first to publish a natural classification of flowering plants; much of his system remains in use today.

  3. Antoine-Laurent de Jussieu — Wikipédia

    fr.wikipedia.org/wiki/Antoine-Laurent_de_Jussieu

    Antoine-Laurent de Jussieu, né à Lyon le 12 avril 1748 et mort à Paris le 17 septembre 1836, est un botaniste français.

  4. Antoine-Laurent de Jussieu – Wikipedia

    de.wikipedia.org/wiki/Antoine_Laurent_de_Jussieu

    Antoine-Laurent de Jussieu war ein Sohn des Apothekers Christophe de Jussieu (1685–1758), der ältere Bruder von Antoine, Bernard sowie Joseph de Jussieu. 1765 zog er nach Paris um, um unter der Obhut seines Onkels Bernard de Jussieu am Jardin du Roi seine Studien fortzusetzen.

  5. Antoine Laurent de Jussieu - Wikipedia

    nl.wikipedia.org/wiki/Antoine_Laurent_de_Jussieu

    Biologie. Antoine Laurent de Jussieu ( Lyon, 12 april 1748 – Parijs, 17 september 1836) was een Frans botanicus . Jussieu studeerde geneeskunde in Parijs waar hij in 1770 afstudeerde. Hij bekleedde van 1770 tot 1826 een leerstoel in de botanie aan de Koninklijke Plantentuin, later Jardin des Plantes van Parijs.

    • Genera plantarum (1789)
    • 12 april 1748
    • Frankrijk
    • 17 september 1836
  6. Antoine Laurent de Jussieu – Wikipedia, wolna encyklopedia

    pl.wikipedia.org/wiki/Antoine_Laurent_de_Jussieu

    Antoine Laurent de Jussieu (ur.12 kwietnia 1748 w Lyonie, zm. 17 września 1836 w Paryżu) – francuski botanik.. Profesor uniwersytetu w Paryżu, dyrektor ogrodu botanicznego w Paryżu.

    • botanik
    • 12 kwiecień 1748, Lyon
    • 17 wrzesień 1836, Paryż
  7. Antoine Laurent de Jussieu - Wikipedia, ti nawaya nga ...

    ilo.wikipedia.org/wiki/Antoine_Laurent_de_Jussieu

    Juss. Ni Antoine Laurent de Jussieu (12 Abril 1748 – 17 Septiembre 1836) maysa idi a Pranses a botaniko, a naindayegan a kas ti immuna a nangipalaak iti natural a pannakaidasig dagiti agsabsabong a mula; kaaduan iti sistemana ket agtultuloy a maus-usar tatta nga aldaw.

  8. Antoine-Laurent de Jussieu - Wikipedia, la enciclopedia libre

    es.wikipedia.org/wiki/Antoine_Laurent_de_Jussieu

    Antoine Laurent de Jussieu (Lyon, 12 de abril de 1748 – París, 17 de septiembre de 1836) fue un médico y botánico francés. Fue sobrino de los también botánicos Antoine, Bernard y Joseph de Jussieu. Se trasladó a París para estudiar medicina, graduándose en 1770. Fue profesor de botánica en el Jardin des Plantes desde 1770 a 1826.

  9. Antoine-Laurent de Jussieu - Wikipedia

    ro.wikipedia.org/wiki/Antoine-Laurent_de_Jussieu

    Antoine-Laurent de Jussieu (n. 12 aprilie 1748, Lyon - d. 17 septembrie 1836, Paris) a fost un botanist, medic, profesor universitar și mason francez. Antoine, Bernard și Joseph de Jussieu au fost unchii săi. Abrevierea numelui său în cărți științifice este Juss. .

  10. Antoine Laurent de Jussieu – Wikipédia, a enciclopédia livre

    pt.wikipedia.org/wiki/Antoine_Laurent_de_Jussieu

    Antoine-Laurent de Jussieu (Lyon, 12 de abril de 1748 — Paris, 17 de setembro de 1836) foi um médico e botânico francês

  11. Kürbisgewächse – Wikipedia

    de.wikipedia.org/wiki/Kürbisgewächse
    • Zusammenfassung
    • Verbreitung
    • Aussehen
    • Systematik
    • Merkmale
    • Beschreibung und Ökologie
    • Morphologie
    • Ökologie
    • Inhaltsstoffe
    • Flora und Fauna
    • Fortpflanzung
    • Arbeitsweise
    • Anbau
    • Entwicklung
    • Nutzung

    Die Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) sind eine Familie der Bedecktsamigen Pflanzen (Magnoliopsida). Die Vertreter sind meist krautige Pflanzen mit Ranken, eingeschlechtigen Blüten und unterständigem Fruchtknoten. Die Blütenkrone ist meist verwachsen, die Staubblätter sind untereinander verbunden bis verwachsen.

    Die Kürbisgewächse sind eine mittelgroße Familie und umfassen rund 800 Arten in rund 130 Gattungen, die in die beiden Unterfamilien Nhandiroboideae und Cucurbitoideae aufgeteilt werden. Sie sind weltweit in den tropischen und subtropischen Klimazonen vertreten, nur wenige Arten kommen auch in gemäßigten Gebieten vor; in Mitteleuropa etwa ist nur die Gattung der Zaunrüben (Bryonia) heimisch. Zur Familie zählen etliche Nutzpflanzen, die kommerziell bedeutendsten sind Gartenkürbis (Cucurbita pepo), Zuckermelone (Cucumis melo), Gurke (Cucumis sativus) und Wassermelone (Citrullus lanatus).

    Die Sprossachsen sind krautig, selten auch leicht verholzt. Meist sind sie niederliegend, kriechend oder kletternd. Im Querschnitt sind sie häufig eckig und besitzen ein hohles Zentrum. Die Seitenzweige erster und zweiter Ordnung können bis 15 Meter lang werden. Bei Kürbissen gibt es strauchförmige Formen mit kurzen Internodien. Viele Vertreter sind sowohl an der Sprossachse als auch an den Blättern weich oder rau behaart, nur wenige sind unbehaart. Die Form der Trichome ist sehr variabel: sie können drüsig sein, ein- oder vielzellig, einfach oder verzweigt.

    In etlichen nicht näher verwandten Sippen innerhalb der Familie tritt eine Ausbildung dicker Stämme als Speicherorgane (Pachycaulie) auf. Pachycaule Vertreter in der Unterfamilie Nhandiroboideae sind Gerrardanthus, Neoalsomitra, Xerosicyos und Zygosicyos. Innerhalb der Unterfamilie Cucurbitoideae in der Tribus Benincaseae Cephalopentandra, Coccinia, Trochomeria, in der Tribus Coniandreae Corallocarpus, Doyerea, Ibervillea, Kedrostis, Seyrigia, sowie verstreut Marah, Sinobaijiana, Momordica, Odosicyos und Tricyclandra. Der extremste Vertreter ist Dendrosicyos.[1] Die Familie der Cucurbitaceae wurde 1789 durch Antoine Laurent de Jussieu in Genera Plantarum, Seiten 393394 aufgestellt. Typusgattung ist Cucurbita L. Synonyme für Cucurbitaceae Juss. nom. cons. sind: Bryoniaceae G.Mey., Nhandirobaceae T.Lestib. nom. illeg., Zanoniaceae Dumort., Cyclantheraceae Lilja. Diese auf morphologischen Merkmalen basierende Gliederung konnte von Kocyan u. a. 2007 in einer phylogenetischen Untersuchung, die 123 der 130 Gattungen umfasste, bis auf Tribus-Ebene im Wesentlichen bestätigen, die Subtribus sind allerdings künstliche Unterteilungen. Aus der Arbeit von Kocyan u. a. kann folgendes, auf die Triben vereinfachtes Kladogramm abgeleitet werden, wobei Wellenlinien Triben anzeigen, die paraphyletisch im Hinblick auf die anderen Äste derselben Klade sind: Unter den von Jeffrey 2005 anerkannten Triben ist Jollifeae hochgradig polyphyletisch. Die Gattungen der Jollifeae bilden eine Gruppe an der Basis der Cucurbitoideae. Innerhalb dieser Gruppe sind einige Gattungen anderer Triben eingeordnet (Cogniauxia von den Benincaseae, Ampelosicyos und Tricyclandra von den Trichosantheae). Die übrigen Trichosantheae bilden eine Gruppe an der Basis der Sicyeae. Einige Gattungen sind nach den Ergebnissen von Kocyan u. a. para- oder polyphyletisch.

    Die Ranken sind modifizierte Sprossachsen und das deutlichste abgeleitete Merkmal der Familie. Sie kommen bei allen außer einigen stark abgewandelten, holzigen Arten vor. Bei einigen dieser Arten (Acanthosicyos horridus, Acanthosicyos naudiana) sind sie zu Dornen umgewandelt, bei anderen (Citrullus ecirrhosus, Dendrosicyos socotranus, Ecballium elaterium, Melancium campestre, Myrmecosicyos messorius und Trochomeria polymorpha) fehlen sie ganz. Meist wird zwischen drei Rankentypen unterschieden: Die Blüten besitzen einen ausgeprägten Blütenbecher (Hypanthium), der becher- bis glockenförmig ist und aus der Blütenachse und/oder aus den verwachsenen Basalteilen von Kelch und Krone gebildet wird. Die Blüten sind meist fünfzählig. Die beiden Kreise der doppelten Blütenhülle bestehen meist aus je fünf, selten zwischen drei und sechs, Blütenblättern. Die Kelchblätter sind verwachsen. Die Kronblätter sind frei oder verwachsen, meist radiärsymmetrisch und bilden eine rad- oder glockenförmige Krone. Die Staubblätter sind monothezisch (besitzen nur eine Theka), setzen am Hypanthium an und stehen alternierend zu den Kronblättern. Die Grundzahl der Staubblätter ist fünf. Manche Gattungen wie Fevillea haben fünf freie Staubblätter, bei manchen sind alle Staubblätter verwachsen wie bei Cyclanthera. Andere Gattungen wie Gurken (Cucumis) haben zwei verwachsene Paare und ein freies Staubblatt, sodass der Eindruck von drei Staubblättern entsteht. Diese drei sind meist über ihre Antheren miteinander verbunden. Die Pollenkörner sind innerhalb der Familie recht vielgestaltig. Die Apertur kann tri- bis mehrfach zonocolpat, colporat, tri- bis mehrfach porat oder pantoporat sein. Die Oberfläche der Exine ist netzförmig, regelmäßig granuliert oder mit Stacheln versehen.[5] Der Pollen wird in Form von Einzelkörnern, seltener in Pollentetraden ausgebreitet. Die Nhandiroboideae besitzen stets tricolpate Pollenkörner mit einem Durchmesser von unter 40 Mikrometern. Ihre äußere Schicht (Exine) ist meist gestreift (striat), selten netzförmig (reticulat). Die Cucurbitoideae besitzen mit bis zu 200 Mikrometern ungewöhnlich große Pollenkörnern, die Exine ist netzförmig oder stachelig (echinat), die Aperturen sind porat oder colpat. Zwei Triben können anhand der Pollenkörner identifiziert werden: die Cucurbiteae besitzen echinate Pollenkörner, die drei bis viele Keimporen besitzen (triporat bis stephanoporat sind); die Sicyeae besitzen fein stachelige Pollenkörner mit Keimfalten (colpat) oder gemischten Poren/Falten (colporat). Bei den übrigen Triben überwiegen tricolporate Pollenkörner.[1] Bei den Nhandirobideae kommen vorwiegend Kapselfrüchte vor, die geflügelte Samen entlassen. Die Samen sind meist zu vielen, oft zu hunderten in einer Frucht enthalten, sehr selten ist nur ein einzelner pro Frucht. Die Samen sind meist flach, in seltenen Fällen geflügelt. Unter der Samenschale befindet sich ein kollabiertes Perisperm. Ein Endosperm fehlt oder ist spärlich vorhanden. Der Embryo ist sehr ölreich, seine beiden Keimblätter füllen den Großteil des Samens aus. Größe, Form und Farbe sind sehr vielfältig. Den größten ungeflügelten Samen bildet Hodgsonia mit 7 Zentimeter Länge, den kleinsten die Zaunrüben (Bryonia) mit manchmal nur 3 Millimeter Durchmesser. Das Endosperm entwickelt sich nukleär (durch freie Kernteilung ohne Zellbildung). Das junge Endosperm bildet ein Haustorium in Richtung Chalaza. Dieses bleibt coenocytisch (keine Zellbildung, also freie Zellkerne) oder wird später zellulär. Die Zellen des Endosperms sind im späteren, zelligen Stadium zum Teil hochpolyploid, bei Echinocystis lobata wurde 3072n gezählt. Im reifen Samen ist das Endosperm stark reduziert und weitgehend degeneriert. Häufig umfasst es nur zwei Zellschichten.[4]

    Die Blüten der meisten Vertreter sind groß und auffällig und werden von Insekten bestäubt. Einige Gattungen wie Echinocystis und Sechium bilden kleine, unauffällige Blüten. Die Blüten aller Vertreter stehen in den Blattachseln, entweder einzeln oder in Blütenständen. Häufige Farben sind weiß und gelb, seltener sind andere Farben wie rot bei Gurania.

    Die Blüten sind meist eingeschlechtig, besitzen also entweder männliche oder weibliche Organe. Die Blütenanlagen sind jeweils zwittrig angelegt, es entwickeln sich jedoch nur die männlichen beziehungsweise die weiblichen Organanlagen weiter. In der männlichen (staminaten) Blüte ist jeweils ein Stempel-Rudiment (Pistillodium) erhalten, in der weiblichen Staubblatt-Rudimente (Staminodien). Die Pflanzen sind dabei je nach Art oder Gattung einhäusig (beide Geschlechter an einer Pflanze) oder zweihäusig (nur je ein Geschlecht an einer Pflanze). Von den etwa 800 Arten sind rund 460 einhäusig, 340 zweihäusig. Auf weitere, seltene Geschlechtsverteilungen wird weiter unten eingegangen.

    Die Blüten besitzen häufig Nektarien, durch die die bestäubenden Insekten angelockt werden. Sie befinden sich an der Basis des Hypanthiums: In weiblichen Blüten bildet das Nektarium einen durchgehenden Ring um die Basis des Stempels, während es bei den männlichen Blüten zusammen mit dem Pistillodium einen knopfartigen Hügel im Zentrum der Blüte bildet. Bei der Spritzgurke (Ecballium elaterium) und bei der Explodiergurke (Cyclanthera brachystachya) lösen sich die Früchte vom Stiel und stoßen das Fruchtinnere, das unter Druck steht, explosionsartig aus. Cucumis humifructus verbirgt die Blüten nach der Befruchtung in der Erde (Geokarpie), wo die Früchte reifen und vom Erdferkel (Orycteropus afer) ausgegraben und verzehrt werden, das so die Samen ausbreitet.[7] Auch die amerikanische Gattung Apatzingania hat geokarpe Früchte. Im Phloem transportieren die Kürbisgewächse als Kohlenhydrate außer Saccharose auch die Vertreter der Raffinose-Familie, sie werden deshalb zu den symplastischen Phloem-Beladern gerechnet. Samen können bei einigen Arten, wie bei Chayote (Sechium edule), bereits in der Frucht auskeimen (Viviparie). Bei vielen Arten gibt es eine Samen-Dormanz, die jedoch bereits durch einige Wochen bei kühlen Temperaturen gebrochen wird. Für die Keimung sind Dunkelheit und hohe Temperaturen (meist 25 bis 30 °C) nötig. Die Keimung erfolgt epigäisch, das heißt, dass die Keimblätter photosynthetisch aktiv sind. Sie sind meist querelliptisch. Kürbisgewächse wachsen bei hohen Temperaturen sehr rasch. Ein wildes Exemplar von Cucurbita foetidissima bildete in einer Saison 360 Sprosse in einem Kreis von 12 Meter Radius und einer Gesamtlänge von 2000 Meter. Der Flaschenkürbis wächst bis zu 60 Zentimeter in 24 Stunden. Bei den großfrüchtigen, rankenden Pflanzen wächst die Blattfläche exponentiell bis zum Zeitpunkt des Fruchtansatzes.

    Die für die Familie charakteristischsten Inhaltsstoffe sind die Bitterstoffe aus der Gruppe der Cucurbitacine. Dies sind tetrazyklische Triterpene und kommen glykosyliert oder als Aglykon vor. Sie sind vor allem in den Früchten vorhanden, mit Ausnahme von Zuchtformen, die auf geringe Bitterkeit selektiert wurden. Samen sind stets frei von Cucurbitacin.[8] In Samen und Früchten kommen verschiedentlich nicht-proteinogene Aminosäuren vor, besonders Citrullin.[8] Die Speicherproteine in den Samen sind vorwiegend Globuline.[4]

    Neben den Cucurbitacinen kommen ebenfalls bittere Triterpen-Saponine vor, die auf den Grundgerüsten Dammaran, Cucurbitan und Lanostan beruhen.[8] Besonders reich an Saponinen sind die Gattungen Luffa und Trichosanthes.

    Die Geschlechtigkeit der Kürbisgewächse ist äußerst vielfältig und variiert teilweise auch innerhalb einer Art. Die ursprüngliche Geschlechtsverteilung innerhalb der Familie ist die Zweihäusigkeit (Diözie). Monözie und andere Formen sind davon abgeleitet. Androdiözie (männliche Pflanzen und zwittrige Pflanzen) kommt bei Pflanzen äußerst selten vor, etwa bei Schizopepon bryoniifolius. Bei den Kürbisgewächsen äußerst selten sind zwittrige Blüten, die nur von wenigen Varietäten von Nutzpflanzen bekannt sind, etwa 'Satputia' des Schwammkürbis Luffa acutangula. In den Gattungen Coccinia und Trichosanthes gibt es zum Teil heteromorphe Geschlechtschromosomen, die das Geschlecht der Einzelpflanzen bestimmen. Bei Coccinia grandis sind, ähnlich wie bei Menschen, Individuen mit zwei X-Chromosomen weiblich. Das größere Y-Chromosom bestimmt das männliche Geschlecht und dominiert, sodass auch tetraploide Individuen mit drei X- und einem Y-Chromosom männlich sind. Bei einigen Arten kommt gelegentlich Polyembryonie vor, es werden in einem Samen mehrere Embryonen gebildet. Bei Hodgsonia macrocarpa kommt sie stets vor.[4]

    Die Ausbildung des Geschlechtes unterliegt nicht nur genetischer Regulation, sondern wird auch durch den Hormonhaushalt, durch Tageslänge und Temperatur beeinflusst. Bei hohen Temperaturen werden männliche Blüten gefördert, bei tiefen weibliche. Kurztagsbedingungen (acht Stunden Licht) fördern vielfach weibliche Blüten. Generell werden weibliche Blüten unter Bedingungen gefördert, bei denen Kohlenhydrate akkumuliert werden.

    Diese hohe Variabilität wird in der Züchtung ausgenützt. So sind die meisten in Europa angebauten Gurken-Sorten gynözisch, bilden also nur weibliche Blüten, die auch ohne Bestäubung Früchte ansetzen (Parthenokarpie). Zur Samenzucht wird mit Hilfe von Silber-Ionen (einem Ethylen-Inhibitor) die Bildung von männlichen Blüten angeregt.

    Für die Entwicklung der Früchte ist in der Regel eine erfolgreiche Befruchtung nötig. Am Ende der Wachstumsperiode können sich bei etlichen Arten jedoch die letzten Blüten ohne Befruchtung entwickeln, wenn bis dahin noch keine Blüte der Pflanze befruchtet wurde. Auf der anderen Seite wird durch sich entwickelnde Früchte vielfach die Bildung weiterer weiblicher Blüten unterdrückt. Die Form der Früchte, die bei den Kürbisgewächsen sehr variabel ist, ist häufig bereits in der Form des Fruchtknotens vorgebildet.

    Die Nutzung der Kürbisgewächse durch den Menschen ist sehr vielfältig. Die Früchte werden reif oder unreif geerntet und gebacken (Kürbisse), frittiert (Bittermelone), gekocht (Wachskürbis, Schlangenhaargurke), gefüllt (Cyclanthera pedata), eingelegt (Gurke), kandiert (Wassermelone, Wachskürbis, Cucurbita ficifolia) oder frisch als Salat (Gurke) oder Dessert (Zuckermelone, Wassermelone) gegessen. Zur Haltbarmachung können sie zu Konserven verarbeitet, eingefroren oder eingelegt werden. Der Fruchtsaft einiger Arten wird zu alkoholischen Getränken vergoren, in Japan wird etwa aus der Zuckermelone Likör hergestellt.