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  1. Elizabeth (Film) – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Elizabeth_(Film)
    • Handlung
    • Hintergrund
    • Filmmusik
    • Rezeption
    • Deutsche Fassung
    • Fortsetzung
    • Weblinks
    • Einzelnachweise

    Im England des Jahres 1554 ist der englische König Heinrich VIII. bereits seit sieben Jahren tot. Das Land ist geteilt in Katholiken und Protestanten. Heinrichs älteste Tochter Maria, eine überzeugte Katholikin, herrscht als Königin. Da sie kinderlos ist, fürchten die Katholiken, dass Marias junge Halbschwester Elisabeth, eine Protestantin, die Thronfolge nach ihr antreten wird. Um dies zu verhindern, wird Elisabeth unter dem Vorwurf der Häresie, des Verrats und der Verschwörung mit Thomas Wyatt festgenommen und in den Tower von London gesperrt. Nach einem Zwiegespräch mit Maria, die Elisabeth vergeblich das Versprechen abzuringen versucht, im Falle ihrer Thronbesteigung dem katholischen Glauben im Land die Macht zu sichern, wird Elisabeth unter Hausarrest gestellt. Als sich 1558 eine vermeintliche Schwangerschaft Marias als Tumorherausstellt und sie daran stirbt, wird Elisabeth zur neuen Königin ernannt. Angesichts leerer Staatskassen und der Bedrohungen von außen durch Frankreich...

    Produktion

    Für den indischen Regisseur Shekhar Kapur war Elizabeth der erste englischsprachige Spielfilm. Laut eigener Aussage sei es ihm bei der Umsetzung des Stoffs weniger um historische Fakten als um die menschliche Seite hinter der Fassade der englischen Königin gegangen. „Ich musste eine Entscheidung treffen: ob ich wollte, dass historische Details oder die Emotionen und der Kern der Geschichte überwiegen“, so Kapur.Die historischen Ereignisse, vor allem die vielen Komplotte gegen Elisabeth, seien...

    Dreharbeiten

    Die Dreharbeiten begannen Anfang September 1997 und fanden in England statt. Als Drehort der Schlacht zwischen den Truppen von Elisabeth und Marie de Guise diente Alnwick Castle in Northumberland, wo auch die Szenen mit den auf dem Scheiterhaufen brennenden protestantischen Märtyrern am Anfang des Films und Elisabeths Festnahme entstanden. Im nahegelegenen Chillingham Castle wurden Innenaufnahmen gedreht. Weitere in Northumberland gelegene Drehorte waren Bamburgh Castle, Warkworth Castle, das...

    Historische Ungenauigkeiten

    Der Film ist an historische Tatsachen angelehnt, erlaubt sich jedoch für eine dramatischere Erzählweise der Handlung Abweichungen und künstlerische Freiheiten bei der Gestaltung der Personen und von Ereignissen, die zum Teil hinzugedichtet wurden oder erst Jahre später stattfanden. Deutliche Abweichungen von den historischen Tatsachen ergaben sich bei der Darstellung von William Cecil. Im Film erscheint er als alter Mann, während er in Wirklichkeit nur 13 Jahre älter war als Elisabeth.Tatsäch...

    Neben der für den Film komponierten Musik von David Hirschfelder sind in Elizabeth auch Kompositionen aus der Zeit der Renaissance, des Barockund vom Ende des 19. Jahrhunderts zu hören: 1. Te Deum von Thomas Tallis – Chor: St. John’s College Choir, Cambridge; zu hören während der Krönungszeremonie 2. Rondo I und Rondo VII aus La Danserye von Tielman Susato– zu hören während des Fests auf der Themse 3. Nimrod (9. Variation, Adagio) aus den Enigma-Variationen von Edward Elgar– Sopran: Kim Wheeler; zu hören während Elisabeths letztem Treffen mit Robert Dudley, Norfolks Hinrichtung und Elisabeths Entschluss, ein Ersatz für die Jungfrau Maria zu werden 4. Requiem in d-Moll (KV 626) von Wolfgang Amadeus Mozart– Sopran: Kim Wheeler; zu hören während der finalen Szenen mit Elisabeth als jungfräulicher Königin

    Veröffentlichung und Nachwirkung

    Die Weltpremiere von Elizabeth wurde am 8. September 1998 bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig gefeiert. Am 13. September 1998 folgte eine Vorführung beim Toronto International Film Festival. Am 2. Oktober 1998 fand die London-Premiere statt. Nach der Veröffentlichung des Films in Italien, den USA, Australien und weiteren europäischen Ländern kam der Film am 29. bzw. 30. Oktober 1998 auch in die deutschen, österreichischen und Schweizer Kinos. Während der Film in den USA von de...

    Kritiken

    „Die opulent-verschwenderische Ausstattung, Kamera und Musik sowie ein beeindruckendes Schauspielerensemble ergeben ein gelungenes Gesamtkunstwerk“, lobte das Lexikon des internationalen Films. „Moderner Geist in alten Kostümen“, lautete auch das positive Fazit der Filmzeitschrift Cinema. Die Fernsehzeitschrift Prisma bezeichnete Elizabethals „einen über weite Strecken überfrachtet wirkenden Historienfilm“, der jedoch durch seine aufwändige Optik in Sachen Ausstattung, Kostüme und Maske „eine...

    Auszeichnungen

    Oscar 1999 Gewonnen: 1. Bestes Make-up (Jenny Shircore) Nominiert: 1. Bester Film 2. Beste Hauptdarstellerin(Cate Blanchett) 3. Beste Kamera(Remi Adefarasin) 4. Beste Filmmusik(David Hirschfelder) 5. Bestes Kostümdesign (Alexandra Byrne) 6. Bestes Szenenbild (John Myhre, Peter Howitt) Golden Globe Awards 1999 Gewonnen: 1. Beste Hauptdarstellerin – Drama(Cate Blanchett) Nominiert: 1. Bester Film – Drama 2. Beste Regie(Shekhar Kapur) British Academy Film Awards 1999 Gewonnen: 1. Beste Hauptdars...

    Die deutsche Synchronfassung entstand bei der Interopa Film in Berlin. Das Dialogbuch schrieb Elke Seiler, die Dialogregie führte Hagen Mueller-Stahl.

    Im Jahr 2007 erschien unter dem Titel Elizabeth – Das goldene Königreich eine Fortsetzung des Films über die spätere Regentschaft der englischen Königin und ihre Auseinandersetzungen mit Maria Stuart und der Spanischen Armada. Cate Blanchett und Geoffrey Rush wiederholten dabei ihre Rollen und Shekhar Kapur übernahm erneut die Regie. Auch die Produzenten Tim Bevan und Eric Fellner, Drehbuchautor Michael Hirst, Kameramann Remi Adefarasin, Filmeditorin Jill Bilcock, Kostümbildnerin Alexandra Byrne und Maskenbildnerin Jenny Shircore kamen wieder zum Einsatz.

    Elizabeth in der Internet Movie Database(englisch)
    Elizabeth bei Rotten Tomatoes (englisch)Vorlage:Rotten Tomatoes/Wartung/Verschiedene Kenner in Wikipedia und Wikidata
    Elizabeth bei Metacritic(englisch)
    ↑ Freigabebescheinigung für Elizabeth. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, März 2008 (PDF; Prüf­nummer: 80 781-a DVD).
    ↑ David Rooney: Elizabeth. In: Variety, 9. September 1998.
    ↑ “I had to make a choice: whether I wanted the details of history or the emotions and essence of history to prevail.” Shekhar Kapur zit. nach Rosanna de Lisle: Shekhar Kapur – The original Elizabe...
    ↑ a b Rosanna de Lisle: Shekhar Kapur – The original Elizabethan. In: The Independent, 27. September 1998.
  2. Beatrix von Schlesien-Schweidnitz – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Beatrix_von_Schlesien

    Ihre Eltern waren Bolko I. von Schlesien-Schweidnitz und Beatrix von Brandenburg († 1316), eine Tochter des Markgrafen Otto V. von Brandenburg, und nicht, wie oft zu lesen ist, Heinrich III. von Schlesien-Glogau und Mechthild von Braunschweig-Lüneburg, eine Tochter des Herzogs Albrechts von Braunschweig-Lüneburg.

    • um 1290
    • Beatrix von Schlesien-Schweidnitz
    • erste Ehefrau Ludwigs des Bayern
    • 24. August 1322
  3. Christian Reiner - IMDb

    www.imdb.com › name › nm0717989

    Christian Reiner, Actor: Elisabeth Kaiserin von Österreich. Christian Reiner was an actor, known for Elisabeth Kaiserin von Österreich (1972), Der Kandidat (1986) and Wallenstein (1978). He died on December 24, 1991 in Wiesbaden, Hesse, Germany.

    • Actor
    • December 24, 1991
    • Christian Reiner
  4. Bernhard II. (Schweidnitz) – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Bernhard_II

    Bernhard II. von Schweidnitz (* etwa 1288; † 6. Mai 1326 ), Herr von Fürstenstein und Jauer, war 1301–1326 Herzog von Schweidnitz-Jauer .

    • Bernhard II. von Schweidnitz
    • Bernhard II.
    • um 1288
  5. Landkreis Schweidnitz – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Landkreis_Schweidnitz
    • Verwaltungsgeschichte
    • Landräte
    • Kommunalverfassung
    • Gemeinden
    • Ortsnamen
    • Persönlichkeiten
    • Literatur
    • Weblinks
    • Einzelnachweise

    Königreich Preußen

    Nach der Eroberung des größten Teils von Schlesien durch Preußen im Jahre 1741 wurden durch die königliche Kabinettsorder vom 25. November 1741 in Niederschlesien die preußischen Verwaltungsstrukturen eingeführt. Dazu gehörte die Einrichtung zweier Kriegs- und Domänenkammern in Breslau und Glogau sowie deren Gliederung in Kreise und die Einsetzung von Landrätenzum 1. Januar 1742. Im Fürstentum Schweidnitz, einem der schlesischen Teilfürstentümer, wurden aus alten schlesischen Weichbildern die...

    Norddeutscher Bund / Deutsches Reich

    Ab dem 1. Juli 1867 gehörte der Kreis zum Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich. Zum 1. April 1899 wurde die Stadt Schweidnitz zu einem eigenen Stadtkreis erhoben. Damit erhielt der Kreis Schweidnitz die Bezeichnung Landkreis. Zum 8. November 1919 wurde die Provinz Schlesien aufgelöst. Aus den Regierungsbezirken Breslau und Liegnitz wurde die neue Provinz Niederschlesien gebildet. Zum 30. September 1929 wurden im Landkreis Schweidnitz entsprechend der Entwicklung im übr...

    1742–175600Carl Siegmund von Zedlitz-Leipe
    1756–176600Heinrich Wilhelm von Zedlitz-Leipe
    1766–178900von Dresky
    1789–000000Wilhelm Hans Ernst von Czettritz
    1812–000000Emanuel von Woikowsky
    1833–184000Eduard Hufeland

    Der Kreis Schweidnitz gliederte sich seit dem 19. Jahrhundert in Städte, Landgemeinden und Gutsbezirke. Mit Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 gab es ab dem 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung für alle preußischen Gemeinden. Mit Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Deutschen Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft, wonach die bisherigen Landgemeinden nun als Gemeindenbezeichnet wurden. Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr geschaffen; es galt weiterhin die Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. März 1881.

    Der Landkreis Schweidnitz umfasste zuletzt zwei Städte und 103 Landgemeinden: Bis 1937 fanden im Kreis die folgenden Eingemeindungen statt:

    Berghof-Mohnau hieß bis 1928 Wenig Mohnau und Gräditz hieß bis 1930 Königlich Gräditz.Die Namen der folgenden Gemeinden wurde 1937 geändert: 1. Borganie → Bergen (Kr. Schweidnitz) 2. Stanowitz → Standorf 3. Tschechen → Friedrichsrode (Niederschles.)

    Gustav Neumann: Geographie des Preußischen Staats. 2. Auflage, Band 2, Berlin 1874, S. 201–202, Ziffer 15.
    Königliches Statistisches Bureau: Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Schlesien und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. Dezember 1871. Berlin 1874, S....
    M. Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990.(Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006)
    ↑ Roland Gehrke: Landtag und Öffentlichkeit: Provinzialständischer Parlamentarismus in Schlesien 1825-1845. Böhlau Verlag, Köln 2009, ISBN 978-3-412-20413-6, S.45 (Teildigitalisat).
    ↑ Denkmäler der Preußischen Staatsverwaltung im 18. Jahrhundert. Akten vom 31. Mai 1740 bis Ende 1745. In: Königliche Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Acta Borussica. Band6,2. Paul Parey, Berli...
    ↑ W. F. C. Starke: Beiträge zur Kenntniß der bestehenden Gerichtsverfassung und der neusten Resultate der Justizverwaltung in dem Preussischen Staate. Carl Heymann, Berlin 1839, Kreiseinteilung des...
    ↑ a b c d e Rolf Straubel: Biographisches Handbuch der preußischen Verwaltungs- und Justizbeamten 1740–1806/15. In: Historische Kommission zu Berlin (Hrsg.): Einzelveröffentlichungen. 85. K. G. Sau...
  6. Elisabeth von Österreich-Ungarn – Wikipedia

    de.wikipedia.org › wiki › Elisabeth_von_Österreich
    • Leben
    • Tod
    • Reitsport
    • Elisabeths Gedichte
    • Schönheitskult Der Kaiserin
    • Elisabeths Hofdamen
    • Rezeption
    • Namensgebungen
    • Literatur
    • Weblinks

    Kindheit und Jugend

    Elisabeth entstammt der Linie der Herzöge in Bayern. Sie war die zweite Tochter des Herzogs Max Joseph in Bayern (1808–1888) und der Prinzessin Ludovika Wilhelmine (1808–1892). Ihre Großeltern mütterlicherseits waren der bayerische König Maximilian und dessen zweite Gemahlin, Prinzessin Karoline. Elisabeth kam an Heiligabend des Jahres 1837 um Viertel vor elf Uhr in München im Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße zur Welt. Dass sie bei der Geburt bereits einen sichtbaren Milchzahn hatte, gal...

    Verlobung in Ischl und Heirat in Wien

    1853 war Kaiser Franz Joseph von Österreich 23 Jahre alt und unverheiratet. Seine Mutter, Erzherzogin Sophie, suchte für ihren Sohn nach einer geeigneten Braut. Sie hatte ihn zunächst mit Prinzessin Maria Anna, der Nichte des preußischen Königs, dann mit seiner Cousine, Prinzessin Sidonie von Sachsen, verheiraten wollen, war aber im ersten Fall am Widerstand Berlins, im zweiten Fall an der ablehnenden Haltung Franz Josephs gescheitert. In der historischen Literatur wurde wiederholt die Behaup...

    Kinder und Erziehung

    Ein knappes Jahr nach der Hochzeit, Elisabeth war nun 17 Jahre alt, brachte die junge Kaiserin ein Mädchen zur Welt, das nach Franz Josephs Mutter Sophie Friederike getauft wurde. Im folgenden Jahr wurde Tochter Gisela geboren. Auf einer Reise durch Ungarn erkrankten beide Töchter an Durchfall und Fieber, an dem die zweijährige Sophiestarb. 1858 kam Kronprinz Rudolf Franz Karl Josephzur Welt. Von der Geburt erholte sich Elisabeth nur schwer. Auch zeigte sie nach dem Tod der erstgeborenen Toch...

    Attentat

    Am 10. September 1898 verließ die Kaiserin gegen 13:30 Uhr das Hotel Beau-Rivage in Genf, um zu dem Raddampfer Genève zu gelangen, mit dem sie nach Caux weiterreisen wollte. Als sie in Begleitung ihrer Hofdame Irma Sztáray die Seepromenade Quai Mont Blanc entlangschritt, stürzte sich der italienische Anarchist Luigi Lucheni auf sie und stieß ihr eine spitze Feile ins Herz. Der Einstich der stilettförmigen Klinge war so klein, dass die Kaiserin ihn nicht bemerkte und dachte, der Angreifer habe...

    Obduktion

    Die Leichenschau der Kaiserin wurde für den 11. September 1898 angesetzt. Die Vertreter der Monarchie in Genf hatten ihre Zustimmung von vornherein von der Einwilligung des Hofes abhängig gemacht, die mittags telegraphisch nur für eine Teilautopsie eintraf, obwohl der Hof eine solche gerne ganz vermieden hätte. Durchgeführt wurde die Obduktion von Hippolyte Jean Goss, Professor für Gerichtsmedizin an der Universität Genf, Auguste Réverdin, Professor an der Medizinischen Fakultät Genf, sowie L...

    Beisetzung

    Ihrem Wunsch, „am Meer, am liebsten in Korfu“ ihre letzte Ruhestätte zu finden, wurde nicht entsprochen. Als der Leichnam in einem eisgefüllten Sarg in ihrem Salonwagen nach Wien überführt wurde, waren alle Beamten des Kaiserreichs entlang der Strecke verpflichtet, der Toten im Zug die Reverenz zu erweisen. Am 17. September fand die Beisetzung in der Wiener Kapuzinergruft statt. Elisabeths einbalsamierter Leichnam ruht vollständig in der Kapuzinergruft. Dies ist eine Ausnahme, denn bei den me...

    Elisabeth war von Jugend an eine ausgezeichnete und waghalsige Reiterin, die sämtliche Disziplinen im Damensattel beherrschte. Sie ritt ihre Pferde alle selbst. In Wien trainierte sie regelmäßig Dressur in der Spanischen Hofreitschule, in Ungarn folgten ausgedehnte, schnelle Geländeritte. In Gödöllő begleitete sie häufig Graf Nikolaus Esterházy bei ihren Ausritten. Auch bei Reitjagden in Ungarn war er ihr bevorzugter Begleiter (Master). 1874 bestritt sie ihre erste Fuchsjagd auf englischem Boden. Zwischen 1876 und 1882 bereiste sie mehrmals England mit umfangreichem Gefolge und einer Anzahl guter Jagdpferde, um in Gesellschaft des berühmten Jagdreiters Bay Middletonan den englischen Fuchsjagden teilzunehmen. 1879 und 1880 ritt sie in Irland nicht nur Fuchs-, sondern auch Hirschjagden. Elisabeth wurde zu einer der berühmtesten Jagdreiterinnen ihrer Zeit. Noch heute ist sie als solche in England, Ungarn und Irland bekannt. Als Bay Middleton heiratete und sie nicht mehr auf den Jagden...

    Schon als junges Mädchen dichtete Elisabeth gern. Das älteste Gedicht, das von ihr überliefert ist, stammt aus dem Jahre 1852, als die Herzogin 15 Jahre alt war. Dieses Gedicht tauchte im Mai 2018 in einer Auktion in München im Nachlass einer Hofdame auf, die im Dienste von Königin Marie von Bayernstand, und behandelt Elisabeths Liebe zu ihrer bayerischen Heimat. Gedichte spielten eine zentrale Rolle in Elisabeths Leben. Als erwachsene Frau verfasste sie ein poetisches Tagebuch. In schlechten Zeiten drückte sie ihre Gefühle in Gedichten aus. Dies empfahlen ihr die rumänische Königin, Prinzessin Elisabeth zu Wiedund ihre Lieblingstochter Marie Valerie. Zur rumänischen Königin, die selbst unter einem Pseudonym „Carmen Sylva“ dichtete, hielt die Kaiserin eine freundschaftliche Beziehung. Sie erklärte Elisabeth, Gedichte zu schreiben sei ein guter Blitzableiter. Elisabeth verehrte den zu dieser Zeit bereits nicht mehr lebenden Dichter Heinrich Heine (1797–1856) und orientierte sich an s...

    Männer und Frauen ihrer Zeit schwärmten von der Schönheit Elisabeths, waren aber ebenso angezogen von ihrer Anmut, Ausstrahlung und der geheimnisvollen Aura, die die Kaiserin umgab. Elisabeth galt als eine der schönsten Frauen ihrer Zeit und war sich dessen durchaus bewusst. Ihre Schönheitspflege nahm einen Großteil ihres Tagesablaufes ein. Besonders stolz war Elisabeth auf ihr dichtes Haar. Ihrer Zeit voraus verfolgte sie einen regelrechten Körperkult, trieb viel Sport und achtete sehr auf ihre Figur. Durch strenge Diäten und enge Korsetts brachte sie ihre Wespentaille(46 cm) in Form und wurde zu einer modischen Ikone.Im Gegensatz zu anderen Frauen ihrer Zeit lehnte Elisabeth starke Schminke oder Parfum strikt ab. Sie legte großen Wert auf Natürlichkeit. Nur ihre Haarpracht wurde mit Duftessenzen besprüht.

    Die folgende Liste enthält Frauen im Dienste der Kaiserin, jeweils chronologisch aufgelistet nach Geburtsjahr. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Hofdamen 1. Sophie Esterházy-Liechtenstein (1798–1869), Oberhofmeisterin 2. Pauline von Königsegg(1830–1912), Oberhofmeisterin ab 1862 3. Gabrielle Pálffy(1833–1914) 4. Karoline von Hunyady, genannt Lily(1836–1907) 5. Maria Festetics(1839–1923) 6. Leontine von Wenckheim (1841–1921) 7. Julia Erdődy (1847–1901) 8. Sarolta von Majláth(1856–1928) 9. Irma Sztáray(1864–1940) 10. Janka (Johanna) Mikes(1866–1930) 11. Therese von Fürstenberg (*?, †?) 12. Helene von Thurn und Taxis (* ?, † ?) 13. Mathilde zu Windisch-Graetz (*?, †?) Vorleserin der Kaiserin war 1. Ida von Ferenczy(1839–1928) Persönliche Frisörin und Vertraute 1. Franziska Feifalik, geb. Angerer, genannt Fanny(1842–1911)

    Filme

    Der erste Sisi-Film war ein Stummfilm (Kaiserin Elisabeth von Österreich). Er wurde 1920 von dem Regisseur Rolf Raffé an Originalschauplätzen gedreht. Hauptdarstellerin war Carla Nelsen. Am Drehbuch sowie bei der Erwirkung der Drehgenehmigungen war auch Gräfin Marie Louise von Larisch-Wallersee beteiligt, die damals bereits 62 Jahre alt war, aber gleichwohl ihre eigene Rolle spielte, obwohl die Darstellerin ihrer Tante Elisabeth im Film entsprechend den historischen Tatsachen erst 23 Jahre al...

    Dokumentarfilm

    Der Dokumentarfilm Sisi – Mythos einer Märchenprinzessin wurde 2008 von Luise Wagner-Roos gedreht und Ende 2008 im Rahmen der ZDF-Fernsehserie Terra X ausgestrahlt. Mia Florentine Weissstellte in Spielszenen die Sisi dar.

    Operette

    Am 23. Dezember 1932 wurde am Theater an der Wien in Wien die singspielhafte Operette Sissy von Fritz Kreisler nach einem Libretto der Brüder Ernst und Hubert Marischkauraufgeführt.

    Deutschland

    Im Münchner Stadtteil Schwabing, nahe ihrer Geburtsstätte, befinden sich die nach ihr benannte Elisabethstraße und der Elisabethmarktam Elisabethplatz.

    Österreich

    In Österreich gibt es heute kaum eine Stadt, in der nicht eine Straße oder ein Platz nach ihr benannt ist. In Wien sind bzw. waren es die Elisabethstraße (1. Bezirk, 1862 benannt), Elisabethgasse (16. Bezirk, 1875 benannt, seit 1894 Teil der Brunnengasse), Elisabethstraße (21. Bezirk, 1896 benannt, ab 1901 Kaiserin-Elisabeth-Gasse, seit 1919 Mengergasse), Elisabethpromenade (9, Bezirk, 1903 benannt, seit 1919 Rossauer Lände), Elisabethpromenade (23. Bezirk, 1908 benannt, 1952 aufgelassen), di...

    Spanien

    Im Palmeral in Elchewurde ihr eine besondere Palme gewidmet, die Kaiserinnenpalme.

    Ausgaben der Schriften Elisabeths 1. Renate Daimler (Hrsg.): „Frei sollen die Frauen sein…“. Gedanken der Kaiserin Elisabeth von Österreich. Verlag Brandstätter, Wien 1998, ISBN 3-85447-812-7. 2. Brigitte Hamann (Hrsg.): Kaiserin Elisabeth – Das poetische Tagebuch. Akademie der Wissenschaften, Wien 1997, ISBN 3-7001-2681-6. 3. Beatrix Meyer (Hrsg.): Kaiserin Elisabeth ganz privat: Briefe an ihre intimste Vertraute Ida Ferenczy, München 2020, ISBN 978-3962332174. Ausgaben anderer zeitgenössischer Quellen 1. Santo Cappon (Hrsg.): „Ich bereue nichts!“. Die Aufzeichnungen des Sisi-Mörders, Luigi Lucheni. Droemer Knaur, München 2000, ISBN 3-426-77484-4. 2. Constantin Christomanos: Tagebuchblätter [1899], Czernin, Wien 2007, ISBN 3-7076-0178-1. 3. Hans Flesch-Brunningen (Hrsg.): Die letzten Habsburger in Augenzeugenberichten. Dtv, München 1982, ISBN 3-423-02716-9(Nachdruck Düsseldorf 1967). 4. Georg Nostitz-Rieneck: Briefe Kaiser Franz Josephs an Kaiserin Elisabeth. 1859-1889. Herold-Verl...

    Literatur von und über Elisabeth von Österreich-Ungarn im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
    Werke von und über Elisabeth von Österreich-Ungarn in der Deutschen Digitalen Bibliothek
    Elisabeth von Österreich-Ungarn in der Archivdatenbank des Schweizerischen Bundesarchivs
  7. Empress Elisabeth of Austria - Wikipedia

    en.wikipedia.org › wiki › Empress_Elisabeth_of_Austria
    • Biography
    • Assassination
    • Legacy
    • Portrayal of Elisabeth in The Arts
    • Honours
    • References
    • External Links

    Duchess in Bavaria

    Born Elisabeth Amalie Eugenie on 24 December 1837 in Munich, Bavaria, she was the third child and second daughter of Duke Maximilian Joseph in Bavaria and Princess Ludovika of Bavaria, the half-sister of King Ludwig I of Bavaria. Maximilian was considered to be rather peculiar; he had a childish love of circuses and traveled the Bavarian countryside to escape his duties. The family's homes were the Herzog-Max-Palais in Munich during winter and Possenhofen Castlein the summer months, far from...

    Empress of Austria

    After enjoying an informal and unstructured childhood, Elisabeth, who was shy and introverted by nature, and more so among the stifling formality of Habsburg court life, had difficulty adapting to the Hofburg and its rigid protocols and strict etiquette. Within a few weeks, Elisabeth started to display health problems: she had fits of coughing and became anxious and frightened whenever she had to descend a narrow steep staircase. She was surprised to find she was pregnant and gave birth to he...

    Physical regimen

    At 173 cm (5 feet 8 inches), Elisabeth was unusually tall. Even after four pregnancies she maintained her weight at approximately 50 kg (110 pounds) for the rest of her life. She achieved this through fasting and exercise, such as gymnastics and riding. In deep mourning after her daughter Sophie's death, Elisabeth refused to eat for days; a behavior that would reappear in later periods of melancholy and depression. Whereas she previously had supper with the family, she now began to avoid this...

    In 1898, despite warnings of possible assassination attempts, the 60-year-old Elisabeth traveled incognito to Geneva, Switzerland. However, someone from the Hôtel Beau-Rivagerevealed that the Empress of Austria was their guest. At 1:35 p.m. on Saturday 10 September 1898, Elisabeth and Countess Irma Sztáray de Sztára et Nagymihály, her lady-in-waiting, left the hotel on the shore of Lake Geneva on foot to catch the steamship Genève for Montreux. Since the empress despised processions, she insisted that they walk without the other members of her entourage. They were walking along the promenade when the 25-year-old Italian anarchist Luigi Lucheni approached them, attempting to peer underneath the empress's parasol. According to Sztáray, as the ship's bell announced the departure, Lucheni seemed to stumble and made a movement with his hand as if he wanted to maintain his balance. In reality, in an act of "propaganda of the deed," he had stabbed Elisabeth with a sharpened needle file tha...

    Upon her death, Franz Joseph founded the Order of Elizabethin memory of her. In the Volksgarten of Vienna, there is an elaborate memorial monument featuring a seated statue of the Empress by Hans Bitterlich, dedicated on 4 June 1907. On the promenade in Territet Switzerland, there is a monument to the Empress created by Antonio Chiattone[de]in 1902. This town is between Montreux and Chateau Chillon; the inscription mentions her many visits to the area. Near the location of her assassination at Quai du Mont-Blanc on the shore of Lake Geneva, there is a statue in memoriam, created by Philip Jacksonand dedicated in 1998 on the 100th anniversary of the assassination. A large number of chapels were named in her honour, connecting her to Saint Elisabeth. Various parks were named after her, such as the Empress Elisabeth Parkin Meran, South Tyrol. Various residences that Elisabeth frequented are preserved and open to the public, including her Imperial Hofburg apartment and the Schönbrunn Pa...

    Stage

    In 1932 the comic operetta Sissi premiered in Vienna. Composed by Fritz Kreisler, the libretto was written by Ernst and Hubert Marischka, with orchestrations by Robert Russell Bennett.Although the pet name of the empress was always spelled "Sisi," never "Sissi," this incorrect version of her name persisted in the works about her that followed. In 1943 Jean Cocteau wrote a play about an imagined meeting between Elisabeth and her assassin, L'Aigle à deux têtes(The Eagle with Two Heads). It was...

    Ballet

    In his 1978 ballet, Mayerling Kenneth MacMillan portrayed Elisabeth in a pas de deuxwith her son Prince Rudolf, the principal character in the ballet. In 1993 French ballerina Sylvie Guillem appeared in a piece entitled, Sissi, l'impératice anarchiste (Sissi, Anarchist Empress), choreographed by Maurice Béjart to Strauss's Emperor Waltz.

    Film

    The 1921 film Kaiserin Elisabeth von Österreich was one of the first films to focus entirely on Elisabeth. It was co-written by Elisabeth's niece, Marie Larisch (who played her younger self at the age of 62), and starred Carla Nelsen as the title character. The film later achieved notoriety when a group of con-artistsstarted selling stills from the murder scene as actual photographs of the crime. Adolf Trotz directed the 1931 German film Elisabeth of Austria. In 1936, Columbia Pictures releas...

    Russian Empire: Grand Cross of St. Catherine, October 1853
    Spain: Dame of the Order of Queen Maria Luisa, 16 June 1854
    Mexican Empire: Grand Cross of St. Charles, 10 April 1865
    Empire of Japan: Grand Cordon of the Precious Crown, 8 September 1898(nominated, but never invested due to her death)

    Bibliography

    1. Nicole Avril: L'impératrice, Paris, 1993 2. Jennifer Bowers Bahney: "Stealing Sisi's Star: How a master thief nearly got away with Austria's most famous jewel," (McFarland & Co., 2015) (ISBN 078649722X) 3. Philippe Collas: Louis II de Bavière et Elisabeth d'Autriche, âmes sœurs, Éditions du Rocher, Paris/Monaco 2001 (ISBN 978 2 268 03884 1) 4. Chisholm, Hugh, ed. (1911). "Elizabeth of Austria" . Encyclopædia Britannica(11th ed.). Cambridge University Press. 5. Konstantin Christomanos: Diar...

  8. Schweidnitz - Bundesstaaten, Städte, Kolonien und die ...

    deutsche-schutzgebiete.de › wordpress › projekte

    Die Stadt Schweidnitz, Residenz der ersten Piasten und ein wichtiger fester Platz in Schlesien, wurde 1642 von den Schweden unter Torstensson und 1741 von den Preußen erobert, 1757 von den Österreichern unter Nádasdy wieder genommen. 1758 von den Preußen zurückerobert, fiel die Stadt 1761 durch Handstreich den Österreichern abermals in die Hände, wurde von den Preußen 1762 nach ...

  9. Schweidnitz und Umgebung - republikasilesia.com

    www.republikasilesia.com › Schweidnitz › allgemein

    Schweidnitz und Umgebung. Schweidnitz, polnischer Name Swidnica, sie ist Kreisstadt und liegt 50 km südwestlich von Breslau, am Fuße des Eulengebirges in der fruchtbaren Ebene. Die Lage an einer Handelsstraße am Fuße der Sudeten übte einen förderlichen Einfluß auf die Entwicklung des Handwerks und damit auf die ganze Stadt aus.

  10. Europa und der zweite Apfel (TV Movie 1988) - IMDb

    www.imdb.com › title › tt0266516

    Europa und der zweite Apfel: Directed by Hans Neuenfels. With Hans-Michael Rehberg, Ingo Hülsmann, Elisabeth Trissenaar, Bernhard Minetti. The film focuses on Kleist himself, torn-up, engulfed in the search for knowledge, for identity and trapped in his loneliness and self-centeredness, bouncing all over walls, grimaces, cruelty, suffering.

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