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  1. ALBERTUS, Paulus, Domherr in Breslau, Besitzer von Pfaffendorf ALBERT, Salomon ALBRICHT, Palczer ALKNER, Joachim ALTMAN, Augustin ANDREAS, Bischof zu Breslau ANDREß, Caspar, Protschkenhain ANDREß(IN), Elisabeth ANDREß(IN), Margarete ANDREß, Nickel ANDREß(IN), Ursula ANNA, Magd des Frl. Margarethe von Waldow ANNA, Wärterin d.

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    Anna war die Tochter des Herzogs Heinrich II. von Schweidnitz-Jauer und seiner Frau, der ungarischen Prinzessin Katharina von Ungarn († vor dem 29. September 1355) aus dem Haus Anjou. Ihr Vater starb, als sie vier Jahre alt war. Vormund wurde ihr kinderloser Onkel Bolko II. von Schweidnitz-Jauer, den Anna beerben sollte. Die Halbwaise hielt sich mit ihrer Mutter am Hof ihres Onkels in Ofen und Visegrád auf und wurde dort erzogen. Im Alter von elf Jahren war sie dem damals elfmonatigen Wenzel, Sohn und Thronfolger Kaiser Karls IV., zur Ehe versprochen worden. Nachdem der Thronfolger und seine Mutter Anna von der Pfalzinnerhalb der nächsten zwei Jahre gestorben waren, hielt der nun verwitwete Karl IV. selbst um die Hand der Anna von Schweidnitz an. Die Verhandlungen über die Hochzeit fanden 1353 am Wiener Hof statt. Neben dem siebenunddreißigjährigen Bräutigam Karl und Annas Vormund Bolko II. waren zugegen: Herzog Albrecht II., König Ludwig von Ungarn, Markgraf Ludwig von Brandenburg,...

    In der Kunst blieben viele Darstellungen der Kaiserin und Königin Anna von Schweidnitz erhalten, z. B.: 1. Peter Parler schuf um 1375 nach ihrem Ebenbild auf dem Chortriforiumdes Prager Veitsdomes eine der Sandsteinbüsten als lebensgroße Halbfigur, mit kräftig modelliertem Gesicht und langem Haar. 2. Miniaturen einer Prachthandschrift, die Annas Sohn Wenzel um 1400 in Auftrag gab, zeigen die Königin mit höfischem Gefolge. 3. Auf einer Wandmalerei der Burg Karlsteinhalten Karl und Anna ein Reliquienkreuz und auf einem weiteren Fresco werden sie kniend vor einem Madonnenbild dargestellt.

    Thilo Vogelsang: Anna von Schweidnitz und Jauer. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 1, Duncker & Humblot, Berlin 1953, ISBN 3-428-00182-6, S. 299 (Digitalisat).
    Franz Machilek: Anna von Schweidnitz. In: Werner Bein, Ulrich Schmilewski: Schweidnitz im Wandel der Zeiten. Bergstadtverlag Korn, Würzburg 1990, ISBN 3-87057-160-8, S. 317–322.
    Peter Moraw: Anna von Schweidnitz und Jauer. In: Lexikon des Mittelalters (LexMA). Band1. Artemis & Winkler, München/Zürich 1980, ISBN 3-7608-8901-8, Sp.655f.
    Andreas Rüther: Anna von Schweidnitz und Jauer (1339–1362). In: Arno Herzig (Hrsg.): Schlesier des 14. bis 20. Jahrhunderts (= Schlesische Lebensbilder. Bd. 8). Degener, Neustadt/Aisch 2004, ISBN 3...

    Joachim Lukas: Landeskundliche Notizen aus Schlesien – Anna von Schweidnitz(abgerufen am 16. November 2016)

    • Einleitung
    • Politische Einteilung
    • Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit
    • Genealogische und Historische Quellen
    • Bibliografie
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    Stadt in Schlesien. Verwaltungssitz des Landkreis Schweidnitz. Ab 1. April 1899 eigener Stadtkreis Schweidnitz.

    Stadt 1. Hauptstadt des Fürstentum Schweidnitz. 2. Ab 1741 im Landkreis Schweidnitz. 3. Ab 1. April 1899 eigener Stadtkreis Schweidnitzund weiterhin Sitz der Verwaltung des Landkreises Schweidnitz.

    Katholische Kirchen

    Die katholische Pfarrkirche St. Stanislaus und St. Wenzeslaus. Der Bau der Kirche soll um 1330 unter Bolko II. begonnen worden sein. Der Bau zog sich viele Jahre hin, bis 1565 der Turmhelm aufgesetzt wurde. Im Jahre 1660 übernahmen die Jesuiten (Sie waren seit 1629 wiederholt in Schweidnitz tätig) die Kirche. Von 1758-1773 wurde die Kirche beschlagnahmt und als Getreidemagazin genutzt. Die Kirche hat mit 104 m den höchsten Kirchturm in Schlesien. Das älteste Kloster in Schweidnitz war das der...

    Jüdische Gemeinde Schweidnitz

    Die Synagoge in Schweidnitz wurde am 26. August 1877 eingeweiht. Nach der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 zählte die Gemeinde 164 Mitglieder.

    Persönlichkeiten

    1. Luda, Manfred,* Schweidnitz 8. Juni 1921, + Meinerzhagen, Märkischer Kreis, Nordrhein-Westfalen, 24. Nov. 2014, begrab. auf dem evangel. Friedhof Meinerzhagen, Dr. jur., Mitglied des Deutschen Bundestages 1961-1980, Träger des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, Träger des Ehrenringes der Stadt Meinerzhagen, Mitglied der CDU 1949-2014, oo Hannelore Luda geb. Niggemann. (Todesanzeigen und Nachrufe in der Meinerzhagener Zeitung vom 25.11.2014 und vom 2...

    Genealogische Bibliografie

    1. NOWOTNY, Sobieslaw "Adel an der Friedenskirche zu Schweidnitz. Abschriften aus den Totenbüchern", (1652-1946), Archiv für Familiengeschichtsforschung 4/2007 S.243-273, 1/2008 S.16-21, 2/2008 S.21-25 2. SCHMILEWSKI, Ulrich "Taufen und Sterbefälle vom 20. bis 29. Dezember 1867 in der evangelischen Gemeinde in Schweidnitz", Ostdeutsche Familienkunde, Heft 3 (2005) S. 261-263. 3. Lebensbeschreibung M. Johann Gigas, sonst Henne oder wie andere meynen, Riese genant,welchen Namen er aber nach dam...

    Historische Bibliografie

    1. KOSMANN, Johann Wilhelm Andreas, Die Geschichte der Stadt Schweidnitz -- Ein Lesebuch für die mittlere Jugend, Breslau, 1786, bey Wilhelm Johann Korn; vorhanden als Google-Digitalisat Digitalisat der Google Buchsuche(0tcAAAAAcAAJ)

    Weitere Webseiten

    1. http://www.horst-adler.de 2. http://www.mojemiasto.swidnica.pl/glowna.htm

    Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punktein der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen. 1. Schweidnitz/Zufallsfunde

    Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten. 1. Schweidnitz/Forscherkontakte

  2. Heinrich Wenzel Von Münsterberg und Oels, Graf Von Glatz (born Von Schlesien) was born on month day 1575, at birth place, to Karl II von Münsterberg-Oels and Katharina Von Münsterberg (born Von Berka und Dub).

  3. Schweidnitz (Schlesien) und Umgebung. hartmutschlzel. H. Sammlung von. Hartmut Schölzel. ·. Bilder meines Vaters und anderer unbekannter Quellen vor 1930. Auch Postkarten und Bilderserien aus dieser Zeit. 56 Pins.

  4. 1946 Vertreibung der deutschen Bevölkerung, Ansiedlung von Flüchtigen aus Ostpolen. Schweidnitz ist eine reizvolle alte Stadt, in der Mitte wie es in Schlesien üblich war, ein viereckiger Ring mit Rathaus (1717-1720) und Kaufhaus. Es stehen heute noch schöne alte Bürgerhäuser, die im Krieg nicht zerstört wurden.

    • Verwaltungsgeschichte
    • Landräte
    • Kommunalverfassung
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    • Persönlichkeiten
    • Literatur
    • Weblinks
    • Einzelnachweise

    Königreich Preußen

    Nach der Eroberung des größten Teils von Schlesien durch Preußen im Jahre 1741 wurden durch die königliche Kabinettsorder vom 25. November 1741 in Niederschlesien die preußischen Verwaltungsstrukturen eingeführt. Dazu gehörte die Einrichtung zweier Kriegs- und Domänenkammern in Breslau und Glogau sowie deren Gliederung in Kreise und die Einsetzung von Landrätenzum 1. Januar 1742. Im Fürstentum Schweidnitz, einem der schlesischen Teilfürstentümer, wurden aus alten schlesischen Weichbildern die...

    Norddeutscher Bund / Deutsches Reich

    Ab dem 1. Juli 1867 gehörte der Kreis zum Norddeutschen Bund und ab 1. Januar 1871 zum Deutschen Reich. Zum 1. April 1899 wurde die Stadt Schweidnitz zu einem eigenen Stadtkreis erhoben. Damit erhielt der Kreis Schweidnitz die Bezeichnung Landkreis. Zum 8. November 1919 wurde die Provinz Schlesien aufgelöst. Aus den Regierungsbezirken Breslau und Liegnitz wurde die neue Provinz Niederschlesien gebildet. Zum 30. September 1929 wurden im Landkreis Schweidnitz entsprechend der Entwicklung im übr...

    1742–175600Carl Siegmund von Zedlitz-Leipe
    1756–176600Heinrich Wilhelm von Zedlitz-Leipe
    1766–178900von Dresky
    1789–000000Wilhelm Hans Ernst von Czettritz
    1812–000000Emanuel von Woikowsky
    1833–184000Eduard Hufeland

    Der Kreis Schweidnitz gliederte sich seit dem 19. Jahrhundert in Städte, Landgemeinden und Gutsbezirke. Mit Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. Dezember 1933 gab es ab dem 1. Januar 1934 eine einheitliche Kommunalverfassung für alle preußischen Gemeinden. Mit Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 trat zum 1. April 1935 im Deutschen Reich eine einheitliche Kommunalverfassung in Kraft, wonach die bisherigen Landgemeinden nun als Gemeindenbezeichnet wurden. Eine neue Kreisverfassung wurde nicht mehr geschaffen; es galt weiterhin die Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen, Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. März 1881.

    Der Landkreis Schweidnitz umfasste zuletzt zwei Städte und 103 Landgemeinden: Bis 1937 fanden im Kreis die folgenden Eingemeindungen statt:

    Berghof-Mohnau hieß bis 1928 Wenig Mohnau und Gräditz hieß bis 1930 Königlich Gräditz.Die Namen der folgenden Gemeinden wurde 1937 geändert: 1. Borganie → Bergen (Kr. Schweidnitz) 2. Stanowitz → Standorf 3. Tschechen → Friedrichsrode (Niederschles.)

    Gustav Neumann: Geographie des Preußischen Staats. 2. Auflage, Band 2, Berlin 1874, S. 201–202, Ziffer 15.
    Königliches Statistisches Bureau: Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Schlesien und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. Dezember 1871. Berlin 1874, S....
    M. Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990.(Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006)
    ↑ Roland Gehrke: Landtag und Öffentlichkeit: Provinzialständischer Parlamentarismus in Schlesien 1825-1845. Böhlau Verlag, Köln 2009, ISBN 978-3-412-20413-6, S.45 (Teildigitalisat).
    ↑ Denkmäler der Preußischen Staatsverwaltung im 18. Jahrhundert. Akten vom 31. Mai 1740 bis Ende 1745. In: Königliche Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Acta Borussica. Band6,2. Paul Parey, Berli...
    ↑ W. F. C. Starke: Beiträge zur Kenntniß der bestehenden Gerichtsverfassung und der neusten Resultate der Justizverwaltung in dem Preussischen Staate. Carl Heymann, Berlin 1839, Kreiseinteilung des...
    ↑ a b c d e Rolf Straubel: Biographisches Handbuch der preußischen Verwaltungs- und Justizbeamten 1740–1806/15. In: Historische Kommission zu Berlin (Hrsg.): Einzelveröffentlichungen. 85. K. G. Sau...
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