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  1. Schweidnitz (Schlesien) und Umgebung. hartmutschlzel. H. Sammlung von. Hartmut Schölzel. ·. Bilder meines Vaters und anderer unbekannter Quellen vor 1930. Auch Postkarten und Bilderserien aus dieser Zeit. 56 Pins.

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    Anna war die Tochter des Herzogs Heinrich II. von Schweidnitz-Jauer und seiner Frau, der ungarischen Prinzessin Katharina von Ungarn († vor dem 29. September 1355) aus dem Haus Anjou. Ihr Vater starb, als sie vier Jahre alt war. Vormund wurde ihr kinderloser Onkel Bolko II. von Schweidnitz-Jauer, den Anna beerben sollte. Die Halbwaise hielt sich mit ihrer Mutter am Hof ihres Onkels in Ofen und Visegrád auf und wurde dort erzogen. Im Alter von elf Jahren war sie dem damals elfmonatigen Wenzel, Sohn und Thronfolger Kaiser Karls IV., zur Ehe versprochen worden. Nachdem der Thronfolger und seine Mutter Anna von der Pfalzinnerhalb der nächsten zwei Jahre gestorben waren, hielt der nun verwitwete Karl IV. selbst um die Hand der Anna von Schweidnitz an. Die Verhandlungen über die Hochzeit fanden 1353 am Wiener Hof statt. Neben dem siebenunddreißigjährigen Bräutigam Karl und Annas Vormund Bolko II. waren zugegen: Herzog Albrecht II., König Ludwig von Ungarn, Markgraf Ludwig von Brandenburg,...

    In der Kunst blieben viele Darstellungen der Kaiserin und Königin Anna von Schweidnitz erhalten, z. B.: 1. Peter Parler schuf um 1375 nach ihrem Ebenbild auf dem Chortriforiumdes Prager Veitsdomes eine der Sandsteinbüsten als lebensgroße Halbfigur, mit kräftig modelliertem Gesicht und langem Haar. 2. Miniaturen einer Prachthandschrift, die Annas Sohn Wenzel um 1400 in Auftrag gab, zeigen die Königin mit höfischem Gefolge. 3. Auf einer Wandmalerei der Burg Karlsteinhalten Karl und Anna ein Reliquienkreuz und auf einem weiteren Fresco werden sie kniend vor einem Madonnenbild dargestellt.

    Thilo Vogelsang: Anna von Schweidnitz und Jauer. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 1, Duncker & Humblot, Berlin 1953, ISBN 3-428-00182-6, S. 299 (Digitalisat).
    Franz Machilek: Anna von Schweidnitz. In: Werner Bein, Ulrich Schmilewski: Schweidnitz im Wandel der Zeiten. Bergstadtverlag Korn, Würzburg 1990, ISBN 3-87057-160-8, S. 317–322.
    Peter Moraw: Anna von Schweidnitz und Jauer. In: Lexikon des Mittelalters (LexMA). Band1. Artemis & Winkler, München/Zürich 1980, ISBN 3-7608-8901-8, Sp.655f.
    Andreas Rüther: Anna von Schweidnitz und Jauer (1339–1362). In: Arno Herzig (Hrsg.): Schlesier des 14. bis 20. Jahrhunderts (= Schlesische Lebensbilder. Bd. 8). Degener, Neustadt/Aisch 2004, ISBN 3...

    Joachim Lukas: Landeskundliche Notizen aus Schlesien – Anna von Schweidnitz(abgerufen am 16. November 2016)

  2. ALBERTUS, Paulus, Domherr in Breslau, Besitzer von Pfaffendorf ALBERT, Salomon ALBRICHT, Palczer ALKNER, Joachim ALTMAN, Augustin ANDREAS, Bischof zu Breslau ANDREß, Caspar, Protschkenhain ANDREß(IN), Elisabeth ANDREß(IN), Margarete ANDREß, Nickel ANDREß(IN), Ursula ANNA, Magd des Frl. Margarethe von Waldow ANNA, Wärterin d.

    • Einleitung
    • Politische Einteilung
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    • Genealogische und Historische Quellen
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    Stadt in Schlesien. Verwaltungssitz des Landkreis Schweidnitz. Ab 1. April 1899 eigener Stadtkreis Schweidnitz.

    Stadt 1. Hauptstadt des Fürstentum Schweidnitz. 2. Ab 1741 im Landkreis Schweidnitz. 3. Ab 1. April 1899 eigener Stadtkreis Schweidnitzund weiterhin Sitz der Verwaltung des Landkreises Schweidnitz.

    Katholische Kirchen

    Die katholische Pfarrkirche St. Stanislaus und St. Wenzeslaus. Der Bau der Kirche soll um 1330 unter Bolko II. begonnen worden sein. Der Bau zog sich viele Jahre hin, bis 1565 der Turmhelm aufgesetzt wurde. Im Jahre 1660 übernahmen die Jesuiten (Sie waren seit 1629 wiederholt in Schweidnitz tätig) die Kirche. Von 1758-1773 wurde die Kirche beschlagnahmt und als Getreidemagazin genutzt. Die Kirche hat mit 104 m den höchsten Kirchturm in Schlesien. Das älteste Kloster in Schweidnitz war das der...

    Jüdische Gemeinde Schweidnitz

    Die Synagoge in Schweidnitz wurde am 26. August 1877 eingeweiht. Nach der Volkszählung vom 1. Dezember 1905 zählte die Gemeinde 164 Mitglieder.

    Persönlichkeiten

    1. Luda, Manfred,* Schweidnitz 8. Juni 1921, + Meinerzhagen, Märkischer Kreis, Nordrhein-Westfalen, 24. Nov. 2014, begrab. auf dem evangel. Friedhof Meinerzhagen, Dr. jur., Mitglied des Deutschen Bundestages 1961-1980, Träger des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, Träger des Ehrenringes der Stadt Meinerzhagen, Mitglied der CDU 1949-2014, oo Hannelore Luda geb. Niggemann. (Todesanzeigen und Nachrufe in der Meinerzhagener Zeitung vom 25.11.2014 und vom 2...

    Genealogische Bibliografie

    1. NOWOTNY, Sobieslaw "Adel an der Friedenskirche zu Schweidnitz. Abschriften aus den Totenbüchern", (1652-1946), Archiv für Familiengeschichtsforschung 4/2007 S.243-273, 1/2008 S.16-21, 2/2008 S.21-25 2. SCHMILEWSKI, Ulrich "Taufen und Sterbefälle vom 20. bis 29. Dezember 1867 in der evangelischen Gemeinde in Schweidnitz", Ostdeutsche Familienkunde, Heft 3 (2005) S. 261-263. 3. Lebensbeschreibung M. Johann Gigas, sonst Henne oder wie andere meynen, Riese genant,welchen Namen er aber nach dam...

    Historische Bibliografie

    1. KOSMANN, Johann Wilhelm Andreas, Die Geschichte der Stadt Schweidnitz -- Ein Lesebuch für die mittlere Jugend, Breslau, 1786, bey Wilhelm Johann Korn; vorhanden als Google-Digitalisat Digitalisat der Google Buchsuche(0tcAAAAAcAAJ)

    Weitere Webseiten

    1. http://www.horst-adler.de 2. http://www.mojemiasto.swidnica.pl/glowna.htm

    Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punktein der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen. 1. Schweidnitz/Zufallsfunde

    Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten. 1. Schweidnitz/Forscherkontakte

  3. Elisabeth von Schlesien Herzogin von Großpolen 124/32-16.1.1265 Jüngere Tochter Herzog Heinrichs II. von Schlesien aus dem Hause der PIASTEN und der Anna von Böhmen , Tochter von König Ottokar I. Premysl

  4. 1946 Vertreibung der deutschen Bevölkerung, Ansiedlung von Flüchtigen aus Ostpolen. Schweidnitz ist eine reizvolle alte Stadt, in der Mitte wie es in Schlesien üblich war, ein viereckiger Ring mit Rathaus (1717-1720) und Kaufhaus. Es stehen heute noch schöne alte Bürgerhäuser, die im Krieg nicht zerstört wurden.

  5. Landrat Schweidnitz: 1870-1890 Hans Freiherr von Zedlitz-Leipe 1890-1919 Dietrich Freiherr von Zedlitz-Leipe 1919 Freiherr von Hundt und Alt-Grottkau 1919-1931 Gotthilf von Salisch 1931-1932 Dr. Wilhelm Brandes (auftrw.) 1932-1935 Dr. Otto Ehrensberger 1935 Dr. Hans von Studnitz (vertrw.) 1935 Helmut Grande (vertrw.) 1935-1938 Horst Edler von ...

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